vorgänge Nr. 230: 30 Jahre - wieder vereint?

„In unserem Lande ist die Kommunikation zwischen Staat und Gesellschaft offensichtlich gestört.“ Mit diesem Satz begann im September 1989 der Gründungsaufruf für das Neue Forum – und damit der Aufbruch für den politischen Umbruch in Ostdeutschland, der bereits ein Jahr später zur Wiedervereinigung führen sollte. Wir nehmen diesen Jahrestag zum Anlass, um auf den Prozess der Wiedervereinigung, speziell die ostdeutschen Erfahrungen zurückzublicken. Mit dem Schwerpunkt „30 Jahre – wieder vereint?“ schauen wir auf den ökonomischen, politischen und rechtlichen Wandel, der mit der Wiedervereinigung einherging. Dabei stehen die oft divergierenden Wahrnehmungen dieses Prozesses in Ost und West im Vordergrund. In dieser Ausgabe der vorgänge kommen deshalb neben den Expert*innen auch „Stimmen aus dem Volk“ zu Wort: Wir haben Ostdeutsche, aus verschiedenen Schichten und Generationen, zu ihrer Sicht auf die Wiedervereinigung befragt. Ihre Antworten finden Sie in anonymer Form im Heft.

 


Inhaltsverzeichnis

30 Jahre - wieder vereint?
vorgänge. Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik
59. Jahrgang, Nummer 230 (Heft 2/2020), Oktober 2020

Sven Lüders: Editorial, in: vorgänge Nr. 230 (2/2020), S. 1-3 mehr...

 
Schwerpunkt

Redaktion: Stimmen zur Wiedervereinigung, in: vorgänge Nr. 230 (2/2020) mehr...

 

Herbert Mandelartz: Das Volk, ja das Volk, in: vorgänge Nr. 230 (2/2020), S. 5-13 mehr...

 

Werner Kolhoff: Wie es 1990 wegen der Einheitsfeier fast zum Eklat kam, in: vorgänge Nr. 230 (2/2020), S. 15-17 mehr...

 

Heinz Bierbaum: Die Treuhandanstalt – ein deutsch-deutsches Trauma, in: vorgänge Nr. 230 (2/2020), S. 19-27 mehr...

 

Ernst-Wolfgang Böckenförde: Rechtsstaat oder Unrechtsstaat?*, War die DDR ein Unrechtsstaat? In: vorgänge Nr. 230 (2/2020), S. 29-31 mehr...

 

Hubert Rottleuthner: Unrechtsstaat, in: vorgänge Nr. 230 (2/2020), S. 33-50 mehr...

 

Inga Markovits: Diener zweier Herren. DDR-Juristen zwischen Recht und Macht*, in: vorgänge Nr. 230 (2/2020), S. 53-59 mehr...

 

Fritz Böhme: Der Mensch, das Maß aller Dinge, Der Maler Walter Womacka. In: vorgänge Nr. 230 (2/2020), S. 61-72 mehr...

 

Frank Hörnigk & Paul Werner Wagner: Über Literatur aus dem Osten, die Kartoffelkantante und Kafka*, in: vorgänge Nr. 230 (2/2020), S. 75-87 mehr...

 
Rezensionen

Herbert Mandelartz: Ein Beitrag zur Erkenntnis von etwas, das ist, in: vorgänge Nr. 230 (2/2020), S. 89-93 mehr...

 
Hintergrund

Daniela Dahn: Forderungen an die Politik nach Hanau, Was Politik und Behörden nach den rechtsextremistischen Morden dringend tun müssen. In: vorgänge Nr. 230 (2/2020), S. 95-98 mehr...

 

Hartmut Aden, Clemens Arzt & Jan Fährmann: Gefährdete Freiheitsrechte in Krisenzeiten – Lehren aus der COVID-19-Pandemie*, in: vorgänge Nr. 230 (2/2020), S. 99-111 mehr...

 

Martin Kutscha: Der Streit um die Versammlungsfreiheit von „Corona-Leugnern“, in: vorgänge Nr. 230 (2/2020), S. 113-116 mehr...

 

Mathias Hong: Corona-Triage: Das Verbot hoheitlicher Maximierung geretteter Lebensjahre (statt geretteter Menschenleben) als Menschenwürdekern der Schutzpflicht für das Leben [1], in: vorgänge Nr. 230 (2/2020), S. 117-124 mehr...

 
Dokumentation

Mikey Kleinert, Michael Kuhn, Carola Otte, Prof. Dr. Rosemarie Will: Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Identifikationsnummer in die öffentliche Verwaltung und zur Änderung weiterer Gesetze (Registermodernisierungsgesetz), in: vorgänge Nr. 230 (2/2020), S. 125-134 mehr...

 
Nachrufe

Ulrich Frey: Schwerer Abschied von Volkmar Deile, in: vorgänge Nr. 230 (2/2020), S. 135-136 mehr...