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	<title>Heiko Biehl Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Die Dominanz der Akademiker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 21:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[vorgänge: Artikel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wandel der Mitgliederstruktur und Repr&#228;sentationsverlust der Parteien, Aus: vorg&#228;nge Nr.180, Heft 4/2007, S. 15-23 Parteien in der Krise &#8211; zur Aktualit&#228;t eines Dauerthemas Das deutsche Parteiengesetz sieht in Paragraf 1 vor, dass die Parteien &#8222;f&#252;r eine st&#228;ndige lebendige Verbindung zwischen dem Volk und den Staatsorganen sorgen&#8220;. Die Einbindung aller gesellschaftlich relevanten Gruppierungen und Bev&#246;lkerungskreise und [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/180-vorgaenge/publikation/die-dominanz-der-akademiker/">Die Dominanz der Akademiker</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wandel der Mitgliederstruktur und Repr&auml;sentationsverlust der Parteien,</p>
<p>Aus: vorg&auml;nge Nr.180, Heft 4/2007, S. 15-23</p>
<h2 class="auto-created">Parteien in der Krise &ndash; zur Aktualit&auml;t eines Dauerthemas </h2>
<p>Das deutsche Parteiengesetz sieht in Paragraf 1 vor, dass die Parteien &#8222;f&uuml;r eine st&auml;ndige lebendige Verbindung zwischen dem Volk und den Staatsorganen sorgen&#8220;. Die Einbindung aller gesellschaftlich relevanten Gruppierungen und Bev&ouml;lkerungskreise und deren Integration in das politische System gew&auml;hrleisten die Parteien, indem sie an der politischen Willensbildung mitwirken, auf die Gestaltung der &ouml;ffentlichen Meinung Einfluss nehmen, Personal f&uuml;r die Wahl zu &ouml;ffentlichen &Auml;mtern und Mandaten aufstellen, auf politische Entscheidungen in Parlament und Regierung Einfluss nehmen und nicht zuletzt durch die aktive Beteiligung von B&uuml;rgern am politischen Leben. In repr&auml;sentativen Demokratien stellt somit die Parteizugeh&ouml;rigkeit einen zentralen Zugang zum politischen Geschehen dar.</p>
<p>Der anhaltende Mitgliederr&uuml;ckgang wirft jedoch die Frage auf, inwieweit die Parteien ihrer &#8211; auch gesetzlich fixierten &#8211; Integrations- und Repr&auml;sentationsfunktion noch gerecht werden. Der massive Schwund an Parteiangeh&ouml;rigen gilt vielen Beobachtern als Ausdruck tief greifender Mobilisierungs- und Akzeptanzschwierigkeiten und gibt der Diagnose von den &#8222;Parteien in der Krise&#8220; ihre aktuelle Brisanz. Neben dem offenkundigen und breit wahrgenommenen Mitgliederschwund verzeichnet die Forschung seit einiger Zeit aber auch strukturelle Ver&auml;nderungen in den Mitgliedschaften, denen bislang nur begrenzte Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Dabei ist die ver&auml;nderte Zusammensetzung der Mitglieder f&uuml;r die Organisation der Parteien, f&uuml;r ihre Funktionserf&uuml;llung sowie hinsichtlich der Konsequenzen f&uuml;r das politische System mindestens ebenso folgenreich wie der schiere Schwund an Parteiangeh&ouml;rigen. Im Folgenden wird dargelegt, wie die Nivellierung der Mitgliedschaften und die damit einhergehende Dominanz von h&ouml;her Gebildeten dazu f&uuml;hrt, dass Parteien einen wesentlichen Teil der Bev&ouml;lkerung kaum noch erreichen und immer weniger repr&auml;sentieren. Hierin liegt die Gefahr schwerwiegender Integrationsdefizite, die die Bindung ressourcenschwacher B&uuml;rger an das politische System insgesamt beeintr&auml;chtigen k&ouml;nnen. Zudem wandelt sich der Charakter der Parteien. Sie entwickeln sich zunehmend zu Mobilisierungsagenturen und Interessenvertretungen f&uuml;r Privilegierte.</p>
<p>Um diese These zu erl&auml;utern, werden zun&auml;chst der Schwund der Mitgliedschaften und die damit einhergehende Akademisierung der Parteien illustriert. Danach wird dieser Wandel unter parteitheoretischen und normativen Pr&auml;missen beleuchtet und nach Vertretungs- und Integrationsm&ouml;glichkeiten insbesondere bildungsferner Bev&ouml;lkerungskreise gefragt.</p>
<h2 class="auto-created">Der Schwund der Partei&shy;mit&shy;glied&shy;s&shy;chaften[1] </h2>
<p>Es gibt immer weniger Parteimitglieder. Seit &uuml;ber zwei Jahrzehnten h&auml;lt der R&uuml;ckgang der Mitgliedschaften mittlerweile an. Unterbrochen wurde er nur durch den Zusammenschluss der ost- und westdeutschen Parteien im Zuge der deutschen Einheit. Wiesen die im Bundestag vertretenen Parteien 1983 noch knapp unter zwei Millionen Mitglieder auf, so ist deren Umfang bis Ende 2006 &#8211; trotz zus&auml;tzlicher Ber&uuml;cksichtigung der Gr&uuml;nen und der Linkspartei und trotz der hinzugekommenen Parteigliederungen in den neuen Bundesl&auml;ndern &#8211; auf weniger als 1,5 Millionen gesunken. Allerdings sind nicht alle Parteien in gleichem Ma&szlig;e betroffen.</p>
<p>Die h&ouml;chsten Mitgliederverluste hat die SPD zu verzeichnen, die mit rund 561.000 Angeh&ouml;rigen aber immer noch die mitgliederst&auml;rkste Partei Deutschlands ist. Die personellen Zugewinne der Mobilisierungswelle in den siebziger Jahren, die die Zahl der SPD-Mitglieder zeitweise auf &uuml;ber eine Million anwachsen lie&szlig;, sind somit hinf&auml;llig. Zwar schrumpft auch der Mitgliederbestand der CDU, aber sie verzeichnet mit mittlerweile knapp 553.000 fast ebenso viele Angeh&ouml;rige wie die SPD. Der Umfang der CSU-Mitgliedschaft erweist sich seit etwa zwanzig Jahren als recht stabil. Gegenw&auml;rtig geh&ouml;ren ihr rund 167.000 B&uuml;rger an. Die Mitgliederentwicklung der Liberalen wiederum ist erheblichen Schwankungen ausgesetzt. Dem steten Aufbau der siebziger Jahre steht ein R&uuml;ckgang in den achtziger Jahren gegen&uuml;ber. Durch die &Uuml;bernahme der mitgliederstarken ehemaligen Blockparteien LDPD und NDPD wuchs die Zahl der Parteiangeh&ouml;rigen mit der Vereinigung schlagartig, sank in den Folgejahren aber auch wieder umgehend. Mittlerweile verzeichnen die Liberalen rund 65.000 Mitglieder und erreichen damit das Niveau der sechziger Jahre. Die Gr&uuml;nen als relativ junge Partei mussten nach einer steten Aufbauphase zu Beginn der neunziger Jahre &#8211; als ihnen die parlamentarische Repr&auml;sentanz im Bundestag fehlte &#8211; sowie nach der Regierungs&uuml;bernahme 1998 Einbr&uuml;che verzeichnen. Seit einigen Jahren stagniert die Anzahl ihrer Parteimitglieder bei rund 45.000, was unter anderem darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist, dass die Gr&uuml;nen &auml;hnlich wie die Sozialdemokraten &#8211; auf der Ebene der Parteiangeh&ouml;rigen &#8211; kaum von der Fusion mit ihren ostdeutschen Schwesterparteien profitierten. Am dramatischsten verlief die Mitgliederentwicklung bei der PDS bzw. der Linken. Die SED verf&uuml;gte 1988 noch &uuml;ber 2,3 Millionen, die Nachfolgerin PDS 1990 &uuml;ber 280.000 Mitglieder. Zwischenzeitlich sank der Bestand der PDS bis auf 60.000 Angeh&ouml;rige. Nach dem Zusammenschluss von PDS und WASG und dem Ausbau der westlichen Landesverb&auml;nde verzeichnet die Linke nun immerhin ca. 69.000 Angeh&ouml;rige, wobei der Mitgliederschwerpunkt im Gegensatz zu den anderen Parteien nach wie vor in den neuen L&auml;ndern liegt.</p>
<p>Der R&uuml;ckgang der Parteiangeh&ouml;rigen zeigt sich zwar sowohl in den alten als auch in den neuen L&auml;ndern, in Ostdeutschland f&auml;llt er jedoch weitaus deutlicher aus. Die so genannten Altparteien (CDU, FDP und PDS/Linke) verzeichnen seit der Vereinigung stete &#8211; und teils massive &#8211; Verluste. Den Neugr&uuml;ndungen SPD und B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen ist es demgegen&uuml;ber gar nicht erst gelungen, einen &auml;hnlichen Mitgliederstamm aufzubauen, wie er in den alten L&auml;ndern immer noch vorhanden ist.</p>
<p>Der Schwund an Parteimitgliedern ist in erster Linie auf ausbleibenden Nachwuchs zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Zwar sind bei den Parteien im Zuge politisch unliebsamer Entscheidungen gr&ouml;&szlig;ere Austrittswellen zu verzeichnen. So verlie&szlig;en 1982 nach dem Wechsel der Koalition viele FDP-Mitglieder ihre Partei. Die Gr&uuml;nen hatten in Folge des Kosovokrieges und die SPD im Zuge der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetzgebung herbe Mitgliederverluste zu erleiden. Der Hauptgrund f&uuml;r den Mitgliederschwund ist jedoch der eklatante Mangel an jungen Mitgliedern. In der Folge &uuml;beraltern die Parteien zusehends. War etwa bei der SPD noch im Jahre 1990 nur rund ein Viertel der Angeh&ouml;rigen 60 Jahre und &auml;lter, so trifft dies heutzutage auf fast die H&auml;lfte der Mitglieder zu. Die im Durchschnitt &auml;lteste Mitgliedschaft weist die Linke auf, bei der &uuml;ber zwei Drittel der Angeh&ouml;rigen &uuml;ber 60 Jahre alt sind.</p>
<p>Die &Uuml;beralterung der Mitgliedschaften tr&auml;gt dazu bei, dass sich deren religi&ouml;skonfessionelle Konturen noch scharf abzeichnen.[2] So ist rund die H&auml;lfte der CDU-Mitglieder katholisch und rund ein Drittel evangelisch. Bei der CSU ist der Anteil der Katholiken unter den Mitgliedern aufgrund der auf Bayern konzentrierten Rekrutierungsbasis mit gut drei Vierteln naturgem&auml;&szlig; nochmals h&ouml;her. SPD und Liberale organisieren in erster Linie Protestanten, die im Vergleich zu den Unionsparteien eine gr&ouml;&szlig;ere Distanz zu den Kirchen &#8211; statistisch festgemacht an der Kirchgangsh&auml;ufigkeit &#8211; an den Tag legen. Bei den Gr&uuml;nen &uuml;berwiegen Mitglieder ohne konfessionelle Bindung, die Angeh&ouml;rigen der Linkspartei geh&ouml;ren fast allesamt keiner Religionsgemeinschaft an. Mit Blick auf die religi&ouml;s-konfessionelle Pr&auml;gung bestehen mithin noch enge personelle Verbindungen zwischen den Parteien und den Traditionsmilieus. Mit Blick auf das Erwerbs- und Bildungsprofil ist hingegen eine starke Angleichung zwischen den diversen Mitgliedschaften zu verzeichnen.</p>
<h2 class="auto-created">Die Nivel&shy;lie&shy;rung der Mitglie&shy;der&shy;struk&shy;turen </h2>
<p>Der Mitgliederschwund hat die Zusammensetzung der Mitgliedschaft der Parteien wesentlich ver&auml;ndert. Dies zeigt sich insbesondere daran, dass die Angeh&ouml;rigen der Parteien mittlerweile &auml;hnliche Erwerbsprofile aufweisen. Es dominieren Angestellte und Angeh&ouml;rige des &Ouml;ffentlichen Dienstes sowie &#8211; in Folge des Altersaufbaus &#8211; Rentner und Pension&auml;re. Zwar zeigen sich noch die traditionellen Verbindungen: Die SPD weist den h&ouml;chsten Anteil an Arbeitern auf, die Unionsparteien organisieren die meisten Landwirte und ebenso wie die Liberalen einen bemerkenswert hohen Anteil an Selbst&auml;ndigen.</p>
<p>Aber insgesamt ist eine fortgeschrittene Nivellierung der Berufsstrukturen der Mitgliedschaften zu konstatieren.</p>
<p>Diese Ver&auml;nderungen werden von einer Entwicklung begleitet, die gegenw&auml;rtig die Parteimitgliedschaften vermutlich am st&auml;rksten pr&auml;gt: S&auml;mtliche Parteien werden mittlerweile von Akademikern dominiert. Deren Anteil liegt bei den gro&szlig;en Parteien (Union und SPD) bei rund einem Drittel und kann bei den kleinen Parteien bis zu zwei Dritteln erreichen. Am Beispiel der CDU, f&uuml;r die die zuverl&auml;ssigsten Angaben vorliegen, zeigt sich, dass der Anteil der h&ouml;her Gebildeten insbesondere in den siebziger Jahren und in der vergangenen Dekade merklich angestiegen ist. Inzwischen verf&uuml;gt rund die H&auml;lfte der CDU-Angeh&ouml;rigen &uuml;ber Abitur bzw. Studium. Selbst wenn man das in den letzten Jahrzehnten gestiegene formale Bildungsniveau der Bev&ouml;lkerung in Rechnung stellt, zeigt sich eine &uuml;berproportionale Steigerung des Anteils h&ouml;her Gebildeter in den Parteien. Angesichts sinkender Gesamtmitgliederzahlen verweist dies darauf, dass der Anteil aus den bildungsst&auml;rkeren Bev&ouml;lkerungskreisen, der sich einer Partei anschlie&szlig;t, recht konstant geblieben ist, w&auml;hrend formal niedrig Gebildete immer seltener den Weg in eine Partei finden. Sollte sich der Mitgliederschwund fortsetzen, worauf derzeit alles hindeutet, dann w&uuml;rde dies die Dominanz von h&ouml;her Gebildeten nochmals verst&auml;rken. Denn weitergehende Untersuchungen belegen, dass der Anteil an Akademikern steigt, je kleiner Parteien werden &#8211; und zwar unabh&auml;ngig von der inhaltlichen Ausrichtung und regionalen Zugeh&ouml;rigkeit.[3]</p>
<h2 class="auto-created">Politische und soziale Mobili&shy;sie&shy;rung und Integration bildungs&shy;schwa&shy;cher B&uuml;rger </h2>
<p>Aufgrund der skizzierten Entwicklung besteht durchaus die Gefahr, dass sich formal niedrig Gebildete vollst&auml;ndig aus der politischen Arena verabschieden, da nicht alleine die parteipolitischen Beteiligungschancen zu einem erheblichen Teil durch den Bildungsgrad des Einzelnen bestimmt werden, sondern auch bei den anderen Formen politischer Aktivit&auml;t B&uuml;rger mit akademischer Ausbildung dominieren, w&auml;hrend Personen mit Hauptschulabschluss seltener vertreten sind. Beim verbreiteten Lob des angeblich demokratischen Potenzials unkonventioneller Partizipationsm&ouml;glichkeiten wird denn auch allzu oft &uuml;bersehen, dass anspruchsvolle Formen politischer Beteiligung &#8211; wie etwa B&uuml;rgerinitiativen &#8211; ohnehin von den akademischen Mittelschichten dominiert werden, w&auml;hrend ressourcenschwache B&uuml;rger kaum Zugang finden.</p>
<p>Versch&auml;rfend kommt hinzu, dass die allgemeine Einbindung in Organisationen zunehmend ungleich verteilt ist. Formal niedrig Gebildete finden auch immer seltener den Weg in soziale Vereine und Zusammenschl&uuml;sse. Damit besteht die Gefahr, dass durch die zunehmende Verlagerung politischer und sozialer Beteiligungen weg von den Parteien und klassischen Vereinigungen hin zu losen Zusammenschl&uuml;ssen insbesondere ressourcenschw&auml;chere Personen politisch an den Rand gedr&auml;ngt werden und die Schere zwischen denen, die durch Teilhabe gesellschaftliche Integration und Dominanz erreichen, und dem zahlenm&auml;&szlig;ig keineswegs kleinen Rest, an dem die Entwicklung der modernen Wissensgesellschaft vorbeil&auml;uft, weiter aufgeht.</p>
<p>Alleine die Parteien stellten lange Zeit eine Ausnahme dar und integrierten ressourcenschwache und ressourcenstarke B&uuml;rger. In ihren Fr&uuml;hphasen waren insbesondere die Sozialdemokratie und das Zentrum Organisationen, die die Interessen ihrer zahlenm&auml;&szlig;ig starken, sozial, kulturell und/oder &ouml;konomisch aber unterprivilegierten Anh&auml;nger im politischen Raum vertraten. Dieser Vertretungsanspruch manifestierte sich nicht zuletzt durch eine Mitgliedschaft, die in ihrer sozialen Zusammensetzung der jeweiligen Gefolgschaft &auml;hnelte, dadurch personelle Identifikationsangebote unterbreitete und zu einer &#8222;lebendigen&#8220; Verbindung zwischen Partei und gesellschaftlichem Vorfeld beitrug. Zudem gelang es den Parteien bisher, im Unterschied zu anderen Beteiligungsformen, auch formal niedrig Gebildete in ihre politischen und gesellschaftlichen Aktivit&auml;ten einzubinden. So best&auml;tigen denn auch fast s&auml;mtliche Studien zur innerparteilichen Partizipation, dass die sozialen Merkmale und der Bildungsstand der Parteiangeh&ouml;rigen nur einen geringen Einfluss auf ihr innerparteiliches Engagement aus&uuml;ben.[4] Dieser Befund legt eine Besonderheit der Partizipationsform Parteimitgliedschaft offen: Soziale Attribute spielen eine Rolle bei der Zugeh&ouml;rigkeit zu einer Partei, aber nicht bei der Intensit&auml;t des Engagements in einer Partei.</p>
<p>Die Parteien sind nicht zuletzt aufgrund ihres Organisationscharakters im Besonderen dazu geeignet, ressourcenschwachen B&uuml;rgern ein politisches Engagement zu erm&ouml;glichen. Die Strukturen der Parteien sind h&auml;ufig (und zu Recht) als wenig flexibel, erstarrt und unattraktiv gescholten worden. Sie entspr&auml;chen weder den heutigen Anforderungen des politischen Systems noch den Erwartungen der B&uuml;rger nach einem punktuellen, an Themen orientierten und zeitlich begrenzten Engagement. Dabei ist jedoch zu ber&uuml;cksichtigen, dass die organisatorischen M&ouml;glichkeiten, die Parteien bieten, gerade ressourcenschwachen B&uuml;rgern die Teilhabe am politischen Leben erleichtern. Eine politische Organisation hilft &#8211; ebenso wie hierarchische F&uuml;hrungsstrukturen und programmatische Bindungen &#8211; naturgem&auml;&szlig; bei der Orientierung im politischen Raum. Aufgrund dieser Eigenschaften sollten die Parteien eigentlich in der Lage sein, auch und gerade diejenigen B&uuml;rger zu erreichen und zu mobilisieren, die f&uuml;r politische Aktivit&auml;ten nicht unbedingt pr&auml;destiniert sind.</p>
<p>Zus&auml;tzlich wirken innerparteiliche Mechanismen, die gezielt dazu dienen, Angeh&ouml;rige bestimmter Gruppierungen zu einem Engagement zu bewegen, wie etwa der h&auml;ufig gescholtene Proporz: Diese Regeln schreiben &#8211; explizit oder implizit &#8211; bei der Vergabe von &Auml;mtern und Aufgaben die Ber&uuml;cksichtigung diverser Gruppen innerhalb der Partei vor. Gleich ob hinsichtlich des Alters, des Geschlechts, der regionalen oder beruflichen Herkunft, bei der Besetzung von Posten &#8211; und dies gilt f&uuml;r die Bundes- und die Landesebene, in Teilen aber auch f&uuml;r den kommunalen Bereich &#8211; wird versucht, eine angemessene Beteiligung der verschiedenen innerparteilichen Gruppierungen zu garantieren. Dieses Prinzip, das eine gewisse Einschr&auml;nkung der Wahlfreiheit und eine bewusste Abkehr vom Leistungs- und Auswahlprinzip darstellt, gilt vielen als Zeichen der Verkrustung der Parteien. Allerdings &#8211; und dies wird allzu h&auml;ufig &uuml;bersehen &#8211; ist der Proporz ein Instrument, das ressourcenschw&auml;chere Mitglieder beim Engagement in einer Partei gezielt f&ouml;rdern und ihnen die &Uuml;bernahme politischer Verantwortung erleichtern kann.</p>
<p>In den letzten Jahren ist eine steigende Sensitivit&auml;t f&uuml;r Vertretungsanspr&uuml;che und -rechte in vielen gesellschaftlichen Sektoren zu beobachten. Am deutlichsten wird dies dort, wo soziale Gruppen vehement ihre Teilhabe am politischen Leben einfordern und ihre Stellung in den Parteien verbessern wollen. Bekanntestes Beispiel hierf&uuml;r sind die Versuche, Frauen verst&auml;rkt zum Beitritt in die Parteien zu bewegen. Dadurch soll der traditionellen Unterrepr&auml;sentation des weiblichen Geschlechts im Bereich der parteipolitischen Partizipation entgegen gewirkt werden. Die Initiativen hierzu kommen urspr&uuml;nglich aus der Emanzipationsbewegung. Mittlerweile haben aber fast alle Parteien sich diese Forderungen zu Eigen gemacht und Regelungen eingef&uuml;hrt, mittels derer der Frauenanteil unter den Mitgliedern und Amts- bzw. Mandatsinhabern erh&ouml;ht werden soll. Sei es durch Quoten oder andere F&ouml;rderma&szlig;nahmen &#8211; die Parteien werben mittlerweile gezielt f&uuml;r die Mitarbeit von Frauen und streben eine zwischen den Geschlechtern ausgewogene Beteiligung an. &Auml;hnliche Bem&uuml;hungen richten sich auch an junge Menschen, nicht zuletzt da diese als Garant f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Entwicklung und den Fortbestand der Parteien gelten.</p>
<p>Festzuhalten ist folglich, dass es soziale Gruppen gibt, die ihre Partizipationschancen gegen&uuml;ber den Parteien offensiv einfordern, und dass die Parteien sich diese Forderung zueigen machen, indem sie aktiv eine sozial ausgewogene Zusammensetzung ihrer Mitgliedschaften anstreben.</p>
<h2 class="auto-created">Normative Impli&shy;ka&shy;ti&shy;onen des Auszugs bildungs&shy;schwa&shy;cher B&uuml;rger aus den Parteien </h2>
<p>Neben den gesellschaftlichen Gruppierungen, die ihren Unmut &ouml;ffentlich artikulieren und organisieren, gibt es aber auch Bev&ouml;lkerungskreise, die sich schlichtweg von den Parteien &#8211; bzw. von der Politik insgesamt &#8211; abwenden. Hierzu geh&ouml;ren nicht zuletzt die Personen mit niedrigerem Bildungsstand. Diese sind in den Parteien und bei anderen Partizipationsformen unterrepr&auml;sentiert. Sie nehmen seltener an Wahlen teil als der Bev&ouml;lkerungsschnitt, votieren jedoch &uuml;berproportional h&auml;ufig f&uuml;r rechte Parteien. Zudem sind sie unzufriedener mit den politischen Institutionen, da sie sich und ihre Interessen durch diese &#8211; und nicht zuletzt durch die Parteien selbst &#8211; nicht mehr ausreichend repr&auml;sentiert sehen. Konsequenter Ausdruck dieser Entt&auml;uschung ist das Pl&auml;doyer f&uuml;r plebiszit&auml;re Entscheidungsmechanismen. Personen mit geringerem Bildungsniveau sprechen sich st&auml;rker f&uuml;r direktdemokratische Elemente aus als H&ouml;hergebildete, und erhoffen sich dadurch unmittelbaren Einfluss auf politische Entscheidungen. Offenkundig sehen sie die Parteien nicht mehr als geeignete Agenturen, mittels derer das eigene Interesse in den politischen Raum transportiert oder gar das eigene politische Fortkommen organisiert werden kann.</p>
<p>Aus demokratietheoretischer Sicht erweist sich insbesondere die mehrfache Benachteiligung ressourcenschwacher B&uuml;rger als kritisch. Denn die politischen Beteiligungsm&ouml;glichkeiten sind mittlerweile in hohem Ma&szlig;e nach den gleichen Kriterien verteilt, wie die &ouml;konomischen und gesellschaftlichen Chancen. Wer &uuml;ber ein Studium verf&uuml;gt, hat vielf&auml;ltigere und bessere berufliche M&ouml;glichkeiten, in der Regel ein h&ouml;heres Einkommen und &uuml;bt nicht zuletzt eine sozial anerkanntere T&auml;tigkeit aus. Zudem ist er zumeist fest in das gesellschaftliche Leben integriert und engagiert sich in Vereinen und Verb&auml;nden.</p>
<p>Dass die Bildung des Individuums seine Aussichten in verschiedenen Sektoren determiniert, ist in Gesellschaften, die sich als Leistungsgesellschaften verstehen, durchaus gewollt. Allerdings &#8211; und dies versch&auml;rft die gesellschaftliche und politische Problematik &#8211; haben nicht alle Individuen die gleichen Chancen, Bildung zu erwerben. Wie die empirisch orientierte Forschung in den letzten Jahren nachgewiesen hat, werden in Deutschland &#8211; ungeachtet des insgesamt gestiegenen Bildungsniveaus &#8211; die Zugangswahrscheinlichkeiten zu Bildungsabschl&uuml;ssen sozial vererbt. Wer aus Familien mit niedrigem Bildungsniveau stammt, erwirbt seltener ein Abitur oder einen Studienabschluss als jemand, der aus einem Akademikerhaushalt kommt. Am prominentesten hat dies die PISA-Studie vor einigen Jahren ins Ged&auml;chtnis gerufen. Sie zeigte, dass die Chancen des Bildungserwerbs in der Bundesrepublik so stark sozial determiniert sind wie in kaum einem anderen OECD-Land.[5]</p>
<p>Wenn mittlerweile aber auch die parteipolitischen Beteiligungsm&ouml;glichkeiten in hohem Ma&szlig;e nach den gleichen Kriterien verteilt sind, wie die &ouml;konomischen und gesellschaftlichen Chancen, dann ist den heutigen Parteien ein Wesensmerkmal abhanden gekommen, das fr&uuml;her einmal die Massen- bzw. Volksparteien auszeichnete. Diese stellten stets auch ein politisches Korrektiv f&uuml;r &ouml;konomische und soziale Ungleichheiten dar. Aufgrund der Dominanz von H&ouml;hergebildeten in allen etablierten Parteien ist diese Funktion kaum noch erf&uuml;llbar.</p>
<p>Angesichts dieser Befunde und Einsch&auml;tzungen wird deutlich, dass die Verbindung zwischen Parteien und B&uuml;rgern und damit die Frage nach der Notwendigkeit sozial repr&auml;sentativer Mitgliedschaften weit &uuml;ber die Parteien hinaus reichende Folgen besitzt. Sollte sich der Mitgliederschwund verstetigen, dann w&uuml;rden ressourcenstarke B&uuml;rger in den Parteien noch st&auml;rker dominieren, als dies gegenw&auml;rtig bereits der Fall ist. Personen mit niedrigem Bildungsstand aus sozial und &ouml;konomisch unteren Schichten f&auml;nden kaum noch in die Parteien und f&uuml;hlten sich von ihnen in noch geringerem Ma&szlig;e vertreten als bislang. Die damit einhergehenden Schwierigkeiten k&ouml;nnen Russell Dalton und Martin Wattenberg zufolge schwerwiegend sein: &#8222;Widespread participation in elections has long helped integrate citizens into the democratic process and legitimate the process; rising inequality in non-electoral forms of political participation may have exactly the reverse effects.&#8220;[6]</p>
<h2 class="auto-created">Der Integra&shy;ti&shy;ons&shy;auf&shy;trag der Parteien </h2>
<p>Der Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft hat die sozialen Strukturen grundlegend ver&auml;ndert. In einer Gesellschaft, die sich zunehmend &uuml;ber Fertigkeiten und Leistungen definiert, ist der Bildungsgrad mehr und mehr zum entscheidenden Indikator f&uuml;r berufliche und damit &ouml;konomische wie soziale Lebenschancen geworden. Wie bei jedem anderen Epochenwechsel auch gibt es Bev&ouml;lkerungskreise, die von den Ver&auml;nderungen profitiert haben, und andere, die zu den Verlierern der neuen Umst&auml;nde und Anforderungen geh&ouml;ren. Gerade letztere geraten seit einiger Zeitvermehrt in den Blick der &Ouml;ffentlichkeit. Unter dem Signum &#8222;bildungsferne Schichten&#8220; werden in politischen Talkshows, in den Debatten des Feuilletons und in wissenschaftlichen Untersuchungen die Schattenseiten der Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft genauer ausgeleuchtet. Dabei geht es um die Frage, wie mit denjenigen umzugehen sei, die auf Grund ihrer Fertigkeiten und Talente den gestiegenen Anforderungen der Berufswelt und anderer Lebensbereiche nach Selbstorganisation, Flexibilit&auml;t, Mobilit&auml;t, individueller Weiterentwicklung und Entfaltung immer weniger gerecht werden k&ouml;nnen. Zwar mangelt es nicht an Appellen, die auf Eigeninitiative setzen und die den B&uuml;rgern mit begrenzten Bildungsressourcen nahe legen, ihren Eigenantrieb zu steigern und sich nicht mit ihren begrenzten Chancen zufrieden zu geben. Aber diese Losungen ersetzen naturgem&auml;&szlig; nicht die Notwendigkeit einer breiteren gesellschaftlichen wie politischen Kl&auml;rung.</p>
<p>Auff&auml;llig an der einschl&auml;gigen Debatte ist, dass eher &uuml;ber die bildungsfernen Schichten diskutiert wird als mit ihnen. Dies mag vielerlei Gr&uuml;nde haben: So ist die Lebenssituation von bildungsschwachen Modernisierungsverlierern bislang nur wenig politisiert, formal niedrig gebildete B&uuml;rger verf&uuml;gen zudem &uuml;ber eher geringe Artikulationsfertigkeiten und ihnen ist h&auml;ufig der Zugang zu Mobilisierungsressourcen verschlossen. Diese Defizite und Blockaden sind zum Teil offenkundig und selbstevident. Ein weiterer wesentlicher Grund, warum sich bildungsferne Schichten bislang kaum in die Auseinandersetzung &uuml;ber ihre Lage einbringen, ist hingegen in der Debatte und wohl auch vielen daran Beteiligten kaum pr&auml;sent: Bildungsferne Schichten besitzen schlichtweg keine etablierte Interessenvertretung im politischen Raum. Insbesondere in den politischen Parteien, die eigentlich ihre idealen Integrations- und Mobilisierungsinstanzen w&auml;ren, sind sie zunehmend weniger pr&auml;sent. Stattdessen werden &#8211; wie gezeigt &#8211; gegenw&auml;rtig alle etablierten Parteien von Akademikern dominiert. Dies erschwert die Einbindung aller gesellschaftlichen Bereiche in den politischen Raum und f&uuml;hrt zu Repr&auml;sentationsdefiziten und Akzeptanzproblemen der Parteien. Die anhaltenden Diskussionen um die vermeintliche oder tats&auml;chliche Abgehobenheit der politischen bzw. parteipolitischen Klasse sowie der allenthalben zu vernehmende Vorwurf an Parteimitglieder, dass sie sich eher f&uuml;r das eigene Fortkommen einsetzten als f&uuml;r politische Anliegen, haben <i>auch </i>ihren Grund in der verzerrten Zusammensetzung der Mitgliedschaften, denen es zunehmend an Repr&auml;sentativit&auml;t und Authentizit&auml;t mangelt. Die Ursachen und Auswirkungen der fehlenden Repr&auml;sentanz von formal niedrig Gebildeten in den Parteien sind bislang allenfalls in Ans&auml;tzen thematisiert und problematisiert worden. Eine Debatte &uuml;ber diese Zusammenh&auml;nge darf aber nicht auf die Parteien beschr&auml;nkt bleiben. Schlie&szlig;lich geht es um die grundlegende Einbindung eines wesentlichen Teils der Bev&ouml;lkerung in politische und soziale Kontexte. Wie Robin Celikates und Rahel Jaeggi (2006: 86f.) j&uuml;ngst zu Recht konstatiert haben, lautet die entscheidende Frage, &#8222;ob sich die Individuen mit den politischen Institutionen, in denen sie ihr Leben f&uuml;hren, identifizieren k&ouml;nnen. Und das h&auml;ngt unter demokratischen Bedingungen davon ab, ob sie sich in ihnen als potentiell Gestaltende und Teilhabende erfahren k&ouml;nnen.&#8220;</p>
<p>[1] Zum Umfang und zur Zusammensetzung der Parteimitgliedschaften vgl. grundlegend Niedermayer 2007.</p>
<p>[2] Die Angaben zum Profil der Parteimitglieder sind &#8211; soweit nicht anders ausgewiesen &#8211; Biehl 2005 entnommen. Siehe als aktuelle Studie Neu 2007.</p>
<p>[3] Biehl 2006.</p>
<p>[4] Niedermayer 1989: 238; B&uuml;rklin 1997: S. 131-138; Hallermann 2003: 125f.; Klein 2006.</p>
<p>[5] Baumert u.a. 2001: Kap. 8.</p>
<p>[6] Dalton / Wattenberg 2000c: 283.</p>
<h2 class="auto-created">Literatur </h2>
<p><i>Baumert, J&uuml;rgen u.a. (Deutsches Pisa-Konsortium) (Hg.): </i>PISA 2000. Basiskompetenzen von Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern im internationalen Vergleich, Opladen: Leske &amp; Budrich 2001.</p>
<p><i>Biehl, Heiko</i>: Parteimitglieder im Wandel. Partizipation und Repr&auml;sentation, Wiesbaden: VS Verlag f&uuml;r Sozialwissenschaften 2005.</p>
<p><i>Biehl, Heiko</i>: Kleinere Parteien &#8211; exklusivere Mitgliedschaften? &Uuml;ber den Zusammenhang von Parteiengr&ouml;&szlig;e und Mitgliederstruktur, in: Uwe Jun/Henry Kreikenbom /Viola Neu (Hg.): Kleine Parteien im Aufwind. Zur Ver&auml;nderung der deutschen Parteienlandschaft, Frankfurt a.M. / New York: Campus Verlag 2006, S. 75-96.</p>
<p><i>B&uuml;rklin, Wilhelm</i>: &#8222;Bestimmungsgr&uuml;nde innerparteilicher Partizipation&#8220;, in: ders. /Viola Neu/Hans-Joachim Veen (Hg.): Die Mitglieder der CDU. Interne Studien der KAS 1997, Nr. 148, S. 73-150.</p>
<p><i>Celikates, Robin / Rahel Jaeggi:</i> &#8222;Verfl&uuml;ssigungen der Demokratie. Zwischen Revolution und Institution&#8220;, in: polar. Halbjahresmagazin f&uuml;r politische Philosophie und Kultur 2006, Nr. 1, S. 85-89.</p>
<p><i>Dalton, Russell J. / Martin P. Wattenberg</i>: Partisan Change and the Democratic Process, in: dies. (Hg.): Parties without Partisans. Political Change in Advanced Industrial Democracies, Oxford: Oxford University Press 2000, S. 261-285.</p>
<p><i>Hallermann, Andreas</i>: Partizipation in politischen Parteien. Vergleich von f&uuml;nf Parteien in Th&uuml;ringen. Jenaer Beitr&auml;ge zur Politikwissenschaft Band 8, Baden-Baden: Nomos-Verlagsgesellschaft 2003.</p>
<p><i>Klein, Markus</i>: Partizipation in politischen Parteien. Eine empirische Analyse des Mobilisierungspotenzials politischer Parteien sowie der Struktur innerparteilicher Partizipation in Deutschland, in: Politische Vierteljahresschrift 2006, Nr. 1, 47. Jg., S. 35-61.</p>
<p><i>Neu, Viola</i>: Die Mitglieder der CDU. Eine Umfrage der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin: KAS-Publikationen 2007.</p>
<p><i>Niedermayer, Oskar</i>: Innerparteiliche Partizipation, Opladen: Westdeutscher Verlag 1989.</p>
<p><i>Niedermayer, Oskar</i>: Parteimitglieder in Deutschland: Version 2007, Berlin: Arbeitshefte aus dem Otto-Stammer-Zentrum 2007, Nr. 11, (<a href="http://www.polwiss.fu-berlin.de/osz/dokumente/PDF/AHOSZ1" target="_blank" rel="noopener">http://www.polwiss.fu-berlin.de/osz/dokumente/PDF/AHOSZ1</a> 1.pdf)</p>
<p><i>Walter-Rogg, Melanie / Oscar W. Gabriel (Hg.): </i>Parteien, Parteieliten und Mitglieder in einer Gro&szlig;stadt, Wiesbaden: VS Verlag f&uuml;r Sozialwissenschaften 2004.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/180-vorgaenge/publikation/die-dominanz-der-akademiker/">Die Dominanz der Akademiker</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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