Artikel 4
des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland

 

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

(3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.

 

Online verfügbare Beiträge zu Artikel 4 GG aus den Grundrechte-Reporten:

 

Gabriele Britz: Kopftuch und Religionsfreiheit, Grundrechte-Report 2003, S. 79-83

Martin Kutscha: Glaubensfreiheit – nur für Deutsche? Über Lohengrin und die Terroristenfahndung, Grundrechte-Report 2003, S. 84-87

Kirsten Wiese: Die Kopftuch-Debatte geht weiter, Grundrechte-Report 2002, S. 95-96

Udo Kauß: Was Kirche ist, bestimmt der Staat, Grundrechte-Report 1998, S. 70-76

Till Müller-Heidelberg: Das Kreuz mit dem Kreuz, Grundrechte-Report 1998, S. 76-79

Ulrich Finckh: Wehrpflicht contra Gewissensfreiheit, Grundrechte-Report 1998, S. 79-84

Ernst G. Mahrenholz: Das Recht zur Totalverweigerung, Grundrechte-Report 1997, S. 63-68

Till Müller-Heidelberg: Kruzifixe in Schulen und anderswo, Grundrechte-Report 1997, S. 68-70