Selbstbestimmtes Sterben

Die Humanistische Union (HU) setzt sich dafür ein, dass jeder Mensch frei und selbstbestimmt darüber entscheiden kann, wann und wie er sterben möchte. Dies schließt nach unserer Auffassung auch das Recht auf aktive Sterbehilfe ein. Im Jahr 2007 hat die HU deshalb einen Gesetzentwurf für eine Reform des § 216 Strafgesetzbuch erarbeitet, der eine auf dem ausdrücklichen Wunsch des Betroffenen ausgeführte Sterbehilfe straffrei stellt.

Rechtspolitik

Humanistische Union: Gesetzentwurf der Humanistischen Union für die uneingeschränkte Anerkennung von Patientenverfügung und das Recht auf selbstbestimmtes Sterben, Beschluss der 20. Delegiertenkonferenz der Humanistischen Union am 22./23.9.2007 in Hannover

Till Müller-Heidelberg: Verfassungsrecht und selbstbestimmter Tod, Für eine radikale Positionierung der HU zur Sterbehilfe Mitteilungen Nr. 192, S.16-17

Rosemarie Will: Diskussion (wieder) eröffnet: Humanistische Union fordert gesetzliche Regelung der aktiven Sterbehilfe, Mitteilungen Nr. 191, S.12-14

Aktuelle Beiträge

Rosemarie Will: Die Erlaubnis zum Erwerb tödlicher Medikamente zur Selbsttötung durch das Bundesverwaltungsgericht, in: vorgänge Nr. 218 (Heft 2/2017), S. 117-121 mehr...

 

Rosemarie Will: Ein Verstoß gegen die ethische Neutralität des Strafrechts, Stellungnahme zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung (Auszüge). In: vorgänge Nr. 215 (Heft 3/2016), S. 109-124 mehr...

 

Sven Lüders: Einstweilige Verfügung gegen Sterbehilfe-Verbot abgelehnt, in: vorgänge Nr. 213 (Heft 1/2016), S. 162-163 mehr...

 

Gemeinsame Erklärung: Der neue § 217 Strafgesetzbuch: Unverhältnismäßig – Schlecht begründet – Unnötig!, Die acht im „Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende“ vertretenen humanistischen Organisationen Deutschlands sind besorgt über die Folgen des im Dezember 2015 in Kraft getretenen Strafgesetzes zur geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung. Sie lehnen dieses Gesetz nach wie vor als... mehr...

 

Sven Lüders: Bundestag entscheidet gegen Bevölkerungsmehrheit und Fachverstand, Beschluss zum Verbot geschäftsmäßiger Suizidbeihilfe beendet deutsche Rechtstradition. Gesetz ist kein wirksamer Beitrag zur Suizidprävention, sondern schränkt die Rechte Sterbewilliger unzulässig ein. Humanistische Union kündigt Unterstützung entsprechender Verfassungsbeschwerden an. mehr...

 

Sven Lüders: vorgänge Nr. 210/211: Suizidbeihilfe - bald nur noch beschränkt?, Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik, 54. Jahrgang, Heft 2/3 (September 2015) mehr...

 

Rosemarie Will: „Mein Ende gehört mir!“ - Konferenzbericht, Mittelungen Nr. 224 (Heft 2/2014), S.10-12 mehr...

 

Heide Hering und Helga Killinger: Sterbepass - Hilfe zum Freitod auch bei Demenz erlauben, Diskussionspapier. Aus: Mitteilung Nr. 224 (Heft 2/2014), S. 13 mehr...

 

Sven Lüders: Neues Bündnis gegen Verbot der Suizidbeihilfe, aus: vorgänge Nr. 204 (4-2013), S. 85-86 mehr...

 

Sven Lüders: Hilfe zum selbstbestimmten Sterben muss straffrei bleiben, Leitsätze zur Selbstbestimmung am Lebensende von breitem Bündnis in Berlin vorgestellt. Positionskatalog formuliert zehn Aussagen gegen die geplante Kriminalisierung von Suizidhilfe in Deutschland. mehr...

 

 

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