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vorgänge: Artikel, Innere Sicherheit - 26.11.19

Polizei, avancierte Technik und soziale Kontrolle – wie geht’s dem Frosch heute?*

Detlef Nogala

in: vorgänge Nr. 227 (3/2019), S. 21-32

So wenig, wie sich die Technik denjenigen gegenüber neutral verhält, die sie scheinbar nur ‚anwenden‘, so wenig kann Technik losgelöst von den sozialen Bezie-hungen gedacht werden, in denen sie entwickelt und eingesetzt wird. Von diesen sozialwissenschaftlichen Befunden über Technik geht der folgende Beitrag von Detlef Nogala aus. Er bietet damit eine breiter angelegte Perspektive auf das Thema dieses Schwerpunkts, indem er die über Technik ausgeübte soziale Kontrolle und ihre machtverstärkenden Wirkungen in den Blick nimmt. In seiner Rückschau auf 30 Jahre polizeilichen Technikdiskurs relativieren sich nicht nur manche Verhei-ßungen moderner Technologien, sondern auch der einstige Alarmismus mancher Kritiker über heute alltägliche Praktiken.

 

Leider steht dieser Artikel nur in der Kaufversion der Zeitschrift vorgänge zur Verfügung. Sie können das Heft hier im Online-Shop der Humanistischen Union erwerben: die Druckausgabe für 14.- € zzgl. Versand, die PDF-/Online-Version für 5.- €.

 

DR. DETLEF NOGALA   studierte Psychologie und Kriminologie. Nach Lehr- und Forschungstätigkeiten an der Universität und Fachhochschule für Verwaltung in Hamburg, war er Forschungsreferent am Max-Planck Institut für ausländisches und internationales Strafrecht. Er arbeitet heute für CEPOL, die EU-Agentur für die Aus- und Fortbildung auf dem Gebiet der Strafverfolgung in Budapest.

 

*Der Artikel gibt ausschließlich die persönliche Auffassung des Autors wieder und repräsentiert in keiner Weise die Haltung der Europäischen Kommission oder einer ihrer Agenturen.