Termine: Bundesverband - 30.10.15

Ärzte, Angehörige, Sterbehelfer - Wer darf beim Suizid helfen?

Die Gesetzentwürfe zur Beschränkung der Suizidbeihilfe im Vergleich

Freitag, 30. Oktober 2015 um 19.30 Uhr

EineWeltHaus München, Schwanthaler Straße 80 Rgb.

Wir diskutieren mit

moderiert von Prof. Dr. Rosemarie Will.

Seit dem Reichsstrafgesetzbuch von 1871 sind der Suizid (d.h. die frei verantwortliche Selbsttötung) und die Beihilfe dazu in Deutschland straffrei. Seitdem gilt: Will jemand auf eigenen Wunsch aus dem Leben scheiden, kann er/sie die Hilfe Dritter in Anspruch nehmen - egal ob es sich um Angehörige, Ärzt/innen oder andere Helfer/innen handelt. 

Das ändert sich möglicherweise bald: Der Bundestag stimmt voraussichtlich im November über vier fraktionsübergreifende Gesetzesvorschläge ab. Nur ein Entwurf will die derzeit möglichen Formen der ärztlichen wie privaten Suizidbeihilfe grundsätzlich bestehen lassen, die anderen drei sehen zum Teil deutliche Einschränkungen vor.

Wir möchten mit den bayerischen Bundestagsabgeordneten diskutieren:

 

Wir laden Sie herzlich zu der Veranstaltung ein. Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung bei der Humanistischen Union ist nicht nötig.

Die Veranstaltung ist zugleich Auftakt der diesjährigen Delegiertenversammlung der Humanistischen Union.

 

Ausführliche Informationen, Hintergründe und kritische Auseinandersetzungen zu den vier Gesetzentwürfen für die Regulierung der Suizidbeihilfe bietet die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift vorgänge, die von der Humanistischen Union (HU) herausgegeben wird. Das Heft ist über die Webseite oder die Geschäftsstelle der HU sowie den Buchhandel zu beziehen:

Suizidbeihilfe - bald nur noch beschränkt?
vorgänge. Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik,
54. Jahrgang, Nr. 210/211 September 2015, 256 Seiten
Druckausgabe: 21 € / PDF-Ausgabe: 8 €

http://vorgaenge.humanistische-union.de