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Berlin: Termine, Rassismus, Rechtsextremismus, Berlin: Rassismus, Berlin: Aufmacher - 25.11.19

One World Berlin – Menschenrechte aktuell: Rechtsrockland Ostdeutschland – Ein Abend mit mehreren Filmen und Gästen

Im Rahmen der neuen Reihe „One World Berlin – Menschenrechte aktuell“ zeigen wir am Montag, den 25. November, um 20.00 Uhr im Lichtblick-Kino (Kastanienallee 77, Berlin/ Prenzlauer Berg www.lichtblick-kino.org) die Dokumentarfilme „Rechtsrockland“ und „Themar – Die Kleinstadt und der Rechtsrock“ und diskutieren mit Regisseur Adrian Oeser und Rechtsrock-Experten Timo Büchner darüber.

 

An dem Abend zeigen wir:

# Vorfilm: Kein Bier für Neonazis – Rechtsrockkonzert in Themar (Deutschland 2019)

 

# Rechtsrockland (Deutschland 2019, Regie: Johanna Hemkentokrax und Axel Hemmerling)

 

Seit einigen Jahren steigt die Zahl rechtsextremer Konzerte in Deutschland deutlich an. Welche Funktion haben diese Konzerte innerhalb der politischen Arbeit rechtsextremer Gruppierungen und wen erreichen sie?

 

# Themar – Die Kleinstadt und der Rechtsrock (Deutschland 2018, Regie: Adrian Oeser)

 

Seit im thüringischen Themar im Jahr 2017 ein Rechtsrock-Konzert mit über 6000 Neonazis stattgefunden hat, gehen Risse durch die Kleinstadt: Auf der einen Seite gibt es einen bunten Protest, trotz der Gefahr, die von den rechten Strukturen ausgeht. Doch es gibt auch viele Menschen im Ort, die nicht etwa mit den Rechten ein Problem haben – sondern mit den Gegenprotesten.

Filmautor Adrian Oeser war drei Wochen lang in Themar und hat die Stimmung vor Ort eingefangen. Der Film ermöglicht Einblicke in eine rechte Parallelwelt, die sich vor Ort etablierte. So lässt sich wie durch ein Brennglas beobachten, wie sich antidemokratisches Gedankengut in der Gesellschaft manifestiert

 

anschließend:

Gespräch mit dem Filmemacher Adrian Oeser und Timo Büchner, Experte für Rechts-Rock und Buchautor

 

 

Die neue monatliche Filmreihe im Lichtblick-Kino, mit Dokumentarfilmen über Bürger- und Menschenrechte. Filmemacher*innen und Expert*innen diskutieren mit dem Publikum über Fragen, die Menschen in der Stadt bewegen, lokal und global.

Für das Recht auf Wohnraum, gegen Überwachung und Datenspeicherung, für Menschsein und Menschenrechte in der digitalen Welt.

Die Filmreihe versteht sich auch als Plattform für Berliner Bürger und Menschenrechts-Initiativen, die zu den in den Filmen verhandelten Fragen arbeiten.

Die Filmreihe wird organisiert von der Humanistischen Union, Deutschlands ältester Bürgerrechts-Organisation (mitbegründet von Fritz Bauer), One World Berlin – Human Rights Film Festival, das sich seit 2004 durch Menschenrechts-Filmarbeit engagiert, und dem Lichtblick-Kino.

 

Moderation der Filmgespräche: Axel Bussmer (Journalist, Landesgeschäftsführer Humanistische Union Berlin-Brandenburg)

 

Weitere Informationen

Lichtblick-Kino: www.lichtblick-kino.org

One World Berlin: www.oneworld-berlin.de