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	<title>Astrid Goltz Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Spenden statt Schenken  Geburtstag für die Bürgerrechte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 May 2017 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spendenaufruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>in: Mitteilungen Nr. 232 (2/2017), S. 10 Brauchen Sie zum Geburtstag keine Geschenke von Freundinnen und Freunden und wollen Sie etwas f&#252;r die B&#252;rgerrechte tun? Dann bitten Sie doch Ihre G&#228;ste statt Geschenken um eine Spende an die Humanistische Union. Der Anwalt und langj&#228;hrige HU-Vorsitzende Till M&#252;ller-Heidelberg wandte sich mit folgenden Worten an seine G&#228;ste: [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>in: Mitteilungen Nr. 232 (2/2017), S. 10</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/mueller-heidelberg1.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-3984 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/mueller-heidelberg1-300x450.jpg" alt="Spenden statt Schenken &#8211; Geburtstag f&uuml;r die B&uuml;rgerrechte" width="300" height="450" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/mueller-heidelberg1-300x450.jpg 300w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/mueller-heidelberg1-500x750.jpg 500w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/mueller-heidelberg1-768x1153.jpg 768w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/mueller-heidelberg1-1023x1536.jpg 1023w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/mueller-heidelberg1-400x600.jpg 400w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/mueller-heidelberg1-225x337.jpg 225w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/mueller-heidelberg1.jpg 1228w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></span></p>
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<p>Brauchen Sie zum Geburtstag keine Geschenke von Freundinnen und Freunden und wollen Sie etwas f&uuml;r die B&uuml;rgerrechte tun? Dann bitten Sie doch Ihre G&auml;ste statt Geschenken um eine Spende an die Humanistische Union. Der Anwalt und langj&auml;hrige HU-Vorsitzende Till M&uuml;ller-Heidelberg wandte sich mit folgenden Worten an seine G&auml;ste:</p>
<p>&#8222;<i>Liebe Freunde, bitte schenkt mir nichts zum Geburtstag, ich habe schon alles, was ich gebrauchen kann. Wenn ihr mir eine Freude machen wollt, gebt eine Spende an die Humanistische Union. Sie ist gemeinn&uuml;tzig und ihr erhaltet eine Spendenquittung. Wie ihr wisst, engagiere ich mich seit vielen Jahren f&uuml;r diese B&uuml;rgerrechtsorganisation, die sich f&uuml;r unsere Grund- und Freiheitsrechte einsetzt, gegen Bevormundung durch Staat oder Kirchen, gegen &Uuml;berwachung, f&uuml;r Rechtsstaat und Demokratie, und die das Menschenbild des Grundgesetzes hoch h&auml;lt: der freie, selbstbewusste und selbstbestimmte B&uuml;rger mit R&uuml;ckgrat, von dem unsere freiheitliche Gesellschaft lebt.</i>&#8220;</p>
<p>Damit hat er der HU zweifach geholfen: es kommen auf diesem Weg schnell mehrere hundert Euro f&uuml;r die B&uuml;rgerrechte zusammen und er hat Freunde und Familie &uuml;ber unsere Arbeit informiert. Vielen Dank!</p>
<p><i>Rufen auch Sie zu Geburtstagsspenden auf: </i><a href="https://www.humanistische-union.de/ueber-uns/spenden-2/geburtstag/"><i>https://www.humanistische-union.de/wir_ueber_uns/spenden/geburtstag/</i></a><i>. <br /></i></p>
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		<item>
		<title>„Geheimdienste vor Gericht“</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/231/publikation/geheimdienste-vor-gericht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen: Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Abschluss der Kampagne ausgeschn&#252;ffelt mit Kongress und Tribunal. In: HU-Mitteilungen Nr. 231 (1/2017), S. 5/6 Szenenbild der Auff&#252;hrung &#8222;Geheimdienste vor Gericht&#8220;&#160; (Foto: Henning Schacht )&#160; Sind Geheimdienste legitime Institutionen oder blinde Flecken in einer Demokratie? L&#228;sst sich das illegale, massenhafte Absaugen von Metadaten durch den BND mit einem neuen BND-Gesetz einfach legalisieren? Wer kann den [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Abschluss der Kampagne ausgeschn&uuml;ffelt mit Kongress und Tribunal. In: HU-Mitteilungen Nr. 231 (1/2017), S. 5/6</p>
<p><img decoding="async" border="1" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/geheimdienst_gorki_055.jpg" width="380" height="254" alt=""></p>
<p>Szenenbild der Auff&uuml;hrung &#8222;Geheimdienste vor Gericht&#8220;&nbsp; (Foto: Henning Schacht )&nbsp;</p>
<p>Sind Geheimdienste legitime Institutionen oder blinde Flecken in einer Demokratie? L&auml;sst sich das illegale, massenhafte Absaugen von Metadaten durch den BND mit einem neuen BND-Gesetz einfach legalisieren? Wer kann den &#8222;Verfassungsschutz&#8220; kontrollieren? Nach drei Jahren der intensiven Besch&auml;ftigung mit den deutschen Geheimdiensten im Rahmen der Kampagne ausgeschn&uuml;ffelt wagten wir uns zum Abschluss an die gro&szlig;en rechtspolitischen und gesellschaftlichen Fragen. Mit dem Forum &#8222;Geheimdienste und Demokratie&#8220; an der Berliner Humboldt-Universit&auml;t und dem dokumentarischen Theaterst&uuml;ck &#8222;Geheimdienste vor Gericht &#8211; eine Volksbeschwerde&#8220; am Maxim Gorki Theater Berlin haben wir am 22. Oktober den Schlusspunkt unserer Kampagne gesetzt. Beide Veranstaltungen boten spannende gesellschaftliche Diskussionen in einer Zeit, die von der Angst vor dem Terrorismus gepr&auml;gt ist. <br />Beim Forum konnten wir unter anderen Kurt Graulich (ehem. Richter am Bundesverwaltungsgericht und Sachverst&auml;ndiger in der NSA-Aff&auml;re), Martina Renner (MdB die Linke und Obfrau im NSA-Untersuchungsausschuss) und Winfried Ridder (ehem. Referatsleiter im Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz) begr&uuml;&szlig;en. Der Tag bot insgesamt 17 Veranstaltungen zu den Themenstr&auml;ngen &#8222;Verfassungsschutz und Einsatz von V-Leuten&#8220;, &#8222;Kommunikations&uuml;berwachung durch den BND&#8220; und &#8222;Geheimdienstkontrolle&#8220;. Daran nahmen rund 150 BesucherInnen teil. Die Angebote reichten von Podiumsdiskussionen &uuml;ber Vortr&auml;ge und Diskussion bis hin zu Lesung und Cryptoparty. Drei Ausstellungen, zu denen auch F&uuml;hrungen anboten wurden, ein Marktplatz mit Infotischen beteiligter Organisationen und eine kurze Kabaretteinlage rundeten den Kongress ab. Ein besonderer Dank gilt allen Ehrenamtlichen der Humanistischen Union. Nur dank ihrer Unterst&uuml;tzung konnte diese Veranstaltung ein Erfolg werden.<br />Am Abend gab es dann eine Auff&uuml;hrung vor ausverkauften R&auml;ngen im benachbarten Maxim Gorki Theater. Rund 300 Zuschauer/innen in Saal und Foyer verfolgten dort eine fiktive Gerichtsverhandlung, die realistischer kaum sein konnte. Verhandelt wurde die Klage von Constanze Kurz (Sprecherin des Chaos Computer Clubs), die sich gegen die BND-Auslands&uuml;berwachung zur Wehr setzt. Jenseits der fiktiven Ausgangslage (die Kl&auml;gerin hatte von einem Whistleblower im Dienst erfahren, dass ihre Kommunikation in Bad Aibling erfasst wurde) beruhten alle weitere Details des St&uuml;ckes auf Fakten, bei den DarstellerInnen handelte es sich um ExpertInnen des Alltags. Dargestellt wurden Ausz&uuml;ge einer Gerichtsverhandlung, in der die drei RichterInnen (Manfred Krause, Dieter Deiseroth und Rosemarie Will) zun&auml;chst die Versuche des Regierungsvertreters (R&uuml;diger S&ouml;hnen) abwehren mussten, die Klage f&uuml;r unzul&auml;ssig zu erkl&auml;ren oder zumindest unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit zu verhandeln. Im Mittelpunkt der Auff&uuml;hrung stand das Rechtsgespr&auml;ch, mit dem das Gericht die tats&auml;chlichen Abl&auml;ufe in Bad Aibling rekonstruierte und die rechtliche Zul&auml;ssigkeit des Vorgehens pr&uuml;fte. Daf&uuml;r wurden drei Sachverst&auml;ndige befragt: ein Datensch&uuml;tzer (Roland Sch&auml;fer), der die Ergebnisse der Vor-Ort-Pr&uuml;fungen der Bundesdatenschutzbeauftragten zusammenfasste; ein technischer Sachverst&auml;ndiger des Provider-Verbandes Bitkom (Klaus Landefeld), der die Grundlagen der Erfassung und Filterung von Kommunikationsdaten erl&auml;uterte; und schlie&szlig;lich Hans-Christian Str&ouml;bele als dienst&auml;ltestes Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestags, das den BND kontrollieren soll.</p>
<p>Inhaltlich basierte das St&uuml;ck auf drei Gutachten: der Untersuchung des Sachverst&auml;ndigen Graulich sowie den Berichten des Parlamentarischen Kontrollgremiums und der Bundesdatenschutzbeauftragten. Ferner flossen in den Text Argumente ein, die VertreterInnen der Bundesregierung und des BND im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags zum besten gegeben hatten. Erarbeitet wurde das St&uuml;ck von der HU zusammen mit Amnesty International, dem Chaos Computer Club (CCC), zwei Dramaturginnen und unter Mithilfe zahlreicher ExpertInnen erarbeitet. Das St&uuml;ck bot einen detaillierten Einblick in die Arbeitsweise des BND und die Probleme seiner Kontrolleure. Der Streit um die Befugnisse des Geheimdienstes war auf der B&uuml;hne zum Greifen nah. Und so kommentierte David Gutensohn vom &#8222;Freitag&#8220; die Auff&uuml;hrung: &#8222;W&auml;hrend der Gesetzgeber die Massen&uuml;berwachung legalisiert und Deutschland &uuml;ber Fernsehurteile debattiert, spielt sich in Berlin ein Prozess ab, den es dringend braucht.&#8220;</p>
<p>Astrid Goltz / Sven L&uuml;ders</p>
<p>Von den meisten Vortr&auml;gen und Podien des Kongresses gibt es Audio- oder Videomitschnitte. Sie k&ouml;nnen im Internet nachgeschaut bzw. -geh&ouml;rt werden unter <a href="http://www.geheimdienste-vor-gericht.de/programm" target="_blank" rel="noopener">www.geheimdienste-vor-gericht.de/programm</a>. Dort gibt es auch den Mitschnitt sowie das Programmheft des Theaterst&uuml;cks.</p>
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		<title>Neu: Leitfaden für HU-Aktive</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2015 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbandsnachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 227 (3/2015), S. 10 Die Bundesgesch&#228;ftsstelle hat einen Leitfaden erstellt, der neuen HU-Mitgliedern einen &#220;berblick &#252;ber die Strukturen, Themen und Ansprechpartner/ innen in unserem Verein gew&#228;hrt. Mit dem Leitfaden in der Hand erfahre ich zum Beispiel, wie und zu welchen Themen ich mich innerhalb der HU engagieren kann, wie ich die Regionalgruppe [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 227 (3/2015), S. 10</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/HU-Mitarbeit_2015_final.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4002 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/HU-Mitarbeit_2015_final-317x450.jpg" alt="Neu: Leitfaden f&uuml;r HU-Aktive" width="317" height="450" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/HU-Mitarbeit_2015_final-317x450.jpg 317w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/HU-Mitarbeit_2015_final-237x337.jpg 237w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/HU-Mitarbeit_2015_final.jpg 418w" sizes="(max-width: 317px) 100vw, 317px" /></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>Die Bundesgesch&auml;ftsstelle hat einen Leitfaden erstellt, der neuen HU-Mitgliedern einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Strukturen, Themen und Ansprechpartner/ innen in unserem Verein gew&auml;hrt. Mit dem Leitfaden in der Hand erfahre ich zum Beispiel, wie und zu welchen Themen ich mich innerhalb der HU engagieren kann, wie ich die Regionalgruppe in meiner N&auml;he finde oder eine neue Regionalgruppe gr&uuml;nden kann. <br />Auch f&uuml;r Mitglieder, die schon l&auml;nger dabei sind, ist der Leitfaden ein praktisches Nachschlagewerk: Wer im Bundesvorstand war nochmal f&uuml;r das Thema &#8222;Versammlungsrecht&#8220; zust&auml;ndig? Wie kann ich beim &#8222;Arbeitskreis Psychiatrie&#8220; mitmachen? Und wie komme ich zum HU-Wiki und was finde ich dort?</p>
<p>Der Leitfaden wird von der Gesch&auml;ftsstelle ab sofort an alle Neumitglieder verschickt und fortlaufend aktualisiert. Der Leitfaden ist &uuml;ber die HU-Webseite oder die Bundesgesch&auml;ftsstelle abrufbar (<a href="mailto:info%40humanistische-union.de">info@humanistische-union.de</a> oder Tel. 030/204 502 56).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/227-mitteilungen/publikation/neu-leitfaden-fuer-hu-aktive/">Neu: Leitfaden für HU-Aktive</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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		<item>
		<title>Aktion „Ich habe Netzpolitik gelesen“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2015 10:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 227 (3/2015), S. 17/18 Am 30. September hat die HU gemeinsam mit anderen Initiativen eine Solidarit&#228;tsaktion f&#252;r das Blog Netzpolitik.org gestartet: Im Fr&#252;hsommer war bekannt geworden, dass der Verfassungsschutz Mitarbeiter/innen des Blogs im Rahmen von Ermittlung wegen Landesverrats &#252;berwacht hat. Anlass der damaligen Ermittlungen waren Ver&#246;ffentlichungen des Blogs &#252;ber die Arbeit des [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 227 (3/2015), S. 17/18</p>
<p>Am 30. September hat die HU gemeinsam mit anderen Initiativen eine Solidarit&auml;tsaktion f&uuml;r das Blog Netzpolitik.org gestartet: Im Fr&uuml;hsommer war bekannt geworden, dass der Verfassungsschutz Mitarbeiter/innen des Blogs im Rahmen von Ermittlung wegen Landesverrats &uuml;berwacht hat. Anlass der damaligen Ermittlungen waren Ver&ouml;ffentlichungen des Blogs &uuml;ber die Arbeit des Verfassungsschutzes, insbesondere von Dokumenten, die die Aktivit&auml;ten des Geheimdienstes zur Internet&uuml;berwachung betreffen. Obwohl diese Ermittlungen nach einer Intervention des Bundesjustizministers eingestellt wurden, verweigert das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz den Blogbetreibern bisher die vollst&auml;ndige Akteneinsicht. Damit verhindert der Geheimdienst die Aufkl&auml;rung der Fragen, ob und in welchem Rahmen eine &Uuml;berwachung der Betreiber des Onlinedienstes stattfand, und ob diese sich nur auf den Ermittlungszusammenhang des mutma&szlig;lichen Landesverrats (oder auch andere Anl&auml;sse) bezog. Zudem verletzt die verweigerte Akteneinsicht das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung, welches jedem/r das Recht gibt zu erfahren, welche Daten &uuml;ber einen bei Beh&ouml;rden gespeichert werden.</p>
<p>Um dem &#8222;Verfassungsschutz&#8221; zu zeigen, dass wir alle wissen wollen, ob Daten &uuml;ber uns gespeichert werden und dass wir uns hinter Netzpolitik.org stellen, sollen m&ouml;glichst viele Menschen Aktenauskunft beim &#8222;Verfassungsschutz&#8220; verlangen. Das Portal datenschmutz.de stellt einen Generator zur Verf&uuml;gung, &uuml;ber den man online eine Anfrage an das &#8222;Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz&#8220; erstellen kann. Bei Bedarf schicken wir auch das Papierformular zum Selberausf&uuml;llen zu. Als Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Akteneinsicht sollen alle Unterst&uuml;tzer/innen anf&uuml;hren, dass sie das Blog Netzpolitik.org gelesen haben.</p>
<p>In diesem Sinne fordert die HU ihre Mitglieder auf, einen Antrag auf Aktenauskunft beim Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz zu stellen. Die Regional- und Ortsverb&auml;nde werden gebeten, f&uuml;r die Aktion zu werben. Durch eine Welle an Auskunftsersuchen und damit einher gehende &Ouml;ffentlichkeitsarbeit unterst&uuml;tzen wir das Recht auf Akteneinsicht von Netzpolitik.org. Au&szlig;erdem wollen wir, dass das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz die Selbstbezichtigungen in den Anfragen auf Aktenauskunft abschafft. Der Geheimdienst verlangt von jedem/r Anfragenden eine Begr&uuml;ndung daf&uuml;r, warum er oder sie glaubt, &uuml;berwacht zu werden. Dabei bekommt man von den &#8222;Landes&auml;mtern f&uuml;r Verfassungsschutz&#8220; z.B. in Brandenburg und Niedersachsen die Datenauskunft ohne Selbstbezichtigung. Inhaltlich kann das Bundesamt nicht plausibel machen, warum es neben dem Namen des/r Antragstellers/in weitere Informationen ben&ouml;tigt. Fr&uuml;her mag das sinnvoll gewesen sein um zu verhindern, dass die Mitarbeiter/innen zigtausende Aktenordner w&auml;lzen mussten. Im digitalen Zeitalter reicht die Eingabe des Namens in die Datenbank. Die Antworten des Geheimdienstes auf die Akteneinsichtsantr&auml;ge wird die HU sammeln. Unsere Forderung auf Akteneinsicht wollen wir notfalls mit juristischen Mitteln durchsetzen. Initiiert wurde die Aktion von der HU gemeinsam mit der Gruppe AktE &#8211; Arbeitskreis f&uuml;r die totale Akteneinsicht; Datenschmutz.de und Netzpolitik.org unterst&uuml;tzen das Vorhaben.</p>
<p><i>Auskunft-Generator f&uuml;r Akteneinsichtsantr&auml;ge an das BfV: </i><a href="https://www.datenschmutz.de/bfvinfo" target="_blank" rel="noopener"><i>https://www.datenschmutz.de/bfvinfo</i></a></p>
<p><i>Informationen zur Aktion: </i><a href="http://www.verfassung-schuetzen.de/aktion-ich-habe-netzpolitik-gelesen/" target="_blank" rel="noopener"><i>http://www.verfassung-schuetzen.de/aktion-ich-habe-netzpolitik-gelesen/</i></a></p>
<p><i>Auskunftsformulare, weitere Informationen zur Aktion sowie R&uuml;ckmeldungen bitte &uuml;ber: Astrid Goltz (</i><a href="mailto:kampagne%40humanistische-union.de"><i>kampagne@humanistische-union.de</i></a><i>) oder die HU-Bundesgesch&auml;ftsstelle (Tel. 030/204 502 56, Fax: 030/204 502 57).&nbsp; </i></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/227-mitteilungen/publikation/aktion-ich-habe-netzpolitik-gelesen/">Aktion „Ich habe Netzpolitik gelesen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>BND an die Kette gelegt!</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/227-mitteilungen/publikation/bnd-an-die-kette-gelegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2015 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen: Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 227 (3/2015), S. 22 Am Samstag, den 5. September haben wir den BND vor seiner neuen Zentrale in Berlin erfolgreich an die Kette gelegt. &#220;ber 150 Menschen zogen in einem Demozug vor den BND-Eingang an der Chausseestra&#223;e, die f&#252;r diesen Alass von der Polizei gesperrt wurde. Mit riesigen Kettengliedern formierten wir eine [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 227 (3/2015), S. 22</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausSAM_1006.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4008 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausSAM_1006-600x300.jpg" alt="BND an die Kette gelegt!" width="600" height="300" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausSAM_1006-600x300.jpg 600w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausSAM_1006-768x384.jpg 768w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausSAM_1006-1000x500.jpg 1000w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausSAM_1006-1536x768.jpg 1536w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausSAM_1006-2048x1024.jpg 2048w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausSAM_1006-800x400.jpg 800w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausSAM_1006-450x225.jpg 450w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausSAM_1006-540x270.jpg 540w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></span></p>
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<p>Am Samstag, den 5. September haben wir den BND vor seiner neuen Zentrale in Berlin erfolgreich an die Kette gelegt. &Uuml;ber 150 Menschen zogen in einem Demozug vor den BND-Eingang an der Chausseestra&szlig;e, die f&uuml;r diesen Alass von der Polizei gesperrt wurde. Mit riesigen Kettengliedern formierten wir eine ca. 200 Meter lange Kette und schlossen sie symbolisch.</p>
<p>Bei Sambatrommelkl&auml;ngen und &#8222;BND an die Kette!&#8220;-Rufen forderten wir kurz vor der Wiederaufnahme des NSA-Untersuchungsausschusses das Ende der anlasslosen Massen&uuml;berwachung, eine sofortige Aufkl&auml;rung des NSA-Skandals und eine wirksame Kontrolle des Geheimdienstes. Etliche Fotojournalisten und mehrere Kamerateams waren dabei. Berichtet wurde unter anderem von der dpa, im RBB und auf Deutschlandfunk.</p>
<p>Die Menschenkette und Kundgebung, bei der unter anderen die Netzaktivistin Anne Roth und unser Bundesvorsitzender Werner Koep-Kerstin sprachen, hatte unsere Kampagne ausgeschn&uuml;ffelt zusammen mit der Berliner Gruppe &#8222;was tun gegen &Uuml;berwachung&#8220; organisiert. Mit zur Aktion aufgerufen hatte ein B&uuml;ndnis, dem auch Amnesty International, Reporter ohne Grenzen, der Internationalen Liga f&uuml;r Menschenrechte, das Whistleblower-Netzwerk und Digitalcourage angeh&ouml;rten.</p>
<p>Weitere Fotos, Presseberichte und den gemeinsamen Aufruf kann man nachlesen unter: <a href="http://www.verfassung-schuetzen.de/aktion-bnd-an-die-kette/" target="_blank" rel="noopener">http://www.verfassung-schuetzen.de/aktion-bnd-an-die-kette/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/227-mitteilungen/publikation/bnd-an-die-kette-gelegt/">BND an die Kette gelegt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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            	</item>
		<item>
		<title>Veranstaltungsreihe „Überwachung und Kontrolle“</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/227-mitteilungen/publikation/veranstaltungsreihe-ueberwachung-und-kontrolle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2015 08:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 227 (3/2015), S. 23 Die Kampagne ausgeschn&#252;ffelt, der Berliner HU-Landesverband und die Potsdamer Gruppe AktE veranstalten im September und Oktober f&#252;nf Podiumsdiskussionen unter dem Motto &#8222;&#220;berwachung und Kontrolle&#8220;. Es geht um Menschen, die aktuell mit dem Thema &#220;berwachung konfrontiert sind: Journalist/innen, die von Geheimdiensten ausgesp&#228;ht werden oder gegen die wie im Fall [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/227-mitteilungen/publikation/veranstaltungsreihe-ueberwachung-und-kontrolle/">Veranstaltungsreihe „Überwachung und Kontrolle“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 227 (3/2015), S. 23</p>
<p>Die Kampagne ausgeschn&uuml;ffelt, der Berliner HU-Landesverband und die Potsdamer Gruppe AktE veranstalten im September und Oktober f&uuml;nf Podiumsdiskussionen unter dem Motto &#8222;&Uuml;berwachung und Kontrolle&#8220;. Es geht um Menschen, die aktuell mit dem Thema &Uuml;berwachung konfrontiert sind: Journalist/innen, die von Geheimdiensten ausgesp&auml;ht werden oder gegen die wie im Fall Netzpolitik vom Geheimdienst ausgehend Ermittlungen eingeleitet wurden, Aktivist/innen, die in politischen Szenen mit Polizeispitzeln zu tun haben und Sch&uuml;ler/innen, die den Mitarbeiter/innen des Inlandsgeheimdienstes im Unterricht begegnen. Termine und weitere Infos gibt es unter <a href="http://www.verfassung-schuetzen.de/veranstaltungen/" target="_blank" rel="noopener">http://www.verfassung-schuetzen.de/veranstaltungen/</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/227-mitteilungen/publikation/veranstaltungsreihe-ueberwachung-und-kontrolle/">Veranstaltungsreihe „Überwachung und Kontrolle“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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		<item>
		<title>Keine Straffreiheit für den Geheimdienst  Bürgerrechtler demonstrieren vor dem Bundestag</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/keine-straffreiheit-fuer-den-geheimdienst-buergerrechtler-demonstrieren-vor-dem-bundestag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2015 13:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor der öffentlichen Anhörung zur Geheimdienstreform im Innenausschuss des Bundestags fordern Bürgerrechtler den Stopp der geplanten Straffreiheit für V-Leute und Verdeckte Ermittler / Geheimdienstreform muss ausgesetzt werden B&#252;rgerrechtler der Humanistischen Union (HU) haben heute mit einer Aktion vor dem Bundestag gefordert, die geplante Straffreiheit f&#252;r V-Leute und Verdeckte Ermittler aus dem Entwurf f&#252;r ein neues [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/keine-straffreiheit-fuer-den-geheimdienst-buergerrechtler-demonstrieren-vor-dem-bundestag/">Keine Straffreiheit für den Geheimdienst  Bürgerrechtler demonstrieren vor dem Bundestag</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Vor der öffentlichen Anhörung zur Geheimdienstreform im Innenausschuss des Bundestags fordern Bürgerrechtler den Stopp der geplanten Straffreiheit für V-Leute und Verdeckte Ermittler / Geheimdienstreform muss ausgesetzt werden</i></p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausDSCF2232.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3633 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausDSCF2232-450x450.jpg" alt="Keine Straffreiheit f&uuml;r den Geheimdienst &#8211; B&uuml;rgerrechtler demonstrieren vor dem Bundestag" width="450" height="450" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausDSCF2232-450x450.jpg 450w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausDSCF2232-750x750.jpg 750w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausDSCF2232-150x150.jpg 150w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausDSCF2232-768x768.jpg 768w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausDSCF2232-1536x1536.jpg 1536w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausDSCF2232-600x600.jpg 600w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausDSCF2232-337x337.jpg 337w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausDSCF2232-250x250.jpg 250w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausDSCF2232.jpg 2000w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>B&uuml;rgerrechtler der Humanistischen Union (HU) haben heute mit einer Aktion vor dem Bundestag gefordert, die geplante Straffreiheit f&uuml;r V-Leute und Verdeckte Ermittler aus dem Entwurf f&uuml;r ein neues Verfassungsschutzgesetz zu streichen. Wenn die Staatsanwaltschaft von der Verfolgung von Verbrechen absehen k&ouml;nne und Beh&ouml;rdenleiter des Geheimdienstes straff&auml;llig gewordene V-Leute weiter besch&auml;ftigen d&uuml;rften, st&auml;rke dies die unkontrollierbare Macht der Geheimdienste und sei mit dem Prinzip des Rechtsstaats nicht vereinbar. Auf die heutige &ouml;ffentliche Anh&ouml;rung im Innenausschuss des Bundestags soll das Gesetz noch vor der Sommerpause verabschiedet werden.</p>
<p>In einem Bild stellten die Aktivisten die Bedeutung der Straffreiheit f&uuml;r V-Leute dar: Ein V-Mann&nbsp; mit Baseballschl&auml;ger darf jetzt zuschlagen &#8211; offiziell genehmigt von der Bundesregierung. Auf Schildern zeigten die Aktivisten bekannte Beispiele straff&auml;lliger V-Leute und ihre jeweiligen Verfassungsschutz-Geh&auml;lter. Die innenpolitischen Sprecherinnen Irene Mihalic (Gr&uuml;ne) und Ulla Jelpke (Linke) &auml;u&szlig;erten sich vor Ort kritisch zur Geheimdienstreform und der V-Leute-Regelung.</p>
<p>&#8222;<i>Das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz bekommt nach der geplanten Reform &uuml;ber 250 neue Stellen, eine gest&auml;rkte Stellung gegen&uuml;ber der Landesbeh&ouml;rden und erweiterte Befugnisse, auch was die Auswertung pers&ouml;nlicher Daten angeht. Mehr Kontrolle gibt es daf&uuml;r nicht. Dass der Geheimdienst nach seinem Totalversagen in der NSU-Staatsaff&auml;re so hochger&uuml;stet und ein gutes St&uuml;ck intransparenter wird, ist ein Schlag ins Gesicht aller NSU-Opfer und ihrer Familien</i>&#8220;, meint der HU-Bundesvorsitzende Werner Koep-Kerstin.</p>
<p>Koep-Kerstin weiter: &#8222;<i>Kanzlerin Merkel versprach den NSU-Opfern r&uuml;ckhaltlose Aufkl&auml;rung. Diese wird bis heute von ehemaligen V-Leuten und Verfassungsschutzbeamten verhindert, gedeckt vom Geheimdienst. Jetzt stellt die Regierung den Spitzeln einen Freifahrtschein f&uuml;r Straftaten aus. Ein V-Mann wie der heute im NSU-Prozess angeklagte Carsten Szczepanski w&uuml;rde in Zukunft nicht mehr vor Gericht gestellt. Was bisher illegale Praxis des Geheimdienstes war, seine V-Leute vor polizeilicher Verfolgung zu sch&uuml;tzen, wird legalisiert. Das st&auml;rkt die Macht und die Intransparenz einer Beh&ouml;rde, deren Versagen von parlamentarischen Untersuchungsaussch&uuml;ssen best&auml;tigt wurde</i>.&#8220;</p>
<p>Astrid Goltz, Leiterin der Kampagne ausgeschn&uuml;ffelt der Humanistischen Union, f&uuml;gt hinzu: &#8222;<i>Die Geheimdienstreform muss ausgesetzt werden, nicht zuletzt nach dem erneuten BND-Skandal. Auch diesem Geheimdienst werden neue Kompetenzen gegeben, ohne die Kontrolle zu vergr&ouml;&szlig;ern. Das Parlamentarische Kontrollgremium arbeitet gerade an Empfehlungen f&uuml;r die k&uuml;nftige Arbeit mit V-Leuten. Eine Entgrenzung der V-Leute-Praxis zu verabschieden, ohne auf die Ergebnisse der parlamentarischen Kontrolleure zu warten, ist ein Affront gegen die Geheimdienstkontrolle.</i>&#8220;</p>
<p>Kontakt: Astrid Goltz, Tel. 030/20 45 02 56, Mobil: 0152-56111704, <a href="http://www.ausgeschnueffelt.de/" target="_blank" rel="noopener">www.ausgeschnueffelt.de</a></p>
<p>Bildmaterial von der Aktion finden Sie bei Flickr unter <a href="https://www.flickr.com/photos/116571018%40N03/sets/72157654221269642" target="_blank" rel="noopener">https://www.flickr.com/photos/116571018@N03/sets/72157654221269642</a></p>
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            	</item>
		<item>
		<title>Abstimmung zum Kampagnenthema 2015/2016</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/225/publikation/abstimmung-zum-kampagnenthema-20152016/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2015 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbandsnachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 225 (Heft 1/2015), S. 3/4 Seit einem Jahr l&#228;uft unsere Kampagne &#8222;ausgeschn&#252;ffelt: Verfassung sch&#252;tzen &#8211; Geheimdienst abschaffen!&#8220;. Nach dem urspr&#252;nglichen Plan wollten wir Anfang des Jahres mit einer zweiten Kampagne zum Thema Polizeikontrolle starten. Realistisch m&#252;ssen wir jedoch einsch&#228;tzen, dass wir nicht zwei Kampagnen gleichzeitig stemmen k&#246;nnen. Zudem g&#228;be es einige Gr&#252;nde, die [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 225 (Heft 1/2015), S. 3/4</p>
<p>Seit einem Jahr l&auml;uft unsere Kampagne &#8222;ausgeschn&uuml;ffelt: Verfassung sch&uuml;tzen &#8211; Geheimdienst abschaffen!&#8220;. Nach dem urspr&uuml;nglichen Plan wollten wir Anfang des Jahres mit einer zweiten Kampagne zum Thema Polizeikontrolle starten. Realistisch m&uuml;ssen wir jedoch einsch&auml;tzen, dass wir nicht zwei Kampagnen gleichzeitig stemmen k&ouml;nnen. Zudem g&auml;be es einige Gr&uuml;nde, die Verfassungsschutzkampagne (evtl. in erweiterter Form) fortzuf&uuml;hren. Kurzum: Wir m&uuml;ssen uns entscheiden, welches Thema wir in den n&auml;chsten 1&frac12; Jahren in einer von HU-Aktiven getragenen Kampagne verfolgen wollen. Dazu bitten wir alle Mitglieder um ihre Mithilfe. Wir m&ouml;chten die Frage, auf welche der beiden angedachten Kampagnen wir uns konzentrieren, gemeinsam mit Ihnen treffen. Im Folgenden stellen wir kurz zwei Szenarien vor und bitten Sie dann um eine kurze R&uuml;ckmeldung.</p>
<h5>Variante 1: Geheim&shy;dienst&shy;kam&shy;pagne</h5>
<p>Bei einer Fortf&uuml;hrung der Verfassungsschutz-Kampagne bietet es sich an, diese thematisch zu erweitern, um die aktuellen politischen Debatten und die anstehenden juristischen Entscheidungen aufzugreifen. F&uuml;r 2015 ist eine Reform des Bundesverfassungsschutzgesetzes angek&uuml;ndigt, die einzelne Befugnisse (etwa den Einsatz von V-Leuten) neu regeln und zugleich die Zusammenarbeit von Bund- und L&auml;nderbeh&ouml;rden straffen soll (sog. Zentralstellenfunktion des Bundesamtes). Derzeit f&ouml;rdert der NSA-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages st&auml;ndig neue Details zur Telekommunikations&uuml;berwachung durch BND und Verfassungsschutz sowie deren Datenaustausch mit amerikanischen Diensten an den Tag, bei denen die ohnehin freiz&uuml;gigen gesetzlichen Vorschriften &uuml;berschritten werden. Deshalb bietet sich eine Fortsetzung der Verfassungsschutz-Kampagne im erweiterten Rahmen an, wobei wir verst&auml;rkt auf rechtswidrige Praktiken und das Kontrollvakuum bei den Geheimdiensten hinweisen k&ouml;nnen. Im Rahmen der Kampagne lie&szlig;en sich bereits laufende Musterklagen gegen den Datenaustausch zwischen Geheimdiensten und Polizeibeh&ouml;rden in Deutschland begleiten; die zahlreichen jetzt bekannt gewordenen rechtswidrigen &Uuml;berwachungspraktiken deutscher Dienste bieten auch gen&uuml;gend Material f&uuml;r weitere, eigene Musterklagen der Humanistischen Union.</p>
<p>Wie bisher w&uuml;rde die Kampagne vom Engagement der Mitglieder und Freund/innen der HU leben. Mit einem neuen Kampagnen-Koordinierungskreis wollen wir weitere Ideen entwickeln, wie die Kritik am rechtswidrigen Verhalten der Geheimdienste im Allgemeinen und dem Verfassungsschutz im Besonderen popul&auml;rer werden kann. Bisher angedacht sind z.B. &ouml;ffentliche Datenauskunftsanfragen bei den Verfassungsschutz&auml;mtern durch m&ouml;glichst viele B&uuml;rger/innen und weitere Stationen f&uuml;r die Wanderausstellung &#8222;Versagen mit System&#8220; mit begleitenden Veranstaltungen. Fortgesetzt werden k&ouml;nnte die Zusammenarbeit mit den &Uuml;berwachungsopfern aus der Videoreihe &#8222;Unbescholten &uuml;berwacht&#8220; und die Berliner Arbeitsgruppe &#8222;Schule ohne Geheimdienst&#8220;.</p>
<h5>Variante 2: Polizei&shy;kam&shy;pagne</h5>
<p>Die Forderung nach einer unabh&auml;ngigen Kontrolle der Polizei wird von der Humanistischen Union schon lange erhoben. Wir wollen diese Forderung st&auml;rken, indem wir auf die Probleme beim Nachweis und der Ahndung von Polizeigewalt hinweisen (evtl. auch Racial Profiling) und uns f&uuml;r eine fl&auml;chendeckende gesetzliche Kennzeichnungspflicht sowie unabh&auml;ngige Beschwerdestellen der Polizei einsetzen. Bei der Kennzeichnungspflicht, die weitgehend auf der L&auml;nderebene umzusetzen ist, st&uuml;nde die Lobby- und Pressearbeit im Vordergrund, damit die in Baden-W&uuml;rttemberg, Schleswig-Holstein, Hessen, Niedersachsen und Th&uuml;ringen existierenden Koalitionsvereinbarungen auch umgesetzt werden. Regionalgruppen k&ouml;nnten zus&auml;tzlich mit Podiumsdiskussionen oder Abgeordnetengespr&auml;chen aktiv werden. In f&uuml;nf weiteren Bundesl&auml;ndern ist die (anonymisierte) Kennzeichnungspflicht auch bei Gro&szlig;eins&auml;tzen inzwischen umgesetzt.</p>
<p>F&uuml;r weitergehende, unabh&auml;ngige Kontrollmechanismen der Polizei m&uuml;ssen wir dagegen erst einmal das Problembewusstsein sch&auml;rfen und &Uuml;berzeugungsarbeit leisten. Ideen dazu gibt es bereits viele: So existiert ein Konzept f&uuml;r eine Onlineplattform, auf der Betroffene und Beobachter/innen von Polizeigewalt ihre F&auml;lle eingeben k&ouml;nnen. Mit einer solchen Plattform w&uuml;rde die Sichtbarkeit des (von manchen immer noch bestrittenen) Problems der polizeilichen &Uuml;bergriffe erh&ouml;ht, zudem b&ouml;te ein solches Instrument auch Aufschluss &uuml;ber die H&auml;ufigkeit solcher Vorf&auml;lle, die Wirksamkeit des Rechtsschutzes oder wirkungsvolle Pr&auml;ventionsma&szlig;nahmen. Polizei-Beschwerdestellen gibt es in den Bundesl&auml;ndern erst in Ans&auml;tzen. Hier k&ouml;nnten wir bei B&uuml;rger/innen und Entscheidungstr&auml;ger/innen das Problembewusstsein sch&auml;rfen.</p>
<p><i>Racial Profiling </i>bedeutet, dass die Polizei Menschen ohne weiteren Anlass nach Hautfarbe und Gesichtsz&uuml;gen kontrolliert (sog. &#8222;verdachtsunabh&auml;ngige Kontrollen&#8220;). Dagegen wendet sich seit mehreren Jahren ein Zusammenschluss mehrerer Organisationen mit der Kampagne &#8222;Stoppt Racial Profiling&#8220;, woran auch die Humanistische Union beteiligt ist. Hier k&ouml;nnten wir uns aktiver einbringen und neue Kampagnenideen umsetzen. Weitere Ideen, wie ein gr&ouml;&szlig;erer politischer Handlungsdruck bez&uuml;glich der Polizeikontrolle erzeugt werden kann, wollen wir im Kampagnen-Koordinationskreis gemeinsam mit den ehrenamtlich Aktiven entwickeln.</p>
<h5>Jetzt entscheiden Sie</h5>
<p>Wir bitten alle Mitglieder der HU um ihr Votum, welches Kampagnenthema wir f&uuml;r die kommenden 1&frac12; Jahre w&auml;hlen sollen. Bitte beachten Sie: Wir wollen nicht nur danach entscheiden, welches Thema Ihnen politisch wichtig erscheint (Frage 1). Da wir f&uuml;r eine starke Kampagne auf viele Unterst&uuml;tzer/innen angewiesen sind, ist f&uuml;r unsere Entscheidung die Frage 2 wichtiger: An welcher Kampagne w&uuml;rden Sie sich aktiv beteiligen?</p>
<p>Um den Arbeitsaufwand m&ouml;glichst niedrig zu halten, starten wir die Abstimmung nicht als Urabstimmung im formalen Sinn, sondern als formlose Umfrage. Sie k&ouml;nnen daran teilnehmen, indem Sie a) den Fragebogen an die HU-Gesch&auml;ftsstelle zur&uuml;cksenden oder b) den Fragebogen online auf unserer Webseite ausf&uuml;llen <a href="https://www.humanistische-union.de/shortcuts/k_frage">www.humanistische-union.de/shortcuts/k_frage</a>.</p>
<p><b>Abgabeschluss f&uuml;r Ihr Votum ist Sonntag, der 22.&nbsp;M&auml;rz 2015. </b>Alle Stimmen, die sp&auml;ter bei uns eingehen, k&ouml;nnen leider nicht ber&uuml;cksichtigt werden. Die Ergebnisse werden auf der HU-Webseite, aber auch in den n&auml;chsten HU-Mitteilungen ver&ouml;ffentlicht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/225/publikation/abstimmung-zum-kampagnenthema-20152016/">Abstimmung zum Kampagnenthema 2015/2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Den Verfassungsschutz in Rente schicken</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/224-mitteilungen/publikation/den-verfassungsschutz-in-rente-schicken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2014 12:30:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/den-verfassungsschutz-in-rente-schicken/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neues von der Kampagne ausgeschn&#252;ffelt. Aus: Mitteilungen Nr. 224 (Heft 2/2014), S. 14 Am 7. November wird das Bundesamt f&#252;r Verfassungsschutz 64 Jahre alt. Dieses Jubil&#228;um wollen wir zum Anlass nehmen, um ihn vor seiner Berliner Dependance feierlich in Fr&#252;hrente zu schicken. Der Sekt ist schon kalt gestellt und der Rentenbescheid ist in Arbeit. Kommen [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/224-mitteilungen/publikation/den-verfassungsschutz-in-rente-schicken/">Den Verfassungsschutz in Rente schicken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neues von der Kampagne ausgeschn&uuml;ffelt. Aus: Mitteilungen Nr. 224 (Heft  2/2014), S. 14</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Aktion_Kassel_Rede1_sw.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4014 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Aktion_Kassel_Rede1_sw-600x382.jpg" alt="Den Verfassungsschutz in Rente schicken" width="600" height="382" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Aktion_Kassel_Rede1_sw-600x382.jpg 600w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Aktion_Kassel_Rede1_sw-450x286.jpg 450w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Aktion_Kassel_Rede1_sw.jpg 673w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
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<p>Am 7. November wird das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz 64 Jahre alt. Dieses Jubil&auml;um wollen wir zum Anlass nehmen, um ihn vor seiner Berliner Dependance feierlich in Fr&uuml;hrente zu schicken. Der Sekt ist schon kalt gestellt und der Rentenbescheid ist in Arbeit. Kommen Sie nach Berlin, oder laden Sie Berliner Freunde zur Aktion ein.&nbsp;</p>
<p>Die Kampagne ausgeschn&uuml;ffelt tr&auml;gt seit bald einem Jahr die Forderung der HU nach der Abschaffung der Inlandsgeheimdienstes in die &Ouml;ffentlichkeit. Auf dem Kampagnentreffen Ende September in Kassel haben sich die Aktiven Neues vorgenommen: In K&uuml;rze geht das Extrem-o-meter online. Der Test verr&auml;t Ihnen auf satirische Art, ob der Verfassungsschutz aufgrund Ihrer Gesinnung schon ein Auge auf Sie geworfen hat. Die Videoreihe &#8222;unbescholten &uuml;berwacht&#8220; mit von &Uuml;berwachung Betroffenen wird fortgef&uuml;hrt. Die ersten Videos k&ouml;nnen Sie schon jetzt auf Youtube sehen. In Berlin vernetzt sich die AG &#8222;Schule ohne Geheimdienst&#8220; mit anderen Akteuren, um den Unterricht in Demokratie und Extremismus durch Beamte des Verfassungschutzes zu stoppen.</p>
<p>In Kassel gedachten wir am Halitplatz des NSU-Opfers Halit Yozgat. Etwa 30 Personen, darunter die Schwestern des Verstorbenen, nahmen an dem Gedenken teil. Wir forderten die l&uuml;ckenlose Aufkl&auml;rung der Verstrickungen des hessischen Verfassungsschutzes in den Mordfall. Denn ein V-Mann-F&uuml;hrer war am Tatort anwesend und behauptet, nichts geh&ouml;rt und gesehen zu haben. Die polizeiliche und gerichtliche Aufkl&auml;rung wird bis heute vom Geheimdienst blockiert.</p>
<p><b>Die Kampagne kommt zu Ihnen</b></p>
<p>Holen Sie sich die Kampagne in Ihre Orts- oder Regionalgruppe: Die Campaignerin Astrid Goltz will in den kommenden Monaten HU-Gruppen besuchen und von den M&ouml;glichkeiten berichten, die Kampagne zu Ihnen zu holen. Dazu geh&ouml;rt etwa eine Wanderausstellung zu den Skandalen des Verfassungsschutzes vom Forum f&uuml;r kritische Rechtsextremismusforschung oder ein Filmabend mit Diskussion &uuml;ber die Abschaffung des Geheimdienstes. Wenn bei Ihnen die Polizeikennzeichnung oder die Einrichtung einer Polizeibeschwerdestelle Thema ist, kann Astrid Goltz Sie bei Ihren Aktivit&auml;ten ebenfalls unterst&uuml;tzen. Die Polizeikontrolle ist das Kampagnenthema, das im kommenden Jahr angegangen wird.</p>
<p>Melden Sie sich bei Astrid Goltz in der HU-Gesch&auml;ftsstelle, wenn Sie Teil der Kampagne werden wollen: <a href="mailto:kampagne%40humanistische-union.de">kampagne@humanistische-union.de</a><br />Informieren Sie sich unter <a href="http://www.ausgeschnueffelt.de/" target="_blank" rel="noopener">http://www.ausgeschnueffelt.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/224-mitteilungen/publikation/den-verfassungsschutz-in-rente-schicken/">Den Verfassungsschutz in Rente schicken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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		<title>Bundesregierung schlägt ein verfassungswidriges Anti-Terror-Datei-Gesetz vor</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/der-gesetzgeber-schlaegt-ein-verfassungswidriges-anti-terror-datei-gesetz-vor/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 05 Jun 2014 09:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erste Lesung im Bundestag zur Änderung des Anti-Terror-Datei-Gesetzes. Die Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union fordert die Abgeordneten auf, das verfassungswidrige Gesetz abzulehnen Der Bundestag&#160;besch&#228;ftigt sich heute in erster Lesung mit der vom Bundesverfassungsgericht veranlassten &#196;nderung der Gesetze zur Anti-Terror-Datei (ATD) und zur Rechtsextremismus-Datei (RED). Die B&#252;rgerrechtsorganisation Humanistische Union sieht in den von Polizei und Geheimdiensten gemeinsam genutzten [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Erste Lesung im Bundestag zur Änderung des Anti-Terror-Datei-Gesetzes. Die Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union fordert die Abgeordneten auf, das verfassungswidrige Gesetz abzulehnen</i></p>
<p>Der Bundestag&nbsp;besch&auml;ftigt sich heute in erster Lesung mit der vom Bundesverfassungsgericht veranlassten &Auml;nderung der Gesetze zur Anti-Terror-Datei (ATD) und zur Rechtsextremismus-Datei (RED). Die B&uuml;rgerrechtsorganisation Humanistische Union sieht in den von Polizei und Geheimdiensten gemeinsam genutzten Datenpools einen erheblichen Eingriff in die Grundrechte. Sie fordert die Abgeordneten auf, das verfassungswidrige Gesetz abzulehnen.</p>
<p>&#8222;<i>Der Bundesregierung&nbsp;scheint es nicht darum zu gehen, die Anti-Terror-Datei nach den vom Verfassungsgericht aufgestellten Ma&szlig;st&auml;ben auszugestalten. Vielmehr unterl&auml;uft der Vorschlag diese Ma&szlig;st&auml;be in vielfacher Weise</i>&#8220;, sagt Rosemarie Will, Professorin f&uuml;r &ouml;ffentliches Recht und ehemalige Bundesvorsitzende der Humanistischen Union.</p>
<p>Schon einmal ist der Gesetzgeber mit seinem Anti-Terror-Datei-Gesetz vor dem Verfassungsgericht gescheitert. Mit seinem Urteil vom 24. April 2013 hob das Gericht eine F&uuml;lle von Einzelregelungen des Gesetzes wegen ihrer Verfassungswidrigkeit auf. Das Gesetz wurde nicht insgesamt aufgehoben, weil das Gericht die Datei lediglich als ein Instrument der Informationsanbahnung ansah, das grunds&auml;tzlich nicht der Wahrnehmung operativer Aufgaben dienen darf.</p>
<p>Rosemarie Will meint dazu: &#8222;<i>Im jetzt vorgelegten Entwurf geht es nicht nur um Informationsanbahnung. Im Gegenteil sollen Geheimdienste und Polizei die Daten erweitert nutzen k&ouml;nnen. Das verletzt den Ma&szlig;stab des informationellen Trennungsgebots zwischen Geheimdiensten und Polizei, den das Gericht an die Datei gelegt hat.</i>&#8220;</p>
<p>Die Brisanz liegt im Detail: Das Verfassungsgericht entschied im Jahr 2013, dass die Daten im Einzelfall nach Ma&szlig;gabe des jeweiligen Fachrechtes zwischen Polizei und Geheimdiensten getauscht werden d&uuml;rfen. Es forderte, dass die Austauschregeln des Fachrechtes dem informationellen Trennungsgebot gen&uuml;gen m&uuml;ssten, hatte diese Regeln aber selber nicht verfassungsrechtlich &uuml;berpr&uuml;ft. Der vorgelegte Gesetzentwurf erweitert die Recherchem&ouml;glichkeiten innerhalb der Datei, ohne dass im Fachrecht etwas ver&auml;ndert worden ist.</p>
<p>&#8222;<i>Das Fachrecht wird noch nicht einmal einer verfassungsrechtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung unterzogen</i>&#8220;, erg&auml;nzt Rosemarie Will. &#8222;<i>Damit werden die vom Verfassungsgericht aufgestellten Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r die Anti-Terror-Datei unterlaufen. Au&szlig;erdem will die Regierung die Gesetze verewigen. Bisher haben sie eine klare Frist, nach der sie evaluiert werden sollen. Die Gesetze ohne Evaluation fortzuschreiben ist verheerend. Die Nutzung der Datei stellt schlie&szlig;lich einen schweren Eingriff in die Grundrechte dar.</i>&#8220;</p>
<p>Weitere Informationen zur Kampagne &#8222;ausgeschn&uuml;ffelt: Verfassung sch&uuml;tzen &#8211; Geheimdienst abschaffen&#8220; finden Sie im Internet unter <a href="http://www.verfassung-schuetzen.de/" target="_blank" rel="noopener">www.verfassung-schuetzen.de</a>.</p>
<p>Pressekontakt: <br />Astrid Goltz, Campaignerin Humanistische Union, <a href="mailto:kampagne%40humanistische-union.de">kampagne@humanistische-union.de</a>, Tel.: 030-20450256, mobil: 0152-56111704</p>
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