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	<title>Kirsten Wiese; Rosemarie Will Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>5. Berliner Gespräche der Humanistischen Union</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berliner Gespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Quo Vadis Kirchenarbeitsrecht?&#8220; Das Selbstbestimmungsrecht der Kirchen im Lichte aktueller Rechtsprechung zum kirchlichen Arbeitsrecht In: Mitteilungen 243 (03/2020), S. 5 &#8211; 8 Liebe Mitglieder und Freunde,&#160; die Humanistische Union ist religi&#246;s wie weltanschaulich neutral. Sie versteht ihren Humanismus ausdr&#252;cklich nicht als (Gegen-)Entwurf einer sinnstiftenden Ordnung, nicht als Ersatzreligion oder Weltanschauung. In ihrem religi&#246;s-weltanschaulichem Selbstverst&#228;ndnis unterscheidet [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/243/publikation/5-berliner-gespraeche-der-humanistischen-union/">5. Berliner Gespräche der Humanistischen Union</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&bdquo;Quo Vadis Kirchenarbeitsrecht?&ldquo;  Das Selbstbestimmungsrecht der Kirchen im Lichte aktueller Rechtsprechung zum kirchlichen Arbeitsrecht</p>
<p>In: Mitteilungen 243 (03/2020), S. 5 &#8211; 8</p>
<p>Liebe Mitglieder und Freunde,&nbsp;</p>
<p>die Humanistische Union ist religi&ouml;s wie weltanschaulich neutral. Sie versteht ihren Humanismus ausdr&uuml;cklich nicht als (Gegen-)Entwurf einer sinnstiftenden Ordnung, nicht als Ersatzreligion oder Weltanschauung. In ihrem religi&ouml;s-weltanschaulichem Selbstverst&auml;ndnis unterscheidet sich die Humanistische Union deshalb von anderen humanistischen Verb&auml;nden, die ihren Mitgliedern weltanschauliche Angebote unterbreiten. Die Humanistische Union agiert ausschlie&szlig;lich als B&uuml;rgerrechtsorganisation. Insofern ist es f&uuml;r uns kein Widerspruch, dass unserem Verband neben&nbsp; Atheist*innen und Agnostiker*innen auch zahlreiche Christ*innen sowie Mitglieder verschiedenster Glaubensrichtungen angeh&ouml;ren. Sie alle eint die Forderung nach einer vollst&auml;ndigen Trennung von Staat und Religionsgemeinschaften und das Eintreten f&uuml;r das Grundrecht der Religionsfreiheit.</p>
<p>Seit dem Jahr 2003 veranstaltet die Humanistische Union die &bdquo;Berliner Gespr&auml;che&ldquo;. Initiiert vom ehemaligen Bundesverfassungsrichter Dr. J&uuml;rgen K&uuml;hling, schafft die Veranstaltungsreihe &#8211; als Gegenst&uuml;ck zu den christlich organisierten &bdquo;Essener Gespr&auml;chen&ldquo; &#8211;&nbsp; einen&nbsp; von kirchlicher Finanzierung unabh&auml;ngigen&nbsp; Raum, in dem grundlegende Probleme des Religionsverfassungsrechts diskutiert werden. Schon die Ersten Berliner Gespr&auml;che waren dem Selbstbestimmungsrecht der Kirchen und dem kirchlichen Arbeitsrecht gewidmet. In diesem Jahr kehren wir mit den F&uuml;nften Berliner Gespr&auml;chen zu diesem Ausgangspunkt zur&uuml;ck.</p>
<p>Religionsgemeinschaften wird verfassungsrechtlich ein Selbstbestimmungsrecht garantiert, aber um die Grenzen dieses Rechts wird gestritten. Im Mittelpunkt dieses Streits steht insbesondere das Arbeitsrecht der katholischen und evangelischen Kirche und ihrer Einrichtungen, das zugunsten der Kirchen vom staatlichen Arbeitsrecht abweicht. Diese Abweichung betrifft ca. 1,3 Millionen bei den christlichen Kirchen besch&auml;ftigte Arbeitnehmer*innen.</p>
<p>W&auml;hrend der F&uuml;nften Berliner Gespr&auml;che&nbsp; diskutieren wir &uuml;ber den Konflikt zwischen den Rechten der bei kirchlichen Tr&auml;gern Besch&auml;ftigten und dem kirchlichen Selbstbestimmungsrecht. Wir er&ouml;rtern, inwieweit die EuGH-Entscheidungen von 2018 zur K&uuml;ndigung eines wiederverheirateten Chefarztes und zur zwingenden Konfessionszugeh&ouml;rigkeit einer Diakonie-Mitarbeiterin verfassungsgem&auml;&szlig; sind. Wir debattieren, ob der sogenannte Dritte Weg im kollektiven kirchlichen Arbeitsrecht noch immer verfassungsrechtlich haltbar und arbeitsmarktpolitisch tragf&auml;hig ist. Abschlie&szlig;end stellen wir das Selbstbestimmungsrecht der Kirchen in seinen Grunds&auml;tzen auf den Pr&uuml;fstand.</p>
<p>Die Veranstaltung ist als eine hybride Veranstaltung geplant. Sie k&ouml;nnen sich &uuml;ber unser Anmeldeformular registrieren, um live oder per Videoconferencing (&uuml;ber BigBlueButton) teilzunehmen. Die Anzahl der Pl&auml;tze f&uuml;r die Live-Veranstaltung ist pandemiebedingt begrenzt, wir bitten um Ihr Verst&auml;ndnis.</p>
<p>Die Konferenz findet statt im Frauencomputerzentrum (FCZB), Cuvrystra&szlig;e 1, 10997 Berlin. Als staatlich anerkannter Bildungstr&auml;ger h&auml;lt das FCZB alle Hygienevorschriften und Abstandsregeln ein.</p>
<p>Sie k&ouml;nnen die Veranstaltung auch &uuml;ber live video-streaming auf unserer Website HU-Berliner-Gespraeche.de verfolgen &nbsp; oder zu einem sp&auml;teren Termin dort ansehen.</p>
<p>Im Vorfeld der Veranstaltung ver&ouml;ffentlichen wir die Ergebnisse der bisherigen Berliner Gespr&auml;che sowie Hintergrundinformationen zu den diesj&auml;hrigen Berliner Gespr&auml;chen auf der Website&nbsp;HU-Berliner-Gespraeche.de</p>
<p>Anmeldungen sind ab sofort per Mail unter <a href="mailto:Berliner-Gespr%E4che%40Humanistische-Union.de">Berliner-Gespr&auml;che@Humanistische-Union.de</a> m&ouml;glich und ab Mitte November zus&auml;tzlich &uuml;ber die Website&nbsp;HU-Berliner-Gespraeche.de&amp;nbspnd.</p>
<h5 align="center">PROGRAMM</h5>
<h2 class="auto-created">Freitag 27.11.2020</h2>
<p>Begr&uuml;&szlig;ung und Einf&uuml;hrung</p>
<p>Ab 14:00 &#8211; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <b>Einf&uuml;hrung in die Technik / Einlass </b></p>
<p>14:30&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Begr&uuml;&szlig;ung und Vorstellung der Humanistischen Union&nbsp;<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Werner Koep-Kerstin, Vorsitzender der Humanistischen&nbsp;Union; Berlin</p>
<p>15:00&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Prof. i.R. Dr. Dorothee Frings, M&ouml;nchengladbach<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &bdquo;Das kirchliche Individualarbeitsrecht in der Rechtsprechung des EuGH (Egenberger) und des BAG (Chefarzt): Diskriminierungsschutz versus Selbstbestimmungsrecht.&ldquo;</p>
<p>16:00-18:00&nbsp;&nbsp; Teil I &#8211; Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit und Umsetzung der EuGH-Urteile zu &bdquo;Egenberger&ldquo; und &bdquo;Chefarzt&ldquo; Podiumsdiskussion mit anschlie&szlig;ender Publikumsbeteiligung</p>
<blockquote>
<p class="bodytext">Es diskutieren: </p>
<ul>
<li>Oberkirchenrat Detlev Fey, EKD, Hannover </li>
<li>Rechtsanwalt Peter Stein, Richter a.D., Hamburg </li>
<li>Prof. Dr. Antje Von Ungern-Sternberg, Universit&auml;t Trier</li>
<li>Prof. Dr. Christian Waldhoff, Humboldt-Universit&auml;t zu Berlin </li>
</ul>
<p class="bodytext">Moderation: &nbsp;Rechtsanwalt Dr. Udo Kauss, Humanistische Union, Freiburg </p>
</blockquote>
<h2 class="auto-created">Samstag, 28.11.2020</h2>
<p>10:00&ndash;12:00&nbsp;&nbsp;Teil II &ndash; Das kollektive Arbeitsrecht in kirchlichen &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Einrichtungen&nbsp;Podiumsdiskussion mit anschlie&szlig;ender Publikumsbeteiligung</p>
<blockquote>
<p class="bodytext">Es diskutieren:</p>
<ul>
<li>Mario Gembuss, Verdi, Berlin </li>
<li>Prof. Dr. Steffen Klumpp, Universit&auml;t Erlangen-N&uuml;rnberg</li>
<li>Uta Losem, Katholisches B&uuml;ro, Berlin </li>
<li>Rechtsanwalt Dr. Till M&uuml;ller Heidelberg, Humanistische Union, Bingen</li>
<li>Christian Twardy, Marburger Bund, Berlin </li>
</ul>
<p class="bodytext">Moderation: &nbsp;Prof. Dr. Kirsten Wiese, Humanistische Union, Bremen<br />&nbsp;</p>
</blockquote>
<p>13:00-15:00&nbsp; Teil III &#8211;&nbsp; Das kirchliche Selbstbestimmungsrecht &#8211; Quo Vadis?</p>
<p>Podiumsdiskussion mit anschlie&szlig;ender Publikumsbeteiligung</p>
<blockquote>
<p class="bodytext">Es diskutieren: </p>
<ul>
<li>Prof. Dr. Christoph M&ouml;llers, Wissenschaftskolleg und Humboldt-Universit&auml;t zu Berlin</li>
<li>Prof. i.R. Dr. Bernhard Schlink, Berlin/New York</li>
</ul>
<p class="bodytext">Moderation: &nbsp;&nbsp;Prof. i.R. Dr. Rosemarie Will, Humanistische Union, Berlin<br />&nbsp;(&nbsp;</p>
</blockquote>
<h2 class="auto-created">Zusam&shy;men&shy;fas&shy;sung und Verab&shy;schie&shy;dung:</h2>
<p><b>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </b>Prof.&nbsp; Dr. Kirsten Wiese, Humanistische Union, Bremen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p><i>Berliner Gespr&auml;che<br />27.-28.&nbsp; November 2020 <br />Ansprechperson: Katharina R&uuml;rup, </i><a href="mailto:ruerup%40humanistische-union.de"><i>ruerup@humanistische-union.de</i></a><i> <br />Registrierungslink: </i><a href="http://www.hu-berliner-gespraeche.de/" target="_blank" rel="noopener"><i>www.HU-Berliner-Gespraeche.de</i></a><br /><i>Webseite: </i><a href="http://www.hu-berliner-gespraeche.de/" target="_blank" rel="noopener"><i>www.HU-Berliner-Gespraeche.de</i></a></p>
<p><i>Unterst&uuml;tzt durch die Bundeszentrale f&uuml;r Politische Bildung</i></p>
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