"Es ist nicht Aufgabe des religionsneutralen Staates, in einem von ihm verantworteten Unterricht religiöse oder weltanschauliche Unterweisung zu betreiben.
Ein Religionsunterricht nach den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften ist am religiösen Bekenntnis ausgerichtet. Da zu ihm niemand gezwungen werden kann, ist auch der Zwang zu einem Ersatz unzulässig.
Wenn der Staat angesichts der kulturellen Vielfalt der modernen Gesellschaft Unterricht über die vielfältigen religiösen Überzeugungen anbietet, muß dieser Unterricht allen Schülern und Schülerinnen offen stehen."
(aus: Humanistische Union e.V., Trennung von Staat und Kirche. Thesen der Humanistischen Union. HU-Schriften 21, München 1995)
Wolfgang Killinger: HU macht Radio: Die Privilegien der Kirchen - ein wachsendes Ärgernis!, Sendung auf Radio LORA München 92,4 am 15. September, 20 Uhr
Wolfgang Killinger: Toleranz statt Ausgrenzung! Humanistische Union hält Schulvertrag des kirchlichen Gymnasiums in Illertissen für sittenwidrig und mit Art. 4 des Grundgesetzes unvereinbar, In einem Brief an das Schulwerk der Diözese Augsburg sowie an den Schulleiter des Gymnasiums in Illertissen setzt sich der Sprecher der Humanistische Union München-Südbayern, Wolfgang Killinger, für eine Schülerin ein, die wegen ihres Kirchenaustritts von der Schule verwiesen werden soll. Der Verweis wird mit dem Bruch des Schulvertrags der Privatschule begründet, den die Eltern der mittlerweile 17-jährigen zu Beginn der Gymnasialzeit abgeschlossen hatten. Killinger bittet, die Schülerin...
Johann-Albrecht Haupt: Islamischer Religionsunterricht – eine Information über den derzeitigen Stand, Aus: Mitteilungen Nr. 207 (Heft 4/2009), S.20-21
Sven Lüders: EGMR: Beschwerden gegen Ethikunterricht und Kirchenaustrittsgebühr gescheitert, Aus: Mitteilungen Nr. 207 (Heft 4/2009), S.32-33
Johann-Albrecht Haupt: Das Ende von „Pro Reli“, Aus: Mitteilungen Nr. 205/206 (2+3/2009), S. 38-39
Sven Lüders: Gott bleibt an Berliner Schulen fakultativ , Ein erster Nachtrag zum Berliner Volksentscheid „Pro Reli“. Aus: Mitteilungen Nr. 204 (1/2009), S. 12
Kurz-Mitteilung: Diskriminierung im Namen der Neutralität. Human Rights Watch kritisiert Kopftuchgesetze, Aus: Mitteilungen Nr. 204 (1/2009), S. 29
Johann-Albrecht Haupt: 10 Gründe gegen kirchliche Sonderrechte in Berlin , Am 26. April 2009 wird in Berlin über den Volksentscheid von "Pro Reli" abgestimmt. Ziel der Initiative ist die Einführung eines staatlichen Wahlpflichtfaches Religion an Berliner Schulen, der bisher gemeinsame Ethikunterricht würde zum "Religionsersatz" herabgestuft. Wir sind der Meinung, dass ein Religionsunterricht in staatlicher Verantwortung gegen unsere Verfassung verstößt und die negative Religionsfreiheit einschränkt. Wir fordern deshalb alle Berlinerinnen und Berliner auf, am 26. April...
Sven Lüders: Wahlfreiheit oder Entscheidungszwang?, Bürgerrechtsorganisation kritisiert Formulierung der Abstimmungsfrage zum Volksentscheid "Pro Reli"
Wolfgang Killinger: HU macht Radio: Säkularer Staat und religiöse Werte, Sendung auf Radio LORA München 92,4 am 21. Januar 2009, 20 Uhr: Ausschnitte aus den Referaten der gleichnamigen Tagung