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	<title>Humanistische Union Berlin-Brandenburg Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Lesung: Ronen Steinke stellt sein Buch &#8222;Fritz Bauer oder Auschwitz vor Gericht&#8220; vor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2013 18:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2013]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin: Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin: Termine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dienstag, 19.11.2013, 19:00, Humboldt-Universität zu Berlin, Juristische Fakultät, Unter den Linden 9, 10117 Berlin, Raum 213 Die Humanistische Union (Landesverband Berlin-Brandenburg) l&#228;dt ein zur Lesung und Diskussion mit Dr. Ronen Steinke, Autor &#8222;Fritz Bauer oder Auschwitz vor Gericht&#8220;Prof. Dr. Micha Brumlik, ehem. Direktor des Fritz-Bauer-Instituts am Dienstag, den 19. November, um 19.00 Uhr. In der [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2013/lesung-ronen-steinke-stellt-sein-buch-fritz-bauer-oder-auschwitz-vor-gericht-vor/">Lesung: Ronen Steinke stellt sein Buch &#8222;Fritz Bauer oder Auschwitz vor Gericht&#8220; vor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Dienstag, 19.11.2013, 19:00, </p>
<p>Humboldt-Universität zu Berlin, Juristische Fakultät, </p>
<p>Unter den Linden 9, 10117 Berlin, Raum 213</i></p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Steinke_-_Fritz_Bauer_-_250_01.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-5330 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Steinke_-_Fritz_Bauer_-_250_01.jpg" width="250" height="398" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Steinke_-_Fritz_Bauer_-_250_01.jpg 250w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Steinke_-_Fritz_Bauer_-_250_01-212x337.jpg 212w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a></span></p>
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</div>
<p>Die Humanistische Union (Landesverband Berlin-Brandenburg) l&auml;dt ein zur Lesung und Diskussion mit</p>
<p><b>Dr. Ronen Steinke,</b> Autor &bdquo;Fritz Bauer oder Auschwitz vor Gericht&ldquo;<br /><b>Prof. Dr. Micha Brumlik</b>, ehem. Direktor des Fritz-Bauer-Instituts</p>
<p>am Dienstag, den 19. November, um 19.00 Uhr.</p>
<p>In der Humboldt-Universit&auml;t zu Berlin, Juristische Fakult&auml;t</p>
<p>(Unter den Linden 9, 10117 Berlin), Raum 213</p>
<p>Ronen Steinke: <b>Fritz Bauer oder Auschwitz vor Gericht<br /></b>Mit einem Vorwort von Andreas Vo&szlig;kuhle.<br />Piper Verlag, 2013, 352 Seiten, 13 Abbildungen. &euro; 22,99</p>
<h2 class="auto-created">&Uuml;ber das Buch</h2>
<p>Vor bald genau 50 Jahren drang das Wort &raquo;Auschwitz&laquo; in deutsche Wohnzimmer. Gegen 22 ehemalige NS-Verbrecher wurde Anklage erhoben, in Frankfurt begann ein Mammutprozess. Ein Mann hatte diesen Prozess auf den Weg gebracht: Fritz Bauer, Generalstaatsanwalt in Hessen. Ein Sozialdemokrat j&uuml;discher Herkunft, der 1936 gerade noch hatte fliehen k&ouml;nnen, und der 1949 nach Deutschland zur&uuml;ckkehrte, um beim Aufbau eines demokratischen Justizwesens mit zu wirken. Bauer brachte die deutsche Nachkriegsgesellschaft zum Sprechen. Im restaurativen Klima der Adenauer Zeit wurde er zu einer Reizfigur. Seine Zunft erz&uuml;rnte er: &raquo;Wenn ich mein B&uuml;ro verlasse, betrete ich feindliches Ausland&laquo;, so beschrieb Fritz Bauer einmal seine Lage.</p>
<p>Vier Jahre nach der ersten Fritz-Bauer-Biographie der Historikerin Irmtrud Wojak legt nun der Rechtswissenschaftler und SZ-Journalist Ronen Steinke eine neue biographische Ann&auml;herung an diese so lange untersch&auml;tzte Figur der Nachkriegsgeschichte vor. Mit zahlreichen neuen Entdeckungen vor allem zu Bauers bislang r&auml;tselhaft gebliebenen jungen Jahren, zu seiner j&uuml;dischen Identit&auml;t und der juristischen Gedankenwelt, die ihn pr&auml;gte, gelingt Steinke eine dichte, zugleich zug&auml;ngliche neue Biographie. Der Autor hat am Fritz Bauer Institut geforscht und zahlreiche Zeitzeugen interviewt. &raquo;Was Steinkes Bauer-Biografie (&#8230;) auszeichnet, ist die gelungene Erz&auml;hlung, ihre atmosph&auml;rische Dichte&laquo;, schreibt die Berliner Zeitung.</p>
<p>&raquo;So nachempfunden kommt die Erz&auml;hlung dem &rsaquo;historischen, rechtlichen und moralischen Unterricht&lsaquo; nahe, als den Bauer die Auschwitzprozesse verstanden wissen wollte.&laquo;</p>
<h2 class="auto-created">&Uuml;ber Ronen Steinke</h2>
<p>Dr. iur., arbeitet als Journalist in der Redaktion der S&uuml;ddeutschen Zeitung. Er studierte Jura und Kriminologie, arbeitete in Anwaltskanzleien, einem Jugendgef&auml;ngnis und zuletzt beim UN-Jugoslawientribunal in Den Haag. Seine Promotion &uuml;ber die Entwicklung der Kriegsverbrecher&shy;tribunale von N&uuml;rnberg bis Den Haag wurde von der FAZ als &raquo;Meisterst&uuml;ck&laquo; gelobt.</p>
<h2 class="auto-created">&Uuml;ber Micha Brumlik</h2>
<p>Nach Studium der P&auml;dagogik und Philosophie in Jerusalem und Frankfurt/Main war er wiss. Assistent in G&ouml;ttingen und Mainz, danach Assistenzprofessor in Hamburg. Von 1981 bis 2000 lehrte er Erziehungswissenschaft an der Universit&auml;t Heidelberg. Von 2000 bis zu seiner Emeritierung war er Professor am Institut f&uuml;r Erziehungswissenschaft der Johann-Wolfgang-Goethe-Universit&auml;t in Frankfurt am Main. Von 2000 bis 2005 war er Direktor des Fritz-Bauer-Institut, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust.</p>
<h2 class="auto-created">&Uuml;ber die Veran&shy;stal&shy;terin</h2>
<p>Die Humanistische Union ist Deutschlands &auml;lteste B&uuml;rgerrechtsvereinigung. Seit ihrer Gr&uuml;ndung 1961 setzt sie sich f&uuml;r den Schutz und die Durchsetzung der Menschen- und B&uuml;rgerrechte ein.</p>
<p>Sie verleiht den Fritz-Bauer-Preis, der 1968 in Erinnerung an ihren Mitbegr&uuml;nder Fritz Bauer gestiftet wurde. Mit dem Preis will die Humanistische Union Verdienste um die Humanisierung, Liberalisierung und Demokratisierung des Rechtswesen w&uuml;rdigen und Frauen und M&auml;nner auszeichnen, die unbequem und unerschrocken der Gerechtigkeit und Menschlichkeit Geltung verschaffen. Der n&auml;chste Fritz-Bauer-Preis geht im Juni 2014 an Edward Snowden.</p>
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		<title>Runder Tisch zum Werteunterricht?</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/189/publikation/runder-tisch-zum-werteunterricht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 May 2005 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Pressemitteilung). Mitteilungen Nr. 189, S.9 Der Landesverband Berlin-Brandenburg der Humanistischen Union, der das Vorhaben eines gemeinsamen Unterrichts bereits im Vorfeld der Berliner Entscheidungen mit der Organisation einer Veranstaltung im Berliner Abgeordnetenhaus unterstützte, erklärte bereits am Tag des SPD-Parteitages seine Zustimmung und bot an, an der Debatte um die Ausgestaltung des neuen Schulfachs konstruktiv mitzuwirken. In [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>(Pressemitteilung). Mitteilungen Nr. 189, S.9</p>
<p>Der Landesverband Berlin-Brandenburg der Humanistischen Union, der das Vorhaben eines gemeinsamen Unterrichts bereits im Vorfeld der Berliner Entscheidungen mit der Organisation einer Veranstaltung im Berliner Abgeordnetenhaus unterstützte, erklärte bereits am Tag des SPD-Parteitages seine Zustimmung und bot an, an der Debatte um die Ausgestaltung des neuen Schulfachs konstruktiv mitzuwirken. In der Presseerklärung vom 9. April 2005 heißt es:</p>
<p>Es ist vernünftig, dass sich die SPD für ein religionskundliches Fach für alle und gegen eine Abmeldeklausel entschieden hat.</p>
<p>Eine Abmeldeklausel wäre auf ein Wahlpflichtfach Religion hinausgelaufen. Ein solches Modell würde aber der religiös-weltanschaulichen Vielfalt in Berlin nicht gerecht. Um die Religionsfreiheit aller bestmöglich zu gewährleisten, muss Glaubensunterweisung Sache der Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften bleiben. Die staatliche Schule kann und sollte aber darauf hinwirken, dass Vielfalt akzeptiert wird, die Rechte Andersgläubiger und Andersdenkender anerkannt und demokratische Spielregeln eingeübt werden. Dafür bietet ein gemeinsames Fach Lebensgestaltung&#150;Ethik&#150;Religionskunde (LER) neue Möglichkeiten.</p>
<p>Kenntnisse über die verschiedenen Religionen, Weltanschauungen und Kulturen gehören zur Allgemeinbildung. Eine Abmeldemöglichkeit von LER aus religiösen Gründen wäre ähnlich verfehlt wie entsprechende Abmeldungen vom Biologieunterricht oder vom Schwimmunterricht. Verfassungsrechtliche Probleme kann die Humanistische Union als Bürgerrechtsorganisation nicht erkennen.</p>
<p>Jetzt muss es darum gehen, das neue Fach zu gestalten. Wir hoffen, dass die Kirchen nach den polemischen und haltlosen Äußerungen der vergangenen Woche zu einem sachlichen Diskurs zurückkehren. Dazu schlagen wir einen Runden Tisch vor, bei dem neben Inhalten und Methoden auch geklärt werden sollte, welchen Beitrag Bekenntnisgemeinschaften zu dem neuen Fach leisten können. Die Humanistische Union, die weder parteipolitisch noch weltanschaulich gebunden ist, stünde als Moderatorin für eine solche Diskussion gern zur Verfügung.&#8220;</p>
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