Patientenverfügung

Patientenverfügungen werden immer populärer. In der Praxis sind sie von großer Bedeutung für die Verwirklichung des im Grundgesetz verankerten Selbstbestimmungsrechtes eines jeden. Obwohl die juristische Verbindlichkeit von Patientenverfügungen immer weniger bestritten wird, fehlt es bisher an einer gesetzlichen Regelung.

Ausführliche Informationen zur Patientenverfügung, zu ihrer Verbindlichkeit, zur aktuellen Gesetzgebungsdebatte sowie einen Mustertext der Humanistischen Union finden Sie hier.

Selbstbestimmtes Sterben

Die Humanistische Union setzt sich dafür ein, dass jeder Mensch frei und selbstbestimmt darüber entscheiden kann, wann und wie er sterben möchte. Dies schließt nach unserer Auffassung auch das Recht auf aktive Sterbehilfe ein. Im Jahr 2007 hat die HU deshalb einen Gesetzentwurf für eine Reform des § 216 Strafgesetzbuch erarbeitet, der eine auf dem ausdrücklichen Wunsch des Betroffenen ausgeführte Sterbehilfe straffrei stellt. mehr

Freiheit zu Sterben

Am 27. Februar 2007 veranstaltete die Humanistische Union gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung eine Fachtagung zum Thema "Die Freiheit zu sterben. Selbstbestimmung durch Sterbehilfe und Patientenverfügung". Dort wurden strafrechtliche, zivilrechtliche und verfassungsrechtliche Fragen betreffend der Sterbehilfe und Patientenverfügung diskutiert.

Eine Dokumentation der Referate und Kommentare der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung finden Sie hier.

Aktuelle Beiträge

Sven Lüders: Gesundheitsminister Spahn missbraucht sein Ministeramt - Humanistische Union bietet Betroffenen juristische Unterstützung , Wie kürzlich bekannt wurde, hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) angewiesen, den vorliegenden Anträgen auf Erwerb einer todbringenden Dosis von Betäubungsmitteln nicht zu entsprechen. Die Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union... mehr...

 

Sven Lüders: Überholtes Informationsverbot zum Schwangerschaftsabbruch endlich abschaffen - Bundestag soll über Abschaffung des § 219a StGB abstimmen, Aus Protest gegen die weitere Verschleppung einer Aufhebung des § 219a Strafgesetzbuch (StGB) und als praktische Hilfestellung für Frauen, die sich über Schwangerschaftsabbrüche informieren wollen, veröffentlicht die Humanistische Union ab sofort auf ihrer Webseite Kontaktdaten von Ärzt*innen und... mehr...

 

Eva Gschwendtner: Eingriff erlaubt, aber nicht darüber reden, Die Debatte um das Werbeverbot für den Schwangerschaftsabbruch nach § 219a StGB. In: vorgänge Nr. 221/222 (1-2/2018), S. 143-148 mehr...

 

Rosemarie Will: Ein Urteil, das § 217 StGB ad absurdum führt, in: vorgänge Nr. 221/222 (1-2/2018), S. 149-152 mehr...