(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.
Jürgen Kühling: Das Ende der Privatheit. Der Grundrechtsschutz braucht neue Bündnisse – auch mit dem Staat, Grundrechte-Report 2003, S. 15-23
Hans Lisken: Ruin und Renaissance einer Freiheitsordnung, Grundrechte-Report 2003, S. 24-36
Bernd Mesovic: Aufforderung zum Abtauchen. Ausreisezentren: Produktionsstätten von Hoffnungslosigkeit, Grundrechte-Report 2003, S. 37-40
Ulrich Finckh: Nichts ist so unsicher wie der Krieg. Wer den Terror besiegen will, muss das Recht stärken, Grundrechte-Report 2002, S. 27-35
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: Wer als Frau verfolgt wird, muß Asyl genießen, Grundrechte-Report 1998, S. 30-33
Till Müller-Heidelberg: Die Würde des Menschen im Sterben, Grundrechte-Report 1998, S. 33-37
Martin Singe: Die lebenslange Freiheitsstrafe - eine Strafe zum Tod, Grundrechte-Report 1998, S. 37-43
Helmut Simon: Der Raum der Freiheit. Die Verfassungsordnung als Angebot, Aufgabe und stets gefährdete Chance, Grundrechte-Report 1997, S. 15-20