Sie befinden sich hier: Start |Aktuelles |

vorgänge: Artikel - 10.11.17

Menschenrechtskompatibler Einkauf - Öffentliche Beschaffung als Mittel zur Durchsetzung von Menschenrechten

Kirsten Wiese

in: vorgänge Nr. 219 (3/2017), S. 85-90

Global agierende Firmen auf die Einhaltung menschenrechtlicher Mindeststandards bei ihren Produktions- und Arbeitsbedingungen zu verpflichten, erscheint heute (noch) sehr schwierig durchsetzbar. Ein zentraler Hebel können jedoch Beschaffungsrichtlinien der öffentlichen Hand sein, die bei ihren Anschaffungen entsprechende Vorgaben an die Hersteller machen kann. Auf welche völkerrechtlichen Grundlagen sich der deutsche Staat dabei berufen kann, und welche Grenzen diese Form der Durchsetzung menschenrechtlicher Standards aufweist, skizziert Kirsten Wiese im folgenden Beitrag.


Leider steht dieser Artikel nur in der Kaufversion der Zeitschrift vorgänge zur Verfügung. Sie können das Heft hier im Online-Shop der Humanistischen Union erwerben: die Druckausgabe für 14.- € zzgl. Versand, die PDF-/Online-Version für 5.- €.

 

 

KIRSTEN WIESE   Dr. jur., Jahrgang 1972, Juristin, promovierte 2008 mit einer Arbeit zur Zulässigkeit eines muslimisch motivierten Kopftuches im öffentlichen Dienst. Sie lehrt gegenwärtig an der Hochschule für öffentliches Recht in Bremen. Zuvor arbeitete sie in der Bremer Landesverwaltung unter anderem an der Reform der öffentlichen Beschaffung mit. Kirsten Wiese ist Mitglied im Bundesvorstand der Humanistischen Union.