Bündnis für Informationsfreiheit

 

netzwerk recherche

Die Journalistenorganisation netzwerk recherche setzt sich für eine verbesserte Recherchekultur in deutschen Redaktionen ein. Der gemeinnützige Verein mit derzeit 250 Mitgliedern verfolgt sein Ziel „Recherche fordern und fördern" u.a. durch Fortbildungsveranstaltungen, die Vergabe eines Recherchepreises sowie von Recherche-Stipendien und durch ein Mentorenprogramm für junge Kolleginnen und Kollegen. Seit der Gründung im Jahr 2001 macht sich das netzwerk recherche für ein Informationsfreiheitsgesetz auf Bundesebene stark. Diese Gesetzesänderung würde die Recherchemöglichkeiten deutlich verbessern und zu einem Klima der Offenheit in der deutschen Verwaltung beitragen. Erster Vorsitzender des netzwerks recherche ist Dr. Thomas Leif (Chefreporter des SWR, Landessender Mainz). Zweiter Vorsitzender ist Hans Leyendecker (Leitender Redakteur Süddeutsche Zeitung).

 

Netzwerk recherche (nr)
c/o Dr.Thomas Leif
Marcobrunnerstraße 6
65197 Wiesbaden
Tel.: 0611 / 49 51 51
Fax: 0611 / 49 51 52
info@netzwerkrecherche.de
www.netzwerkrecherche.de

Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union

Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) setzt als Fachgruppe Journalismus in ver.di ihren Schwerpunkt bei den Printmedien. Hier organisiert sie festangestellte, freie JournalistInnen und VolontärInnen. Von ihren über 22 000 Mitgliedern arbeitet inzwischen über die Hälfte frei. Mitglied der Fachgruppe Journalismus können alle werden, die in Wort, Bild, Ton oder Layout, Dokumentation oder Archiv hauptberuflich journalistisch arbeiten oder sich in einer journalistischen Ausbildung befinden. Sie alle verbindet der Anspruch auf journalistische Qualität und die entsprechende Honorierung dieser Tätigkeit. Qualität braucht Zeit für die Recherche. Die dju in ver.di streitet deshalb fortwährend für die notwendige Verbesserung journalistischer Arbeitsbedingungen, schließt Tarifverträge ab und überwacht deren Einhaltung, entwickelt Honorarempfehlungen und Modellvereinbarungen für Freie und vertritt ihre Mitglieder in ihrem Anspruch auf das Urheberrecht an eigenen Texten und Bildern.

 

Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di

Bundesgeschäftsstelle
Potsdamer Platz 10
10785 Berlin
Telefon: 030 / 69 56 23 22
Fax: 030 / 69 56 36 57
dju@verdi.de
www.dju.verdi.de

 

Deutscher Journalisten-Verband

Mit rund 41.000 Mitgliedern ist der Deutsche Journalisten-Verband die größte Journalisten-Organisation in Europa. 1949 gegründet, ist der DJV Berufsverband und Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten zugleich. Der DJV beobachtet und begleitet alle relevanten Entwicklungen im Journalismus. Er nimmt Stellung, gibt Anregungen, ergreift die Initiative, wirkt mit am Gesetzgebungsverfahren. Er ist parteiisch für die Journalisten, aber nicht parteilich. Und er mischt sich ein, wenn es gilt, die Arbeitsbedingungen von Journalisten etwa auf dem Feld der Tarifpolitik zu verbessern, ihnen den Zugang zu Informationen zu erleichtern – im Interesse der Journalisten, aber auch der Mediennutzer, die zu Recht eine vielfältige und qualitativ hoch stehende Presselandschaft erwarten, die die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit Tag für Tag mit Leben erfüllt. An der Spitze des Verbandes steht der siebenköpfige Bundesvorstand unter der Leitung des Bundesvorsitzenden Michael Konken. Den unmittelbaren Kontakt zu den Mitgliedern haben die 16 Landesverbände des DJV, die Ansprechpartner in allen Fragen rund um den Journalistenberuf sind.

 

Deutscher Journalisten-Verband (DJV)
Bennauerstraße 60
53115 Bonn
Tel.: 0228 / 201 72 – 0
Fax: 0228 / 201 72 – 33
djv@djv.de
www.djv.de

 

Humanistische Union

Die Humanistische Union ist eine der führenden und mitgliederstärksten Bürgerrechtsvereinigungen in der Bundesrepublik Deutschland. Als unabhängige Vereinigung von Bürger- und MenschenrechtlerInnen aus allen Teilen der Gesellschaft setzt sich die Humanistische Union seit über 40 Jahren für ihre drei zentralen Anliegen, die Achtung der Menschenwürde, die Durchsetzung der Bürgerrechte und die Stärkung der Demokratie ein. Die Humanistische Union verfolgt ihre Ziele sowohl durch gezielte Lobbyarbeit bei den verantwortlichen politischen Akteuren als auch durch den Anstoß breiter Diskussionen in der Gesellschaft. Dabei handelt die Humanistische Union auf nationaler und internationaler Ebene auch in zivilgesellschaftlichen Zusammenschlüssen, z.B. dem Forum Menschenrechte. Kennzeichnend für die Humanistische Union ist die Ergänzung ihrer politischen Arbeit durch konkrete Unterstützungsprojekte. So organisiert die Humanistische Union für Strafgefangene das bundesweite Projekt „Gefangenenbriefkontakte".

 

Humanistische Union e.V.
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin
Tel.: 030 / 20 45 02 56
Fax: 030 / 20 45 02 57
info@humanistische-union.de
www.humanistische-union.de

 

Transparency International – Deutsches Chapter

TRANSPARENCY INTERNATIONAL e.V. (TI) ist eine gemeinnützige und unabhängige, weltweit in über hundert Ländern agierende Nichtregierungsorganisation, die sich Prävention und Bekämpfung von Korruption zum Ziel gesetzt hat. Sie sucht Koalitionen mit allen gesellschaftlichen Gruppen, vor allem mit Politik, Öffentlichem Dienst, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Der Schlüsselbegriff der Korruptionsbekämpfung heißt „Transparenz". Da die Korruptionstäter alles daran setzen, ihr Tun zu verschleiern, muss Öffentlichkeit und Überprüfbarkeit hergestellt werden, wo immer die gegebenen Strukturen korruptives Verhalten erleichtern. Daher setzt sich das Deutsche Chapter von TI dafür ein, dass der Bundestag möglichst bald ein Informationsfreiheitsgesetz verabschiedet. Durch das Gesetz soll das bisherige Paradigma, wonach Verwaltungshandeln grundsätzlich der Geheimhaltung unterliegt, vom Kopf auf die Füße gestellt werden: Verwaltungshandeln muss grundsätzlich der Überprüfbarkeit durch den Bürger ausgesetzt sein.

 

Transparency International Deutsches Chapter e.V.
Alte Schönhauser Str. 44
10119 Berlin
Tel: 030 / 54 98 98 – 0
Fax: 030 / 54 98 98 – 22
office@transparency.de
www.transparency.de