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Versammlungsfreiheit, Frieden, Polizeikontrolle, Versammlungsrecht, Rassismus, Gesetzentwürfe, Religion, München: Termine - 20.05.19

Israel, Palästina und die Grenzen des Sagbaren

Wolfgang Killinger

Andreas Zumach, Journalist, Genf berichtet, wie er in den Fokus der selbsternannten Verteidiger Israels geriet und wie er sich dagegen wehrt.

 

Zeit: Montag, 20. Mai 2019, 19.30 Uhr, in Nürnberg

Adresse: wird zwei Tage vorher hier neff-netzwerk.de bekannt gegeben.

Israel, Palästina und die Grenzen des Sagbaren

Referent: Andreas Zumach, Journalist, Genf

Zeit: Montag, 20. Mai 2019, 19.30 Uhr, Nürnberg

Adresse: wird zwei Tage vorher hier  http://neff-netzwerk.de/bekannt gegeben

Menschen, Gruppen und Vereine, die sich für die Verwirklichung der Menschenrechte in Palästina engagieren, werden in den letzten Jahren zunehmend unter Druck gesetzt, mitunter sogar des Antisemitismus bezichtigt. Dabei werden pauschale Vorwürfe meist per Mail nicht an die Gruppen selbst, sondern in der Regel an Vermieter, tatsächliche oder vermeintliche Vorgesetzte, kirchliche oder kommunale Amtsinhaber gerichtet. Bereits dies zeigt den autoritären Charakter und das fehlende Demokratiebewusstsein der Beschwerdeführer.

Spätestens seit 2018 geriet auch der kritische Journalist Andreas Zumach in den Fokus der selbsternannten Verteidiger Israels. Veranstaltungen wurden verboten oder zumindest unter Bedingungen gestellt. Unterstellungen und Diffamierungen wurden öffentlich gemacht, die daraufhin erfolgten Unterlassungserklärungen dann aber unterzeichnet. Das Vorgehen grenzt an Rufmord.

Das NEFF als Teil der Nürnberger Friedensbewegung hat Andreas Zumach in den vergangenen dreißig Jahren zahlreiche Male als Referenten eingeladen und zu unterschiedlichsten Themen von seinem profunden Wissen und seinen Hintergrundinformationen überaus profitiert.

Auch wir haben auf Grund der antipalästinensischen Kampagne der israelischen Regierung bereits viele Nachteile in Kauf nehmen müssen. Inzwischen geht die Kampagne weiter. Bundesweit sind Gruppen, die Kritik an der Politik Israels üben, mit Einschränkungen der Meinungsfreiheit konfrontiert. Dabei ist diese Kritik, insbesondere die der aktuellen rechten Regierung Netanjahu, weder antisemitisch noch unbegründet, sondern zwingend notwendig für alle, die sich der Charta der Menschenrechte verpflichtet fühlen.

Wir wollen Andreas Zumach hören, mit ihm ins Gespräch kommen und gemeinsam Strategien entwickeln, um den laufenden Verleumdungskampagnen effektiv entgegentreten zu können.
Hierzu laden wir Mitstreiter*innen aus der Friedens- und Menschenrechtsarbeit ein.

Eintritt frei. Spenden erwünscht.

Verantwortlich: AK Palästina im NEFF

 

Die Veranstaltung wird unterstützt von:
Nürnberger Friedensforum, Friedensmuseum Nürnberg und
Humanistische Union LV Bayern

 

NEFF e.V., Allersberger Straße 116, 90461 Nürnberg
Tel: 0911-95668773,  Mail: info@neff-netzwerk.dewww.neff.musterwebsite-evangelisch.de
Evangelische Bank, IBAN: DE53 5

 

Diese Einladung kann aus der folgenden Datei ausgedruckt werden.