vorgänge: Artikel - 1.08.18

Das Strafrecht als scharfes Schwert bei der Sanktionierung von Doping?

Martin Heger

in: vorgänge Nr. 223 (3/2018), S. 61-73

Verstöße gegen das Doping-Verbot im kommerziellen Leistungssport wurden bisher in erster Linie durch die Sportverbände geahndet und verfolgt: Den gedopten Sportlern drohen Geldstrafen, zeitweise oder gar lebenslange Sperren. Welche Funktion kann es haben, die Beteiligung Dritter bzw. dopende Sportler selbst auch noch mit strafrechtlichen Mitteln zu belangen? Martin Heger unterzieht die Schutzzwecke, die gesetzlichen Tatbestandsmerkmale sowie die Verhältnismäßigkeit der gegenwärtigen Vorschriften des Anti-Doping-Gesetzes einer kritischen Würdigung.

 

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MARTIN HEGER   Jahrgang 1968, Studium der Rechtswissenschaften, Promotion (zum Nießbrauch) sowie Habilitation (»Die Europäisierung des deutschen Umweltstrafrechts«) an der Universität Tübingen; nach einer Lehrstuhlvertretung in Regensburg seit dem Wintersemester 2005/06 an der Humboldt Universität zu Berlin Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, Europäisches Strafrecht und Neuere Rechtsgeschichte. Zahlreiche Publikationen auf dem Gebiet des Sportstrafrechts, zuletzt etwa zur Strafbarkeit von Doping nach dem Anti-Doping-Gesetz in medstra - Zeitschrift für Medizinstrafrecht 2017, S. 205-216.