Artikel 4
des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland

 

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

(3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.

 

Online verfügbare Beiträge zu Artikel 4 GG aus den Grundrechte-Reporten:

 

Abeer Al-Khafadji: Diskriminierung: der Staat als Vorbild - Ungleichbehandlung von Frauen in der Arbeitswelt zehn Jahre nach dem Kopftuchurteil , Grundrechte-Report 2014, Seite 62

Johann-Albrecht Haupt: Staatsleistungen an die Kirchen – ein obsoletes Privileg, Grundrechte-Report 2012, Seite 73

Hartwig Hohnsbein: Das Kreuz mit dem Kreuz und mit anderen amtskirchlichen Privilegien, Grundrechte-Report 2011, Seite 89

Till Müller-Heidelberg: Auch Arbeitslose dürfen den Glauben verlieren, Grundrechte-Report 2010, Seite 86

Ulrich Finckh: Gewissensfreiheit gegen Wehrpflicht - Wieder Totalverweigerer einberufen, Grundrechte-Report 2009, Seite 99

Gerhard Czermak: Ordenstracht ja, Kopftuch nein? - Die Missachtung des Gebots der religiös-weltanschaulichen Neutralität wird fortgesetzt, Grundrechte-Report 2008, Seite 76

Gabriele Britz: Kopftuch und Religionsfreiheit, Grundrechte-Report 2003, S. 79-83

Martin Kutscha: Glaubensfreiheit – nur für Deutsche? Über Lohengrin und die Terroristenfahndung, Grundrechte-Report 2003, S. 84-87

Kirsten Wiese: Die Kopftuch-Debatte geht weiter, Grundrechte-Report 2002, S. 95-96

Udo Kauß: Was Kirche ist, bestimmt der Staat, Grundrechte-Report 1998, S. 70-76

Till Müller-Heidelberg: Das Kreuz mit dem Kreuz, Grundrechte-Report 1998, S. 76-79

Ulrich Finckh: Wehrpflicht contra Gewissensfreiheit, Grundrechte-Report 1998, S. 79-84

Ernst G. Mahrenholz: Das Recht zur Totalverweigerung, Grundrechte-Report 1997, S. 63-68

Till Müller-Heidelberg: Kruzifixe in Schulen und anderswo, Grundrechte-Report 1997, S. 68-70