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Pressemitteilung, Verbandsnachrichten - 20.06.05
Generationswechsel im Bundesvorstand der Humanistischen Union gelungen
Auf der 19. ordentlichen Delegiertenkonferenz der Humanistischen Union, die am vergangenen Wochenende in Mainz stattfand, wählten die Delegierten mit überwältigender Mehrheit einen neuen Bundesvorstand. Rosemarie Will wurde als neue Bundesvorsitzende bestimmt
Mit Prof. Dr. Rosemarie Will steht zum zweiten Mal eine Frau an der Spitze der ältesten Bürgerrechtsorganisation Deutschlands.
Der 55-jährigen Professorin für Öffentliches Recht, Staatslehre und Rechtstheorie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Richterin am Verfassungsgericht Brandenburg steht als stellvertretender Bundesvorsitzender Dr. Fredrik Roggan, 33, Rechtsanwalt aus Berlin, zur Seite.
Als weitere Vorstandsmitglieder wurden gewählt:
Dr. Christoph Bruch, 42, Politologe
Gerd Eggers, 56, Lehrer
Jochen Goerdeler, 35, Jurist, Geschäftsführer der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V. (DVJJ)
Nils Leopold, 37, Jurist, Referatsleiter beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz in Schleswig-Holstein sowie
Hartmuth H. Wrocklage, 65, Jurist, Innensenator der Hansestadt Hamburg a.D.
Mit dieser Wahl ist der Humanistischen Union nicht nur eine deutliche Verjüngung gelungen. Mit der großen Kompetenz des Bundesvorstandes in verfassungs- und sicherheitsrechtlichen Fragen, beim Datenschutz und dem Verhältnis von Staat und Kirche wird die Humanistische Union weiterhin und mit neuen Impulsen auf die Stärkung von Demokratie und Bürgerrechten dringen.
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