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	<title>Friedemann Hahn Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Die Grenzen des Wachstums und die Systemfrage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2008 19:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[vorgänge: Artikel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die studentische Linke war nicht gr&#252;n, aus: vorg&#228;nge Nr. 181, Heft 1/2008, S. 54-62 Umweltschutz, &#214;kologie und Nachhaltigkeit gelten sp&#228;testens seit Gr&#252;ndung der Gr&#252;nen Partei im Januar 1980 als von links besetzte Themen. Die Gr&#252;nen selbst entstanden aus verschiedenen Str&#246;mungen der Neuen Sozialen Bewegungen und b&#252;ndelten Kr&#228;fte der Umwelt-, Frauen- und Friedensbewegung. Viele Aktivisten und [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/181-vorgaenge/publikation/die-grenzen-des-wachstums-und-die-systemfrage/">Die Grenzen des Wachstums und die Systemfrage</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die studentische Linke war nicht gr&uuml;n,</p>
<p>aus: vorg&auml;nge Nr. 181, Heft 1/2008, S. 54-62</p>
<p>Umweltschutz, &Ouml;kologie und Nachhaltigkeit gelten sp&auml;testens seit Gr&uuml;ndung der Gr&uuml;nen Partei im Januar 1980 als von links besetzte Themen. Die Gr&uuml;nen selbst entstanden aus verschiedenen Str&ouml;mungen der Neuen Sozialen Bewegungen und b&uuml;ndelten Kr&auml;fte der Umwelt-, Frauen- und Friedensbewegung. Viele Aktivisten und Gruppen der Neuen Sozialen Bewegungen haben ihre Wurzeln in den Studentenprotesten und Ereignissen der Jahre um 1968. So liegt es nahe, einen direkten Bogen von den f&uuml;r Ho Chi Min und gegen den Vietnam-Krieg protestierenden Studenten bis hin zu Protesten gegen AKWs und den ersten Wahlerfolgen der Gr&uuml;nen gegen Ende der 1970er Jahre zu schlagen.</p>
<p>Doch wie stand die Neue Linke um und nach 1968 zum Umwelt- und Naturschutz? Gelang es &uuml;berhaupt, diese erst seit Ende der 1960er Jahre aufkommenden Themen in das eigene Weltbild und die eigenen Interpretationsmuster zu integrieren und wenn ja, wie? Anschaulich l&auml;sst sich eine Umweltdebatte in linken Kreisen anhand der Diskussion um den Club of Rome und die Studie <i>Die Grenzen des Wachstums </i>von 1972 nachzeichnen (Hahn 2006).</p>
<p><b>Eine Bombe im Taschenbuchformat: </b><i><b>Die Grenzen des Wachstums </b></i></p>
<p>Die fr&uuml;hen 1970er Jahre bezeichnen einen Wendepunkt der deutschen Umweltgeschichte: Immer mehr Artikel in verschiedenen Medien berichteten &uuml;ber Luft- und Wasserverschmutzung; zahlreiche B&uuml;rgerinitiativen prangerten Umweltprobleme an, und auch die sozial-liberale Bundesregierung unter Kanzler Willy Brandt entdeckte den Umweltschutz. Es war besonders die FDP, die unter dem damaligen Innenminister Hans-Dietrich Genscher den Begriff &bdquo;Umweltschutz&ldquo; vom englischen &bdquo;environmental protection&ldquo; ins Deutsche &uuml;bertrug, um sich durch dieses neue Politikfeld ein sch&auml;rferes Profil zu verleihen (H&uuml;nem&ouml;rder 2004). 1971 verabschiedete die Koalition ein &bdquo;Sofortprogramm der Bundesregierung f&uuml;r den Umweltschutz&ldquo;.</p>
<p>Im Fr&uuml;hjahr 1972 platzte in Deutschland eine &bdquo;Bombe im Taschenbuchformat&ldquo;, wie Die Zeit vom 19. M&auml;rz 1972 titelte: Die knapp 200 Seiten starke Studie <i>Die Grenzen des Wachstums</i>, erstellt am MIT im Auftrag des Club of Rome, sorgte mit apokalyptischen Thesen zu Umweltschutz und Wirtschaftswachstum f&uuml;r eine breite gesellschaftliche Debatte. Ein Team von jungen Wissenschaftlern um den Systemanalytiker Dennis Meadows errechnete mit Hilfe von damals hochmodernen Computern und den ihnen zug&auml;nglichen weltweiten Bev&ouml;lkerungsdaten den Weg in den Weltuntergang: &bdquo;Wenn die gegenw&auml;rtige Zunahme der Weltbev&ouml;lkerung, der Industrialisierung, der Umweltverschmutzung, der Nahrungsmittelproduktion und der Ausbeutung von nat&uuml;rlichen Rohstoffen unver&auml;ndert anh&auml;lt, werden die absoluten Wachstumsgrenzen der Erde im Laufe des n&auml;chsten Jahrhunderts erreicht. Mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit f&uuml;hrt dies zu einem ziemlich raschen und nicht aufhaltbaren Absinken der Bev&ouml;lkerungszahl und der industriellen Kapazit&auml;t&ldquo; (Meadows 1972). Einen Ausweg aus der Krise legte Meadows ebenfalls dar: Wenn es gel&auml;nge, rasch ein Gleichgewicht zwischen &Ouml;kologie und &Ouml;konomie herzustellen, k&ouml;nnte die materielle Lebensgrundlage f&uuml;r jeden Menschen auf der Erde sichergestellt werden. Der Wissenschaftler sah in der Studie einen Denkansto&szlig; f&uuml;r eine &bdquo;riesige Aufgabe [&hellip;] den &Uuml;bergang vom Wachstum zum Gleichgewicht&ldquo; (Meadows 1972).</p>
<p>Hinter der Studie stand der Club of Rome, ein internationaler Zusammenschluss von Wissenschaftlern und Intellektuellen. Der italienische Industrielle Aurelio Peccei (19081984) gr&uuml;ndete den Club 1968 in der italienischen Hauptstadt mit dem Ziel, die politischen Entscheidungstr&auml;ger weltweit zur Reflexion &uuml;ber globale Bedrohungen der Menschheit durch Umweltzerst&ouml;rung, Bev&ouml;lkerungswachstum und Rohstoffverbrauch anzuregen. Geschichte und Hintergr&uuml;nde des Clubs selbst blieben weitgehend unbekannt; dennoch verk&ouml;rperte der Club of Rome f&uuml;r viele Zeitgenossen ein &bdquo;moralischwissenschaftliche[s Weltgewissen&ldquo; (Br&uuml;ggemeier 1998).</p>
<p>Die zeitgen&ouml;ssische Literatur &uuml;ber die Grenzen des Wachstums w&uuml;rde &bdquo;ganze Bibliotheken f&uuml;llen&ldquo; (Hahn 2006). Einen H&ouml;hepunkt erreichte die Debatte in der Bundesrepublik im Oktober 1973: Der Verband des Deutschen Buchhandels verlieh dem Club of Rome in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis f&uuml;r &bdquo;den Mut und die geistige Energie zum Entwurf einer lebenswerten Zukunft&ldquo; (B&ouml;rsenverein des Deutschen Buchhandels 1973). Demonstrationen linker Gruppen gegen den Club of Rome begleiteten die &Uuml;bergabe. Wie lassen sich die Proteste gegen den Club of Rome und die <i>Grenzen des Wachstums </i>erkl&auml;ren, wenn doch aus heutiger Sicht Umweltschutz und &Ouml;kologie von Linken besetzte Themen sind?</p>
<h2 class="auto-created">Fehler im System: Umwelt&shy;dis&shy;kus&shy;si&shy;onen in linken Publi&shy;ka&shy;ti&shy;onen </h2>
<p>Die Umweltdiskussion in den Medien und die umweltpolitischen Ambitionen der sozial-liberalen Koalition verk&ouml;rperten f&uuml;r viele linke Kommentatoren nichts anderes als eine Alibi-Funktion. Umweltschutz sei ein weiteres Feigenblatt, das von den &bdquo;tieferliegenden Widerspr&uuml;chen der Gesellschaft&ldquo; (Kade 1971) ablenken sollte. Die Umweltdebatte bleibe an der Oberfl&auml;che, da es so nicht gelinge, die Wurzel zu bek&auml;mpfen: die kapitalistische Produktionsweise. Ziel sei es, das System zu stabilisieren und zu konservieren.</p>
<p>Umfang und Ausma&szlig; der Umweltdiskussion beruhte nach Meinung vieler Kommentatoren auf Einfluss und Macht der Massenmedien. Aus einem &bdquo;eingrenzbaren objektiven Systemproblem [ist] [&hellip;] eine &ouml;ffentliche Meinungswelle geworden, [die] das Krisenausma&szlig; pauschal &uuml;bertrieben hat und [&hellip;] erheblich &uuml;berh&ouml;hte Reformforderungen erhebt&ldquo; (Ronge 1972). Da das Umweltprogramm der Bundesregierung besonders auf Grenzwerte und das Verursacherprinzip setzte, bestand f&uuml;r viele Kommentatoren ein Zusammenhang zwischen den Interessen des Gro&szlig;kapitals auf der einen und den Massenmedien auf der anderen Seite. Dass sich die Artikel &uuml;ber Umweltph&auml;nomene h&auml;uften, galt als &bdquo;Argument f&uuml;r das Bestehen einer St&ouml;rung&ldquo; (Ronge 1972) im kapitalistischen System. Die politischen Ma&szlig;nahmen zum Umweltschutz seien nichts anderes als Krisenmanagement, da die Umweltkrise an sich auf &bdquo;strukturelle Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten kapitalistischer Produktionsweise&ldquo; zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sei. Die Krise k&ouml;nne, so die <i>Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und Internationale Politik </i>1972, nur verschoben, nicht aber verhindert werden.</p>
<p>Dass Umweltverschmutzung ein Problem aller gesellschaftlichen Systeme darstellte, wie Hans-Dietrich Genscher 1971 betonte (Genscher 1971), stie&szlig; bei Kommentatoren wie Kade und Ronge auf wenig Gegenliebe. Luft-, Boden- und Wasserverschmutzung in der DDR und anderen sozialistischen L&auml;ndern stellte Kade in den<i> Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik </i>nicht in Abrede &ndash; allerdings sei dies noch keine &bdquo;Garantie f&uuml;r die Gleichheit der Ursachen&ldquo; (Kade 1972). Der Verweis auf die Ostblockstaaten sei nichts anderes als eine &bdquo;billig, auf wissenschaftlich aufgeputzte Abschirmungstaktik&ldquo;, um &bdquo;von den eigenen Widerspr&uuml;chen&ldquo; abzulenken. Ein Blick nach Osten f&uuml;hrte au&szlig;erdem dazu, dass die Diskussion &uuml;ber Umweltsch&auml;den im Westen oberfl&auml;chlich blieb und nicht zu einer historisch fundierten Kapitalismus-Kritik wurde. Vielmehr diene der Systemvergleich dazu, das &bdquo;dominierende[&hellip;] Lenkungskonzept des staatsmonopolistischen Kapitalismus &sbquo;Sozialisierung der Kosten &ndash; Privatisierung der Profite&rsquo;&ldquo; (Kade 1972) zu tarnen. Sch&auml;den in Luft, Wasser und Boden, wie sie auch in den Planwirtschaften sozialistischer L&auml;nder auftraten, seien nichts anderes als ein Erbe der kapitalistischen Produktionsweise aus Zeiten vor der Revolution.</p>
<p>Die Linke ging Umweltschutz und Umweltverschmutzung weiter auf einer rein theoretischen Ebene an; sie habe sich der Umweltthematik &bdquo;haupts&auml;chlich mit den Mitteln der Ideologiekritik&ldquo; (Enzensberger 1973) gen&auml;hert, wie Hans-Magnus Enzensberger in der 1973 erschienenen Ausgabe des <i>Kursbuchs </i>schrieb. Enzensberger rechnete in dem Artikel &bdquo;Kritik der politischen &Ouml;kologie&ldquo; mit der bisherigen Debatte ab. So helfe es wenig, die Vorgeschichte der Luftverschmutzung im viktorianischen England mit Marx-und Engels-Zitaten zu referieren, wenn der Schadstoffgehalt der Luft oder des Rheins in der Gegenwart akut ansteige. Enzensberger kam zu dem Schluss, dass &bdquo;Ideologiekritik, die sich &uuml;ber die Grenzen ihrer Wirkungsm&ouml;glichkeiten hinwegt&auml;uscht [&hellip;] selbst zur Ideologie&ldquo; werde. So ging Enzensberger nicht nur mit der &bdquo;&ouml;kologischen Bewegung&ldquo; hart ins Gericht, indem er &bdquo;das Denken der &ouml;kologischen Gruppen [&hellip;] als tr&uuml;bes und begriffloses Durcheinander&ldquo; bezeichnete und in den B&uuml;rgerinitiativen zum gro&szlig;en Teil &bdquo;Angeh&ouml;rige der Mittelklasse [und] des neuen Kleinb&uuml;rgertums&ldquo; sah, sondern auch mit linken Kritikern und Wissenschaftlern wie Kade. Der Schriftsteller und Intellektuelle warnte n&auml;mlich eindringlich davor, dass der Marxismus zu einem &bdquo;Abwehrmechanismus&ldquo; verkomme, der als &bdquo;Talisman gegen die Anspr&uuml;che der Realit&auml;t&ldquo; fungiere. In Anbetracht der Tatsache, dass wegen der &ouml;kologischen Krise die Zeit immer knapper werde, gelte es zu erkennen, dass sich &bdquo;Katastrophen [&hellip;] nicht mit Zitaten bek&auml;mpfen&ldquo; lassen.</p>
<p>Die &bdquo;Kritik der politischen &Ouml;kologie&ldquo; trug dazu bei, die Umweltdebatte von orthodoxen und neomarxistischen Fesseln zu befreien (H&uuml;nem&ouml;rder 2004). Enzensberger selbst sah sich in den <i>Bl&auml;ttern f&uuml;r deutsche und internationale Politik</i> harter Kritik ausgesetzt: Er habe sich &bdquo;von einem hintergr&uuml;ndigen politischen Schriftsteller zum vordergr&uuml;ndig argumentierenden schriftstellernden &Ouml;kologen&ldquo; gewandelt. Es sei nun an der Zeit, &bdquo;wichtige umwelt-theoretische Zusammenhangs-Begriffe so zu rekonstruieren, dass [&hellip;] der Unterschied zwischen wissenschaftlichem und literarischem Marxismus einsichtig&ldquo; werde. Die Kritik gipfelte in dem Vorwurf, dass Enzensberger nicht Willens sei, &bdquo;seine eigene Position marxistisch zu reflektieren&ldquo;. Enzensberger selbst wisse nicht, &bdquo;ob er als Literat, als Unternehmer oder als linker Theoretiker&ldquo; argumentieren solle (Krusewitz 1974). Gerade die Kritik an neomarxistischen Dogmen macht Enzensbergers Aufsatz zu einem wichtigen Dokument, an dem sich zwei weitere Elemente der Umweltdiskussion festmachen lassen: zum einen die Sicht vieler linker Zeitgenossen auf den Club of Rome und die Grenzen des Wachstums und zum anderen die Idee, dass die Volksrepublik China unter dem Vorsitzenden Mao einen Weg aus der Umweltkrise weisen k&ouml;nne.</p>
<p><b>Kapitalistische Weltuntergangspropheten: <br />Die Linke und der Club of Rome </b></p>
<p>Nach Erscheinen der Grenzen des Wachstums kamen auch die <i>Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik</i> nicht umhin, sich mit den Thesen des Club of Rome auseinander zu setzen. Zu den produktivsten Autoren zum Thema Wirtschaftswachstum und Umweltschutz geh&ouml;rte zweifelsohne Edgar G&auml;rtner. Wie auch Kade und Ronge leugnete G&auml;rtner nicht, dass es Umweltprobleme gab. In seinem 1973 in den <i>Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik</i> erschienenen Aufsatz &uuml;ber Wachstumsdiskussion und Umweltkrise stellte er jedoch fest, dass zwar viel &uuml;ber den Zustand der Umwelt geschrieben werde, die Anzahl der Publikationen jedoch &bdquo;im umgekehrten Verh&auml;ltnis zur Einsicht in das Wesen der aufgetretenen Probleme und zu praktischen Ma&szlig;nahmen, die deren Beseitigung dienen k&ouml;nnte&ldquo; (G&auml;rtner 1973), stehe. Diesen B&uuml;chern, zu denen G&auml;rtner neben den <i>Grenzen des Wachstums </i>auch Paul Ehrlichs <i>Die Bev&ouml;lkerungsbombe </i>von 1968 z&auml;hlte, sei gemeinsam, dass sie die g&auml;ngigsten Umweltprobleme auf den globalen technischen Fortschritt und das daraus resultierende Bev&ouml;lkerungswachstum zur&uuml;ckf&uuml;hrten. Die Idee des Club of Rome, durch einen Wachstumsstopp zu einem Gleichgewicht zwischen &Ouml;kologie und &Ouml;konomie zu gelangen, hatte laut G&auml;rtner eine rein ideologische Funktion und sei praktisch so gut wie wertlos. Die <i>Grenzen des Wachstums </i>sollten eine Weltuntergangsstimmung verbreiten, um die Massen auf entbehrungsreiche Zeiten im Kampf gegen die Umweltverschmutzung vorzubereiten, denn die Kosten, die den Unternehmen durch das Verursacherprinzip entst&uuml;nden, w&uuml;rden immer an die Endverbraucher weiter gegeben.</p>
<p>Den gro&szlig;en Erfolg der <i>Grenzen des Wachstums </i>f&uuml;hrte G&auml;rtner darauf zur&uuml;ck, dass Meadows und seine Kollegen eine Methode verwendeten, &bdquo;die nur den Anschein erweckt, als arbeite man mit [&hellip;] der Systemanalyse&ldquo; (G&auml;rtner 1973). Die Grundlage des Meadow&rsquo;schen Modells sei kein wirkliches statistisches Material, sondern vielmehr nur ein auf Annahmen basierendes Rechenbeispiel.</p>
<p>Die <i>Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik </i>kritisierten au&szlig;erdem, dass in Meadows Weltmodell kein Platz f&uuml;r gesellschaftliche Variablen sei. Die &bdquo;Widerspr&uuml;che zwischen Produktivkr&auml;ften und Produktionsverh&auml;ltnissen [&hellip;] [sowie] Klassen und Klassenkampf&ldquo; (G&auml;rtner 1973a) tauchten im Modell des MIT gar nicht auf. Der Mensch an sich gelte &ndash; wie in vielen anderen Darstellungen zur Umweltkrise auch &ndash; nicht viel mehr als das &bdquo;Krebsgeschw&uuml;r eines ungez&uuml;gelten Bev&ouml;lkerungswachstums&ldquo; (G&auml;rtner 1973b).</p>
<p>Eng verbunden mit der gesellschaftlichen Variable war nach Ansicht vieler linker Kritiker die Frage nach der Rolle des technischen Fortschritts und der &bdquo;wissenschaftlich-technischen Revolution&ldquo; (WTR). Weltuntergangspropheten wie der Club of Rome seien gepr&auml;gt durch eine &bdquo;panische Angst vor der Technik&ldquo;. Durch die WTR war es der Menschheit, so hielt G&auml;rtner Meadows entgegen, bis jetzt immer gelungen, weltweite Probleme, wie z.B. Hunger, anzugehen und zu l&ouml;sen. Durch Wissenschaft und Technik sei der Mensch in der Lage, die &bdquo;Wachstumsgrenzen&ldquo; zu umgehen, denn technische und gesellschaftliche Entwicklungen h&auml;tten diese Grenzen jedes Mal nach vorne verschoben, so dass &bdquo;es f&uuml;r den Menschen keine Wachstumsgrenzen gibt, [denn] seine Vervollkommnungsf&auml;higkeit st&uuml;tzt sich [&hellip;] auf seine sozialen Organe, die Produktivkr&auml;fte&ldquo; (G&auml;rtner 1973a).</p>
<p>Autoren wie Kade und G&auml;rtner untersuchten au&szlig;erdem die Rolle des Club of Rome im kapitalistischen System insgesamt. Sie kamen zu dem Schluss, dass sich nach der &Ouml;lpreiskrise von 1973 die &bdquo;internationale Krise des Kapitalismus&ldquo; in hohem Ma&szlig;e versch&auml;rft habe. Die Aufgabe der <i>Grenzen des Wachstums </i>und des Club of Rome lag nach Meinung der <i>Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik </i>darin, eine allgemeine Katastrophenstimmung zu verbreiten. Diese Stimmung sei unabdingbare Grundlage f&uuml;r eine &bdquo;m&ouml;glichst reibungslose Umstrukturierung der Kapitalverwertung&ldquo;.</p>
<p>Die vom Club of Rome geforderte Umwertung der Werte und der Aufbau einer Gleichgewichtsgesellschaft mit Nullwachstum stellten nach Meinung der <i>Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik </i>nichts anderes als eine Neuauflage Malthusianischer Theorien dar. Der britische Geistliche Thomas Malthus (1766-1834) ging in seinem 1798 ver&ouml;ffentlichen <i>Essay on the Principle of Population</i> davon aus, dass die Bev&ouml;lkerung und die Nahrungsmittelproduktion nicht in gleichem Ma&szlig;e steigen: W&auml;hrend die Zahl der Menschen exponentiell wachse, steige der Ertrag des Bodens nur linear. Um weiteres Bev&ouml;lkerungswachstum zu vermeiden, empfahl Malthus vor allem sexuelle Enthaltsamkeit. Dementsprechend war es f&uuml;r G&auml;rtner nur ein kleiner Schritt von Malthus zum Club of Rome: <i>Die Grenzen des Wachstums </i>seien in der Absicht geschrieben, &bdquo;die Lohnabh&auml;ngigen in den kapitalistischen L&auml;ndern einzustimmen auf den Abbau des Reallohns und [auf] Konsumverzicht&ldquo; (G&auml;rtner 1973b). Ferner handele es sich bei den <i>Grenzen des Wachstums </i>um den Versuch, &bdquo;mit sozialer Demagogie und einigen Zugest&auml;ndnissen die Arbeiterklasse zum Stillhalten zu bringen, um die kapitalistische Krise auf kapitalistische Weise l&ouml;sen zu k&ouml;nnen.&ldquo; So verwundert es G&auml;rtner nicht, zwischen dem Club of Rome auf der einen und der Dritten Dimension &ndash; ein 1958 ins Leben gerufene Wissenschaftsprogramm &ndash; der NATO auf der anderen Seite eine Verbindung herstellen zu k&ouml;nnen, wie er an &auml;hnlich lautenden Zitaten und ideologischer &Uuml;bereinstimmung darzulegen glaubte.</p>
<p>Zwischen den Thesen des Club of Rome und herk&ouml;mmlichen b&uuml;rgerlichen Wirtschaftstheorien gab es laut den<i> Bl&auml;ttern f&uuml;r deutsche und internationale Politik</i> kaum Unterschiede, da alle &bdquo;gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen bestimmte Wachstumsziele durchgesetzt werden m&uuml;ssen&ldquo;, &auml;hnlich seien. Gesellschaftliche Faktoren, unter denen bestimmte Wachstumsziele durchgesetzt worden seien, so die <i>Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik,</i> w&uuml;rden nicht beachtet und m&uuml;ssten deshalb &bdquo;in Konflikt mit der Realit&auml;t geraten&ldquo; (Goldberg 1973).</p>
<p>Ein Vergleich mit den Artikeln von Ronge und Kade aus den Jahren 1971 und 1972 zeigt, dass auch der Club of Rome in den <i>Bl&auml;ttern f&uuml;r deutsche und internationale Politik </i>seine Spuren hinterlie&szlig;: Hielt es Ronge noch 1972 f&uuml;r verfehlt, &bdquo;an der Spitze der Umweltbewegung marschieren zu wollen&ldquo; (Ronge 1972), war laut G&auml;rtner eine aktive Umweltdebatte gefordert, &bdquo;um den ideologischen Strategien der herrschenden Klasse wirkungsvoll entgegentreten zu k&ouml;nnen und die Aktionseinheit im praktischen Kampf herzustellen&ldquo; (G&auml;rtner 1973).</p>
<p><b>Blaue Fl&uuml;sse im roten China: <br />Das chinesische Gegenmodell zum Club of Rome </b></p>
<p>Ein &bdquo;umfassender Schutz der Natur ist nur im Sozialismus m&ouml;glich&ldquo;, konstatierten die <i>Marxistischen Bl&auml;tter </i>im Herbst 1972. Dies galt sowohl f&uuml;r die L&auml;nder des Ostblocks als auch besonders f&uuml;r die maoistische Volksrepublik China. Diese Faszination beschr&auml;nkte sich keinesfalls auf eingefleischte Marxisten; auch bekannte Wirtschaftswissenschaftler wie John K. Galbraith und William K. Kapp zeigten Sympathien f&uuml;r die Volksrepublik. Die Faszination des Reichs der Mitte ging in diesen F&auml;llen mehr von China selbst aus als vom kommunistischen Regime. F&uuml;r viele Kommentatoren jedoch lieferten Galbraith und Kapp Sch&uuml;tzenhilfe, wenn es galt, den Vorbildcharakter Chinas auf dem Gebiet des Umweltschutzes hervorzuheben (Hahn 2006).</p>
<p>Hans-Magnus Enzensberger konkretisierte in der &bdquo;Kritik der politischen &Ouml;kologie&ldquo; den Zusammenhang zwischen Maos China und dem Natur- und Umweltschutz: Da eine &ouml;kologische Krise vermeidbar sei, m&uuml;ssten Gegenma&szlig;nahmen ergriffen werden: F&uuml;r die kapitalistischen L&auml;nder des Westens prognostizierte Enzensberger, dass &bdquo;die zuk&uuml;nftige Umwelt-, Rohstoff-, Energie- und Bev&ouml;lkerungspolitik des Kapitalismus den letzten liberalen Illusionen den Garaus machen&ldquo; werde und in Zeiten der Aufl&ouml;sung und Panik nicht davor zur&uuml;ckschrecken k&ouml;nne, auf faschistische L&ouml;sungsans&auml;tze zur&uuml;ck zu greifen. Kontrolle und Verteilung des Mangels h&auml;tten hingegen in L&auml;ndern wie der Sowjetunion eine lange Tradition, so dass diese Staaten wesentlich besser ger&uuml;stet seien als der Westen. Enzensbergers Kommentar zu China klang beinahe euphorisch: &bdquo;Die besten Chancen f&uuml;r das &ouml;kologische &Uuml;berleben der Menschen bietet aber sicherlich die chinesische Gesellschaft.&ldquo; Die jahrtausende alte Tradition im sparsamen Umgang mit Natur und Ressourcen sei durch den Sieg der Revolution nicht bedroht, sondern vielmehr &bdquo;auf den Begriff gebracht worden&ldquo;. Die chinesische Regierung sei sich der &ouml;kologischen Probleme bewusst und habe &bdquo;als einzige Regierung der Welt [&hellip;] konsequente Strategien zur Verhinderung der Katastrophe entwickelt&ldquo; (Enzensberger 1973).</p>
<p>Besonderen Eindruck machte die chinesische Delegation auf der UN-Umweltkonferenz im Juli 1972. China nutzte den Boykott der Ostblockstaaten, um sich selbst als Anwalt der Dritten Welt darzustellen (Hahn 2006). Im Laufe der UN-Konferenz erwiesen sich viele Positionen von Industrie-und Entwicklungsl&auml;ndern als nicht vereinbar. Die Differenzen zwischen Umweltschutz und Entwicklungspolitik sollten auch in den folgenden Jahren auf Nord-S&uuml;d-Konferenzen zum beherrschenden Thema werden (H&uuml;nem&ouml;rder 2004). Viele, nicht nur maoistisch gesonnene Zeitgenossen hielten China f&uuml;r ein Vorbild f&uuml;r andere Entwicklungsl&auml;nder, weil es gelungen sei, Umweltpolitik als oberste Maxime in der Ziel- und Interessenstruktur des Gesamtsystems zu verankern. Zwar lag es vielen Autoren fern, China zu glorifizieren; vielmehr wollten sie anhand des Vorbildes darstellen, dass es m&ouml;glich gewesen sei, in gut 20 Jahren ein Volk aus der Lethargie zu rei&szlig;en und zu einer Nation zusammen zu schwei&szlig;en.</p>
<p>Der Umweltschutz wurde thematisch vom deutschen Maoismus aufgenommen, einem Maoismus, der &bdquo;fast nichts mit China zu tun hatte&ldquo; (Koenen 1990). Viel wichtiger als ein reales Abbild der Verh&auml;ltnisse in China zu zeichnen, war die M&ouml;glichkeit, Alternativen aufzuzeigen. So erschienen auch nach Maos Tod 1976 und der &Ouml;ffnung der Volksrepublik in Deutschland Publikationen zum Umweltschutz im Reich der Mitte: &bdquo;[Allein], dass Alternativen, praktische konkrete Alternativen zu unserem verkorksten Industriesystem vorstellbar werden, verlangt eine Ver&ouml;ffentlichung&ldquo; (Strohm 1978).</p>
<h2 class="auto-created">Fazit </h2>
<p>Umweltschutz war kein Thema f&uuml;r die Linke um 1968. Zwar bezogen die <i>Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik </i>Stellung zur Umweltdebatte; neue Impulse aber gingen von linker Seite kaum aus. Die Interpretation der Umweltschutzpolitik baute immer auf &auml;hnlichen Argumenten auf, n&auml;mlich dass die Umweltzerst&ouml;rung ein deutliches Indiz f&uuml;r eine Krise im kapitalistischen System sei und dass alle politischen Reaktionen nur Scheinma&szlig;nahmen seien, solange die wirkliche Ursache, die Produktionsverh&auml;ltnisse, unangetastet blieben. Das Umweltprogramm der Bundesregierung und der damit einhergehende technische Umweltschutz geh&ouml;rten aufgrund ihrer planerischen Ausrichtung zum sozialen Liberalismus, der sich im Kontext der marktwirtschaftlichen Ordnung als &bdquo;links&ldquo;, &bdquo;fortschrittlich&ldquo; und &bdquo;modern&ldquo; verstand. F&uuml;r die Linke in der Bundesrepublik gab es auf keiner Ebene einen Kompromiss mit dem Konsensliberalismus, da dieser den Kapitalismus stabilisierte und mit den Vereinigten Staaten verbunden wurde (Doering-Manteuffel 2003).</p>
<p>Der Club of Rome und die <i>Grenzen des Wachstums </i>befanden sich zwischen allen Fronten, wenn konservative Kritiker die Thesen vom Nullwachstum als kommunistisch verschrien, w&auml;hrend das gegen&uuml;berliegende politische Spektrum Peccei und den &uuml;brigen Mitgliedern des Clubs vorwarf, eben diesen Kommunismus verhindern zu wollen. Nicht zu untersch&auml;tzen jedoch ist Enzensbergers Kritik der politischen &Ouml;kologie von 1973. Dadurch, dass Enzensberger die Umweltdebatte in linken Kreisen von ideologischem Ballast befreite, bereitete er den Weg f&uuml;r neue Impulse und Publikationen, wie sie sich in der Zeitschrift <i>Technologie und Politik </i>manifestierten. Im Zentrum dieser Reihe stand neben einer &bdquo;Vertiefung der Wachstumsdebatte&ldquo; auch der &bdquo;Gesamtkomplex des nach wie vor bei Gewerkschaften wie bei Kapitaleignern [&hellip;] unersch&uuml;tterlichen Konsensus &uuml;ber Sinn des technischen Fortschritts&ldquo;. Der Herausgeber Freimut Duve gestand ein, dass zum einen niemand mehr genau bestimmen k&ouml;nne, was Fortschritt sei. Zum anderen gab er zu bedenken, der Behandlung von Themen wie Wachstum, Technologie-Transfer, Wachstum des Energiebedarfs und der Industrialisierung der Dritten Welt &bdquo;kein festes dogmatisches Deutungsnetz&ldquo; &uuml;bergeworfen werden d&uuml;rfe, denn: &bdquo;Marx hilft nur begrenzt, wo sich die endg&uuml;ltigen Grenzen bei der Entfaltung der Produktivkr&auml;fte auftun&ldquo; (Duve 1975). Am Club of Rome, den <i>Grenzen des Wachstums </i>und dem Umweltschutz kam &ndash; mit etwas Versp&auml;tung &ndash; die deutsche Linke nicht vorbei.</p>
<h2 class="auto-created">Literatur </h2>
<p><i>B&ouml;rsenverein des Deutschen Buchhandels </i>1973: The Club of Rome, Frankfurt.</p>
<p><i>Br&uuml;ggemeier, Franz-Josef </i>1998: Tschernobyl 26. April 1986. Die &ouml;kologische Herausforderung, Frankfurt/Main.</p>
<p><i>Doering-Manteuffel, Anselm</i> 2003: Politische Kultur im Wandel. Die Bedeutung der sechziger Jahre in der Geschichte der Bundesrepublik, in: Andreas Dornheim et al. (Hg.); Identit&auml;t und politische Kultur. Festschrift f&uuml;r Hans-Georg Wehling, Stuttgart, S. 146-158.</p>
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<p><i>G&auml;rtner, Edgar </i>1973a: Wachstumsdiskussion und Umweltkrise (II); in: Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik, Jg. 18, H. 8, S. 880-891.</p>
<p><i>G&auml;rtner, Edgar </i>1973b, Zur Funktion des Club of Rome. Sonderdruck aus &bdquo;Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik&ldquo;, H. 10/1973, K&ouml;ln.</p>
<p><i>Genscher, Hans-Dietrich </i>1971: Europ&auml;ische Initiativen f&uuml;r einen aktiven Umweltschutz; in: Bulletin des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung, H. 312, S. 1441-1444.</p>
<p><i>Hahn, Friedemann</i> 2006: Von Unsinn bis Untergang. Die Rezeption des Club of Rome und der Grenzen des Wachstums in der Bundesrepublik der fr&uuml;hen 1970er Jahre, Freiburg (<a href="http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/2722/" target="_blank" rel="noopener">http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/2722/</a>).</p>
<p><i>H&uuml;nem&ouml;rder, Kai</i> F.<i> </i>2004: Die Fr&uuml;hgeschichte der globalen Umweltkrise und die Formierung der deutschen Umweltpolitik (1950-1973), Stuttgart.</p>
<p><i>Kade, Gerhard </i>1971: &Ouml;konomische und gesellschaftliche Aspekte des Umweltschutzes; in: Gewerkschaftliche Monatshefte, Jg. 22, H. 5, S. 3-15.</p>
<p><i>Kade, Gerhard </i>1972: Systemvergleiche in der Umwelt-Diskussion, in: Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik, Jg. 17, H. 10, S. 846-852.</p>
<p><i>Koenen, Gerd </i>1990: Unsere kleine deutsche Kulturrevolution, in: Ulrich Menzel (Hg.), Nachdenken &uuml;ber China, Frankfurt/Main, S. 242-253.</p>
<p><i>Krusewitz, Knut et al.</i> 1974: Die Umweltkatastrophe des Hans Magnus Enzensberger. Von den Grenzen literarischer Krisenbew&auml;ltigung; in: Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik, Jg. 19, H. 9, S. 934-956.</p>
<p><i>Meadows, Dennis </i>1972: Die Grenzen des Wachstums. Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit, Stuttgart.</p>
<p><i>Ronge, Volker</i> 1972: Umwelt und Umweltschutz im Sp&auml;tkapitalismus; in: Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik, Jg. 17, H. 10, S. 831-846.</p>
<p><i>Strohm, Holger (Hg.)</i> 1978: Umweltschutz in der VR China, Hamburg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/181-vorgaenge/publikation/die-grenzen-des-wachstums-und-die-systemfrage/">Die Grenzen des Wachstums und die Systemfrage</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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