Artikel 10
des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland

 

(1) Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich.

(2) Beschränkungen dürfen nur auf Grund eines Gesetzes angeordnet werden. Dient die Beschränkung dem Schutze der freiheitlichen demokratischen Grundordnung oder des Bestandes oder der Sicherung des Bundes oder eines Landes, so kann das Gesetz bestimmen, daß sie dem Betroffenen nicht mitgeteilt wird und daß an die Stelle des Rechtsweges die Nachprüfung durch von der Volksvertretung bestellte Organe und Hilfsorgane tritt.

 

Online verfügbare Beiträge zu Artikel 10 GG aus den Grundrechte-Reporten:

 

Hannes Honecker: Sagen Sie jetzt nichts! - Über das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis und den Einsatz staatlicher Verdachtschöpfungsgehilfen , Grundrechte-Report 2010, Seite 128

Dieter Deiseroth: Richter als Ausspähungsopfer des italienischen Geheimdienstes?, Grundrechte-Report 2008, Seite 133

Tobias Singelnstein: Anwälte angezapft, Grundrechte-Report 2008, Seite 129

Till Müller-Heidelberg: Ein heißer Tag im Mai - Postbeschlagnahme in Hamburg, Grundrechte-Report 2008, Seite 126

Roland Appel: Rechtsschutz in Nordrhein-Westfalen: Zeitweise außer Betrieb, Grundrechte-Report 2003, S. 103-107

Jürgen Seifert: Polizei ohne Kontrolle. Neue Eingriffe in das Telekommunikationsgeheimnis nach dem Polizeirecht in Thüringen, Grundrechte-Report 2003, S. 107-111

Burkhard Hirsch: Ausufernde Telefonüberwachung im Strafverfahren? Bemerkungen zur Aushöhlung des Art. 10 GG, Grundrechte-Report 1998, S. 131-137

Jürgen Seifert: BND: Der unkontrollierbare Mithörer, Grundrechte-Report 1997, S. 113-119