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	<title>Heinz Auweder Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Walter Mossman, das unmögliche verlangen. Erinnerung eines Liedermachers</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 09:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BaWü: Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus: Mitteilungen Nr. 205/206 (2+3/2009), S. 46 Nat&#252;rlich war es blanker Unfug, als einige postheroische Schlauberger nach dem Zusammenbruch des Realsozialimus vom &#8222;Ende der Geschichte&#8220; faselten. Trotzdem geht mit zunehmender Verbreitung der modernen Kommunikationstechnologie eine Kultur des Vergessens einher &#8211; wer st&#228;ndig online ist, hat wenig Nerv zum R&#252;ckblick. Der Hegemonie des permanenten Smalltalks h&#228;lt [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/205-206/publikation/walter-mossman-das-unmoegliche-verlangen-erinnerung-eines-liedermachers/">Walter Mossman, das unmögliche verlangen. Erinnerung eines Liedermachers</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Aus: Mitteilungen Nr. 205/206 (2+3/2009), S. 46</p>
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<p>Nat&uuml;rlich war es blanker Unfug, als einige postheroische Schlauberger nach dem Zusammenbruch des Realsozialimus vom &#8222;Ende der Geschichte&#8220; faselten. Trotzdem geht mit zunehmender Verbreitung der modernen Kommunikationstechnologie eine Kultur des Vergessens einher &#8211; wer st&auml;ndig online ist, hat wenig Nerv zum R&uuml;ckblick.</p>
<p>Der Hegemonie des permanenten Smalltalks h&auml;lt Walter Mossrnann eine sehr subjektive Erinnerung an zwei bewegte und bewegende Jahrzehnte entgegen: die 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhunderts. Der Untertitel ist mehr als ironische Koketterie, denn der Autor legt im Schreiben immer wieder die Methode offen, wie er sich vorsichtig tastend der m&ouml;glichen historischen &#8222;Wahrheit&#8220; anzun&auml;hern versucht. Dabei geht er nicht chronologisch vor, sondern strukturiert nach inhaltlichen Schwerpunkten: die k&uuml;nstlerische Entwicklung vom frankophilen Chansonnier zum wichtigsten Liedermacher der undogmatischen neuen Linken, der zunehmend sch&auml;rfere Blick auf L&auml;nder der &#8222;Dritten Welt&#8220;, Solidarit&auml;t mit dem Widerstand gegen die Diktaturen in Spanien und Chile&#8230;</p>
<p>Und dann die pr&auml;gende (und vom Autor mitgepr&auml;gte)</p>
<p>Efahrung der neuen, &ouml;kologisch orientierten B&uuml;rgerinitiativen &#8211; f&uuml;r Mossmann das wichtigste politische &#8222;Erbe&#8220; von &#8217;68. Nicht nur in diesem Abschnitt f&auml;llt angenehm auf, dass h&auml;ufig Freundinnen, Freunde, fr&uuml;here Weggef&auml;hrten zu Wort kommen und auch namentlich gew&uuml;rdigt werden &#8211; der gro&szlig;e Gesang vom einsam heroischen K&auml;mpfer hebt sich auf in der kollektiven Erinnerung, in der viele ihren Platz behalten d&uuml;rfen. (Heinz Auweder)</p>
<blockquote>
<p class="bodytext">Walter Mossmann: realistisch sein: das unm&ouml;gliche verlangen. Wahrheitsgetreu gef&auml;lschte Erinnerungen. Edition Der Freitag, Berlin 2009, 252 S., 19.80 &#8364;</p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/205-206/publikation/walter-mossman-das-unmoegliche-verlangen-erinnerung-eines-liedermachers/">Walter Mossman, das unmögliche verlangen. Erinnerung eines Liedermachers</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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