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Artikel 5
Artikel 5
des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
Online verfügbare Beiträge zu Artikel 5 GG aus den Grundrechte-Reporten:
Carsten Gericke: Beschränkte Bahn: Der Bahnhof bleibt öffentlich, Grundrechte-Report 2003, S. 88-92
Eckart Spoo: «We made a good show». Wie die Informations- und Meinungsfreiheit dem Krieg zum Opfer fällt, Grundrechte-Report 2002, S. 99-105
Martin Finkenberger: Die Mehrheit schreibt Geschichte. Vorbehalte gegen Schulbücher, Maßregelungen für Lehrer nach dem 11. September, Grundrechte-Report 2002, S. 105-110
Dieter Brumm: Informationsfreiheit und Machtkartelle, Grundrechte-Report 1998, S. 85-89
Martin Finkenberger: Schülerzeitungen: Zensur mit Herz, Grundrechte-Report 1998, S. 90-94
Till Müller-Heidelberg: Tucholsky und das Bundesverfassungsgericht, Grundrechte-Report 1997, S. 71-75
Dieter Brumm: Neue Eingriffe in die Pressefreiheit, Grundrechte-Report 1997, S. 75-79
Helmut H. Koch, Anja Vomberg: Gefangenenzeitungen - Was dem Zensor zum Opfer fällt, Grundrechte-Report 1997, S. 80-85