Fritz-Bauer-Briefmarke: DIY

Lassen Sie sich von der Post eine eigene Fritz-Bauer-Briefmarke drucken! Der Plakatkünstler Klaus Staeck hat für uns eine Briefmarke gestaltet, die Sie sich persönlich als Briefmarke drucken lassen können. Laden Sie dafür das Briefmarken-Motiv herunter (rechter Mausklick aufs Bild, speichern unter auswählen, Speicherort auf der Festplatte auswählen). Folgen Sie dann der Anleitung auf https://www.post-individuell.de.

 

Die Vorgeschichte:

Eigentlich wollte Prof. Dr. Erardo C. Rautenberg, Generalstaatsanwalt des Landes Brandenburg, eine Sondermarke zu Ehren des 50. Todesjahres von Fritz Bauer im Jahr 2018 – sein Antrag an das Bundesfinanzministerium wurde zugunsten anderer Sondermarkenmotive abgelehnt. Herr Rautenberg ließ aber nicht locker: „Daraufhin hatte ich mich an Klaus Staeck gewandt und ihn gebeten, für die Freunde von Fritz Bauer ein Bild zu gestalten, das man bei der individuellen Gestaltung einer Fritz Bauer Briefmarke verwenden kann.“

 


Wer ist Fritz Bauer?

Für die Humanistische Union ist Fritz Bauer einer der Gründer/innen, die den Verein 1961 aus der Taufe gehoben haben. Bekannt ist der hessische Generalstaatsanwalt für die strafrechtliche Verfolgung nationalsozialistischen Unrechts in den 1950er und 1960er Jahren, einer Zeit, in der er gegen zahlreiche Widerstände ehemaliger NS-Funktionäre in Justiz, Politik und Verwaltung ankämpfen musste. Fritz Bauer war für das Zustandekommen der Frankfurter Auschwitz-Prozesse verantwortlich und erreichte die Überführung Adolf Eichmanns nach Israel. Sein Werk galt dem Aufbau einer demokratischen Justiz und der Reform des Straf- und Strafvollzugsrechts.

 


Nach seinem Tod 1968 stiftete die Humanistische Union den Fritz-Bauer-Preis. Mit dem Preis würdigen wir Verdienste um die Humanisierung, Liberalisierung und Demokratisierung des Rechtswesens und zeichnen Frauen und Männer aus, die unbequem und unerschrocken der Gerechtigkeit und Menschlichkeit Geltung verschaffen. Hier sehen Sie die Preisträger/innen der vergangenen Jahre.