Selbstbestimmtes Sterben

Die Humanistische Union (HU) setzt sich dafür ein, dass jeder Mensch frei und selbstbestimmt darüber entscheiden kann, wann und wie er sterben möchte. Dies schließt nach unserer Auffassung auch das Recht auf aktive Sterbehilfe ein. Im Jahr 2007 hat die HU deshalb einen Gesetzentwurf für eine Reform des § 216 Strafgesetzbuch erarbeitet, der eine auf dem ausdrücklichen Wunsch des Betroffenen ausgeführte Sterbehilfe straffrei stellt.

Rechtspolitik

Humanistische Union: Gesetzentwurf der Humanistischen Union für die uneingeschränkte Anerkennung von Patientenverfügung und das Recht auf selbstbestimmtes Sterben, Beschluss der 20. Delegiertenkonferenz der Humanistischen Union am 22./23.9.2007 in Hannover

Till Müller-Heidelberg: Verfassungsrecht und selbstbestimmter Tod, Für eine radikale Positionierung der HU zur Sterbehilfe Mitteilungen Nr. 192, S.16-17

Rosemarie Will: Diskussion (wieder) eröffnet: Humanistische Union fordert gesetzliche Regelung der aktiven Sterbehilfe, Mitteilungen Nr. 191, S.12-14

Aktuelle Beiträge

Sven Lüders: vorgänge Nr. 229: Perspektiven der Suizidbeihilfe, Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik, 59. Jahrgang, Heft 1 (Juli 2020) mehr...

 

Rosemarie Will: Ist § 217 StGB verfassungsgemäß?, in: vorgänge Nr. 229 (1/2020), S. 27-34 mehr...

 

Rosemarie Will: Die Repressalien gegen Ärzte wegen Suizidassistenz sollten nun vorbei sein, Berufsrechtliche Konsequenzen aus der BVerfG-Entscheidung zu § 217 StGB. In: vorgänge Nr. 229 (1/2020), S. 51-56 mehr...

 

Johann F. Spittler: Die Freiheit der Suizid-Hilfe - wie handeln?, in: vorgänge Nr. 229 (1/2020), S. 93-100 mehr...

 

Hanjo Lehmann: Sterben und Sterbehilfe nach dem Urteil von Karlsruhe, 12 Forderungen an Politik, Medizin und Gesellschaft. In: vorgänge Nr. 229 (1/2020), S. 101-106 mehr...

 

Sven Lüders: Die Praxis der Sterbehilfe-Organisationen in Deutschland nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, in: vorgänge Nr. 229 (1/2020), S. 107-110 mehr...

 

Katharina Rürup: Karlsruhe hat zum Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe (§ 217 StGB) geurteilt , Was nun? In: Mitteilungen 241 (1/2020), S. 12 - 13 mehr...

 

Rosemarie Will: Endlich, das Bundesverfassungsgericht hebt das strafrechtliche Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe auf (§217 StGB)!, Wir, die Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union, setzen uns seit vielen Jahren für ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben ein. Seit die Idee des § 217 StGB aufkam, haben wir uns öffentlich dagegen ausgesprochen (u.a. vorgänge 210/211, Heft 2/3 2015, https://bit.ly/3c7ODQR). Heute ist das... mehr...

 

Carola Otte: Wie weit geht die Freiheit beim Sterben?, Bericht von der Fachtagung, 09.05.2019, Berlin In: Mitteilungen 238 (1/2019), S. 5 - 6 mehr...

 

Sven Lüders: Gesundheitsminister Spahn missbraucht sein Ministeramt - Humanistische Union bietet Betroffenen juristische Unterstützung , Wie kürzlich bekannt wurde, hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) angewiesen, den vorliegenden Anträgen auf Erwerb einer todbringenden Dosis von Betäubungsmitteln nicht zu entsprechen. Die Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union... mehr...

 

 

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