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Transparenz & Kontrolle polizeilichen Handelns
Die Transparenz und Kontrolle polizeilichen Handelns ist in Deutschland lückenhaft. Immer wieder scheitert die Aufklärung mutmaßlicher Übergriffe daran, dass beteiligte PolizistInnen nicht zur Aufklärung von Vorfällen beitragen können oder wollen, wenn es um das Handeln ihrer KollegInnen geht.
Die Humanistische Union engagiert sich deshalb seit Jahrzehnten für eine Kennzeichnungspflicht von Polizeibeamten im Einsatz und schlägt die Einführung unabhängiger Polizeibeauftragter vor, die nicht nur für betroffene Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für die Polizeibediensteten als Ansprechpartner zur Verfügung steht.
Beiträge zum Thema:
Manfred Mahr: Polizeiübergriffe als "Strafe vor Ort", Grundrechte-Report 1997, S. 41-45 mehr...
Falco Werkentin: Der Kampf um Bilder oder: Warum prügeln Polizisten JournalistInnen?, Aus: vorgänge 96 (Heft 6/1988), S. 1-6 mehr...
vg: Aus der Arbeit der HU: Gesetzesvorschläge zur Kennzeichnung der Polizei, Aus: vorgänge Heft 10/1968, S. 360 mehr...
Brigitte Boehme: Um die Kennzeichnung uniformierter Polizeibeamter - Ein Hearing in der Bremischen Bürgerschaft, Aus: vorgänge Heft 6 /1970, S. 227 mehr...
vg: HU Frankfurt fordert erneut Polizeikennzeichnung, Aus: vorgänge Heft 4/1969, S. 143 mehr...
Humanistische Union: Petition für die namentliche Kennzeichnung der Polizisten, Die Petition der HU an die Landtage, Ablehungsgründe und Widerlegung dieser Gründe durch eine Petition der HU Bremen. Aus: vorgänge 1/1970 S. 31- 40 mehr...
vg: Betrifft Polizeikennzeichnung, Aus: vorgänge Heft 6/1968, S. 222 mehr...
Hilfe für Betroffene:
Die Sektionsgruppe Polizei von Amnesty International Deutschland stellt ein Merkblatt für Betroffene mit Tipps zum richtigen Verhalten bereit. Die Gruppe sammelt und dokumentiert Fälle polizeilichen Fehlverhaltens, um auf das Problem aufmerksam zu machen.
