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Aufruf, Aufmacher - 18.09.19

Humanistische Union erklärt sich solidarisch mit "Fridays for Future"

Mikey Kleinert

Die Humanistische Union erklärt ihre Solidarität mit den "Fridays for Future" und ruft zum globalen Klimastreik am Freitag, den 20. September auf.

Die Erhaltung unserer Umwelt und die Einhaltung der Pariser Klimaziele zählen zu den wichtigsten Aufgaben des 21. Jahrhunderts. Sollte die Menschheit diesen Aufgaben nicht gerecht werden, hat das Scheitern enorme Konsequenzen für diese und alle darauf folgenden Generationen. Selbst bei einer Einhaltung der Klimaziele sind bis zu 30 Millionen Menschen mehr von Hunger bedroht als zuvor, bis zu 1,7 Milliarden Menschen sind von steigender Wasserknappheit betroffen und immer mehr Menschen werden durch das erhitzte Klima mit Krankheiten zu kämpfen haben. Mit der Klimaerhitzung drohen massive Verletzungen der Menschenrechte und globale Ungerechtigkeit. Während die Hauptverantwortlichen sich vor den größten Folgen schützen können, sind die Menschen im globalen Süden der Klimaerhitzung ausgeliefert. Schon jetzt spüren viele im globalen Süden die Folgen.

Während der Mensch sich noch teilweise auf die Veränderungen einstellen könnte, ist die Natur der Erhitzung schutzlos ausgeliefert. Die Tiere hatten Millionen Jahre, sich an das Klima anzupassen. Die Veränderung über Jahrzehnte wird für viele das Ende bedeuten, selbst wenn die Klimaziele erreicht werden.

Aus diesen Gründen ist es sehr zu begrüßen, dass eine große Bewegung mit den Fridays for Future für das Klima einsteht und für die Verhinderung der schlimmsten Folgen der Klimaerhitzung kämpft. Die Humanistische Union teilt in ihren Vereinszielen die Ziele der Bewegung und ruft zum globalen Klimastreik am 20. September auf.