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Termine: Fritz-Bauer-Preis - 17.09.16

Festakt zur Verleihung des Fritz-Bauer-Preises 2016 an die Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation

Samstag, 17. September 2016 ab 19 Uhr

Künstlerhaus Hannover - Maestrosaal, Sophienstr. 2, 30159 Hannover

Der Eintritt ist frei.

Plakette des Fritz-Bauer-Preises


Die Humanistische Union verleiht ihren diesjährigen Fritz-Bauer-Preis an die Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation. Sie würdigt damit deren Bemühungen um angemessene Standards der Gefangenenarbeit. Die Organisation setzt sich für die Anwendung des gesetzlichen Mindestlohns auf arbeitende Gefangene, für deren Teilnahme an der gesetzlichen Sozialversicherung und die volle Gewerkschaftsfreiheit für Gefangene ein. Sie wurde im Mai 2014 gegründet. Gegen große Widerstände in den Justizvollzugsanstalten versuchen die Initiatoren, die kollektiven Arbeitnehmerrechte der derzeit ca. 45.000 inhaftierten Beschäftigten in Deutschland zu stärken.

Wir laden alle Interessierten herzlich zur Preisverleihung am Samstag, dem 17. September 2016 um 19.00 Uhr in Hannover ein.

Der Preis wird vom Sprecher der Gewerkschaftsinitiative, Oliver Rast, entgegen genommen. Die Laudatio hält die Strafrechtlerin und Kriminologin Prof. Dr. Kirstin Drenkhahn von der Freien Universität Berlin. Prof. Johannes Fest, der langjährige Leiter des Bremer Straffvollzugsarchivs, erinnert an die bürgerrechtliche Kritik des Strafvollzugs.

 

Der Fritz-Bauer-Preis ist die höchste Auszeichnung der Humanistischen Union. Der ideelle Preis wird im Gedenken an Dr. Fritz Bauer, den 1968 verstorbenen hessischen Generalstaatsanwalt und Mitbegründer der Humanistischen Union verliehen. Der Preis wurde von der Humanistischen Union im Juli 1968, zwei Wochen nach dem Tod Fritz Bauers, gestiftet. Er wird derzeit alle zwei Jahre vergeben. Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern zählen u.a. Helga Einsele, Ossip K. Flechtheim, Günter Grass, Gustav Heinemann, Regine Hildebrandt, Burkhard Hirsch und Peggy Parnass.