Schule & Religion

"Es ist nicht Aufgabe des religionsneutralen Staates, in einem von ihm verantworteten Unterricht religiöse oder weltanschauliche Unterweisung zu betreiben.
Ein Religionsunterricht nach den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften ist am religiösen Bekenntnis ausgerichtet. Da zu ihm niemand gezwungen werden kann, ist auch der Zwang zu einem Ersatz unzulässig.
Wenn der Staat angesichts der kulturellen Vielfalt der modernen Gesellschaft Unterricht über die vielfältigen religiösen Überzeugungen anbietet, muß dieser Unterricht allen Schülern und Schülerinnen offen stehen."
(aus: Humanistische Union e.V., Trennung von Staat und Kirche. Thesen der Humanistischen Union. HU-Schriften 21, München 1995)

  

Beiträge zum Thema:

Zeige Ergebnisse 1 bis 10 von 75

1 2 3 4 5 6 7 Vor

Jameleddine Ben Abdeljelil: Islamische Religionslehre(r) an deutschen Hochschulen: Erwartungen und Herausforderungen, In: vorgänge Nr. 217 (Heft 1/2017), S. 47-53

Jelal Cartal: Der Einfluss der türkisch-islamischen DITIB auf die Auswahl der Religionslehrer_innen, In: vorgänge Nr. 217 (Heft 1/2017), S. 55-61

Kirsten Wiese: Bundesverfassungsgericht stärkt die Religionsfreiheit, Humanistische Union begrüßt den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zum Kopftuch und mahnt zugleich die konsequente Trennung von Staat und Religionsgemeinschaft an

Roger Töpelmann / Peter Menne: Ist Religionsunterricht in Deutschland noch zeitgemäß? , Der Wiesbadener Kurier brachte eine Seite Pro & Contra zum Thema: "Brauchen wir in Deutschland noch einen Religionsunterricht? Ist dieser überhaupt noch zeitgemäß?" Über diese Frage diskutieren Roger Töpelmann, Pressesprecher der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, und Peter Menne, Vorsitzender der Humanistischen Union Frankfurt.

Wolfgang Killinger: Toleranz statt Ausgrenzung! Humanistische Union hält Schulvertrag des kirchlichen Gymnasiums in Illertissen für sittenwidrig und mit Art. 4 des Grundgesetzes unvereinbar, In einem Brief an das Schulwerk der Diözese Augsburg sowie an den Schulleiter des Gymnasiums in Illertissen setzt sich der Sprecher der Humanistische Union München-Südbayern, Wolfgang Killinger, für eine Schülerin ein, die wegen ihres Kirchenaustritts von der Schule verwiesen werden soll. Der Verweis wird mit dem Bruch des Schulvertrags der Privatschule begründet, den die Eltern der mittlerweile 17-jährigen zu Beginn der Gymnasialzeit abgeschlossen hatten. Killinger bittet, die Schülerin...

Johann-Albrecht Haupt: Islamischer Religionsunterricht – eine Information über den derzeitigen Stand, Aus: Mitteilungen Nr. 207 (Heft 4/2009), S.20-21

Sven Lüders: EGMR: Beschwerden gegen Ethikunterricht und Kirchenaustrittsgebühr gescheitert, Aus: Mitteilungen Nr. 207 (Heft 4/2009), S.32-33

Johann-Albrecht Haupt: Das Ende von „Pro Reli“, Aus: Mitteilungen Nr. 205/206 (2+3/2009), S. 38-39

Sven Lüders: Gott bleibt an Berliner Schulen fakultativ , Ein erster Nachtrag zum Berliner Volksentscheid „Pro Reli“. Aus: Mitteilungen Nr. 204 (1/2009), S. 12

Kurz-Mitteilung: Diskriminierung im Namen der Neutralität. Human Rights Watch kritisiert Kopftuchgesetze, Aus: Mitteilungen Nr. 204 (1/2009), S. 29