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vorgänge: Artikel - 4.05.17

Sein und (Heiligen-)Schein in Indonesien

Alex Flor

Zur Lage der Religionsfreiheit in der größten islamischen Gesellschaft der Welt. In: vorgänge Nr. 217 (Heft 1/2017), S. 21-29


Indonesien galt lange Zeit als das Vorzeigebeispiel interreligiöser Harmonie und Beleg dafür, dass religiöse Toleranz auch in muslimisch geprägten Gesellschaften funktioniere. Diese Einschätzung ist nach Meinung von Alex Flor richtig und falsch zugleich. Er geht in seinem Beitrag auf die Eskalation interreligiöser Konflikte ein, die das Land seit dem Ende der Suharto-Diktatur prägte.

 

Leider steht dieser Artikel nur in der Kaufversion der Zeitschrift vorgänge zur Verfügung. Sie können das Heft hier im Online-Shop der Humanistischen Union erwerben: die Druckausgabe für 14.- € zzgl. Versand, die PDF-/Online-Version für 5.- €.

 

ALEX FLOR   Jahrgang 1963, ist Dipl.-Ing. für Technischen Umweltschutz. Im Rahmen seines Studiums absolvierte er 1989 ein erstes Projekt im indonesischen Padang (Westsumatra), ein Jahr später kehrte er nach Indonesien zurück und forschte am Institut Teknologi Bandung über die Reinigung von Abwässern aus der Textilindustrie. Unter dem Eindruck des Sta. Cruz-Massakers 1991 in Dili (Osttimor) begründete er 1991 den Verein Watch Indonesia! mit, den er seit 1997 als Co-Geschäftsführer vertritt. Von 2000 bis 2007 war Flor Vorstandsmitglied von INFID (International Network for Indonesian Development), derzeit vertritt er seine Organisation auch im Vorstand des deutschen West-Papua Netzwerks. Zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften SUARA, iz3w, Südlink, Neues Deutschland u.a.; What Future for Papua? in: Eva Streifeneder/Antje Missbach (eds); Indonesia – The Presence of the Past, Berlin 2007; demnächst: Peace-building in Aceh? Vom Tsunami zur Scharia, regiospectra Berlin (Hrsg. mit Basilisa Dengen). www.watchindonesia.org