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	<title>Ivana Domazet und Martina Mauer Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Mosaik der Diskriminierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2015 08:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[vorgänge: Artikel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>aus: vorg&#228;nge Nr. 208 (Heft 4/2014), S. 140-144 Roma Center G&#246;ttingen und alle-bleiben-info (Hrsg.), Abgeschobene Roma in Serbien &#8211; journalistische, juristische und medizinische Recherchen, Redaktion: .Jean-Philipp Baeck &#38; Allegra Schneider, 2014, unter http://www.alle-bleiben.info/wp-content/uploads/2014/03/serbien_2013_web.pdf Die Bundesregierung hat Serbien zum &#8222;sicheren Herkunftsstaat&#8220; erkl&#228;rt, dabei ist die Situation von abgeschobenen Roma dort &#228;u&#223;erst prek&#228;r. Eine Brosch&#252;re, die von [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/208/publikation/mosaik-der-diskriminierung/">Mosaik der Diskriminierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>aus: vorg&auml;nge Nr. 208 (Heft 4/2014), S. 140-144</p>
<p><i>Roma Center G&ouml;ttingen und alle-bleiben-info (Hrsg.), Abgeschobene Roma in Serbien &#8211; journalistische, juristische und medizinische Recherchen, Redaktion: .Jean-Philipp Baeck &amp; Allegra Schneider, 2014, unter </i><a href="http://www.alle-bleiben.info/wp-content/up" target="_blank" rel="noopener"><i>http://www.alle-bleiben.info/wp-content/up</i></a><i>loads/2014/03/serbien_2013_web.pdf</i></p>
<p>Die Bundesregierung hat Serbien zum &#8222;sicheren Herkunftsstaat&#8220; erkl&auml;rt, dabei ist die Situation von abgeschobenen Roma dort &auml;u&szlig;erst prek&auml;r. Eine Brosch&uuml;re, die von &Auml;rzt_innen, Jurist_innen und Journalist_innen nach einer gemeinsamen Reise herausgegeben wurde, best&auml;tigt dies eindr&uuml;cklich und auf erschreckende Weise.</p>
<p>Seit Monaten wird in Deutschland &uuml;ber Einwanderung aus S&uuml;dosteuropa diskutiert. Oft ist dabei pauschal die Rede vom &#8222;Asylmissbrauch&#8220; durch Menschen, die nach Deutschland k&auml;men, um sich hier zu bereichern. Besonders betroffen davon sind Roma aus Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina, die seit Einf&uuml;hrung der Visafreiheit 2010 vermehrt als Asylsuchende nach Deutsch&shy;land kommen. Dahinter liegen rassistische Vorannahmen, die einer ganzen Bev&ouml;lkerungsgruppe unlautere Absichten unterstellen, w&auml;hrend die individuellen Fluchtgr&uuml;nde und Schicksale der Menschen ausgeblendet werden.</p>
<p>Die Bundesregierung selbst bedient diese Vorurteile&thinsp; &thinsp;gleicherma&szlig;en durch populistische Rhetorik in den Medien wie durch restriktive Verfahren gegen&uuml;ber Asylsuchenden aus dem Westbalkan. Am 19. September 2014 hat nun der Bundesrat &uuml;ber einen vom Bundestag bereits verabschiedeten Gesetzentwurf entschieden, der Bosnien-Herzegowina, Serbien und Mazedonien als &raquo;sichere Herkunftsstaaten&laquo; einstuft. Menschen, die aus diesen L&auml;ndern in Deutschland Asyl beantragen, m&uuml;ssen im Rahmen ihres Asylantrags eigene Beweise daf&uuml;r vorlegen, dass sie in ihren Heimatl&auml;ndern Verfolgung oder unmenschlicher bzw. erniedrigender Bestrafung oder Behandlung ausgesetzt sind. Gelingt es ihnen nicht, die Vermutung &#8222;sicherer Herkunft&#8220; eigenst&auml;ndig und eindeutig zu widerlegen, wird ihr Asylantrag pauschal als &#8222;offensichtlich unbegr&uuml;ndet&#8220; abgelehnt und sie m&uuml;ssen Deutschland innerhalb einer Woche verlassen. Klagen gegen die Ablehnung haben keine aufschiebende Wirkung.</p>
<p>Dadurch wird die bereits zuvor vom Bundesamt vertretene pauschale Annahme, Antragssteller_innen aus dem Westbalkan h&auml;tten per se keine legitimen Fluchtgr&uuml;nde, rechtlich abgesichert. In den verk&uuml;rzten Verfahren werden Qualit&auml;tsstandards unterlaufen und Fluchtgr&uuml;nde nicht mit der gebotenen Gr&uuml;ndlichkeit gepr&uuml;ft. In der Folge werden die Asylantr&auml;ge von AntragstellerInnen aus diesen L&auml;ndern bereits jetzt fast ausnahmslos als offensichtlich unbegr&uuml;ndet abgelehnt und die Betroffenen rasch abgeschoben oder zur &#8222;freiwilligen&#8220; Ausreise gedr&auml;ngt.</p>
<p>Was aber sind die Hintergr&uuml;nde, vor denen Roma aus Serbien in die EU fliehen? Was erwartet sie, nachdem sie aus Deutschland abgeschoben wurden oder &#8222;freiwillig&#8220; ausgereist sind und wieder in Serbien ankommen? Welche M&ouml;glichkeiten haben sie, f&uuml;r sich und ihre Familien ein &Uuml;berleben zu sichern? Mit diesen Fragen besuchten wir im Juni 2013 als Teil einer Gruppe von Anw&auml;ltInnen, AktivistInnen, JournalistInnen und einer &Auml;rztin abgeschobene Roma in Serbien.</p>
<p>Die Situation der R&uuml;ckkehrer_innen</p>
<p>Seit dem 1. Januar 2008 besteht zwischen der Europ&auml;ischen Union und Serbien ein R&uuml;ck&uuml;bernahmeabkommen. Mit dem Abkommen verpflichtet sich Serbien, auf Ersuchen eines EU-Mitgliedstaats alle serbischen Staatsangeh&ouml;rigen &#8222;r&uuml;ckzu&uuml;bernehmen&#8220;, die die Bedingungen f&uuml;r die Einreise oder den Aufenthalt in diesem Staat nicht oder nicht mehr erf&uuml;llen. Auch hat sich Serbien verpflichtet, diejenigen Menschen zur&uuml;ckzunehmen, die vom serbischen Staatsgebiet aus in das jeweilige Land ausgereist sind, unabh&auml;ngig von ihrer Staatsb&uuml;rgerschaft.</p>
<p>Nach Auskunft des serbischen Kommissariats f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und Migration sind zwischen 2008 und 2012 etwa 6.259 Personen von den EU-Staaten &uuml;ber den Belgrader Flughafen Nikola Tesla zur&uuml;ckgef&uuml;hrt worden. Genaue Informationen zur Zahl der R&uuml;ckkehrer_innen nach Serbien fehlen jedoch, unter anderem weil die Mehrheit der abgelehnten Asylsuchenden mit dem Bus nach Serbien zur&uuml;ckkehrt und daher nicht erfasst wird.</p>
<p>Zudem m&ouml;chten viele R&uuml;ckkehrer_innen nicht als solche registriert werden, weil sie negative Folgen bef&uuml;rchten, z.B. dass sie an der Grenze nach &Uuml;berpr&uuml;fung ihrer Daten an einer erneuten Ausreise gehindert werden k&ouml;nnten. Es ist davon auszugehen, dass die Mehrheit der R&uuml;ckkehrer_innen Roma sind, denn es sind vor allem Roma, die als Asylsuchende in andere EU-L&auml;nder migrieren. Insofern kann die Situation von R&uuml;ckkehrer_innen nicht losgel&ouml;st von der allgemeinen Situation von Roma in Serbien betrachtet werden.</p>
<p>Anl&auml;sslich der Zeichnung des R&uuml;ck&uuml;bernahmeabkommens mit der EU hat die serbische Regierung eine Strategie zur Reintegration von R&uuml;ckkehrer_innen entwickelt. Zentrale Elemente dieser Strategie sollen unter Federf&uuml;hrung des Kommissariats f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und Migration umgesetzt werden. Das Kommissariat ist verantwortlich f&uuml;r die (Not-)Aufnahme von R&uuml;ckkehrer_innen, deren Identifizierung und f&uuml;r das Bereitstellen von Informationen &uuml;ber Hilfsangebote. Zu diesem Zweck betreibt das Kommissariat ein Informationsb&uuml;ro am Belgrader Flughafen, das abgeschobene serbische Staatsangeh&ouml;rige in Empfang nehmen und hinsichtlich Fragen zur Registrierung beraten soll.</p>
<p>In der Praxis scheinen die Aktionspl&auml;ne und Hilfsma&szlig;nahmen jedoch kaum eine Wirkung zu zeigen. Von der Existenz eines Informationsb&uuml;ros am Flughafen wusste keine der Familien, mit denen wir w&auml;hrend unserer Recherchereise sprachen. Das Informationsb&uuml;ro soll nach Auskunft des Kommissariats f&uuml;r Fl&uuml;chtlingsfragen besonders Schutzbed&uuml;rftige unter den R&uuml;ckkehrer_innen identifizieren und Schritte in die Wege leiten, damit diese angemessen versorgt werden.</p>
<p>In der Realit&auml;t werde medizinischer Beistand nur im &auml;u&szlig;ersten Notfall herbeigeholt, oder bei sehr offensichtlicher Schutzbed&uuml;rftigkeit wie Schwangerschaft oder k&ouml;rperlicher Behinderung, wie uns ein Mitarbeiter des B&uuml;ros am Flughafen mitteilte. Auch eine kurzzeitige Unterbringung in den wenigen f&uuml;r R&uuml;ckkehrer_innen vorgesehenen Notunterk&uuml;nften wird nur sehr selten angeboten. In den meisten F&auml;llen versuchen R&uuml;ckkehrer_innen, bei Verwandten und Bekannten unterzukommen oder landen in informellen Siedlungen bzw. in der Obdachlosigkeit.</p>
<p>Viele R&uuml;ckkehrer_innen scheuen davor zur&uuml;ck, sich an den Beauftragten f&uuml;r Fl&uuml;chtlingsfragen in ihrer Gemeinde zu wenden, weil sie durch die Registrierung als R&uuml;ckkehrer_innen und damit als in der EU abgelehnte Asylsuchende Nachteile bef&uuml;rchten. In den serbischen &Ouml;ffentlichkeit wird seit Einf&uuml;hrung der Visafreiheit eine Debatte um sogenannte &#8222;falsche&#8220; AsylantragstellerInnen gef&uuml;hrt. Roma, die in den L&auml;ndern der EU einen Asylantrag stellen und abgelehnt wurden, werden als eine Gefahr f&uuml;r die serbische Integration in die EU angesehen. Dies tr&auml;gt zur weiteren Stigmatisierung von Roma in Serbien bei, versch&auml;rft den ohnehin allgegenw&auml;rtigen Rassismus und stellt einen berechtigten Grund zur Sorge dar, sich als R&uuml;ckkehrerIn zu bekennen.</p>
<p>Schockzustand nach der Abschiebung</p>
<p>Die Situation vieler R&uuml;ckkehrer_innen ist &auml;u&szlig;erst prek&auml;r. Die NGO <i>Group 484 </i>listet in ihrem Bericht &#8222;Challenges of forced migration in Serbia&#8220; eine Reihe von Problemen auf, mit denen R&uuml;ckkehrer_ innen unmittelbar nach der Ankunft in Serbien am h&auml;ufigsten konfrontiert sind. Dazu geh&ouml;ren fehlende Papiere, fehlende Gesundheitsversorgung, finanzielle Mittellosigkeit, kaum &uuml;berwindbare H&uuml;rden beim Zugang zum Arbeitsmarkt, der teils langfristige Ausschluss aus dem Bildungssystem &#8211; unter anderem, weil die abgeschobenen Kinder kein Serbisch sprechen &#8211; sowie Probleme bei der Wohnungssuche.</p>
<p><i>Group 484</i> beschreibt die Situation von abgeschobenen Menschen als besonders kritisch. Sie seien, im Gegensatz zu den &#8222;freiwilligen&#8220; R&uuml;ckkehrer_innen, auf die R&uuml;ckkehr zum Teil nicht vorbereitet gewesen und bef&auml;nden sich in einer Art Schockzustand, unf&auml;hig mit der neuen Situation zurecht zu kommen. Unsere Erfahrungen w&auml;hrend der Recherchereise und unsere Gespr&auml;che mit Abgeschobenen best&auml;tigen dies: Nicht selten landen nach Serbien Abgeschobene fast unmittelbar in irregul&auml;ren Siedlungen an Stadtr&auml;ndern oder im Wald, ohne Wasser- und Stromversorgung, in d&uuml;rftig gebauten H&uuml;tten aus Pappe und Sperrholz.</p>
<p>Viele unserer Gespr&auml;chspartner_innen in diesen Siedlungen waren junge Menschen, die den gr&ouml;&szlig;ten Teil ihres Lebens in Deutschland verbracht hatten. Sie waren v&ouml;llig fassungslos angesichts der Umst&auml;nde, in denen sie sich in Serbien wiederfanden. Aber auch diejenigen, die nur kurze Zeit in Deutschland gelebt hatten und nur wenige Monate nach der Ablehnung ihrer Asylantr&auml;ge abgeschoben wurden, planten angesichts der fehlenden M&ouml;glichkeiten zur Existenzsicherung in Serbien bereits die n&auml;chste Ausreise.</p>
<p>Spirale der Unterversorgung</p>
<p>Die Probleme bei der Wiedereingliederung nach einer R&uuml;ckkehr sowie die insgesamt schwierigen Lebensbedingungen f&uuml;r Roma in Serbien f&uuml;hren dazu, dass viele erneut migrieren. Vor allem diejenigen, die in den fr&uuml;hen 2000er Jahren aus der EU zur&uuml;ckgekehrt sind, konnten in der vom Krieg und vom kapitalistischen Transformationsprozess ver&auml;nderten Gesellschaft nicht wieder Fu&szlig; fassen und nutzen die Visafreiheit nun, um ein zweites Mal auszuwandern.</p>
<p>Aufgrund der beh&ouml;rdlichen Registrierungsh&uuml;rden k&ouml;nnen viele Roma in Serbien keine Personaldokumente erhalten und dadurch weder eine Wohnanmeldung, noch eine Gesundheitskarte oder eine Meldung als Arbeitssuchende erwirken. Selbst dann, wenn sie sich registrieren und Sozialleistungen erhalten k&ouml;nnen, reichen diese ohne zus&auml;tzliche informelle Hilfe oder Besch&auml;ftigung nicht zum &Uuml;berleben aus. Bereits vor der Abschiebung schwer erkrankte Menschen haben in Serbien in vielen F&auml;llen kaum eine Aussicht auf eine angemessene Weiterbehandlung.</p>
<p>Dadurch entsteht f&uuml;r Roma in Serbien eine Spirale der Unterversorgung, die kaum durchbrochen werden kann. Sie ist gepr&auml;gt von einem in allen Gesellschaftsschichten etablierten und unverhohlenen Rassismus, permanenten Ausschluss und Diskriminierungserfahrungen im Alltagsleben und in staatlichen Institutionen. Die Folge ist ein Dahinvegetieren weit unterhalb des Existenzminimums und eine unmittelbare existenzielle Bedrohung nicht nur f&uuml;r besonders schutzbed&uuml;rftige Menschen wie Kinder, &Auml;ltere und Kranke.</p>
<p>Die Ursachen daf&uuml;r sind angesichts der gesetzlichen Regelungen in Serbien, die pro forma Rechte f&uuml;r alle B&uuml;rgerInnen garantieren, auf den ersten Blick nicht einfach nachzuvollziehen. Erst durch das Zusammenspiel von Ausschl&uuml;ssen und Diskriminierung entsteht eine systematische Verletzung sozialer Rechte der Roma in Serbien und ihre Verdr&auml;ngung in Elendssiedlungen und ins gesellschaftliche Abseits. Die Flucht ist eine &Uuml;berlebensstrategie, da es f&uuml;r die meisten kaum einen Ansatzpunkt gibt, wie sie aus dem Kreislauf der fehlenden Dokumente, Diskriminierung, mangelnder Versorgung, existenzbedrohender Armut und Ausgrenzung heraus kommen k&ouml;nnen.</p>
<p>Der Anwalt Reinhard Marx pl&auml;diert daf&uuml;r, dass f&uuml;r die Verletzung sozialer Rechte im Fl&uuml;chtlingsschutz kein anderer Ma&szlig;stab als f&uuml;r die Verletzung politischer Rechte zugrunde gelegt werden sollte.(1) In ihrer Summe k&ouml;nnten diese eine &auml;hnlich schwere Rechtsverletzung darstellen wie eine politische Verfolgung. Gerade weil ihre Ausermittlung nicht so unmittelbar auf der Hand liegt, bedarf es einer genaueren Einzelfallpr&uuml;fung, um festzustellen, ob die Diskriminierungen auf eine Art zusammenspielen, die eine existenzielle Bedrohung f&uuml;r Schutzsuchende bedeutet. Diese genauere Einzelfallpr&uuml;fung sucht die deutsche Bundesregierung zu umgehen, wenn sie Staaten wie Serbien pauschal zu sicheren Herkunftsstaaten erkl&auml;rt. Sie h&ouml;hlt das Asylrecht als Individualrecht aus, indem sie vorschnell und im Voraus feststellt, was sie nach rechtsstaatlichen Kriterien sorgsam und in einzelfallbezogener Betrachtung pr&uuml;fen m&uuml;sste. Zudem entbehrt die von der Bundesregierung vorgenommene Einstufung von Serbien und Mazedonien als sichere Staaten laut einem Gutachten von Pro Asyl(2) der verfassungsrechtlichen Grundlage, weil Tatsachen und Beweise hierf&uuml;r nicht gr&uuml;ndlich genug gepr&uuml;ft wurden. Die Beweise sind jedoch vielf&auml;ltig und erdr&uuml;ckend &#8211; Serbien ist kein sicherer Staat f&uuml;r Roma.</p>
<p><i>Der Artikel ist die gek&uuml;rzte Fassung eines Beitrags aus der o.g. Brosch&uuml;re.</i></p>
<p><i><b>Ivana Domazet</b> ist Mitarbeiterin des Fl&uuml;chtlingsrats Brandenburg,<br /><b>Martina Mauer</b> ist Mitarbeiterin des Fl&uuml;chtlingsrats Berlin.</i></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/208/publikation/mosaik-der-diskriminierung/">Mosaik der Diskriminierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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