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Marburg: Artikel - 16.01.17

Marburg: Veranstaltungen und Mahnwachen

Franz-Josef Hanke

in: HU-Mitteilungen Nr. 231 (1/2017), S. 15/16

Am Sonntag, den 15. Januar 2017, veranstaltet die HU Marburg ihr traditionelles Neujahrsessen. Beim zwanglosen Gespräch zwischen Mitgliedern und Freunden der Humanistischen Union (HU) sollen dort noch einmal alle wichtigen Aktivitäten des Jahres 2016 Revue passieren. Zudem steht die Jahresplanung der HU Marburg für 2017 auf der Tagesordnung.

Ein Highlight war im vergangenen Jahr wieder einmal die Verleihung des Marburger Leuchtfeuers für Soziale Bürgerrechte. Vorschläge für das Marburger Leuchtfeuer 2017 können alle Interessierten der HU Marburg bis zum 15. Januar 2017 unterbreiten. Dazu können sie das Online-Formular auf der Webseite www.ausschreibung.marburger-leuchtfeuer.de/vorschlagen.php benutzen oder eine Mail an jury2017@marburger-leuchtfeuer.de senden.

Unter dem Titel „Globalisierung gestalten mit CETA?“ fand am 26. Oktober 2016 im Stadtverordnetensitzungssaal ein Streitgespräch zwischen dem stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel und der ehemaligen Piraten-Bundesgeschäftsführerin Katharina Nocun statt. Nur dank des Drucks der Proteste gegen das Freihandelsabkommen habe die SPD in letzter Minute noch Verbesserungen durchsetzen können, erklärte Schäfer-Gümbel dort. „Kattascha“ bemängelte die Sondergerichtsbarkeit und den dubiosen Einfluss von Lobbyisten auf den Vertragstext während der Geheimverhandlungen zu CETA.

„AfD abseits faktischer Diskussionsgrundlagen“ war am 27. Oktober 2016 der Titel einer offenen Gesprächsrunde mit Katharina Nocun im Käte-Dinnebier-Saal des DGB Marburg. Dort stellte „Kattascha“ heraus, dass viele Forderungen der Partei sich gegen die Interessen der eigenen Wählerschaft richten. Als Gegenstrategie gegen Rechtspopulisten empfahl sie, die eigenen Utopien deutlich zu artikulieren und so aktiv Politik zu gestalten.

„Keine Kosten für Kinder“ forderte der HU-Regionalvorsitzende Franz-Josef Hanke in seiner Rede bei einer Demonstration des Elternbündnisses gegen die Erhöhung der Gebühren an Kindergärten und Kitas in der Universitätsstadt Marburg am 5. November 2016. Die geplante Gebührenerhöhung widerspreche der Forderung nach Chancengleichheit bei der frühkindlichen Bildung. Stattdessen solle die Stadt andere Einnahmequellen suchen, forderte Hanke.

Eine „Mahnwache gegen das Trauma von Krieg, Vertreibung und Flucht“ hat die HU Marburg am 17. Dezember gemeinsam mit dem Arbeitskreis Marburger WissenschaftlerInnen für Frieden und Abrüstungsforschung (AMW) und der Asylbegleitung Mittelhessen (ABMH) auf dem historischen Marktplatz durchgeführt. Unter den gut 60 Teilnehmenden war auch Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies. Anwesende zeigten Plakate mit Forderungen wie „Asylrecht nicht antasten!“ und „Asyl ist Menschenrecht“ sowie „Aleppo“.

Mit sechs Aktiven hat sich die HU Marburg auch am Geheimdiensttribunal der HU am 21. und 22. Oktober 2016 in Berlin beteiligt. Bei einer Veranstaltung in Marburg möchte die Kabarettgruppe „Durchblicker“ noch einmal ihr eigens dazu geschriebenes Programm „Schweine im Weltall“ sowie den Secret Service Song „Wissen, wer was Macht“ aufführen.

Franz-Josef Hanke

 


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