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- 5.09.01

Suche nach Ort und Zeit menschenrechtlich qualifizierter Politik

Gisela Goymann

Mitteilungen Nr. 175 S. 76

Die Europa-Arbeitsgruppe, die aus dem frühjährlichen
Bürgerrechtsgespräch zwischen dem Komitee für Grundrechte
und Demokratie, der Internationalen Liga für
Menschenrechte/Deutsche Sektion und der HUMANISTISCHEN
UNION (Bundesvorstand) Ende März 2001 hervorgegangen
ist, traf sich zum ersten Mal am Freitag, 20. Juli 2001 im
Berliner Haus der Demokratie und Menschenrechte.Prof.
Dr. Wolf-Dieter Narr, der die Federführung für diese AG
übernommen hatte, lud zu einem Europa-Perspektiv-
Gespräch ein. Es sollte in der Hauptsache der Erarbeitung
von Zielsetzungen für die gemeinsame Arbeit dienen,
zunächst aber auch der Vorbereitung einer Tagung in der
Evangelischen Akademie Arnoldshain / Taunus in Arnoldshain
vom 21. – 23. September 2001. Die Arbeitsgruppe 2
wird sich dort mit Fragen nach einem demokratisch verfaßten
Europa beschäftigen. Das vorläufige Programm
lesen Sie bitte im Folgenden, rege Teilnahme seitens der
HUMANISTISCHEN UNION ist ausdrücklich erwünscht.
Eine ebenfalls neue Europa-Initiative wird vom Europahaus
Burgenland/Österreich ausgehen. Dort werden sich Bürgerrechtsorganisationen
aus verschiedenen Ländern der
EU unter der Federführung von Hans Göttel im Rahmen
einer Neugründung um die früher von den Inter Citizens
Conferences (ICC) wahrgenommenen europäischen Fragestellungen
bemühen, aber mit präziserer Zielsetzung
und gestraffter Arbeitsweise. Die erste Zusammenkunft soll
im Oktober 2001 in Eisenstadt/Österreich stattfinden.
Nachtrag:
Was in Göteborg und jetzt in Genua passiert ist, zeigt überdeutlich,
wie dringlich die intensive Weiterarbeit an der
demokratischen Verfaßtheit Europas ist – auch nach der
Verabschiedung der EU-Grundrechte-Charta im Dezember
letzten Jahres in Nizza.