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	<title>Hans-Christian Ströbele Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Rede zur Verleihung des Fritz-Bauer-Preises</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/veranstaltungsberichte/2018/rede-zur-verleihung-des-fritz-bauer-preises/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jun 2018 18:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte: Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Verband: Fritz-Bauer-Preis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In seiner Dankesrede zeigte sich Hans-Christian Str&#246;bele tief beeindruckt von der Verleihung des Fritz-Bauer-Preises und den vorgetragenen W&#252;rdigungen. Lieber als all das Lob w&#228;re ihm aber, wenn man auf das h&#246;ren w&#252;rde, was er gesagt hat. Str&#246;bele verwies dazu auf aktuelle Meldungen aus Afghanistan, wo der fr&#252;here Pr&#228;sident Karsai k&#252;rzlich betonte, dass eine politische L&#246;sung [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In seiner Dankesrede zeigte sich Hans-Christian Str&ouml;bele tief beeindruckt von der Verleihung des Fritz-Bauer-Preises und den vorgetragenen W&uuml;rdigungen. Lieber als all das Lob w&auml;re ihm aber, wenn man auf das h&ouml;ren w&uuml;rde, was er gesagt hat.</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fbp2018-04.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-5545 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fbp2018-04-450x450.jpg" alt="Rede zur Verleihung des Fritz-Bauer-Preises" width="450" height="450" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fbp2018-04-450x450.jpg 450w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fbp2018-04-150x150.jpg 150w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fbp2018-04-768x768.jpg 768w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fbp2018-04-750x750.jpg 750w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fbp2018-04-1536x1536.jpg 1536w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fbp2018-04-600x600.jpg 600w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fbp2018-04-337x337.jpg 337w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fbp2018-04-250x250.jpg 250w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fbp2018-04.jpg 2000w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></span></p>
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<p>Str&ouml;bele verwies dazu auf aktuelle Meldungen aus Afghanistan, wo der fr&uuml;here Pr&auml;sident Karsai k&uuml;rzlich betonte, dass eine politische L&ouml;sung des Konflikts die Taliban einbeziehen m&uuml;sse. Diese Einsch&auml;tzung teile er bereits seit seiner letzten Reise in das Land, die vor sieben Jahren stattfand. Schon damals h&auml;tten ihm Vertreter der Taliban versichert, dass sie bereit sind, Regierungsverantwortung zu &uuml;bernehmen und sich an einer politischen L&ouml;sung der Konflikte zu beteiligen. Diese Perspektive sei vom Westen jedoch nie ernsthaft verfolgt worden, stattdessen rede die deutsche Bundesverteidigungsministerin nach wie vor von einem Milit&auml;reinsatz, der noch mehrere Generationen andauern k&ouml;nne.</p>
<p>Hans-Christian Str&ouml;bele ging in seiner Rede auf zwei Erlebnisse ein, die seine Politisierung gepr&auml;gt haben. Das eine war das bereits angesprochene Verfahren gegen den ehem. Richter des Volksgerichtshofes Hans-Joachim Rehse vor dem Berliner Landgericht. Gegen den skandal&ouml;sen Freispruch durch einen seiner Ausbilder hatten Str&ouml;bele und seine Mitstudent*innen heftig protestiert &#8211; nicht nur, weil das Urteil alle Versuche einer rechtlichen Mitverantwortung der damaligen Beteiligten beendete, sondern auch, weil es in ihren Augen eine Form der Klassenjustiz war. W&auml;hrend der am Todesurteil beteiligte Richter freigesprochen wurde, war eine fr&uuml;here Gestapo-Agentin, die einen der von Rehse sp&auml;ter zum Tode Verurteilten (einen katholischer Pfarrer) verraten hatte, zu einer mehrj&auml;hrigen Freiheitsstrafe verurteilt worden.</p>
<p>Die vollst&auml;ndige Rede von Hans-Christian Str&ouml;bele k&ouml;nnen Sie hier nachh&ouml;ren:</p>
<p><i>F&uuml;r das Anh&ouml;ren der Rede auf dieser Webseite ben&ouml;tigt Ihr Browser Flash. Falls das auf Ihrem Endger&auml;t nicht funktioniert und Sie keinen Audioplayer sehen, k&ouml;nnen Sie den </i><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fbp2018_4stroebele_c.mp3"><i>Mitschnitt hier herunterladen</i></a><i>.</i></p>
<p><i>Eine Transkription der Rede von Hans-Christian Str&ouml;bele wird gegenw&auml;rtig erarbeitet und nach Fertigstellung hier ver&ouml;ffentlicht.</i></p>
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		<title>Telefonüberwachungen schon wieder gestiegen</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/publikation/telefonueberwachungen-schon-wieder-gestiegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2000 17:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TKÜ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pressemitteilung von Hans-Christian Ströbele, MdB vom 27. September 2000 Mitteilung Nr. 172, S. 91 1999 haben die Strafverfolgungsbehörden wiederum deutlich häufiger als im Vorjahr Telekommunikationsverkehr überwacht. Aus den jetzt vom Bundesjustizministerium vorgelegten Zahlen ergibt sich, daß der Generalbundesanwalt und die Staatsanwaltschaften der Länder in 3066 Strafverfahren (1998: 3034) die Telefone und Faxgeräte von insgesamt 6646 [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemitteilung von Hans-Christian Ströbele, MdB vom 27. September 2000</p>
<p>Mitteilung Nr. 172, S. 91</p>
<p>1999 haben die Strafverfolgungsbehörden wiederum deutlich häufiger als im Vorjahr Telekommunikationsverkehr überwacht. Aus den jetzt vom Bundesjustizministerium vorgelegten Zahlen ergibt sich, daß der Generalbundesanwalt und die Staatsanwaltschaften der Länder in 3066 Strafverfahren (1998: 3034) die Telefone und Faxgeräte von insgesamt 6646 Anschlußinhabern (1998: 6443) überwachen ließen. Weit höher ist die (nicht mitgeteilte) Zahl der betroffenen Einzelanschlüsse sowie der überwachten Beteiligten und Kommunikationseinheiten. Auch öffentliche Fernsprecher wie Telefonzellen wurden abgehört. Rund 40% der Abhörmaßnahmen, deren Dauer ebenfalls stieg, richteten sich gegen unverdächtige Anschlußinhaber.<br />Bundeskriminalamt und Zoll führten knapp 2000 Abhöranordnungen aus sowie weitere, auf andere Rechtsgrundlagen gestützte Kontrollen der Telekommunikation. Außerdem kontrollieren die Geheimdienste den Post- und Fernmeldeverkehr aufgrund des sogenannten G10-Gesetzes.<br />In den nächsten Wochen werden die &#150; nach anderen Kriterien erfaßten &#150; weit höheren Überwachungszahlen der durchführenden Telekommunikationsgesellschaften veröffentlicht; diese nannten schon für 1998 knapp 10.000 ausgeführte Abhöranordnungen gegen knapp 14.000 Anschlüsse.<br />Damit ist Deutschland weiterhin &#132;Weltmeister im Abhören&#147;. Angesichts dieser anhaltenden besorgniserregenden Entwicklung müssen die Begleitumstände der Überwachung genauer als bisher (nach Grund, Umfang der Betroffenen / v.a. Nichtverdächtigen und &#132;Erfolge&#147;, zum Beispiel Verurteilungen) erfaßt und analysiert werden. Eine Verschärfung der Abhör-Voraussetzungen und strikte Kontroll-mechanismen sind geboten.</p>
<p>Hans-Christian Ströbele</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/publikation/telefonueberwachungen-schon-wieder-gestiegen/">Telefonüberwachungen schon wieder gestiegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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