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	<title>Helga Lenz Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>„Mein illegales Leben“: Filmvorführung mit anschließendem Gespräch mit der Autorin Esther Dischereit</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2025/mein-illegales-leben-filmvorfuehrung-mit-anschliessendem-gespraech-mit-der-autorin-esther-dischereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[humanistischeunion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 13:11:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa / Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensweisen / Pluralismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die OMAs gegen Rechts und die Humanistische Union Lübeck laden herzlich zum eindrucksvollen Dokumentarfilm Mein illegales Leben mit anschließendem Gespräch mit der Autorin Esther Dischereit am Donnerstag, den 16. Oktober, um 17.30 Uhr ins Kommunale Kino, Mengstraße 35, 23552 Lübeck ein. Der Film erzählt die Geschichte von Hella Zacharias, die 1942 in Berlin mit ihrer [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2025/mein-illegales-leben-filmvorfuehrung-mit-anschliessendem-gespraech-mit-der-autorin-esther-dischereit/">„Mein illegales Leben“: Filmvorführung mit anschließendem Gespräch mit der Autorin Esther Dischereit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die OMAs gegen Rechts und die Humanistische Union Lübeck laden herzlich zum eindrucksvollen Dokumentarfilm <em>Mein illegales Leben</em> mit anschließendem Gespräch mit der Autorin Esther Dischereit am Donnerstag, den <strong>16. Oktober, um 17.30 Uhr</strong> ins <strong>Kommunale Kino, Mengstraße 35, 23552 Lübeck</strong> ein.</p>
<p>Der Film erzählt die Geschichte von Hella Zacharias, die 1942 in Berlin mit ihrer kleinen Tochter Hannelore vor der Deportation untertaucht. Versteckt von mutigen Menschen lebt sie unter falschem Namen – immer in Gefahr, entdeckt zu werden. 1944 begegnen sie Fritz Kittel, einem Bahnarbeiter, der sie in seiner Wohnung versteckt und damit ihr Leben rettet. Während die Reichsbahn Millionen Menschen in den Tod transportierte,  versteckt er die beiden in seiner Wohnung. Im April 1945 erleben sie ihre Befreiung. Jahrzehnte später suchen Hella Zacharias&#8216; dritte Tochter Esther Dischereit und ihre Enkelin Chana Dischereit nach Spuren des Mannes, der ihre Familie gerettet hat.</p>
<p>Geplant war, den Film begleitend zu der von Esther Dischereit für die Deutsche Bahn kuratierten Ausstellung über Widerstand in der NS-Zeit in Lübeck zu zeigen. Leider wurde der <a href="https://taz.de/Deutsche-Bahn-und-NS-Widerstand/!6096164">Verleih der Ausstellung von der DB aus „finanziellen Gründen“ eingestellt</a> – obwohl eine Weiterführung im privaten Rahmen möglich gewesen wäre. Denn von Fritz Kittels stiller, mutiger Tat, die beispielhaft für den individuellen Widerstand aus Menschlichkeit – und nicht aus Kalkül – steht, können wir aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2025/mein-illegales-leben-filmvorfuehrung-mit-anschliessendem-gespraech-mit-der-autorin-esther-dischereit/">„Mein illegales Leben“: Filmvorführung mit anschließendem Gespräch mit der Autorin Esther Dischereit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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		<title>Offener Brief an die Fraktion der CDU/CSU zum „Zustrombegrenzungsgesetz“</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/mitteilungen-253/publikation/offener-brief-an-die-fraktion-der-cdu-csu-zum-zustrombegrenzungsgesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[humanistischeunion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2025 12:08:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asyl & Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[Zustrombegrenzungsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sehr geehrte Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, am Freitag, 31. Januar 2025, stellt die Unions-Bundestagsfraktion ihren Entwurf zum „Zustrombegrenzungsgesetz“ zur Abstimmung. Dieser kann im Bundestag auch endgültig beschlossen werden. Mit Inkrafttreten aber würde der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten auf unabsehbare Zeit ausgesetzt – das betrifft die große Mehrheit der in Deutschland anerkannten Flüchtlinge! Als schutzbedürftig anerkannte Menschen [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/mitteilungen-253/publikation/offener-brief-an-die-fraktion-der-cdu-csu-zum-zustrombegrenzungsgesetz/">Offener Brief an die Fraktion der CDU/CSU zum „Zustrombegrenzungsgesetz“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,</p>
<p>am Freitag, 31. Januar 2025, stellt die Unions-Bundestagsfraktion ihren Entwurf zum „Zustrombegrenzungsgesetz“ zur Abstimmung. Dieser kann im Bundestag auch endgültig beschlossen werden. Mit Inkrafttreten aber würde der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten auf unabsehbare Zeit ausgesetzt – das betrifft die große Mehrheit der in Deutschland anerkannten Flüchtlinge!</p>
<p>Als schutzbedürftig anerkannte Menschen werden damit dauerhaft von ihren engsten Familienangehörigen getrennt.</p>
<p>Schon jetzt ist der Familiennachzug für subsidiär geschützte Flüchtlinge, die aus Kriegsgebieten oder wegen unmenschlicher Behandlung aus ihrem Heimatland fliehen, auf 1000 Visavergaben pro Monat begrenzt. Etwas mehr als 11.000 Angehörige ließ die Bundesregierung im Jahr 2024 nachziehen.</p>
<p>Knapp 5000 der Nachzugsberechtigten im vergangenen Jahr waren Eltern. Nur minderjährige Geflüchtete dürfen in der Regel ihre Väter oder Mütter nachholen. Erwachsene Flüchtlinge können nur Ehegatten und minderjährige Kinder nachholen. Zum Problem wird das etwa für ältere Jugendliche, die ohne ihre Eltern nach Deutschland geflohen sind, etwa um rechtzeitig dem drohenden Einzug ins Militär eines Bürgerkriegslandes zu entgehen. Denn die Eltern von Jugendlichen mit subsidiärem Schutzstatus dürfen nur nach Deutschland kommen, wenn sie vor dem 18. Geburtstag ihres Kindes einreisen.</p>
<p>Doch das schaffen die Meisten aufgrund der langen Visaverfahrensdauer nicht. Unbegleitete Minderjährige müssen länger als ein Jahr auf einen Termin in einem Konsulat in einem der umliegenden Länder warten, um die Voraussetzungen für den Nachzug ihrer Familienangehörigen zu erwirken. Die Botschaft im libanesischen Beirut beispielsweise nimmt wegen der Lage im Land derzeit keine Visaanträge an. Angehörige in Afghanistan müssen sich an die Botschaft in Pakistan wenden.</p>
<p>Wir, die Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union, fordern Sie daher auf, diesen inhumanen Gesetzentwurf, der ohne Expertenanhörung beschlossen werden soll, nicht zur Abstimmung zu stellen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p><em>Humanistische Union e.V.</em></p>
<p><em>verfasst von Helga Lenz</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/mitteilungen-253/publikation/offener-brief-an-die-fraktion-der-cdu-csu-zum-zustrombegrenzungsgesetz/">Offener Brief an die Fraktion der CDU/CSU zum „Zustrombegrenzungsgesetz“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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		<item>
		<title>Offener Brief an die Fraktion der CDU/CSU zum &#8222;Zustrombegrenzungsgesetz&#8220;</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/offener-brief-an-die-die-fraktion-der-cdu-zum-zustrombegrenzungsgesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[humanistischeunion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jan 2025 12:24:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asylpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Asyl & Migration]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[Zustrombegrenzungsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sehr geehrte Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, am Freitag, 31. Januar 2025, stellt die Unions-Bundestagsfraktion ihren Entwurf zum &#8222;Zustrombegrenzungsgesetz&#8220; zur Abstimmung. Dieser kann im Bundestag auch endgültig beschlossen werden. Mit Inkrafttreten aber würde der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten auf unabsehbare Zeit ausgesetzt &#8211; das betrifft die große Mehrheit der in Deutschland anerkannten Flüchtlinge! Als schutzbedürftig anerkannte Menschen [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/offener-brief-an-die-die-fraktion-der-cdu-zum-zustrombegrenzungsgesetz/">Offener Brief an die Fraktion der CDU/CSU zum &#8222;Zustrombegrenzungsgesetz&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,</p>
<p>am Freitag, 31. Januar 2025, stellt die Unions-Bundestagsfraktion ihren Entwurf zum &#8222;Zustrombegrenzungsgesetz&#8220; zur Abstimmung. Dieser kann im Bundestag auch endgültig beschlossen werden. Mit Inkrafttreten aber würde der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten auf unabsehbare Zeit ausgesetzt &#8211; das betrifft die große Mehrheit der in Deutschland anerkannten Flüchtlinge!</p>
<p>Als schutzbedürftig anerkannte Menschen werden damit dauerhaft von ihren engsten Familienangehörigen getrennt.</p>
<p>Schon jetzt ist der Familiennachzug für subsidiär geschützte Flüchtlinge, die aus Kriegsgebieten oder wegen unmenschlicher Behandlung aus ihrem Heimatland fliehen, auf 1000 Visavergaben pro Monat begrenzt. Etwas mehr als 11.000 Angehörige ließ die Bundesregierung im Jahr 2024 nachziehen.</p>
<p>Knapp 5000 der Nachzugsberechtigten im vergangenen Jahr waren Eltern. Nur minderjährige Geflüchtete dürfen in der Regel ihre Väter oder Mütter nachholen. Erwachsene Flüchtlinge können nur Ehegatten und minderjährige Kinder nachholen. Zum Problem wird das etwa für ältere Jugendliche, die ohne ihre Eltern nach Deutschland geflohen sind, etwa um rechtzeitig dem drohenden Einzug ins Militär eines Bürgerkriegslandes zu entgehen. Denn die Eltern von Jugendlichen mit subsidiärem Schutzstatus dürfen nur nach Deutschland kommen, wenn sie vor dem 18. Geburtstag ihres Kindes einreisen.</p>
<p>Doch das schaffen die Meisten aufgrund der langen Visaverfahrensdauer nicht. Unbegleitete Minderjährige müssen länger als ein Jahr auf einen Termin in einem Konsulat in einem der umliegenden Länder warten, um die Voraussetzungen für den Nachzug ihrer Familienangehörigen zu erwirken. Die Botschaft im libanesischen Beirut beispielsweise nimmt wegen der Lage im Land derzeit keine Visaanträge an. Angehörige in Afghanistan müssen sich an die Botschaft in Pakistan wenden.</p>
<p>Wir, die Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union, fordern Sie daher auf, diesen inhumanen Gesetzentwurf, der ohne Expertenanhörung beschlossen werden soll, <em>nicht zur Abstimmung</em> zu stellen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Humanistische Union e.V.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/offener-brief-an-die-die-fraktion-der-cdu-zum-zustrombegrenzungsgesetz/">Offener Brief an die Fraktion der CDU/CSU zum &#8222;Zustrombegrenzungsgesetz&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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		<item>
		<title>„Wir weigern uns Feinde zu sein“. Ein gewaltfreier Kampf im Westjordanland</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/mitteilungen-251/publikation/wir-weigern-uns-feinde-zu-sein-ein-gewaltfreier-kampf-im-westjordanland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[humanistischeunion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 13:49:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa / Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen: HU-Mitteilungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kampf um die Landrechte im Westjordanland ist nichts Neues. Insbesondere in der von Israel besetzten C-Zone (die israelische Sicherheitszone auf palästinensischem Gebiet), sind die palästinensischen Bäuerinnen und Bauern entrechtet und müssen sich sowohl gegen die Repressionen des israelischen Staates, als auch gegen die Angriffe der Siedler wehren. Nicht erst mit Beginn des Gaza-Krieges ist [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/mitteilungen-251/publikation/wir-weigern-uns-feinde-zu-sein-ein-gewaltfreier-kampf-im-westjordanland/">„Wir weigern uns Feinde zu sein“. Ein gewaltfreier Kampf im Westjordanland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kampf um die Landrechte im Westjordanland ist nichts Neues. Insbesondere in der von Israel besetzten C-Zone (die israelische Sicherheitszone auf palästinensischem Gebiet), sind die palästinensischen Bäuerinnen und Bauern entrechtet und müssen sich sowohl gegen die Repressionen des israelischen Staates, als auch gegen die Angriffe der Siedler wehren. Nicht erst mit Beginn des Gaza-Krieges ist die Zwei-Staaten-Lösung kaum mehr denkbar. Die Netanyahu-Regierung beschloss die illegalen jüdischen Siedlungen zu legalisieren und 10.000 weitere Wohnungen zu bauen. Es ist auch nichts Neues, dass die gewaltsamen Auseinandersetzungen im Westjordanland mit der aktuellen israelischen Regierung zugenommen haben.</p>
<p>Kaum bekannt ist aber, dass sich eine palästinensische Familie der Gewaltspirale widersetzt. Obwohl auf ihrem Land die Waffen israelischer Soldaten auf sie gerichtet werden, hält die Familie Nasser an ihrem Glaubenssatz „Wir weigern uns Feinde zu sein“ fest. Für ihren friedlichen Widerstand, ihr internationales Jugendprojekt <em>Tent of Nations</em> erhielt die Familie Nassar internationale Unterstützung und den Deutschen und Französischen Menschenrechtspreis.</p>
<p>Seit 1991 kämpft die Familie Nassar vor Gericht um den Erhalt ihrer 42 Hektar großen Farm, die sich inmitten von fünf illegal errichteten, jüdischen Siedlungen, befindet. Jedes Jahr rücken die Siedlungen näher. Immer wieder ist die Familie, die auf ihrem Land nicht wohnen darf, Repressionen ausgesetzt. Die Gebäude sollen nach israelischer Anordnung abgerissen werden, Strom und Wasserleitungen gibt es nicht, Zugangswege sind versperrt und 1.500 Oliven-, Aprikosen- und Mandelbäume wurden zerstört.</p>
<p>Obwohl die Familie eine Besitzurkunde aus dem Jahr 1916 vorweisen kann, weigert sich der israelische Staat den Landbesitz neu registrieren zu lassen, wie es das israelische Gesetz für Land im Gebiet C des Westjordanlands vorschreibt. Nach langer gerichtlicher Auseinandersetzung, die weiterhin andauert, hatte der Oberste Gerichtshof 2006 entschieden, dass die Familie ihr Land registrieren lassen darf. Seitdem verzögert die Zivilverwaltung die Registrierung. Nach zehn Anhörungen, bei denen auch ein israelischer Landexperte feststellte, dass das Land im Besitz der Familie ist, wurde der anberaumte Termin im Dezember 2023 abgesagt.</p>
<p>Während alle Augen auf den Gazastreifen gerichtet sind, wird die Enteignung im Westjordanland mit militärischer Gewalt durchgesetzt. Übergriffe werden von internationalen Organisationen dokumentiert.</p>
<p>Exemplarisch für viele Betroffene bittet Daoud Nassar in seinem Appell um internationale Unterstützung.</p>
<p>„Am 13. März 2024 begannen Israelis plötzlich, eine Straße auf unserem Privatgrundstück zu bauen. Unser Anwalt hat gegen diesen Straßenbau Einspruch eingelegt. Unser Land darf nicht angetastet werden, solange wir das Verfahren zur Neuregistrierung durchlaufen, wie der Oberste Gerichtshof Israels entschieden hat. Am 21. März 2024 wurde mit dem Bau einer zweiten Straße begonnen, die, wenn sie fortgesetzt wird, in unser Land eindringen würde. Wie andere palästinensische Land-wirte sind auch wir mit zusätzlichen Beschränkungen beim Zugang zu unserem Land und zunehmenden Einschüchterungen und Schikanen durch israelische Soldaten und Siedler konfrontiert, wenn wir versuchen, unser Land zu bewirtschaften. Fast täglich werden wir von israelischen Soldaten an der Arbeit auf unserem Hof gehindert, und sie haben unsere Zäune beschädigt, als sie unser Grundstück betraten.</p>
<p>Wir bitten Ihre Regierung, sich für die Beendigung dieser gefährlichen Situation einzusetzen und für Gerechtigkeit zu sorgen, indem sie die illegale Beschlagnahmung unseres Landes verhindert und damit auch die Einhaltung des internationalen Rechts sicherstellt.</p>
<p>Insbesondere ist es zwingend erforderlich, dass:</p>
<ol>
<li>Unser Eigentum an all unserem Land, anerkannt wird und die Registrierung sofort abgeschlossen werden. (Nach 30 Jahren juristischen Kampfes ist es inakzeptabel, uns weiterhin einer endlosen Anzahl von Anhörungen auszusetzen, die sich regelmäßig verzögern).</li>
<li>Der Straßenbau und alle anderen Beschädigungen und unbefugten Eingriffe in unser Privateigentum werden eingestellt.</li>
<li>Die Behinderung unseres Zugangs zu unserem Land sowie die Einschüchterung und Belästigung &#8211; sei es durch israelische Soldaten oder Siedler &#8211; müssen aufhören.“</li>
</ol>
<p>Aufgrund der aktuellen Situation kommen Jihan und Daoud Nassar zu einer Vortrags-reise und Gesprächen mit politischen Vertreterinnen und Vertretern vom 6. bis zum 19. Juni nach Deutschland.</p>
<p>Spenden für die Gerichtskosten (bisher 300.000 Euro) können auf das Konto der Evangelischen Bank IBAN: DE66 5206 0410 0003 9097 60. BIC: GENODEF1EK1. überwiesen werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/mitteilungen-251/publikation/wir-weigern-uns-feinde-zu-sein-ein-gewaltfreier-kampf-im-westjordanland/">„Wir weigern uns Feinde zu sein“. Ein gewaltfreier Kampf im Westjordanland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lübeck &#8211; Ihr fehlt uns &#8211; Fotoausstellung für die Familienzusammenführung von Geflüchteten</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/244/publikation/luebeck-ihr-fehlt-uns-fotoausstellung-fuer-die-familienzusammenfuehrung-von-gefluechteten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[huadminuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2021 10:25:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In: Mitteilungen 244 (01/2021), S. 29 Mit eindrucksvollen Bildern macht die Fotografin Hanna Lenz auf die belastende Situation der von ihren Kindern, Ehepartnern und Geschwistern getrennten Geflüchteten aufmerksam. Sie wurden auf der Flucht getrennt oder ein, meist männliches, Familienmitglied hat die gefährliche Flucht über das Meer alleine auf sich genommen, um die anderen Familienmitglieder auf [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/244/publikation/luebeck-ihr-fehlt-uns-fotoausstellung-fuer-die-familienzusammenfuehrung-von-gefluechteten/">Lübeck &#8211; Ihr fehlt uns &#8211; Fotoausstellung für die Familienzusammenführung von Geflüchteten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In: Mitteilungen 244 (01/2021), S. 29</p>
<p>Mit eindrucksvollen Bildern macht die Fotografin Hanna Lenz auf die belastende Situation der von ihren Kindern, Ehepartnern und Geschwistern getrennten Geflüchteten aufmerksam. Sie wurden auf der Flucht getrennt oder ein, meist männliches, Familienmitglied hat die gefährliche Flucht über das Meer alleine auf sich genommen, um die anderen Familienmitglieder auf sicherem Weg nachzuholen.</p>
<p>In Deutschland angekommen, müssen die Geflüchteten feststellen, dass der Familiennachzug durch Beschränkungen und hohe bürokratische Hürden nicht gewollt ist. 2018 legte die Bundesregierung die „Obergrenze“ von 1000 Familienmitgliedern, die im Monat nach Deutschland nachziehen dürfen, fest. Selbst diese Quote wird nicht ausgeschöpft. Die Terminvergabe und das Verfahren bei den deutschen Botschaften dauern Monate bis hin zu mehreren Jahren. Selbst innerhalb Europas sind Familien getrennt. Trotz der jahrelangen unmenschlichen Zustände in den griechischen Flüchtlingslagern weist das Bundesamt für Migration (BAMF) mit rigiden Entscheidungen schon seit langem viele Übernahmeersuchen aus Griechenland zurück, bei denen es um das Recht auf Familienzusammenführung nach den Dublin-Regeln geht.</p>
<p>Die HU Lübeck fordert den Bundesinnenminister, das BAMF und das Auswärtige Amt auf, unverzüglich alle getrennten Familien zusammenzuführen und den in Artikel 6 GG garantierten Schutz der Familie für alle Menschen, die in Deutschland leben, herzustellen.</p>
<p>Bis 31. August 2021/Dorothea-Schlözer-Schule /Jerusalemsberg 1-3, Lübeck</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/244/publikation/luebeck-ihr-fehlt-uns-fotoausstellung-fuer-die-familienzusammenfuehrung-von-gefluechteten/">Lübeck &#8211; Ihr fehlt uns &#8211; Fotoausstellung für die Familienzusammenführung von Geflüchteten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lübeck: &#8222;Ihr Fehlt uns&#8220; Grundgesetz Artikel 6 Schutz der Familie für alle!</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/243/publikation/luebeck-ihr-fehlt-uns-grundgesetz-artikel-6-schutz-der-familie-fuer-alle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2020 08:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lübeck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In: Mitteilungen 243 (03/2020), S. 28 &#8211; 29 Auch Gefl&#252;chtete haben ein grundgesetzlich verbrieftes Recht auf denSchutz der Familie!&#160; Darauf will die Humanistische Union L&#252;beck mit der Plakataktion &#8211; &#8222;ihr fehlt uns&#8220; aufmerksam machen. In L&#252;beck warten viele Gefl&#252;chtete oft jahrelang auf ihre Angeh&#246;rigen. &#8222;Seit 2017 warte ich auf den Familiennachzug. Die deutsche Botschaft in [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/243/publikation/luebeck-ihr-fehlt-uns-grundgesetz-artikel-6-schutz-der-familie-fuer-alle/">Lübeck: &#8222;Ihr Fehlt uns&#8220; Grundgesetz Artikel 6 Schutz der Familie für alle!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In: Mitteilungen 243 (03/2020), S. 28 &#8211; 29</p>
<p>Auch Gefl&uuml;chtete haben ein grundgesetzlich verbrieftes Recht auf den<br />Schutz der Familie!&nbsp; Darauf will die Humanistische Union L&uuml;beck mit der Plakataktion &#8211; &#8222;ihr fehlt uns&#8220; aufmerksam machen.</p>
<p>In L&uuml;beck warten viele Gefl&uuml;chtete oft jahrelang auf ihre Angeh&ouml;rigen. &#8222;Seit 2017 warte ich auf den Familiennachzug. Die deutsche Botschaft in Islamabad ist sich angeblich der Dringlichkeit<br />bewusst. Eins meiner drei Kinder ist sehr krank. Ich habe meine Familie<br />in Afghanistan verlassen, um f&uuml;r sie eine Zuflucht zu finden und sie<br />nachzuholen.&#8220;</p>
<p>DER FAMILIENNACHZUG ZU IN DEUTSCHLAND LEBENDEN VERWANDTEN ERSTEN GRADES WIRD SYSTEMATISCH DURCH DIE LANGEN BEARBEITUNGSZEITEN DES AUSW&Auml;RTIGEN AMTES VERHINDERT. FAMILIEN WARTEN MONATELANG, BIS SIE<br />&Uuml;BERHAUPT EINEN TERMIN ZUR VISUMSANTRAGSTELLUNG BEI EINER DEUTSCHEN BOTSCHAFT ERHALTEN. DANN VERGEHEN VIELE WEITERE MONATE, BIS DIE ANTR&Auml;GE BEARBEITET WERDEN. H&Auml;UFIG SCHEITERT DER FAMILIENNACHZUG SCHLIE&szlig;LICH AN<br />DEN UNZUMUTBAREN UND UNERF&Uuml;LLBAREN ANFORDERUNGEN, DIE DEUTSCHE BOTSCHAFTEN AN DIE NACHWEISE DER FAMILI&Auml;REN BINDUNG UND IDENTIT&Auml;T DER ANGEH&Ouml;RIGEN STELLEN.</p>
<p>Selbst innerhalb Europas sind Familien getrennt. Mohammed aus ? konnte mit seiner Frau bis Griechenland fl&uuml;chten. Aber dort erwarteten sie unmenschliche Zust&auml;nde. &#8222;Als meine Frau schwanger wurde, floh ich nach Deutschland, um sie auf sicherem Weg hierher zu holen, um hier in einem Krankenhaus das Baby zu bekommen. Jetzt darf sie nicht nach Deutschland kommen. Wir sind verzweifelt.&#8220;</p>
<p>Statt zumindest Familienangeh&ouml;rige aus Griechenland einreisen zu<br />lassen, versucht das Bundesamt f&uuml;r Migration (BAMF) Schutzsuchende in das Erstaufnahmeland Griechenland zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Umgekehrt weist das BAMF mit rigiden Entscheidungen schon seit langem viele<br />&Uuml;bernahmeersuchen aus Griechenland zur&uuml;ck, bei denen es um das Recht auf Familienzusammenf&uuml;hrung nach den Dublin-Regeln geht. Das alles zeigen die aktuellen Zahlen f&uuml;r das erste Halbjahr 2020<br />(<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/224/1922405.pdf" target="_blank" rel="noopener">http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/224/1922405.pdf</a> [1]).</p>
<p>Angesichts der unmenschlichen Zust&auml;nde in Griechenland fordert die<br />Humanistische Union L&uuml;beck den Bundesminister und das Ausw&auml;rtige Amt und den Innenminister auf, unverz&uuml;glich alle getrennten Familien<br />zusammenzuf&uuml;hren und den in Artikel 6 GG&nbsp; garantierten Schutz der<br />Familie f&uuml;r alle Menschen, die in Deutschland leben, herzustellen.</p>
<p>Mit Unterst&uuml;tzung der Firma Wall sind die Plakate im Stadtbild L&uuml;becks<br />zu sehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/243/publikation/luebeck-ihr-fehlt-uns-grundgesetz-artikel-6-schutz-der-familie-fuer-alle/">Lübeck: &#8222;Ihr Fehlt uns&#8220; Grundgesetz Artikel 6 Schutz der Familie für alle!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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		<title>Keine Wohnsitzauflagen für anerkannte Flüchtlinge</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2016/keine-wohnsitzauflagen-fuer-anerkannte-fluechtlinge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2016 09:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Antrag an und Diskussionsvorschlag für die Mitgliederversammlung der Humanistischen Union 2016 Antrag: Die Humanistische Union lehnt die Wohnsitzauflagen für anerkannte Flüchtlinge und fordert die Landesregierungen auf, diese nicht anzuwenden. Die Humanistische Union unterstützt eine entsprechende Musterklage. Begründung: Das im September in Kraft getretene Integrationsgesetz sieht die Wohnsitzauflage für anerkannte Geflüchtete vor. Bayern macht als erstes [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Antrag an und Diskussionsvorschlag für die Mitgliederversammlung der Humanistischen Union 2016</i></p>
<p><b>Antrag:</b></p>
<p>Die Humanistische Union lehnt die Wohnsitzauflagen für anerkannte Flüchtlinge und fordert die Landesregierungen auf, diese nicht anzuwenden. Die Humanistische Union unterstützt eine entsprechende Musterklage.</p>
<p><b>Begründung:</b></p>
<p>Das im September in Kraft getretene Integrationsgesetz sieht die Wohnsitzauflage für anerkannte Geflüchtete vor. Bayern macht als erstes Bundesland von dem Gesetz Gebrauch. Seit dem 1. September dürfen die Bezirksregierungen im Freistaat anerkannten Asylbewerbern für drei Jahre einen Wohnsitz vorschreiben.</p>
<p>Die HU hat sich in der Vergangenheit mit anderen Verbänden und Vereinen für die Abschaffung der Residenzpflicht eingesetzt. Nachdem die Residenzpflicht in den meisten Bundesländern nicht mehr angewandt wird, ist nun eine &#8222;neue&#8220; Fassung der grundgesetzwidrigen Einschränkung der Wohnsitzwahl und der Bewegungsfreiheit vom Bundestag beschlossen worden. Die Anwendung des Gesetzes ist jetzt nur noch auf dem Klageweg zu verhindern. Es ist davon auszugehen, dass eine Klage erfolgversprechend ist. Selbst der wissenschaftliche Dienst des Bundestages sieht in den Wohnsitzauflagen einen Verstoß gegen die Genfer Flüchtlingskonvention.</p>
<p><i>Antragstellerin: Helga Lenz, HU Lübeck</i></p>
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		<title>Kritik an Dublin IV</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2016/kritik-an-dublin-iv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2016 09:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Antrag an und Diskussionsvorschlag für die Mitgliederversammlung der Humanistischen Union 2016 Antrag: Die Humanistische Union (HU) schließt sich dem Protest gegen den vorliegenden Entwurf zur Dublin IV-Regelung an. Die HU fordert die Einführung einer Geldquote für diejenigen Länder, die Flüchtlinge aufnehmen. Die dafür nötigen Mittel sollen von den Ländern aufgebracht werden, die keine oder nur [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Antrag an und Diskussionsvorschlag für die Mitgliederversammlung der Humanistischen Union 2016</i></p>
<p><b>Antrag:</b></p>
<p>Die Humanistische Union (HU) schließt sich dem Protest gegen den vorliegenden Entwurf zur Dublin IV-Regelung an. Die HU fordert die Einführung einer Geldquote für diejenigen Länder, die Flüchtlinge aufnehmen. Die dafür nötigen Mittel sollen von den Ländern aufgebracht werden, die keine oder nur wenige Flüchtlinge aufnehmen. Die Aufnahme von Geflüchteten ist mit strikten Kontrollen zur Einhaltung von menschenrechtlichen Standards für die Aufnahme zu verbinden.</p>
<p><b>Erläuterungen:</b></p>
<p>Vor dem Hintergrund der Ereignisse der letzten anderthalb Jahre mehrten sich die Stimmen, die das Dublin-System für gescheitert erklärten. Auch Bundeskanzlerin Merkel stellte im Herbst 2015 in einer Rede vor dem Europäischen Parlament fest, dass das Dublin-System in seiner derzeitigen Form überholt sei. Umso mehr verwundert es, dass nun statt einer vollständigen Neuordnung des europäischen Asylsystems Pläne für eine Verschärfung des Dublin-Systems geschmiedet werden. &#8222;Dublin IV&#8220; könnte gemäß dem am 4. Mai 2016 vorgelegten Entwurf die folgenden Neuregelungen enthalten:<br />Der Ablauf der im Dublin-Verfahren vorgesehenen Überstellungsfrist (in der Regel sechs Monate) soll nicht mehr zum Zuständigkeitswechsel führen. Dies hätte zur Folge, dass Geflüchtete noch nach Jahren in den Ersteinreisestaat abgeschoben werden könnten.</p>
<p>Der Selbsteintritt eines Staates soll auf familiäre Konstellationen beschränkt sein. Bislang stand die Ausübung des Selbsteintrittsrechts im Ermessen des jeweiligen Staates. So hat Deutschland in der Vergangenheit häufig bei besonders schutzbedürftigen Personen den Selbsteintritt ausgeübt, was so nach Inkrafttreten der Neuregelung nicht mehr möglich wäre.</p>
<p>Die Drittstaatenregelung soll Vorrang gegenüber den Zuständigkeitskriterien haben. Dies bedeutet, dass zukünftig die Abschiebung in einen &#8222;sicheren Drittstaat&#8220; zwingend Vorrang vor den Schutzgarantien der Dublin-Verordnung (z.B. Familienzusammenführung) hätte. Somit müsste ein in Griechenland ankommender Schutzsuchender, dessen Kernfamilie in Deutschland wohnt, beispielsweise direkt in die Türkei abgeschoben werden, anstatt nach Asylantragstellung zu seiner Familie weiterreisen zu können.<br />Künftig sollen auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in den Staat abgeschoben werden, in dem sie den ersten Asylantrag gestellt haben.<br />Perspektivisch wird sogar über diese menschenverachtenden Neuregelungen hinaus gedacht. So werden derzeit in EU-Kreisen z.B. Sanktionen für Asylsuchende, die in einen anderen Staat weiterreisen, erwogen.</p>
<p><i>Antragstellerin: Helga Lenz, HU Lübeck</i></p>
<p>Weitere Informationen:<br />Pro Asyl: Geplante Reform des Dublin-Systems: Verschärfungen stellen Flüchtlinge schutzlos, Pressemitteilung v. 23.06.2016<br />Pro Asyl: Geplante Reform des Dublin-Systems &#8211; Humanitäre Spielräume sollen abgeschafft werden, Positionspapier vom Juni 2016</p>
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		<title>&#8222;Aufklären  nicht abschieben&#8220;</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2016/aufklaeren-nicht-abschieben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2016 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck: Termine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Informationsreihe zu verschiedenen Ländern für Geflüchtete, Unterstützende, Interessierte 20. Mai bis 24. Juni 2016, Lübeck &#8222;Aufkl&#228;ren &#8211; nicht abschieben&#8220; &#8211; unter diesem Motto wird das jeweils zweisprachige Informations- und Beratungsangebot in einer zweiten Veranstaltungsreihe fortgesetzt. Der Journalist Reinhard Pohl aus Kiel referiert jeweils im Tandem mit einer Dolmetscherin oder einem Dolmetscher zu l&#228;nderspezifischen Hintergr&#252;nden im [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Informationsreihe zu verschiedenen Ländern für Geflüchtete, Unterstützende, Interessierte</p>
<p>20. Mai bis 24. Juni 2016, Lübeck</i></p>
<p>&#8222;Aufkl&auml;ren &#8211; nicht abschieben&#8220; &#8211; unter diesem Motto wird das jeweils zweisprachige Informations- und Beratungsangebot in einer zweiten Veranstaltungsreihe fortgesetzt.</p>
<p>Der Journalist Reinhard Pohl aus Kiel referiert jeweils im Tandem mit einer Dolmetscherin oder einem Dolmetscher zu l&auml;nderspezifischen Hintergr&uuml;nden im Blick auf&nbsp; die Herkunftsl&auml;nder Iran, Irak und Afghanistan sowie&nbsp; Aspekte des Asylverfahrens in Deutschland.</p>
<p>Den Auftakt macht eine Veranstaltung zum</p>
<p><b>Iran,&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</b>20. Mai, 18.00 Uhr, AWO-Integrationscenter, Gro&szlig;e Burgstra&szlig;e 51(Hinterhaus)</p>
<p><b>Irak,</b>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 03. Juni, 18.00 Uhr, Solidarit&auml;tszentrum f&uuml;r Gefl&uuml;chtete, Willy-Brandt-Allee 9</p>
<p><b>Afghanistan, </b>&nbsp;24. Juni, 18.00 Uhr, Aula der Volkshochschule Falkenplatz 1</p>
<p>Weitere Informationen bei:</p>
<p>Helga Lenz<br />Frauen- und Familienberatung der Humanistischen Union<br />Hansestra&szlig;e 24<br />23558 L&uuml;beck<br />Tel.: 0451 81933<br /><a href="mailto:hu-frauenberatung%40t-online.de">hu-frauenberatung@t-online.de</a></p>
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		<title>Grundlagenschulung für ehrenamtliche UnterstützerInnen der Flüchtlingsarbeit</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2016/grundlagenschulung-fuer-ehrenamtliche-unterstuetzerinnen-der-fluechtlingsarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2016 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck: Termine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/termin/grundlagenschulung-fuer-ehrenamtliche-unterstuetzerinnen-der-fluechtlingsarbeit/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mittwoch, 18. Mai 2016 18:00 &#8211; 22:00 Uhr Solizentrum Lübeck, Willy-Brandt-Allee 11, 23554 Lübeck Am Mittwoch, den 18. Mai 2016, findet eine Grundlagenschulung f&#252;r ehrenamtliche Unterst&#252;tzerInnen von Gefl&#252;chteten statt.&#160; Die Schulung besch&#228;ftigt sich mit der aufenthaltsrechtlichen und sozialen Situation von Fl&#252;chtlingen und entwickelt und zeigt Wege der Unterst&#252;tzung auf. Ein Vorwissen der Teilnehmenden ist nicht [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Mittwoch, 18. Mai 2016 18:00 &#8211; 22:00 Uhr </p>
<p>Solizentrum Lübeck, Willy-Brandt-Allee 11, 23554 Lübeck</i></p>
<p>Am Mittwoch, den 18. Mai 2016, findet eine Grundlagenschulung f&uuml;r ehrenamtliche Unterst&uuml;tzerInnen von Gefl&uuml;chteten statt.&nbsp;</p>
<p>Die Schulung besch&auml;ftigt sich mit der aufenthaltsrechtlichen und sozialen Situation von Fl&uuml;chtlingen und entwickelt und zeigt Wege der Unterst&uuml;tzung auf. Ein Vorwissen der Teilnehmenden ist nicht erforderlich.&nbsp;</p>
<p>Referentin: <b>Andrea Dallek</b>, Fl&uuml;chtlingsrat Schleswig-Holstein e. V.</p>
<p>Veranstaltungssprache: deutsch</p>
<p>Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Humanistischen Union L&uuml;beck und dem Solizentrum L&uuml;beck, Willy-Brandt-Allee 11, 23554 L&uuml;beck</p>
<p>weitere Informationen bei:</p>
<p>Helga Lenz<br />Frauen- und Familienberatung der Humanistischen Union<br />Hansestra&szlig;e 24<br />23558 L&uuml;beck<br />Tel.: 0451 81933<br /><a href="mailto:hu-frauenberatung%40t-online.de">hu-frauenberatung@t-online.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2016/grundlagenschulung-fuer-ehrenamtliche-unterstuetzerinnen-der-fluechtlingsarbeit/">Grundlagenschulung für ehrenamtliche UnterstützerInnen der Flüchtlingsarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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