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vorgänge: Artikel - 1.06.12

Autorinnen und Autoren

aus vorgänge Heft 2/2012,S.124-125

Mark Arenhövel, geb. 1959, Prof. Dr., lehrt Politische Theorie und Ideengeschichte an der Technischen Universität Dresden. Veröffentlichungen: Demokratie und Erinnerung. Der Blick zurück auf Diktatur und Menschenrechtsverbrechen, Campus Verlag Frankfurt/M., 2000; Tendenzen der Erinnerung an Diktatur und Bürgerkrieg - auf dem Weg zu einem Weltgedächtnis?, in: Welttrends 37, Winter 2002/2004.


Aleida Assmann, geb. 1947, Prof. Dr., Studium der Anglistik und Ägyptologie; seit 1993 Lehrstuhl für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Zahlreiche Fellowships (Wissenschaftskolleg zu Berlin, Aby-Warburg-Haus Hamburg) sowie Gastprofessuren an den Universitäten Rice, Princeton, Yale, Chicago und Wien. Aktuelle Publikationen: Erinnerungsräume (4. Aufl. 2009), Der lange Schatten der Vergangenheit (2006), Einführung in die Kulturwissenschaft. Grundbegriffe, Themen, Fragestellungen (2006, 32011); Geschichte im Gedächtnis. Von der individuellen Erfahrung zur öffentlichen Inszenierung (2007).


Micha Brumlik, geb. 1947, Prof. Dr., lehrt an der Uni Frankfurt Allgemeine Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt "Theorien der Bildung und Erziehung" und leitete dort von 2000-2005 das "Fritz Bauer Institut". Er ist Mitherausgeber der "Blätter für Deutsche und Internationale Politik". Mannigfache Publikationen zur Philosophie der Erziehung, zur Theorie moralischer Sozialisation sowie zur Religionsphilosophie. Zuletzt erschienen: Kurze Geschichte Judentum, Berlin 2009; Entstehung des Christentums, Berlin 2010 sowie gemeinsam mit S. Andresen u. C. Koch Das Elternbuch, Weinheim 2010.


Benjamin-Immanuel Hoff, geb. 1976, Prof. Dr. phil., Staatssekretär a. D., Geschäftsführer von MehrWertConsult. Jüngste Veröffentlichung: Wissenschaft geteilt durch Wirtschaft, in: Forum Wissenschaft, Heft 1/2012, S. 20-24.


Hannes Jaacks, Diplomsoziologe, Hamburg/Berlin. Diplomarbeit zum Umgang mit Erinnerung in den Reaktionen auf die Hamburger Deportationsausstellung aus der Perspektive der Aussagenanalyse nach Foucault und der kritischen Theorie. Arbeitsschwerpunkte: Gedenken in Deutschland, Antisemitismusforschung, Antiziganismusforschung und kritische Theorie.


Ulrike Jureit, geb. 1964, Dr. phil., Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Hamburger Instituts für Sozialforschung. Jüngste Buchveröffentlichung: Ulrike Jureit/Margret Frölich/Christian Schneider (Hg.): Unbehagen an der Erinnerung. Wandlungsprozesse im Gedenken an den Holocaust, Frankfurt am Main 2012 (erscheint im September 2012).


Jan Kuhlmann, geb. 1955, ist Rechtsanwalt und Programmierer, demnächst in Berlin. Er ist Mitglied der Deutschen Vereinigung für Datenschutz und vertritt einen Kläger gegen die Elektronische Gesundheitskarte gerichtlich. Hauptberuflich macht er Projektarbeit in der Informationstechnik.


Matthias Proske, geb. 1967, Prof. für Schulforschung und Didaktik an der Uni Köln. Schwerpunkte: Unterrichtsforschung, Lehrer/innenbildung, Öffentliche Erziehung, Politisch-moralische Bildung. Veröffentlichungen u. a.: Die Kommunikation von Urteilen im Unterricht. Zwischen der Bildung und der Beurteilung von Urteilen und deren Folgen, in: Zeitschrift für interpretative Schul- und Unterrichtsforschung 2012; Öffentliche Erziehung revisited. Erziehung, Politik und Gesellschaft im Diskurs, Wiesbaden 2010; Der Lernort Schule, die Form Unterricht und die Aufgabe, eine politische Identität zu entwickeln. In: kursiv. Journal für politische Bildung 2007; Schule und Nationalsozialismus. Anspruch und Grenzen des Geschichtsunterrichts. Frankfurt/M. 2004.


Carola Rudnick, geb. 1976, Dr., studierte Kulturwissenschaften und promovierte 2011 in Sozial- und Kulturgeschichte an der Leuphana Universität Lüneburg. 2006-2009 Graduiertenstipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung. 2009-2011 Leiterin der pädagogischen Abteilung der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Seit 2011 freischaffende Wissenschaftlerin und Beraterin mit einer eigenen Agentur Facts & Arts - Forschung und Beratung in den Bereichen Geschichte, Bildung und Kultur. Neben der Entwicklung und Betreuung von pädagogischen Konzepten und Programmen, wissenschaftlichen Publikationen und Lehrveranstaltungen konzipierte sie u. a. ein International Learning Center on Humanity and Memory Bergen-Belsen. Daneben ist sie in Vorbereitung eines Habilitationsprojektes.


Martin Sabrow, geb. 1954, Prof. Dr. für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam. Seine Forschungsinteressen gelten der Weimarer Republik und der DDR, der Historiographiegeschichte und Geschichtskultur sowie der politischen Kulturforschung. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen: Der Rathenaumord. Rekonstruktion einer Verschwörung gegen die Republik von Weimar, München 1994; Das Diktat des Konsenses Geschichtswissenschaft in der DDR 1949-1969, München 2001; Herr und Hanswurst. Das tragische Schicksal des Hofgelehrten Jacob Paul von Gundling, Stuttgart 2001; (Hg.) Erinnerungsorte der DDR, München 2009; (Hg.) 1989 und die Rolle der Gewalt, Göttingen 2012; (Hg. zus. mit Norbert Frei), Die Geburt des Zeitzeugen nach 1945, Göttingen 2012.


Birgit Schwelling, geb. 1967, Dr. phil. habil., Leiterin der Forschungsgruppe "Geschichte + Gedächtnis" an der Uni Konstanz, arbeitet derzeit an einer Gesellschaftsgeschichte der Europäischen Integration. Jüngste Buchveröffentlichung: Heimkehr - Erinnerung - Integration. Der Verband der Heimkehrer, die ehemaligen Kriegsgefangenen und die westdeutsche Nachkriegsgesellschaft, Paderborn 2010.


Marcel Siepmann, geb. 1979, Historiker und Academic Assistant am Käte Hamburger Kolleg/Centre for Global Cooperation Research (GCR21). Forschungsschwerpunkte: Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Transnationale Geschichte/Global History, Europäische Erinnerungskultur. Dissertationsprojekt zur transnationalen Erinnerung von Gewalterfahrungen und der daraus entstehenden Entwicklung eines internationalen Regime des Helfens im 19. Jahrhundert (Stichwort: Internationales Rotes Kreuz).