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	<title>Joachim und Johannes Neumann Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Aus dem Internet gefischt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 1998 17:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Religion: Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An alle Bekannten, Freundinnen und Freunde, die am Verlauf unseres Verfahrens in Sachen &#8222;Ethikunterricht&#8220; als &#8222;Ersatz&#8220; f&#252;r den Religionsunterricht Anteil nehmen. Mitteilungen Nr. 162, S. 34 Dieser Tage haben wir die Nachricht erhalten, da&#223; die m&#252;ndliche Verhandlung in unserem Revisionsverfahren am 17. Juni 1998 um 10.00 Uhr im Dienstgeb&#228;ude des Bundesverwaltungsgerichts in Berlin-Charlottenburg, Hardenbergstr. 31, [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>An alle Bekannten, Freundinnen und Freunde, die am Verlauf unseres Verfahrens in Sachen &bdquo;Ethikunterricht&ldquo; als &bdquo;Ersatz&ldquo; f&uuml;r den Religionsunterricht Anteil nehmen.</p>
<p>Mitteilungen Nr. 162, S. 34</p>
<p>Dieser Tage haben wir die Nachricht erhalten, da&szlig; die m&uuml;ndliche Verhandlung in unserem Revisionsverfahren am 17. Juni 1998 um 10.00 Uhr im Dienstgeb&auml;ude des Bundesverwaltungsgerichts in Berlin-Charlottenburg, Hardenbergstr. 31, 10623 Berlin &ndash; Sitzungssaal IV, 3. Stock, Zimmer 320 vor dem 6. Senat stattfinden wird. Herr Kollege Prof. Dr. Ludwig Renck wird uns anwaltlich vertreten. Wir werden jedoch auch selbst den Termin wahrnehmen. Die Urteilsverk&uuml;ndung sei f&uuml;r den (sp&auml;ten) Nachmittag zu erwarten. Vielleicht k&ouml;nnen Sie Ihnen bekannte interessierte Journalisten auf diesen Termin aufmerksam machen. Auf Wunsch senden wir gerne eine Pressemappe zu; in ihr wird der Streitgegenstand und seine Geschichte beschrieben.<br />Unsere Prozessaussichten beurteilen wir zur&uuml;ckhaltend. Zwar sind wir &uuml;berzeugt, die besseren Argumente zu haben, aber wir zweifeln, ob dies bei dem bekannt konservativen Gericht ausschlaggebend ist. Wenn wir trotzdem den m&uuml;hevollen und nervenaufreibenden Weg durch die Instanzen gehen &ndash; gegebenenfalls bis zum Bundesverfassungsgericht &ndash;, geschieht das, weil wir durch die &bdquo;Ersatzfach&ldquo;-Regelung das Gebot des Art. 3 GG auf Gleichbehandlung massiv verletzt sehen. Auch wissen wir, da&szlig; manchmal jemand die undankbare Rolle des gescheiterten Vorl&auml;ufers &uuml;bernehmen mu&szlig;, damit ein paar Jahre sp&auml;ter ein anderer da ernten kann, wo wir den Boden bereitet haben. Ihre Solidarit&auml;t hilft uns daher nicht nur pers&ouml;nlich, sondern durch Ihre Unterst&uuml;tzung k&ouml;nnen viele Menschen informiert werden. Auf diese Weise kann selbst durch einen juristisch verlorenen Proze&szlig; ein erfolgreicher Entwicklungs-Proze&szlig; in Gang gesetzt werden.<br />In diesem Sinne bitten wir ums Daumendr&uuml;cken und um Ihre Unterst&uuml;tzung!</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en</p>
<p>Ihre Ursula, Joachim und Johannes Neumann</p>
<p>Kontakt: Prof. Dr. Johannes Neumann und Ursula Neumann, Trottbergstr. 13, 77704 Oberkirch-Bottenau 07802-98 15 63 Fax: 07802-98 15 65, Email: <a href="mailto:NeumJU%40t-online.de">NeumJU@t-online.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/162/publikation/aus-dem-internet-gefischt/">Aus dem Internet gefischt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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