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Stellungnahmen zum Sexualstrafrecht

Die Humanistische Union setzt sich seit ihrer Gründung für eine Liberalisierung des Sexualstrafrechts ein. Dabei lassen wir uns von folgenden Gedanken leiten:

  • Strafrecht soll nicht der Durchsetzung moralischer (Mehrheits-)Normen dienen, sondern lediglich als ultima ratio für schutzbedürftige Menschen angewandt werden - aus diesem Grund haben wir uns für die Abschaffung des § 175 StGB (Unzucht) und anderer Normen ausgesprochen, bei denen kein Schutzbedürfnis der Betroffenen erkennbar ist.
  • Den Opfern sexuellen Missbrauchs ist mit härteren Strafen allein nicht geholfen. Eine rationale Kriminalpolitik sollte alle Ebenen politischen Handelns einschließen und ihre Wirkungen für die Betroffenen wie für unbeteiligte Dritte im Blick behalten. 
Dokumente:

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Christa Zseby: Pornografie und Sexualstrafrecht, Zu den Erklärungen des HU Vorstands zur Pornografie und zum Sexualstrafrecht äußert sich Christa Zseby: Mitteilung Nr. 171, S. 66-67 mehr...

 
 
 
 

Humanistische Union: "Strafverschärfungen haben keine abschreckende Wirkung auf potentielle Täter", Pressemitteilung zum "Gesetz zur Bekämpfung von Sexualdelikten und anderen gefährlichen Straftaten" mehr...

 

Bundesvorstand: Plädoyer für die Strafbarkeit einer Vergewaltigung in der Ehe, Stellungnahme des Bundesvorstandes der HUMANISTISCHEN UNION zu zwei Gesetzentwürfen von SPD und Grünen im Bundestag mehr...

 

Herbert Jäger: Zur Gleichstellung von Homosexualität und Heterosexualität im Strafrecht, Kriminalpolitische Stellungnahme zur Frage der Abschaffung des § 175 StGB anläßlich einer Sachverständigenanhörung durch die FDP-Fraktion am 5. Mai 1981 in Bonn. vorgänge Nr. 52 (Heft 4/1981), S. 18-22 mehr...

 

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