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- 12.08.20

Editorial

Werner Koep-Kerstin, Stefan Hügel

In: Mitteilungen 242 (12/2020), S. 1 - 2

Liebe Mitglieder, liebe Freunde und Freundinnen,


eigentlich hätten wir uns im Herbst dieses Jahres wiedersehen sollen: Die Mitgliederversammlung und die HU-CON sollten Anlass bieten zu Begegnung und Austausch. Auch die Verleihung des Fritz Bauer-Preises war in diesem Rahmen geplant. Jetzt haben wir uns schweren Herzens entschlossen, den Termin ins nächste Jahr zu verschieben. Zu unsicher erscheint uns, ob bei einer „2. Welle“ der COVID19-Pandemie im November größere Veranstaltungen möglich sein werden. Auch die Anreise kann in Pandemiezeiten für viele von uns ein unüberwindbares Hindernis darstellen. Wir haben länger überlegt, ob wir Mitgliederversammlung, HU-CON und Fritz Bauer-Preis Verleihung – wie so vieles in diesen Zeiten – als virtuelle Veranstaltungen anbieten sollen. Wir haben uns für diesmal dagegen entschieden: Die persönlichen Begegnungen – sei es das Treffen mit alten Bekannten oder das Kennenlernen neuer Mitstreiter – erschienen uns zu wertvoll, gerade auch nach diesen isolierten Zeiten.
Gleichzeitig lernen wir auch durch unsere derzeitigen virtuellen Vorstandstreffen die Vorzüge der Digitalisierung schätzen:  Wir sehen uns häufiger, arbeiten oft konzentrierter und können Engagement und (Berufs)Leben besser verbinden. Vielleicht liegen hier auch Chancen für unsere Verbandsarbeit insgesamt. Wenn die Pandemie noch länger andauert, werden wir Gelegenheit haben, das auf allen Ebenen herauszufinden – vielleicht auch in Form einer digitalen Mitgliederversammlung und HU-CON.

Dass uns die Pandemie-Problematik noch lange begleiten wird, lässt sich auch daran ablesen, dass es uns bis heute nicht gelungen ist, eine endgültige Zusage der Universität Potsdam für Räumlichkeiten zu erhalten. Noch bleibt abzuwarten, ob die Räumlichkeiten der Universität dann wieder Gästen offen stehen. Der geplante Termin für die Mitgliederversammlung und die HU-CON ist das letzte Aprilwochenende – spätestens in den nächsten Mitteilungen können wir dann genaueres sagen.

Wir möchten auch kurz noch etwas in eigener Sache sagen: Einigen von Ihnen/von Euch mag in den letzten anderthalb Jahren aufgefallen sein, dass die Abläufe in der Geschäftsstelle (Spendenbescheinigungen, Erreichbarkeiten) nicht so waren, wie man es aus den Jahren zuvor gewohnt war.  Wir im Vorstand haben die Umbrüche durch den Weggang von Sven Lüders unterschätzt. Erst im Laufe des jetzigen Jahres haben wir begonnen zu realisieren, dass wir als Vorstände gefordert sind, die administrative Arbeit der Geschäftsstelle intensiver zu begleiten und zu unterstützen. Wir glauben, dass wir jetzt auf einem guten Weg sind und hoffen auf Ihre und Eure Nachsicht.

Es wird etwas länger dauern, bis wir uns persönlich  sehen. Wir grüßen Sie herzlich, bleiben Sie gesund und im doppelten Wortsinn widerstandsfähig.

Ihr

Werner Koep-Kerstin und Stefan Hügel