<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Martina Kant Archive - Humanistische Union</title>
	<atom:link href="https://www.humanistische-union.de/autoren/martina-kant/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.humanistische-union.de/autoren/martina-kant/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Sep 2021 22:08:40 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
	<item>
		<title>Notizen aus Berlin</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/215-216/publikation/notizen-aus-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2012 13:35:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/notizen-aus-berlin/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bericht von der Arbeit des neuen Bundesvorstandes. Mitteilungen Nr. 215/216 (Heft 1/2012), S. 24/25 Auf der Delegiertenkonferenz im vergangenen Herbst wurde ein neuer Vorstand gew&#228;hlt. Seine Mitglieder haben wir bereits in der letzten Ausgabe der HU-Mitteilungen (Nummer 214, S. 24) vorgestellt. Auf der konstituierenden Sitzung des Vorstands wurde Werner Koep-Kerstin als stellvertretender Bundesvorsitzender gew&#228;hlt. Die [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/215-216/publikation/notizen-aus-berlin/">Notizen aus Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bericht von der Arbeit des neuen Bundesvorstandes. Mitteilungen Nr. 215/216 (Heft 1/2012), S. 24/25</p>
<p>Auf der Delegiertenkonferenz im vergangenen Herbst wurde ein neuer Vorstand gew&auml;hlt. Seine Mitglieder haben wir bereits in der letzten Ausgabe der HU-Mitteilungen (Nummer 214, S. 24) vorgestellt. Auf der konstituierenden Sitzung des Vorstands wurde Werner Koep-Kerstin als stellvertretender Bundesvorsitzender gew&auml;hlt.</p>
<p>Die ersten Sitzungen des neuen Vorstands waren zun&auml;chst von organisatorischen Fragen gepr&auml;gt: Wer betreut welches Ressort? Welche Schwerpunkte setzt der Vorstand in den einzelnen Themenfeldern? Welche Fachtagungen und sonstigen Aktionen sind geplant? Wie bereits in den drei vorangegangenen Perioden haben sich die Vorstandsmitglieder die thematische Arbeit in Ressorts aufgeteilt (siehe &Uuml;bersicht). Das soll ein konzentriertes Arbeiten erleichtern; f&uuml;r Mitglieder wie Journalisten ist mit der Ressortaufteilung zudem klar, wer der/die richtige Ansprechpartner/in f&uuml;r ein Thema ist. Die Entw&uuml;rfe der Ressortplanung wurden auf den ersten beiden Vorstandssitzungen in diesem Jahr beraten. Die Ergebnisse stellen wir auf den Seiten 26 bis 33 dieser Ausgabe vor.</p>
<h5>Organi&shy;sa&shy;ti&shy;ons&shy;ent&shy;wick&shy;lung &amp; Klausur&shy;ta&shy;gung</h5>
<p>Erstmals gibt es im neuen Bundesvorstand neben der Finanzverantwortlichen auch ein Ressort Organisationsfragen. Beides hat Ute Hausmann &uuml;bernommen, im Hauptberuf Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Menschenrechtsorganisation FIAN. Sie hat &#8211; ausgehend von den bisher erkannten Organisationsschw&auml;chen der HU, die der Vorstand in den letzten Jahren immer wieder diskutiert hat &#8211; ein erstes Konzept vorgelegt. Zentrales Anliegen ist es dabei, die Kommunikation zwischen Bundesvorstand, Gesch&auml;ftsstelle und Regionalgruppen zu verbessern. Dazu wurde bereits eine Mailingliste eingerichtet (HU REGIO), auf der sich Vertreter aller Regionalgruppen gegenseitig &uuml;ber ihre Aktivit&auml;ten austauschen k&ouml;nnen, und &uuml;ber die zugleich der Bundesvorstand &uuml;ber seine Arbeit informiert.</p>
<p>Daneben will sich Ute Hausmann um eine st&auml;rkere Mitgliederbeteiligung innerhalb der HU bem&uuml;hen. Mit einer Veranstaltungsreihe zu Themen des aktuellen Grundrechte-Reports soll Mitgliedern die M&ouml;glichkeit gegeben werden, auch ohne gro&szlig;es Fachwissen und ohne gro&szlig;en organisatorischen Aufwand regional aktiv werden zu k&ouml;nnen. Zudem sollen Neumitglieder aktiv auf ein direktes Engagement in der HU angesprochen werden. Sofern wir daf&uuml;r eine Finanzierungsm&ouml;glichkeit finden, sollen HU-Mitglieder die M&ouml;glichkeit erhalten, sich &uuml;ber Seminare und Workshops als Multiplikatoren qualifizieren zu lassen. So wollen wir schrittweise die Basis der aktiven HU-Mitglieder bzw. jener, die unsere Positionen aktiv nach au&szlig;en vertreten k&ouml;nnen, erweitern.</p>
<p>Die Erfahrungen der organisatorischen Schwachstellen der HU waren auch Ausgangspunkt eines Antrags auf eine F&ouml;rderung bei der Bewegungsstiftung, den Vorstand und Gesch&auml;ftsstelle im April 2012 eingereicht haben. Mit dem Antrag, &uuml;ber den die Stiftung Ende Mai entscheiden wird, wollen wir die personellen und finanziellen Voraussetzungen f&uuml;r eine organisationale Weiterentwicklung der HU schaffen. Die damit verbundenen Fragen &#8211; Arbeitsweise der HU; Zusammenarbeit innerhalb des Verbandes; Bedeutung der Regionalgruppen und ihre Darstellung im Netz; Beteiligungsm&ouml;glichkeiten von Mitgliedern &#8211; sind auch Gegenstand einer Klausurtagung, die der Bundesvorstand vom 15. &#8211; 17. Juni gemeinsam mit Vertretern der Regionalgruppen in Berlin abh&auml;lt. &Uuml;ber die Ergebnisse dieser Diskussionen werden wir in der kommenden Ausgabe der HU-Mitteilungen sowie auf dem diesj&auml;hrigen Verbandstag der HU (21.-23. September in Hannover) berichten.</p>
<h5>Nachbe&shy;rei&shy;tung der Delegier&shy;ten&shy;kon&shy;fe&shy;renz</h5>
<p>F&uuml;r das von den Delegierten beschlossene Gremium zur Findung eines neuen Vereinsnamens (siehe HU-Mitteilungen Nr. 214, S. 25) benannte der Vorstand als von ihm entsandtes Mitglied Tobias Baur, sowie Johann-Albrecht Haupt als dessen Vertreter. Die Arbeitsgruppe war bereits flei&szlig;ig und hat einen Fahrplan f&uuml;r die erneute Namensdebatte vorgelegt (s. Seiten 34 f. dieser Ausgabe).</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus besch&auml;ftigte sich der Vorstand mit den weiteren Antr&auml;gen und Beschl&uuml;ssen der Delegiertenkonferenz (DK): Zum Beschluss in Sachen Rundfunkbeitrag (ressortverantwortlich: Werner Koep-Kerstin) will sich der Vorstand mithilfe von externen Experten sachkundig machen und einen Vorschlag f&uuml;r eine HU-Position erarbeiten. Mit dem Schutz von Whistleblowern (ressortverantwortlich: Jutta Roitsch-Wittkowsky, mit Unterst&uuml;tzung von Nils Leopold) hat sich der Vorstand bereits auf seiner ersten Sitzung 2012 besch&auml;ftigt. Nach Beratungen mit Dieter Deiseroth h&auml;lt der Vorstand einen eigenen Gesetzentwurf der HU zum Thema f&uuml;r nicht ratsam. Aufgrund der zahlreichen mit dem Themen verbundenen Fragen (Arbeitnehmerschutz, Beamtenrecht etc.) erscheint das Thema als zu komplex. Stattdessen will sich der Vorstand &uuml;ber Eckpunkte und Anforderungen an eine gesetzliche Regelung des Whistleblowings verst&auml;ndigen. Mittlerweile haben mehrere Oppositionsfraktionen im Bundestag Gesetzentw&uuml;rfe bzw. Beschlussantr&auml;ge eingebracht, die Gegenstand einer m&uuml;ndlichen Anh&ouml;rung waren (s. Bericht auf Seite 12 dieser Ausgabe).</p>
<p>Der von der DK &auml;u&szlig;erst knapp abgelehnte Antrag &#8222;fifty-fifty&#8220; zur gerechten Aufteilung der Elternzeit wurde bei der Schwerpunktsetzung des Ressorts Sozialpolitik ber&uuml;cksichtigt. Der Vorschlag von Jutta Roitsch-Wittkowsky sieht eine Schwerpunktsetzung im familien- und frauenpolitischen Bereich vor. Mit einer Fachtagung sollen die genderpolitischen Auswirkungen der gesetzgeberischen Aktivit&auml;ten der letzten Jahre (Elternzeit, Betreuungsgeld, Kinderf&ouml;rderung, Steuerpolitik, Homeschooling, Privatschulfinanzierung etc.) aufbereitet werden. Die Initiative der M&uuml;nchner Antragstellerinnen, eine Veranstaltung zur Elternzeit durchzuf&uuml;hren, begr&uuml;&szlig;t der Vorstand.</p>
<p>Auf der DK stand auch ein m&ouml;gliches Engagement der HU in sozialen Netzwerken zur Diskussion. Aufgrund der zahlreichen skeptischen Stimmen, die ein Engagement f&uuml;r unvereinbar mit unserem Anliegen nach mehr Datenschutz sahen, kamen alle Beteiligten &uuml;berein, dass es bis auf Weiteres keine Beteiligung der HU bei Facebook &amp; Co. geben wird.</p>
<h5>In eigener Sache</h5>
<p>Nach der letzten Vorstandswahl war Kritik am Verfahren der KandidatInnenfindung und der Wahl des Bundesvorstands laut geworden. Der Vorstand teilt das Anliegen, die Vorstandswahlen in der Vorbereitung und der Kandidatenaufstellung transparenter zu gestalten. Vor der n&auml;chsten Delegiertenkonferenz soll daher allen Vereinsmitgliedern, die f&uuml;r den Vorstand kandidieren wollen, die M&ouml;glichkeit gegeben werden, sich in den vorab erscheinenden HU-Mitteilungen als KandidatInnen vorzustellen. Ebenso verst&auml;ndlich ist der Wunsch der aktiven Regionalverb&auml;nde, die ihre Anliegen im Vorstand vertreten sehen wollen. Da der Vorstand seine Arbeit vorrangig nach dem Ressortprinzip organisiert, lehnt er jedoch einen strikten Regionalproporz bei den Vorstandswahlen ab (s. dazu die Diskussionsbeitr&auml;ge auf Seite 36 dieser Ausgabe).</p>
<h5>Neue Finan&shy;z&shy;ord&shy;nung</h5>
<p>Der Bundesvorstand hat auf seiner Sitzung im November 2012 die Finanzordnung der HU aktualisiert. Die zuletzt 1998 ge&auml;nderte Ordnung regelt die Abrechnungspflichten der Regionalverb&auml;nde gegen&uuml;ber dem Bund, und andererseits die Erstattung von Umlagen aus den Beitragseinnahmen sowie von Projekt-/ Veranstaltungszusch&uuml;ssen an die Regionalgruppen seitens des Bundesverbandes. Die Finanzordnung wurde vor allem vereinfacht, wichtigste &Auml;nderung ist eine nunmehr j&auml;hrliche Abrechnungspflicht der Regionen, die jeweils bis zum 31. M&auml;rz des Folgejahres ihre Finanz&uuml;bersichten an den Bundesverband abliefern sollen.</p>
<p><b>Weitere Informationen zur Vorstandsarbeit:</b></p>
<p>&middot;&nbsp;Mitglieder k&ouml;nnen die Protokolle der Vorstandssitzungen ab sofort im internen Bereich des HU-Wikis abrufen unter: <a href="https://www.humanistische-union.de/wiki/intern/buvo/" target="_blank" rel="noopener">https://www.humanistische-union.de/wiki/intern/buvo/</a> oder &uuml;ber die Bundesgesch&auml;ftsstelle beziehen.</p>
<ul>
<li>Die Ressortplanung des Bundesvorstands auf S. 26 f. dieser Ausgabe.</li>
<li>Zum Verlagswechsel der Zeitschrift vorg&auml;nge und der Diskussion um ein neues Konzept der Zeitschrift siehe den Bericht von Werner Koep-Kerstin auf S. 21 f. dieser Ausgabe.</li>
<li>Die Bestandsaufnahme zu Organisationsproblemen der HU, die Ressortplanung von Ute Hausmann und der Antrag an die Bewegungsstiftung sind zusammen mit den weiteren Materialien f&uuml;r die Klausurtagung (15.-17.6.) im internen Bereich des HU-Wikis zu finden: <a href="https://www.humanistische-union.de/wiki/intern/orga/struktur" rel="nofollow noopener">https://www.humanistische-union.de/wiki/intern/orga/struktur</a> bzw. k&ouml;nnen in der Bundesgesch&auml;ftsstelle abgerufen werden.</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/215-216/publikation/notizen-aus-berlin/">Notizen aus Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten. Filmvorführung und Diskussion</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2011/fritz-bauer-tod-auf-raten-filmvorfuehrung-und-diskussion-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 18:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[NRW: Termine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/termin/fritz-bauer-tod-auf-raten-filmvorfuehrung-und-diskussion-3/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Donnerstag, 24. November 2011, 19 Uhr, im Kinopolis Bonn-Bad Godesberg, Moltkestraße 7-9, 53173 Bonn Mit der Auff&#252;hrung des Dokumentarfilms &#8222;Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten&#8220; er&#246;ffnet das Filmfestival ueber Mut der Aktion Mensch in Bonn. Die Humanistische Union (HU) K&#246;ln-Bonn&#160;l&#228;dt als Kooperationspartner f&#252;r den Film &#252;ber den Mitbegr&#252;nder der HU herzlich&#160;ein. Festivaler&#246;ffnung durch Raphael Musiol, [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2011/fritz-bauer-tod-auf-raten-filmvorfuehrung-und-diskussion-3/">Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten. Filmvorführung und Diskussion</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Donnerstag, 24. November 2011, 19 Uhr, im Kinopolis Bonn-Bad Godesberg, Moltkestraße 7-9, 53173 Bonn</i></p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fritz_bauer_plakat_18.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-5616 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fritz_bauer_plakat_18-318x450.jpg" alt="Fritz Bauer - Tod auf Raten. Filmvorf&uuml;hrung und Diskussion" width="318" height="450" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fritz_bauer_plakat_18-318x450.jpg 318w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fritz_bauer_plakat_18-238x337.jpg 238w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fritz_bauer_plakat_18.jpg 353w" sizes="(max-width: 318px) 100vw, 318px" /></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>Mit der Auff&uuml;hrung des Dokumentarfilms &#8222;Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten&#8220; er&ouml;ffnet das Filmfestival ueber Mut der Aktion Mensch in Bonn. Die Humanistische Union (HU) K&ouml;ln-Bonn&nbsp;l&auml;dt als Kooperationspartner f&uuml;r den Film &uuml;ber den Mitbegr&uuml;nder der HU herzlich&nbsp;ein.</p>
<p>Festivaler&ouml;ffnung durch Raphael Musiol, theaterwandel e. V., und&nbsp;Martin Georgi, Vorstand der Aktion Mensch.</p>
<p>Im Anschluss an den Film laden wir ein zu einem Gespr&auml;ch mit Ilona Ziok, Regisseurin des Films, und Anke Reinhardt, Humanistische Union K&ouml;ln-Bonn</p>
<p>&#8222;Nichts geh&ouml;rt der Vergangenheit an. Alles ist Gegenwart und kann wieder Zukunft werden&#8220;, so Fritz Bauer, der couragierte Generalstaatsanwalt von Hessen und Niedersachsen in den 1950er und 1960er Jahren. Mit der Rehabilitierung der Widerstandsk&auml;mpfer vom 20. Juli 1944 und der Initiierung des Frankfurter Auschwitz-Prozesses l&ouml;ste er die erste breite &ouml;ffentliche Diskussion &uuml;ber den Holocaust aus. Bauer setzte sich unerm&uuml;dlich f&uuml;r die Aufarbeitung der NS-Verbrechen und einen demokratischen Neuanfang in der Bundesrepublik ein.</p>
<p>&#8222;Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten&#8220; startet im Rahmen des Filmfestivals <i>ueber Mut</i> der Aktion Mensch. Das 10 Filmbeitr&auml;ge umfassende Festival l&auml;sst Aktion Mensch bis Ende November des Jahres durch 100 deutsche St&auml;dte touren. Das Festival ueber Mut behandelt die Bereitschaft, Bestehendes nicht einfach hinzunehmen, sondern auch zu ver&auml;ndern. Es bietet zu allen Vorf&uuml;hrungen Diskussionen an und will die Vernetzung und das Engagement von Ehrenamtlern f&ouml;rdern.</p>
<p>Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten<br />Regie: Ilona Ziok<br />Deutschland 2010, 97 Min.<br />Audiodeskription | UT f&uuml;r H&ouml;rgesch&auml;digte | FSK 12</p>
<p>Kinopolis Bonn-Bad Godesberg<br />Moltkestra&szlig;e 7-9<br />53173 Bonn<br />Tel.: 0228 &#8211; 830084<br /><a href="http://www.kinopolis.de/bn/" target="_blank" rel="noopener">www.kinopolis.de/bn/</a></p>
<p>Bus &amp; Tram<br />Tram: 16 &amp; 63 (Haltestelle: Plittersdorfer Stra&szlig;e)</p>
<p>Bus: 610, 611, 612, 614, 615, 637, 638, 852, 855, 856, 857 &amp; N3 (Haltestelle: Moltkestra&szlig;e)<br />Regionalz&uuml;ge: RB, RE, TR Bad Godesberg Bahnhof</p>
<p>Das Kino ist barrierefrei zug&auml;nglich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2011/fritz-bauer-tod-auf-raten-filmvorfuehrung-und-diskussion-3/">Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten. Filmvorführung und Diskussion</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<media:content url="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fritz_bauer_plakat_18.jpg" medium="image"></media:content>
            	</item>
		<item>
		<title>Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten. Filmvorführung und Diskussion</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2011/fritz-bauer-tod-auf-raten-filmvorfuehrung-und-diskussion-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 19:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Termine: Sonstige]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/termin/fritz-bauer-tod-auf-raten-filmvorfuehrung-und-diskussion-1/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dienstag, 8. November 2011 um 20 Uhr Theater Mechaje, Lange Str. (An der Oberkante) 9, 18055 Rostock Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten Die Aktion Mensch und die Humanistische Union laden im Rahmen des Filmfestivals ueber Mut der Aktion Mensch herzlich ein zur Rostocker Auff&#252;hrung des Films &#252;ber den [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2011/fritz-bauer-tod-auf-raten-filmvorfuehrung-und-diskussion-1/">Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten. Filmvorführung und Diskussion</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Dienstag, 8. November 2011 um 20 Uhr</p>
<p>Theater Mechaje, Lange Str. (An der Oberkante) 9, 18055 Rostock</i></p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fritz_bauer_plakat_16.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-5688 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fritz_bauer_plakat_16-318x450.jpg" alt="Fritz Bauer - Tod auf Raten. Filmvorf&uuml;hrung und Diskussion" width="318" height="450" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fritz_bauer_plakat_16-318x450.jpg 318w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fritz_bauer_plakat_16-238x337.jpg 238w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fritz_bauer_plakat_16.jpg 353w" sizes="(max-width: 318px) 100vw, 318px" /></a>Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten</span></p>
<p class="news-single-imgcaption">Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten</p>
</div>
<p>Die Aktion Mensch und die Humanistische Union laden im Rahmen des Filmfestivals ueber Mut der Aktion Mensch herzlich ein zur Rostocker Auff&uuml;hrung des Films &uuml;ber den Mitbegr&uuml;nder der Humanistischen Union.</p>
<p>&#8222;Nichts geh&ouml;rt der Vergangenheit an. Alles ist Gegenwart und kann wieder Zukunft werden&#8220;, so Fritz Bauer, der couragierte Generalstaatsanwalt von Hessen und Niedersachsen in den 1950er und 1960er Jahren. Mit der Rehabilitierung der Widerstandsk&auml;mpfer vom 20. Juli 1944 und der Initiierung des Frankfurter Auschwitz-Prozesses l&ouml;ste er die erste breite &ouml;ffentliche Diskussion &uuml;ber den Holocaust aus. Bauer setzte sich unerm&uuml;dlich f&uuml;r die Aufarbeitung der NS-Verbrechen und einen demokratischen Neuanfang in der Bundesrepublik ein.</p>
<p>&#8222;Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten&#8220; startet im Rahmen des Filmfestivals ueber Mut der Aktion Mensch. Das 10 Filmbeitr&auml;ge umfassende Festival l&auml;sst Aktion Mensch bis Ende November des Jahres durch 100 deutsche St&auml;dte touren. Das Festival ueber Mut behandelt die Bereitschaft, Bestehendes nicht einfach hinzunehmen, sondern auch zu ver&auml;ndern. Es bietet zu allen Vorf&uuml;hrungen Diskussionen an und will die Vernetzung und das Engagement von Ehrenamtlern f&ouml;rdern.</p>
<p>Wir freuen uns, Sie im Theater Mechaje begr&uuml;&szlig;en zu d&uuml;rfen.</p>
<p>Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten<br />Regie: Ilona Ziok<br />Deutschland 2010, 97 Min.<br />Audiodeskription | UT f&uuml;r H&ouml;rgesch&auml;digte | FSK 12</p>
<p>Kontaktdaten des Kinos:</p>
<p>Tel.: 0381 &#8211; 252 46 92<br />Fax: 0381 &#8211; 252 46 93<br />Mobil; 0176 / 83 104 796</p>
<p><a href="mailto:theater%40mechaje.de">theater@mechaje.de</a><br /><a href="mailto:mechaje%40t-online.de">mechaje@t-online.de</a><br /><a href="http://www.mechaje.de/index.php" target="_blank" rel="noopener">http://www.mechaje.de/index.php</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2011/fritz-bauer-tod-auf-raten-filmvorfuehrung-und-diskussion-1/">Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten. Filmvorführung und Diskussion</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<media:content url="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/fritz_bauer_plakat_16.jpg" medium="image"></media:content>
            	</item>
		<item>
		<title>Anwältin der Bürgerrechte: Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Humanistischen Union am 24. September 2011</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/ueber-uns/verein/geschichte/anwaeltin-der-buergerrechte-festakt-zum-50-jaehrigen-bestehen-der-humanistischen-union-am-24-septemb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[huadminuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 11:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Termine: Bundesverband]]></category>
		<category><![CDATA[Verband: HU-Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wir Über Uns]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/anwaeltin-der-buergerrechte-festakt-zum-50-jaehrigen-bestehen-der-humanistischen-union-am-24-septemb/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute vor 50 Jahren, am 26. August 1961, fand in M&#252;nchen die Gr&#252;ndungsversammlung der Humanistischen Union statt. Wir wollen aus diesem Anlass an die Gr&#252;ndung einer der &#228;ltesten B&#252;rgerrechtsorganisationen Deutschlands erinnern und laden Sie bereits heute zu unserem Festakt anl&#228;sslich des 50-j&#228;hrigen Bestehens der Humanistischen Union ein. Wir m&#246;chten unseren Geburtstag gemeinsam mit Ihnen am [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/ueber-uns/verein/geschichte/anwaeltin-der-buergerrechte-festakt-zum-50-jaehrigen-bestehen-der-humanistischen-union-am-24-septemb/">Anwältin der Bürgerrechte: Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Humanistischen Union am 24. September 2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute vor 50 Jahren, am 26. August 1961, fand in M&uuml;nchen die Gr&uuml;ndungsversammlung der Humanistischen Union statt. Wir wollen aus diesem Anlass an die Gr&uuml;ndung einer der &auml;ltesten B&uuml;rgerrechtsorganisationen Deutschlands erinnern und laden Sie bereits heute zu unserem Festakt anl&auml;sslich des 50-j&auml;hrigen Bestehens der Humanistischen Union ein.</p>
<p>Wir m&ouml;chten unseren Geburtstag gemeinsam mit Ihnen am Samstag, dem 24. September 2011, um 19 Uhr in der Berliner Akademie der K&uuml;nste begehen. Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie unten.</p>
<p>Mit einem Offenen Brief rief im Juni 1961 der damalige Redakteur des Bayerischen Rundfunks, Gerhard Szczesny, zur Gr&uuml;ndung einer neuen Vereinigung auf. Deren Aufgabe sei es, f&uuml;r &#8222;die Wahrung oder Wiederherstellung unserer Grundrechte zu sorgen&#8220;. Als Namen f&uuml;r diese Vereinigung schlug er &#8222;Humanistische Union&#8220; vor. Unter Humanismus verstand Szczesny keine Ersatzreligion oder Weltanschauung, sondern ein politisches Programm, das die Menschen ins Zentrum seiner Bem&uuml;hungen stellt. In seinem Gr&uuml;ndungsaufruf hie&szlig; es: &#8222;Diese &#8218;Humanistische Union&#8216; sollte eine Vereinigung sein, die die Solidarit&auml;t unseres menschlich b&uuml;rgerlichen Lebens ebenso entschieden pflegt und f&ouml;rdert wie die Pluralit&auml;t unseres individuellen Daseins und Glaubens; sie h&auml;tte &uuml;ber das Bekenntnis zu einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaftsordnung hinaus weder ein bestimmtes politisches noch ein bestimmtes weltanschauliches Programm zu vertreten.&#8220; Dem Aufruf folgten seinerzeit zahlreiche Pers&ouml;nlichkeiten des &ouml;ffentlichen Lebens, so der Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich, der Hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer und der Soziologe Ren&eacute; K&ouml;nig. Das Bekenntnis zu den freiheitlich-demokratischen Werten unseres Grundgesetzes, die Verteidigung des Selbstbestimmungsrechts der Menschen und die Pluralit&auml;t politischer wie religi&ouml;s-weltanschaulicher &Uuml;berzeugungen sind in den vergangenen 50 Jahren zu Markenzeichen der Humanistischen Union geworden. Sie z&auml;hlt heute zu den wenigen B&uuml;rgerrechtsorganisationen der Bundesrepublik, die sich mit dem gesamten Spektrum der Freiheitsrechte besch&auml;ftigen.</p>
<p>Die Humanistische Union ist in dieser Zeit nicht zur Massenorganisation herangewachsen &#8211; ihr geh&ouml;ren heute, nach dem Zusammenschluss mit der Gustav Heinemann-Initiative im Jahre 2009, 1.600 Mitglieder an. Dennoch hat sie es geschafft, wichtige Entwicklungen anzusto&szlig;en, die zur Liberalisierung unserer Gesellschaft beigetragen haben:</p>
<ul>
<li>1968 einen ersten Gesetzentwurf zur Kennzeichnung von Polizisten (wie sie Berlin und Brandenburg derzeit erstmals umsetzten)</li>
<li>1970 einen Gesetzentwurf f&uuml;r die Fristenregelung zur Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs (vergleichbar dem seit 1993 geltenden Recht)</li>
<li>1978 die Forderung nach einer gesetzlichen Anerkennung von Patientenverf&uuml;gungen (die mit dem neuen Betreuungsrecht vom 1. September 2009 erf&uuml;llt wurde)</li>
<li>1978 die Forderung eines Anti-Diskriminierungsgesetzes f&uuml;r die BRD (das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz des Bundes trat 28 Jahre sp&auml;ter in Kraft)</li>
<li>1980 die Forderung eines freien Zugangs zu allen staatlichen Akten (25 Jahre sp&auml;ter wurde das Informationsfreiheitsgesetz des Bundes erlassen).</li>
</ul>
<p>Neben den erfolgreichen Beitr&auml;gen zur politischen Kultur in Deutschland, die die HU vorweisen kann, sind nach wie vor viele ihrer Forderungen nicht erf&uuml;llt &#8211; erinnert sei nur an:</p>
<ul>
<li>den Stopp staatlicher &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen und die Begrenzung heimlicher Ermittlungsmethoden insbes. im Vorfeld von Straftaten,</li>
<li>die Abschaffung des Listenprivilegs als Basis massenhaften Adress- und Datenhandels und die St&auml;rkung der informationellen Selbstbestimmung,</li>
<li>die Abschaffung der Staatskirchenleistungen, wie unsere Verfassung es seit 1919 vorsieht,</li>
<li>die Einf&uuml;hrung von Volksentscheiden und anderer Formen der direkten Partizipation.</li>
</ul>
<p>Wir m&ouml;chten unser Jubil&auml;um nutzen, um unsere gro&szlig;en und kleinen Erfolge zu feiern, und zugleich dar&uuml;ber nachzudenken, wie wir unsere offenen Ziele erreichen k&ouml;nnen. Dazu laden wir Sie herzlich ein:</p>
<h3>Anw&auml;ltin der B&uuml;rger&shy;rechte</h3>
<h4>Festakt zum 50. Jubil&auml;um der Humanis&shy;ti&shy;schen Union</h4>
<p>Samstag, 24. September 2011, 19 Uhr<br />Akademie der K&uuml;nste<br />Pariser Platz 4, 10117 Berlin</p>
<p><b>Das Programm:</b></p>
<p>Er&ouml;ffnung &amp; Gru&szlig;worte</p>
<p>Die Zukunft erinnern<br /><i>Prof. Dr. Rosemarie Will</i>, Bundesvorsitzende, zu den Perspektiven der Humanistischen Union</p>
<p>Katalysator und intellektuelle Stichwortgeberin &#8211; Perspektiven f&uuml;r die Zukunft der Humanistischen Union?<br /><i>Prof. Dr. Susanne Baer</i>, Richterin am Bundesverfassungsgericht<br />im Gespr&auml;ch mit <i>Daniela Dahn</i>, Journalistin und Autorin<br />moderiert von <i>Dr. Christian Rath</i>, Journalist</p>
<p>Ausklang</p>
<p>Die musikalische Begleitung liefert &#8222;<i>zu Viert &#8211; Vokalquartett</i>&#8220; (Melanie Knebel, Ulrike Knorr, Philipp Schneider und Stefan Klos).<br />Im Anschluss l&auml;dt die Humanistische Union zu einem Empfang.</p>
<p>Der Eintritt ist frei.<br />Wir bitten um eine Voranmeldung bis zum 19. September 2011 per E-Mail an <a href="mailto:service%40humanistische-union.de">service@humanistische-union.de</a> oder Fax 030 204 502 57 oder per Post an die Gesch&auml;ftsstelle der Humanistischen Union (Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin).<br />Mitglieder der diesj&auml;hrigen Delegiertenkonferenz sind automatisch f&uuml;r die Veranstaltung angemeldet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/ueber-uns/verein/geschichte/anwaeltin-der-buergerrechte-festakt-zum-50-jaehrigen-bestehen-der-humanistischen-union-am-24-septemb/">Anwältin der Bürgerrechte: Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Humanistischen Union am 24. September 2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Polizeigewalt außer Kontrolle? &#8211; Unabhängige Untersuchungsinstanzen als Mittel gegen Polizeiübergriffe</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2011/polizeiuebergriffe-ausser-kontrolle-unabhaengige-untersuchungsinstanzen-als-mittel-gegen-polizeigewa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 May 2011 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin: Termine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/termin/polizeiuebergriffe-ausser-kontrolle-unabhaengige-untersuchungsinstanzen-als-mittel-gegen-polizeigewa/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Informations- und Diskussionsveranstaltung. Montag, 16. Mai 2011, 19-21 Uhr, Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Raum 2002 (Hauptgebäude) Rechtswidrige Gewaltanwendung durch Polizeibeamte ist keine Ausnahmeerscheinung sondern ein allt&#228;gliches Ph&#228;nomen. Den j&#228;hrlich mehr als 1.600 Strafanzeigen gegen Polizisten steht ein mutma&#223;lich sehr gro&#223;es Dunkelfeld gegen&#252;ber. Betroffene verzichten angesichts der geringen Erfolgsaussichten und der Gefahr von [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2011/polizeiuebergriffe-ausser-kontrolle-unabhaengige-untersuchungsinstanzen-als-mittel-gegen-polizeigewa/">Polizeigewalt außer Kontrolle? &#8211; Unabhängige Untersuchungsinstanzen als Mittel gegen Polizeiübergriffe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Informations- und Diskussionsveranstaltung.</p>
<p>Montag, 16. Mai 2011, 19-21 Uhr, Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Raum 2002 (Hauptgebäude)</i></p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Polizeigewalt_Plakat_02.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-5708 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Polizeigewalt_Plakat_02-335x450.jpg" alt="Polizeigewalt au&szlig;er Kontrolle? - Unabh&auml;ngige Untersuchungsinstanzen als Mittel gegen Polizei&uuml;bergriffe" width="335" height="450" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Polizeigewalt_Plakat_02-335x450.jpg 335w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Polizeigewalt_Plakat_02-558x750.jpg 558w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Polizeigewalt_Plakat_02-447x600.jpg 447w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Polizeigewalt_Plakat_02-251x337.jpg 251w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Polizeigewalt_Plakat_02.jpg 600w" sizes="(max-width: 335px) 100vw, 335px" /></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>Rechtswidrige Gewaltanwendung durch Polizeibeamte ist keine Ausnahmeerscheinung sondern ein allt&auml;gliches Ph&auml;nomen. Den j&auml;hrlich mehr als 1.600 Strafanzeigen gegen Polizisten steht ein mutma&szlig;lich sehr gro&szlig;es Dunkelfeld gegen&uuml;ber. Betroffene verzichten angesichts der geringen Erfolgsaussichten und der Gefahr von Gegenanzeigen zumeist auf eine Strafanzeige. Selbst wenn die Betroffenen Anzeigen erstatten, werden 95-98 Prozent der Verfahren eingestellt. Einschl&auml;gige Verurteilungen finden sich nur in Einzelf&auml;llen.</p>
<p>Die Aus&uuml;bung staatlicher Macht und Gewalt durch die Polizei muss wirksamer kontrolliert werden. Die in Berlin nun eingef&uuml;hrte Kennzeichnungspflicht ist ein erster kleiner Schritt in diese Richtung. Dies reicht jedoch bei weitem nicht aus. Das Defizit bei der Kontrolle polizeilicher Gewaltaus&uuml;bung besteht nicht nur in der oft schwierigen Identifizierung der handelnden Beamten, sondern ebenso in schlampig gef&uuml;hrten Ermittlungen durch die Polizei, Falschaussagen bzw. einer &#8222;Mauer des Schweigens&#8220; bei den Kollegen der Beschuldigten und dem institutionellen N&auml;heverh&auml;ltnis von Polizei und Justiz. Wahrzunehmen ist etwa, dass Polizisten im Strafverfahren bei vielen Richtern einen Vertrauensvorschuss genie&szlig;en.</p>
<p>Angesichts dessen kann eine wirksame Kontrolle nur durch eine unabh&auml;ngige, polizeiferne Instanz gew&auml;hrleistet werden. Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir die Praxis von Strafverfahren gegen Polizisten beleuchten und der Frage nachgehen, welche Modelle es f&uuml;r eine unabh&auml;ngige Kontrollinstanz gibt, wie sich diese in der Praxis bew&auml;hrt haben und welche Anforderungen an sie gestellt werden m&uuml;ssen.</p>
<p><b>Programm</b></p>
<ul>
<li><strong>Erfahrungen mit der Praxis in Strafverfahren gegen Polizeibeamte &#8211; Darstellung anhand von Fallbeispielen<br /></strong>ReferentInnen: <em>Rechtsanw&auml;ltin Christina Clemm, Rechtsanwalt Ulrich v. Klinggr&auml;ff, Republikanischer Anw&auml;ltinnen und Anw&auml;lteverein e.V.<br /></em></li>
<li><strong>Filmbeitrag &uuml;ber Polizeigewalt im Zusammenhang mit einer Demonstration<br /></strong></li>
<li><strong>&#8222;F&uuml;r Dich schw&ouml;r ich jeden Meineid!&#8220; &#8211; Defizite interner Kontrolle von Polizeiarbeit<br /></strong>Referent: <em>Martin Herrnkind, Diplom-Kriminologe und Polizist<br /></em></li>
<li><strong>Kontrolle polizeilicher Gewalt durch unabh&auml;ngige Einrichtungen<br /></strong>Referent: <em>Prof. Dr. Norbert P&uuml;tter, Redakteur der Zeitschrift B&uuml;rgerrechte &amp; Polizei/CILIP</em></li>
</ul>
<p>Moderation: Peer Stolle</p>
<p><b>Veranstalter:</b> <a href="http://rav.de/" target="_blank" rel="noopener">Republikanischer Anw&auml;ltinnen- und Anw&auml;lteverein</a>, <a href="https://www.humanistische-union.de/" target="_blank" rel="noopener">Humanistische Union</a>, <a href="http://www.grundrechtekomitee.de/" target="_blank" rel="noopener">Komitee f&uuml;r Grundrechte und Demokratie</a>, <a href="http://www.cilip.de/" target="_blank" rel="noopener">B&uuml;rgerrechte &amp; Polizei/CILIP</a>, <a href="http://kop-berlin.de/de" target="_blank" rel="noopener">Kampagne f&uuml;r Opfer rassistisch motivierter Polizeigewalt (KOP Berlin)</a>, <a href="http://akj.rewi.hu-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener">arbeitskreis kritischer juristinnen und juristen an der Humboldt-Universit&auml;t zu Berlin (akj)</a>, <a href="http://www.nrv-net.de/" target="_blank" rel="noopener">Neue Richtervereinigung (NRV)</a>, <a href="http://www.jungdemokraten.de/" target="_blank" rel="noopener">JungdemokratInnen/Junge Linke Berlin</a>, <a href="http://www.ilmr.de/" target="_blank" rel="noopener">Internationale Liga f&uuml;r Menschenrechte</a>.</p>
<p>Mit freundlicher Unterst&uuml;tzung der <a href="http://www.holtfort-stiftung.de/" target="_blank" rel="noopener">Holtfort-Stiftung</a></p>
<p><b>Webflyer als PDF zum Download und weiterverteilen unter &#8222;Dateien&#8220;:</b></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2011/polizeiuebergriffe-ausser-kontrolle-unabhaengige-untersuchungsinstanzen-als-mittel-gegen-polizeigewa/">Polizeigewalt außer Kontrolle? &#8211; Unabhängige Untersuchungsinstanzen als Mittel gegen Polizeiübergriffe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<media:content url="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Polizeigewalt_Plakat_02.jpg" medium="image"></media:content>
            	</item>
		<item>
		<title>wsk-Allianz stellt Parallelbericht 2011 vor</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/212/publikation/wsk-allianz-stellt-parallelbericht-2011-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 10:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/wsk-allianz-stellt-parallelbericht-2011-vor/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 212 (1/2011), S. 19/20 Die Allianz f&#252;r wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte in Deutschland (wsk-Allianz) hat am 21. M&#228;rz 2011 ihren Parallelbericht zum f&#252;nften Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland &#252;ber die Implementierung des Internationalen Paktes &#252;ber wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte ver&#246;ffentlicht. Das ad-hoc Netzwerk von 20 zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter auch die Humanistische Union, [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/212/publikation/wsk-allianz-stellt-parallelbericht-2011-vor/">wsk-Allianz stellt Parallelbericht 2011 vor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 212 (1/2011), S. 19/20</p>
<p>Die Allianz f&uuml;r wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte in Deutschland (wsk-Allianz) hat am 21. M&auml;rz 2011 ihren Parallelbericht zum f&uuml;nften Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland &uuml;ber die Implementierung des Internationalen Paktes &uuml;ber wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte ver&ouml;ffentlicht. Das ad-hoc Netzwerk von 20 zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter auch die Humanistische Union, erg&auml;nzt und kommentiert in dem 80 Seiten starken Papier kritisch den Staatenbericht der Bundesrepublik von 2008.</p>
<p>Im Parallelbericht fordern die Organisationen unter anderem die Abschaffung des Sachleistungsprinzips im Asylbewerberleistungsgesetz, der sogenannten Residenzpflicht f&uuml;r Asylsuchende und der vollst&auml;ndigen Streichung der Hartz-IV-Leistungen als Sanktion. Weitere menschenrechtliche Anliegen sind die &Uuml;berpr&uuml;fung der psychiatrischen Zwangsbehandlung von Menschen mit und ohne Behinderung sowie die Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren.</p>
<p>Am 6. und 9. Mai 2011 wird die deutsche Bundesregierung dem UN-Ausschuss f&uuml;r wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte &uuml;ber die Umsetzung dieser Rechte in Deutschland Rechenschaft ablegen. Die Nichtregierungsorganisatio- nen der wsk-Allianz werden bereits am 2. Mai dem Ausschuss die in ihrem Bericht beschriebenen Probleme bei der Umsetzung sozialer Menschenrechte in Deutschland schildern. Im Anschluss wird der UN-Ausschuss Empfehlungen an Deutschland aussprechen.</p>
<p><b>Dokumente:</b></p>
<p>5. Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland&nbsp;&uuml;ber die <a href="http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/fileadmin/user_upload/PDF-Dateien/Pakte_Konventionen/ICESCR/icescr_state_report_germany_5_2008_de.pdf" target="_blank" rel="noopener">Webseite des Deutschen Instituts f&uuml;r Menschenrechte</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/212/publikation/wsk-allianz-stellt-parallelbericht-2011-vor/">wsk-Allianz stellt Parallelbericht 2011 vor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Menschenwürde und Sozialstaat: Messlatten für die neue Gesetzgebung zu den Regelleistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II und XII</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/211/publikation/menschenwuerde-und-sozialstaat-messlatten-fuer-die-neue-gesetzgebung-zu-den-regelleistungen-nach-dem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 15:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Existenzsicherung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/menschenwuerde-und-sozialstaat-messlatten-fuer-die-neue-gesetzgebung-zu-den-regelleistungen-nach-dem/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 211 (4/2010), S. 5-7 (Red.) Die Humanistische Union hat sich in diesem Jahr intensiv mit den Fragen der Existenzsicherung und der Teilhabe armer Menschen in Deutschland besch&#228;ftigt &#8211; auf verschiedenen Tagungen in Marburg, Berlin und Rastatt. Aus dieser Arbeit gingen mehrere Stellungnahmen und Positionspapiere zur Neuregelung der sogenannten Hartz IV-Regels&#228;tze und dem Bildungspaket [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/211/publikation/menschenwuerde-und-sozialstaat-messlatten-fuer-die-neue-gesetzgebung-zu-den-regelleistungen-nach-dem/">Menschenwürde und Sozialstaat: Messlatten für die neue Gesetzgebung zu den Regelleistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II und XII</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 211 (4/2010), S. 5-7</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/wuerde-1.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3392 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/wuerde-1.jpg" alt="Menschenw&uuml;rde und Sozialstaat: Messlatten f&uuml;r die neue Gesetzgebung zu den Regelleistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II und XII" width="600" height="399" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/wuerde-1.jpg 600w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/wuerde-1-450x299.jpg 450w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p><i>(Red.) Die Humanistische Union hat sich in diesem Jahr intensiv mit den Fragen der Existenzsicherung und der Teilhabe armer Menschen in Deutschland besch&auml;ftigt &#8211; auf verschiedenen Tagungen in Marburg, Berlin und Rastatt. Aus dieser Arbeit gingen mehrere Stellungnahmen und Positionspapiere zur Neuregelung der sogenannten Hartz IV-Regels&auml;tze und dem Bildungspaket hervor, deren zentrale Argumentation wir an dieser Stelle zusammenfassen. Die vollst&auml;ndigen Texte sind &uuml;ber den Link am Ende des Beitrags abrufbar. </i></p>
<p>Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil vom 9. Februar 2010 (Az. 1 BvL 1/09 u. a.) klargestellt, dass es ein Grundrecht auf Gew&auml;hrleistung eines menschenw&uuml;rdigen Existenzminimums in Form eines Leistungsanspruchs jedes/r Hilfebed&uuml;rftigen gegen&uuml;ber dem Staat gibt. Dieses folge aus der Menschenw&uuml;rdegarantie (Artikel 1 Absatz 1 Grundgesetz) in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip (Artikel 20 Absatz 1 Grundgesetz). Die bisherigen Vorschriften zu den Regelleistungen f&uuml;r Erwachsene und Kinder nach dem Sozialgesetzbuch 2 hat das Gericht f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt.</p>
<p>Mit der Anerkennung eines Grundrechts auf Gew&auml;hrleistung eines menschenw&uuml;rdigen Existenzminimums greift das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) Bestimmungen des Internationalen Paktes &uuml;ber wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte (Sozialpakt) auf, bei dem Deutschland Vertragspartei ist. In Artikel 11 des Sozialpaktes ist das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard enthalten, der ausreichenden Zugang zu Nahrung, Kleidung, Unterkunft und auch Wasser umfasst: &#8222;<i>Die Vertragsstaaten erkennen das Recht eines jeden auf einen angemessenen Lebensstandard f&uuml;r sich und seine Familie an, einschlie&szlig;lich ausreichender Ern&auml;hrung, Bekleidung und Unterbringung</i>&#8222;. Zudem enth&auml;lt der Artikel 9 des Sozialpaktes das Recht auf soziale Sicherheit. Das zust&auml;ndige &Uuml;berwachungsgremium, das Komitee der Vereinten Nationen f&uuml;r wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte (WSK-Komitee), hat seit 1999 einige Rechtskommentare zur Interpretation der Bestimmungen des Sozialpaktes verfasst, so 1999 den Rechtskommentar zum Recht auf Nahrung, 2002 zum Recht auf Wasser und 2009 einen Kommentar zum &#8222;Recht auf soziale Sicherheit&#8220;. Im Rechtskommentar zum Recht auf Nahrung wird das Grundrecht auf Gew&auml;hrleistung eines menschenw&uuml;rdigen Existenzminimums als Teil der Staatenpflichten zur Umsetzung des Sozialpaktes beschrieben. Neben dem UN-Sozialpakt erkennt auch die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen &#8211;Deutschland ist auch hier Vertragspartei &#8211; ein Recht auf Gew&auml;hrleistung eines menschenw&uuml;rdigen Existenzminimums an. In Artikel 26 &#8222;Soziale Sicherheit&#8220; hei&szlig;t es: &#8222;<i>Die Vertragsstaaten erkennen das Recht jedes Kindes auf Leistungen der sozialen Sicherheit &#8230; an</i>&#8222;.</p>
<p>Das BVerfG best&auml;tigt mit seinem Urteil die entsprechenden Bestimmungen des UN-Sozialpaktes und der Kinderrechtskonvention. Leider erw&auml;hnt das Gericht in seiner Entscheidung nicht die v&ouml;lkerrechtlichen Verpflichtungen Deutschlands. Das w&auml;re aus v&ouml;lkerrechtlicher Perspektive w&uuml;nschenswert gewesen, um die engen Verbindungen der menschenrechtlichen Verpflichtungen und des Grundrechtsschutzes systematisch zu nutzen.</p>
<p>Der Staat ist demnach verpflichtet, allen Hilfebed&uuml;rftigen die Mittel zu gew&auml;hrleisten, die f&uuml;r ein menschenw&uuml;rdiges Dasein unbedingt erforderlich sind. Dies umfasst sowohl die physische Existenz also Nahrung, Kleidung, Unterkunft, Hausrat, Heizung, Hygiene und Gesundheit als auch eine gesicherte M&ouml;glichkeit zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und zu einem Mindestma&szlig; an gesellschaftlicher, kultureller und politischer Teilhabe.</p>
<p>Das Grundrecht auf ein menschenw&uuml;rdiges Existenzminimum soll nach dem Urteil vor allem durch Verfahren gesch&uuml;tzt werden, das hei&szlig;t, der Gesetzgeber muss die H&ouml;he des Anspruchs &#8222;<i>in einem transparenten und sachgerechten Verfahren realit&auml;tsgerecht und nachvollziehbar auf der Grundlage verl&auml;sslicher Zahlen und schl&uuml;ssiger Berechnungsverfahren</i>&#8220; bemessen, so das Bundesverfassungsgericht. Insbesondere die Bed&uuml;rfnisse von Kindern und Jugendlichen d&uuml;rfen nun nicht mehr von den Regels&auml;tzen der Erwachsenen abgeleitet werden, sondern m&uuml;ssen eigenst&auml;ndig ermittelt werden. Eine neue gesetzliche Regelung &uuml;ber die H&ouml;he des Arbeitslosengeldes II und des Sozialgeldes muss diese Grunds&auml;tze zwingend beachten.</p>
<p>Bei der Definition, welche Leistungen in welcher H&ouml;he gew&auml;hrt werden m&uuml;ssen, um ein menschenw&uuml;rdiges Existenzminimum und ein Mindestma&szlig; an Teilhabe zu gew&auml;hrleisten, m&uuml;ssen konsequenterweise auch Wertentscheidungen getroffen werden. Der Gesetzgeber darf sich bei der Festlegung jedoch nicht von sachfremden &Uuml;berlegungen leiten lassen, wie zum Beispiel Vorurteilen gegen&uuml;ber sogenannten bildungsfernen Schichten und ihren Bed&uuml;rfnisse sowie dem &#8222;Lohnabstandsgebot&#8220;, das bislang immer dazu benutzt wurde, die Regels&auml;tze im SGB unterhalb der Einkommen im Niedriglohnsektor zu halten.</p>
<p>Ein Grundrecht auf Gew&auml;hrleistung der physischen Existenz und eines Mindestma&szlig;es an Teilhabe kann nur dann verwirklicht werden, wenn die tats&auml;chlichen Bed&uuml;rfnisse der Menschen befriedigt werden. Das Bundesverfassungsgericht f&uuml;hrt in seinem Urteil aus, dass dieses Grundrecht &#8222;<i>dem Grunde nach unverf&uuml;gbar</i>&#8220; ist. Es ist danach ausgeschlossen, in erster Linie die Kassenlage, Disziplinierungs- oder Ordnungsvorstellungen f&uuml;r eine Berechnung heranzuziehen. Dieses gilt gleicherma&szlig;en f&uuml;r die Ausgestaltung des Leistungsanspruchs: Diese muss Rechtssicherheit schaffen und weitestgehend stigmatisierungs- und bevormundungsfrei umgesetzt werden.</p>
<p>Das am 3. Dezember 2010 vom Bundestag mit schwarz-gelber Mehrheit beschlossene Gesetz gen&uuml;gt dem jedoch nicht.</p>
<h5>Nicht transparent und teilweise willk&uuml;rlich</h5>
<p>Die Humanistische Union hat in ihrer Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen (siehe Bundestagsdrucksache 17/3404) kritisiert, dass der Entwurf weder transparente, nachvollziehbare noch realit&auml;tsgerechte Berechnungen liefert. Zudem sind die Wertentscheidungen, was letztendlich existenznotwendig sein soll und in welcher H&ouml;he, oftmals fragw&uuml;rdig und vorurteilsbeladen. Dar&uuml;ber hinaus ist die Bestimmung der Berechnungsgrundlage zweifelhaft. Zum einen ist die Festlegung der Referenzgruppe der zu ber&uuml;cksichtigenden Haushalte willk&uuml;rlich. Damit soll weiterhin ein Einkommensabstand zu Niedriglohngruppen gewahrt bleiben, obwohl das Lohnabstandsgebot nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts keine Rolle mehr spielen kann. Zum anderen kann ein echtes Existenzminimum gar nicht allein auf der Grundlage von Daten zum Verbrauch und Konsum festgestellt werden. Vielmehr zeigen viele Posten in der Verbrauchsstatistik, die zur Berechnung herangezogen wurde, dass in den Familien schlicht kein Geld f&uuml;r Kultur, B&uuml;cher, Bildung, Kommunikation und vieles andere vorhanden ist. Es ist daher nicht m&ouml;glich, von den tats&auml;chlichen Ausgaben auf den wirklichen, existenzminimalen Bedarf auch hinsichtlich gesellschaftlicher, kultureller und politischer Teilhabe zu schlie&szlig;en. Dadurch zementiert der Gesetzgeber vielmehr den gesellschaftlichen Ausschluss der Leistungsbezieher und ihrer Familien.</p>
<h5>Bildungs&shy;paket ist Bevor&shy;mun&shy;dung und Mogel&shy;pa&shy;ckung</h5>
<p>In den alten Regels&auml;tzen f&uuml;r Kinder waren Ausgaben f&uuml;r Bildung schlichtweg nicht vorgesehen, da der Bund sich daf&uuml;r nicht zust&auml;ndig f&uuml;hlte. Aber auch das im August 2009 eingef&uuml;hrte &#8222;Schulstarter-Paket&#8220; von willk&uuml;rlich festgesetzten 100 Euro f&uuml;r Kinder von Leistungsbezieher/innen lie&szlig; das Bundesverfassungsgericht nicht durchgehen. Es entschied stattdessen, dass insbesondere der altersspezifische Bedarf schulpflichtiger Kinder gedeckt werden m&uuml;sse.</p>
<p>Der Gesetzgeber hat diese &#8222;Bedarfe&#8220; jedoch nicht in die Regels&auml;tze einflie&szlig;en lassen, sondern will Ausgaben f&uuml;r &#8222;Bildung und Teilhabe&#8220; extra auszahlen lassen &#8211; in Form von personalisierten Gutscheinen oder Kosten&uuml;bernahmeerkl&auml;rungen. Finanziert werden sollen damit Schulausfl&uuml;ge, Klassenfahrten und pers&ouml;nlicher Schulbedarf (wiederum mit 100 Euro, die aber nun nicht mehr komplett zum Schuljahrsbeginn ausgezahlt werden, sondern in Tranchen von anfangs 70 Euro und 30 Euro zum zweiten Halbjahr). Nur in Ausnahmef&auml;llen wird Nachhilfeunterricht vom Jobcenter finanziert. Die H&uuml;rden sind hier so hoch gesteckt, dass Sch&uuml;ler/innen im Hartz-IV-Bezug quasi von der au&szlig;erschulischen F&ouml;rderung ausgeschlossen werden. Sowohl f&uuml;r Sch&uuml;ler/innen, die voraussichtlich nicht versetzt werden, wie auch f&uuml;r Sch&uuml;ler, die es voraussichtlich aus eigener Kraft gerade noch so schaffen werden, ist demnach Lernforderung &#8222;nicht geeignet&#8220;, ebenso wenig, um eine andere Schulartempfehlung zu erhalten. Damit scheint schon das absolute Minimum festgelegt und ein &#8218;lernschwaches&#8216; Kind dauerhaft auf die Note &#8222;ausreichend&#8220; fixiert und von h&ouml;herer Schulbildung m&ouml;glicherweise ausgeschlossen.</p>
<p>Die Zielrichtung ist klar: Der Regierung geht es in erster Linie um eine neue Kontrollinstanz gegen&uuml;ber Kindern und Eltern im Hartz-IV-Bereich. Das Vertrauen in die Eltern wird dabei ersetzt durch ein Vertrauen in die Jobcenter, die, nachdem sie &#8222;Notwendigkeit&#8220; und &#8222;Erforderlichkeit&#8220; festgestellt haben, Gutscheine ausgeben oder aber die zweckgerechte Verwendung von Geldleistungen kontrollieren sollen. Dies ist die Fortsetzung einer Politik der institutionellen Bevormundung. Die Politik geht dabei offenbar von der Vorstellung aus, dass Eltern, die Leistungen nach dem SGB II oder XII beziehen, nicht in der Lage oder willens sind, ihre Kinder ausreichend zu versorgen. Untersuchungen belegen hingegen, dass die Mehrheit der Leistungsbezieher/innen das wenige Geld, das ihnen zur Verf&uuml;gung steht, vorrangig f&uuml;r ihre Kinder verwendet und die eigenen Bed&uuml;rfnisse eher zur&uuml;ckstellt. [1]</p>
<p>V&ouml;llig an der Realit&auml;t vorbei gedacht ist schlie&szlig;lich die &#8222;F&ouml;rderung&#8220; von gesellschaftlicher Teilhabe f&uuml;r Kinder und Jugendliche. In einem abschlie&szlig;enden Katalog listet das Gesetz die f&ouml;rderungsw&uuml;rdigen Besch&auml;ftigungen wie &#8222;Mitgliedsbeitr&auml;ge in den Bereichen Sport, Spiel, Kultur und Geselligkeit&#8220; und Musik- und anderen k&uuml;nstlerischen Unterricht auf, f&uuml;r die pro Monat insgesamt Kosten in H&ouml;he von 10 Euro bezahlt werden. Welcher Klavier- oder Gitarrenunterricht ist schon f&uuml;r 2,50 Euro pro Stunde zu haben? Ausdr&uuml;cklich ausgeschlossen sind laut Gesetzesbegr&uuml;ndung im &Uuml;brigen Kinobesuche, da sie vermeintlich nur der Unterhaltung dienen. Nicht finanziert werden auch die Fahrtkosten zum Verein oder Musikunterricht. Damit verkommt die &#8222;F&ouml;rderung von gesellschaftlicher Teilhabe&#8220; endg&uuml;ltig zur Farce.</p>
<p>Das Gesetz sieht vor, dass die Bildungs- und Teilhabekosten k&uuml;nftig auch mit elektronischen Abrechnungssystemen, sprich: Chipkarten abgewickelt werden k&ouml;nnen. Das Arbeitsministerium kann das N&auml;here einfach per Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates bestimmen.</p>
<p>Die Humanistische Union lehnt die Einf&uuml;hrung einer Chipkarte ab, da diese entm&uuml;ndigend, b&uuml;rokratisch, stigmatisierend, teuer und zudem unn&ouml;tig ist. Bereits ein Gutscheinsystem, aber besonders ein Chipkartensystem stellt einen eklatanten Eingriff in die Privatsph&auml;re dar: Es spricht den Eltern ab, individuelle Entscheidungen und Handlungen frei treffen und w&auml;hlen zu k&ouml;nnen und bedeutet eine Einschr&auml;nkung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung. Zudem beschr&auml;nkt die Bildungskarte als Zugangs-/Kontrollmedium soziale Teilhabe mehr als sie diese bef&ouml;rdert. Sie ist datenschutzrechtlich bedenklich und bedeutet einen weiteren Schritt hin zum gl&auml;sernen Menschen (Weiteres dazu siehe bei den Literaturhinweisen).</p>
<h5>Sankti&shy;o&shy;nen&shy;system unter&shy;mi&shy;niert das Existenz&shy;mi&shy;nimum</h5>
<p>Nach der alten wie der nun beschlossenen Regelung werden die Regelleistungen um 10, 30, 60 oder sogar um 100 Prozent gestrichen, wenn die Leistungsbezieher ihren Verpflichtungen nicht oder nicht ausreichend nachkommen, z.B. bei sogenannten Meldevers&auml;umnissen, Verst&ouml;&szlig;en gegen die Eingliederungsvereinbarung oder bei der Ablehnung einer vermeintlich zumutbaren Arbeit. Nach Auffassung der Humanistischen Union ist es mit dem Grundrecht auf ein menschenw&uuml;rdiges Existenzminimum unvereinbar, Leistungen, die genau dieses unbedingt Erforderliche abdecken, ersatzlos zu k&uuml;rzen.</p>
<p>Die alte und die beschlossene neue Rechtslage sehen vor, dass der Tr&auml;ger bei K&uuml;rzungen der Regelleistungen ab 30 Prozent ersatzweise Sachleistungen oder Dienstleistungen erbringen kann. Es handelt sich hierbei um Ermessensentscheidungen der zust&auml;ndigen Sachbearbeiter. Erst wenn Kinder in der betroffenen Bedarfsgemeinschaft leben, m&uuml;ssen dem Gesetz nach Ersatzleistungen erbracht werden. Bei erwerbsf&auml;higen Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren wird bei einer Pflichtverletzung der Regelsatz komplett gestrichen, bei wiederholter Pflichtverletzung werden sogar die Zahlungen f&uuml;r Unterkunft und Heizung eingestellt. Auch hier gibt es lediglich &#8222;Kann-Vorschriften&#8220;, nach denen Sach- oder Dienstleistungen erbracht werden.</p>
<p>Die Gew&auml;hrleistung eines menschenw&uuml;rdigen Existenzminimums darf nicht allein vom Wohlverhalten der Betroffenen abh&auml;ngig gemacht und in das Ermessen von Sachbearbeitern gestellt werden. Entgegen dem Wortlaut des Gesetzes d&uuml;rfte der Sachbearbeiter kein Ermessen aus&uuml;ben, wenn durch die K&uuml;rzung das Existenzminimum gef&auml;hrdet w&uuml;rde, denn in diesem Bereich ist der Staat verpflichtet, Leistungen zu erbringen. Das Ermessen ist folglich auf Null reduziert. Hier ist der Gesetzgeber gefordert, eine explizite Regelung zu schaffen, die die Tr&auml;ger dazu verpflichten, bei allen K&uuml;rzungen der Regelleistung einen Ersatz in Form von Sachleistungen oder geldwerten Leistungen anzubieten. Den Betroffenen muss freistehen, dieses Angebot anzunehmen oder von anderer Seite wie Familienangeh&ouml;rigen, Freunden vor&uuml;bergehend Unterst&uuml;tzung zu erbitten.</p>
<p>Bei einer vollst&auml;ndigen K&uuml;rzung der Unterkunftskosten bei Vollj&auml;hrigen, aber noch unter 25-J&auml;hrigen, droht schlimmstenfalls die Obdachlosigkeit. Dieses ist mit dem Grundrecht auf Gew&auml;hrleistung eines menschenw&uuml;rdigen Existenzminimums nicht vereinbar. Auch hier besteht gesetzgeberischer Nachholbedarf. Es ist unzumutbar, dass Betroffene bislang erst durch gerichtliche Klagen ihre Leistungen erhalten und die Sozialbeh&ouml;rden in diesen F&auml;llen zur &#8222;verfassungskonformen&#8220; Auslegung gezwungen werden m&uuml;ssen. Eine gesetzliche Klarstellung ist daher geboten.</p>
<h5>Gesell&shy;schaft&shy;liche Aufgabe</h5>
<p>F&uuml;r die Bezieher/innen von Leistungen nach dem SGB II und XII muss z&uuml;gig Klarheit &uuml;ber die H&ouml;he ihrer Leistungen geschaffen werden. Dennoch k&ouml;nnen Bestimmung und Berechnung des menschenw&uuml;rdigen Existenzminimums nicht &uuml;bers Knie gebrochen und schon gar nicht unbeirrt an der bisherigen H&ouml;he orientiert werden, nur weil das Bundesverfassungsgericht die bislang geltenden Regels&auml;tze &#8222;nicht als evident unzureichend&#8220; erkannt hat. Welche Aufwendungen f&uuml;r eine Existenz in W&uuml;rde und Freiheit f&uuml;r Erwachsene und Kinder notwendig sind, muss in einem transparenten und &ouml;ffentlichen Diskurs erfolgen &#8211; unter Einbeziehung insbesondere der Sozialverb&auml;nde und wissenschaftlicher Erkenntnisse.</p>
<p>Dabei sollte auch ber&uuml;cksichtigt werden, dass die im BVerfG-Urteil vom 9. Februar 2010 benannten M&auml;ngel auch f&uuml;r andere Personengruppen, wie z.B. Personen, die unter das Asylbewerberleistungsgesetz fallen, zutreffen. Nicht zuletzt muss in diesem Zusammenhang auch an die (in Deutschland geborenen) Kinder mit ungesichertem Aufenthaltsstatus (der meist mit dem ungesicherten Status der Eltern verbunden ist) gedacht werden. Auch f&uuml;r diese Kinder m&uuml;ssen Regelsatz&auml;nderungen realit&auml;tsgerecht und in &Uuml;bereinstimmung mit dem Grundgesetz erfolgen. Deshalb w&auml;re ein weiter gefasstes Reformpaket sinnvoll, das allen betroffenen Gruppen gerecht wird.</p>
<p>Wie f&uuml;r alle sozialen Rechte darf dabei nicht aus den Augen verloren werden, dass es in erster Linie darum gehen muss, den Menschen in Deutschland zu erm&ouml;glichen, ihre Existenz eigenst&auml;ndig sichern zu k&ouml;nnen. Dazu m&uuml;ssen unter anderem gleiche Bildungschancen verwirklicht, Erwerbsarbeit umverteilt und existenzsichernde L&ouml;hne gezahlt werden.</p>
<p><i>Martina Kant<br />Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Humanistischen Union</i></p>
<p><i>[1] Siehe hierzu BMFSFJ (Hg.), Monitor Familienforschung Nr. 23: Eltern wollen Chancen f&uuml;r ihre Kinder. Anhaltspunkte aus der aktuellen Forschung, Berlin 2010 sowie die Stellungnahme des Verbandes alleinerziehender V&auml;ter und M&uuml;tter (VAMV) zum Entwurf eines Gesetzes zur Ermittlung von Regelbedarfen und zur &Auml;nderung des Zweiten und Zw&ouml;lften Sozialgesetzbuches, Berlin 6.10.2010, S. 4.</i></p>
<p><i>S&auml;mtliche Stellungnahmen und Hintergrundinformationen der Humanistischen Union zur aktuellen Hartz IV-Gesetzgebung unter: </i><a href="https://www.humanistische-union.de/themen/sozialpolitik/hartz-iv/"><i>https://www.humanistische-union.de/themen/soziales/hartz4/</i></a><i>.</i></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/211/publikation/menschenwuerde-und-sozialstaat-messlatten-fuer-die-neue-gesetzgebung-zu-den-regelleistungen-nach-dem/">Menschenwürde und Sozialstaat: Messlatten für die neue Gesetzgebung zu den Regelleistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II und XII</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<media:content url="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/wuerde-1.jpg" medium="image"></media:content>
            	</item>
		<item>
		<title>Die hauptamtliche HU. Zur Personalsituation in der HU-Geschäftsstelle</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/211/publikation/die-hauptamtliche-hu-zur-personalsituation-in-der-hu-geschaeftsstelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 13:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verband: Personal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/die-hauptamtliche-hu-zur-personalsituation-in-der-hu-geschaeftsstelle/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 211 (4/2010), S. 14/15 Aufmerksamen Mitgliedern wird nicht entgangen sein, dass seit geraumer Zeit Pressemitteilungen der HU wieder die Unterschrift von Martina Kant tragen, bei Anrufen im B&#252;ro meldet sich eine Sabine Kiefer am Telefon und auch der bisherige Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Sven L&#252;ders tritt hin und wieder in Erscheinung. Wie kommt es zu der [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/211/publikation/die-hauptamtliche-hu-zur-personalsituation-in-der-hu-geschaeftsstelle/">Die hauptamtliche HU. Zur Personalsituation in der HU-Geschäftsstelle</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 211 (4/2010), S. 14/15</p>
<p>Aufmerksamen Mitgliedern wird nicht entgangen sein, dass seit geraumer Zeit Pressemitteilungen der HU wieder die Unterschrift von Martina Kant tragen, bei Anrufen im B&uuml;ro meldet sich eine Sabine Kiefer am Telefon und auch der bisherige Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Sven L&uuml;ders tritt hin und wieder in Erscheinung. Wie kommt es zu der wundersamen Personalvermehrung in der HU? Welche Gr&uuml;nde gibt es f&uuml;r die Personalaufstockung? Und nicht zuletzt: Wer macht jetzt eigentlich was im B&uuml;ro? Zeit f&uuml;r einen kleinen Bericht aus der Gesch&auml;ftsstelle.</p>
<p><b>Personalsituation</b></p>
<p>Um es vorweg zu nehmen: Die Personalausstattung der HU hat sich nicht so dramatisch ge&auml;ndert, wie es auf den ersten Blick scheint. Lag sie in den letzten Jahren bei 50 Wochenstunden, betr&auml;gt sie jetzt 78 Wochenstunden &#8211; de facto zwei Vollzeitstellen. Im vergangenen Jahr wurde Sabine Kiefer als Nachfolgerin f&uuml;r die Buchhaltung und Mitgliederverwaltung eingestellt (s. Mitteilungen 205/206, S. 46). Aufgrund einer F&ouml;rderung ihrer Anstellung konnte der zeitliche Stellenumfang der &#8222;Buchhaltung&#8220; erweitert werden. Das erschien uns w&uuml;nschenswert, nachdem der &#8222;Mitgliederumsatz&#8220; der HU in den letzten Jahren stetig anstieg (s. Bericht auf S. 16) und die HU vermehrt die (finanzielle) Abwicklung von Dauerprojekten wie von kurzfristigen Kooperationen &uuml;bernimmt: AK Vorrat, Grundrechte-Report, vorg&auml;nge e.V., Kongress &Ouml;ffentlichkeit &amp; Demokratie &#8230; Nach ihrem ersten Jahr hat sich Sabine&nbsp; Kiefer erfolgreich eingearbeitet und &uuml;bernimmt nun Schritt f&uuml;r Schritt auch Sekretariatsaufgaben. Durch ihre t&auml;gliche Pr&auml;senzzeit zwischen 10 und 16 Uhr ist sie zu einem wichtigen R&uuml;ckgrat unseres B&uuml;ros geworden.</p>
<p>Im Februar diesen Jahres kehrte Martina Kant aus ihrer Beurlaubung zur&uuml;ck, die sie f&uuml;r eine Referentinnenanstellung beim BND-Untersuchungsausschuss des 16. Deutschen Bundestags erhalten hatte. Seitdem teilt sie sich, wie schon zuvor, die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung mit Sven L&uuml;ders. Beide sind formal mit 24 Wochenstunden angestellt, die sie auf vier (Martina Kant) bzw. drei Tage pro Woche (Sven L&uuml;ders) verteilen. Daneben gibt es in der Gesch&auml;ftsstelle einen festen Platz f&uuml;r PraktikantInnen bzw. ReferendarInnen; ab und an werden wir durch Aushilfen unterst&uuml;tzt, die Sozialstunden bei uns ableisten.</p>
<p><b>Arbeitsteilung ist angesagt</b></p>
<p>Was f&uuml;r alle Beteiligten verlockend ist &#8211; die Teilzeitarbeit &#8211; stellt uns im Arbeitsalltag auch vor Herausforderungen. Weder die thematische Bandbreite noch die zahlreichen Verwaltungsaufgaben lassen sich in einer 24-Stunden-Woche vern&uuml;nftig bearbeiten. Deshalb haben wir die Zust&auml;ndigkeiten innerhalb des B&uuml;ros klar geordnet: F&uuml;r jeden Themenbereich ist &#8211; analog dem Ressortprinzip im Vorstand &#8211; ein/e Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer/in zust&auml;ndig. Daneben wurden auch die Arbeitsgruppen, Kooperationen und Verwaltungsaufgaben aufgeteilt. Die Auflistung, wer im B&uuml;ro was betreut und wof&uuml;r zust&auml;ndig ist, findet sich in der untenstehenden &Uuml;bersicht. Sie soll zum einen nach au&szlig;en transparent machen, wer wof&uuml;r die/der richtige Ansprechpartner/in ist. Das geschieht nicht ganz uneigenn&uuml;tzig: Ein Blick auf die Liste erspart uns manche Erkl&auml;rung. Au&szlig;erdem soll die &Uuml;bersicht ein wenig &#8222;den Blick f&uuml;rs Ganze&#8220; sch&auml;rfen. Schlie&szlig;lich kann es aufgrund der beschriebenen Arbeitszeiten durchaus passieren, dass eine von den Gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden zu beantwortende Frage erst nach f&uuml;nf Tagen bearbeitet wird.</p>
<p>Die &Uuml;bersicht soll nicht in dem Sinne abschreckend sein, dass Sie vorab pr&uuml;fen m&uuml;ssten, wen Sie im B&uuml;ro ansprechen d&uuml;rfen. Wir leiten Ihre Fragen in jedem Fall an die richtige Adressatin. Auch wollen wir keine Verantwortung wegdelegieren. Wir kennen selbst die dr&auml;ngenden Fragen, die sich nicht vertagen lassen. In solchen F&auml;llen werden wir stets nach einer L&ouml;sung suchen. Zudem gibt es eine Reihe von Aufgaben (etwa: Informationen an den Bundesvorstand, Pressearbeit etc.) die mehr oder weniger von uns allen in der Gesch&auml;ftsstelle wahrgenommen werden.</p>
<h5>Martina Kant</h5>
<p><a href="mailto:info%40humanistische-union.de">info@humanistische-union.de</a></p>
<p>THEMEN</p>
<p>Anti-Diskriminierung<br />Bildung<br />Datenschutz (gemeinsam mit SL)<br />Demonstrationsrecht, Demo-Beobachtung<br />ELENA<br />Europa<br />Freiwilliges Engagement/Partizipation<br />Geheimdienste, Geheimdienstrecht<br />Gleichberechtigung<br />Integration; soziale Grundrechte f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge<br />Polizei, Polizeirecht<br />Sicherheitspolitik auf europ&auml;ischer Ebene<br />Soziale Grundrechte<br />Strafprozessrecht<br />Versammlungsfreiheit<br />Vorratsdatenspeicherung (gemeinsam mit SL)</p>
<p>GREMIEN<br />Forum Menschenrechte (projektbezogen)<br />Grundrechte-Report (Redaktion)</p>
<p>VEREIN <br />AK Soziale Grundrechte&nbsp;<br />Beirat der HU: Informationen &amp; Kontakt<br />HU-Mitteilungen (gemeinsam mit SL)<br />HU-Webseite (Redaktion)</p>
<h5>Sven L&uuml;ders<br /><a href="mailto:lueders%40humanistische-union.de">lueders@humanistische-union.de</a><br /><a href="mailto:info%40humanistische-union.de">info@humanistische-union.de</a></h5>
<p>THEMEN<br />Bioethik<br />Datenschutz (gemeinsam mit MK)<br />Friedenspolitik &amp; zivile Konfliktl&ouml;sung<br />Medienpolitik<br />Netzpolitik<br />Plattform Zivile Konfliktbearbeitung<br />Religions- und Weltanschauungspolitik<br />Steuer-ID<br />Strafrecht, Jugendstrafrecht<br />Strafvollzug und kriminologische Fragen<br />Trennung Staat/Kirche<br />Video&uuml;berwachung<br />Vorratsdatenspeicherung (gemeinsam mit MK)</p>
<p>GREMIEN<br />Stiftung Bridge (AG Evaluation)<br />Zeitschrift vorg&auml;nge<br />Forum Menschenrechte (KoKreis, projektbezogen)</p>
<p>VEREIN <br />AK Staat/Kirche<br />AK Netzpolitik<br />HU-Mitteilungen (gemeinsam mit MK)<br />HU-Webseite (Redaktion &amp; Verwaltung)<br />Finanzen (Zahlungen, Haushaltsplanung, Revision)<br />Vereinsfragen: Strukturen &amp; Beschwerden<br />Vereinswahlen</p>
<h5>Sabine Kiefer<br /><a href="mailto:service%40humanistische-union.de">service@humanistische-union.de</a></h5>
<p>MITGLIEDERBETREUUNG&nbsp;<br />Adress&auml;nderungen<br />Beitragsfragen<br />Ein-/Austritte von Mitgliedern<br />Kontakte zu Mitgliedern/Regionalgruppen<br />Rundsendungen an/f&uuml;r Regionalverb&auml;nde <br />Vorg&auml;nge-Abonnementverwaltung</p>
<p>FINANZEN<br />Beitragsrechnungen<br />Belegfragen<br />Buchhaltung Bundesverband &amp; HU-Projekte<br />Regionalverb&auml;nde: Abrechnungen und Mitgliederumlagen <br />Spendenbescheide</p>
<p>EXTERNES<br />Adressverwaltung<br />Buchbestellungen<br />Interessentenanfragen <br />Materialversand</p>
<p>Stand: Oktober 2010</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/211/publikation/die-hauptamtliche-hu-zur-personalsituation-in-der-hu-geschaeftsstelle/">Die hauptamtliche HU. Zur Personalsituation in der HU-Geschäftsstelle</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ELENA  Neues von der Datenkrake</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/211/publikation/elena-neues-von-der-datenkrake/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 06:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ELENA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/elena-neues-von-der-datenkrake/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 211 (4/2010), S. 21 Am 18. November 2010 hat der Koalitionsausschuss beschlossen, den Start der Lohndatenbank ELENA um zwei Jahre auf den 1. Januar 2014 zu verschieben. Ausschlaggebend waren die zu erwartenden Kosten für die Verwaltung und die Kommunen, die in keinem Verhältnis mehr zu den vermeintlichen Einsparungen stünden. Die Bundesvereinigung der kommunalen [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/211/publikation/elena-neues-von-der-datenkrake/">ELENA  Neues von der Datenkrake</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 211 (4/2010), S. 21</p>
<p>Am 18. November 2010 hat der Koalitionsausschuss beschlossen, den Start der Lohndatenbank ELENA um zwei Jahre auf den 1. Januar 2014 zu verschieben. Ausschlaggebend waren die zu erwartenden Kosten für die Verwaltung und die Kommunen, die in keinem Verhältnis mehr zu den vermeintlichen Einsparungen stünden. Die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände hatte im Oktober 2010 in einer gemeinsamen Erklärung vor einer Kostenexplosion gewarnt. Eigentlich sollten bereits ab Januar 2012 alle angeschlossenen Sozialbehörden auf die in der Datenbank gespeicherten elektronischen Entgeltnachweise zugreifen können, um beispielsweise Anträge für Arbeitslosengeld II oder Elterngeld zu bearbeiten.</p>
<p>Welche Folgen die Entscheidung für die Arbeitgeber hat, die seit 1. Januar 2010 sämtliche Lohndaten ihrer Arbeitnehmer übermitteln müssen, ist weiterhin unklar. Von Regierungsseite hieß es zunächst nur, dass der Abruf der Sozialbehörden auf die elektronischen Daten erst ab 2014 verpflichtend werde. Der Regierungssprecher erläuterte, dass die Testphase von ELENA um zwei Jahre verlängert werden. Inwiefern weiterhin die ArbeitnehmerInnendaten übermittelt werden müssten, blieb offen.</p>
<p>Es kann jedoch nicht sein, dass Monat für Monat Millionen von Beschäftigtendaten an die Zentrale Speicherstelle geschickt werden müssen, nur um den Testbetrieb aufrechtzuerhalten. Nach Auskunft der Deutschen Rentenversicherung werden die Daten pauschal zwei Jahre gespeichert. Das bedeutet, dass die bis Ende 2011 übermittelten Daten gelöscht sind, wenn ab 2014 die Jobcenter &#038; Co. darauf zugreifen. Es würde sich also um eine Vorratsdatenspeicherung handeln, die überhaupt nicht mehr den im Gesetz festgelegten Zweck verfolgt.</p>
<p>Der Koalitionspartner FDP forderte sogleich von der Bundesregierung ein &#132;Aussetzungsgesetz&#8220;, um ELENA auch formal zu stoppen. Bis Mitte Dezember war davon jedoch noch nichts bekannt.</p>
<p><i>Zur Kritik am Elektronischen Entgeltnachweis siehe: Martina Kant, ELENA &#150; Wird das Datenmonster zur Strecke gebracht? Mitteilungen Nr. 208, S. 4-6.</i></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/211/publikation/elena-neues-von-der-datenkrake/">ELENA  Neues von der Datenkrake</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ueber Mut &#8211; Engagiert. Couragiert. Kontrovers</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/210/publikation/ueber-mut-engagiert-couragiert-kontrovers/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 06:15:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/ueber-mut-engagiert-couragiert-kontrovers/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Humanistische Union ist Filmpartner des bundesweiten Filmfestivals. Mitteilungen Nr. 210 (3/2010), S. 26-27 Auch im Jahr 2010/2011 beteiligt sich die Humanistische Union wieder am bundesweiten Filmfestival der Aktion Mensch, das dieses Mal unter dem Motto &#8222;ueber Mut&#8220; zehn Filme in einhundert verschiedenen St&#228;dten Deutschlands pr&#228;sentiert. Die Humanistische Union ist Filmpartner f&#252;r den Dokumentarfilm &#252;ber ihren [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/210/publikation/ueber-mut-engagiert-couragiert-kontrovers/">ueber Mut &#8211; Engagiert. Couragiert. Kontrovers</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Humanistische Union ist Filmpartner des bundesweiten Filmfestivals. Mitteilungen Nr. 210 (3/2010), S. 26-27</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Festivaltitel_rot_Kopie.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4124 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Festivaltitel_rot_Kopie.jpg" alt="ueber Mut - Engagiert. Couragiert. Kontrovers" width="401" height="195"></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>Auch im Jahr 2010/2011 beteiligt sich die Humanistische Union wieder am bundesweiten Filmfestival der Aktion Mensch, das dieses Mal unter dem Motto &#8222;ueber Mut&#8220; zehn Filme in einhundert verschiedenen St&auml;dten Deutschlands pr&auml;sentiert. Die Humanistische Union ist Filmpartner f&uuml;r den Dokumentarfilm &uuml;ber ihren Mitbegr&uuml;nder. Mit &#8222;Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten&#8220; von Ilona Ziok wird das Festival am 4. November 2010 im Berliner Zeughauskino er&ouml;ffnet.</p>
<h5>ueber Mut: Den Mutigen geh&ouml;rt die Welt</h5>
<p>Das ist ein sch&ouml;ner Satz, der aber offenl&auml;sst, welche Welt gemeint ist. Die Welt, so wie sie ist? Oder die Welt, wie sie sein k&ouml;nnte? Die zehn Filme des Festivals ueber Mut belegen, dass Mut stets der Mut zur Ver&auml;nderung des Bestehenden ist. Mut setzt voraus, dass man die Gegebenheiten kritisch betrachtet und f&uuml;r sich bestimmt: Etwas muss sich &auml;ndern. Die Aktion Mensch hat im Jahr 2006 erstmals die Frage gestellt: &#8222;In was f&uuml;r einer Gesellschaft wollen wir leben?&#8220;, und pl&auml;diert damit f&uuml;r das gemeinsame Diskutieren &uuml;ber eine lebenswerte, gerechte und menschenw&uuml;rdige Gesellschaft. Diese Auseinandersetzung erfordert Mut, denn sie bedeutet den Abschied von Vorurteilen, Gewohnheiten und vermeintlichen Sicherheiten. Mut ist die treibende Kraft, sich Utopien anzun&auml;hern, so unerreichbar sie zun&auml;chst auch scheinen m&ouml;gen. Mutige Menschen sind Helden, aber keine Draufg&auml;nger. Was sie zu Helden macht, ist ihr Einstehen f&uuml;r das, was sie antreibt. Sie k&auml;mpfen gegen die korrumpierende Macht der Gleichg&uuml;ltigkeit, Interesselosigkeit und auch gegen die eigene vermeintliche Unzul&auml;nglichkeit. Sie &uuml;berzeugen durch Begeisterung, Hingabe und Zuversicht.</p>
<h5>Das Festival der Courage</h5>
<p>In den Filmen des Festivals ueber Mut stehen Menschen im Mittelpunkt, die sich leidenschaftlich f&uuml;r ihren Traum von Ver&auml;nderung einsetzen. Sei es f&uuml;r w&uuml;rdige Lebensbedingungen von obdachlosen Menschen in Frankreich, gegen den Missbrauch und die Vernachl&auml;ssigung von Kindern und Jugendlichen in S&uuml;dafrika oder f&uuml;r die r&uuml;ckhaltlose Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik. Die Filme zeigen aber auch Menschen, die mit ihren &Auml;ngsten mutig dem intimen Blick der Kamera begegnen, den inneren und &auml;u&szlig;eren K&auml;mpfen zum Trotz. ueber Mut setzt die Reihe der Filmfestivals fort, die 2006 mit ueber arbeiten begann und 2007 sowie 2009 mit ueber morgen und ueber Macht fortgesetzt wurde. Die Aktion Mensch organisiert mit ihren bundesweiten und lokalen Partnern an jedem Veranstaltungsort ein Programm mit Publikumsdiskussionen und Expertengespr&auml;chen. Das Rahmenprogramm bietet Besuchern wie Teilnehmern die Gelegenheit, sich auszutauschen und zu diskutieren.</p>
<h5>Die HU vor Ort als Koope&shy;ra&shy;ti&shy;ons&shy;partner des Festivals</h5>
<p>Landes-, Regional- oder Ortsverb&auml;nde der Humanistischen Union haben die Gelegenheit, lokale Filmpartner in einer der 100 St&auml;dte (siehe Liste) f&uuml;r den Film &#8222;Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten&#8220; (oder einen der anderen neun Filme) zu werden.</p>
<p>Das Konzept des Festivals gibt unseren Mitgliedern der regionalen Gruppen die M&ouml;glichkeit, den Festivalbesuchern vor Ort bei &#8222;ihrem&#8220; Film als sachkundige Gespr&auml;chspartner zur Verf&uuml;gung zu stehen und dabei &uuml;ber ihre Arbeit und ortsspezifischen Angebote zu informieren. In ausgew&auml;hlten St&auml;dten kann die Humanistische Union Sonderveranstaltungen, Workshops und Diskussionen rund um &#8222;unser&#8220; Thema organisieren. So k&ouml;nnen wir die eigene Arbeit einem engagierten Publikum pr&auml;sentieren, das Interesse an der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung unserer Gesellschaft hat. Die Bundesgesch&auml;ftstelle gibt dazu gerne weitere Hinweise und Ausk&uuml;nfte. Zahlreiche Informationen zu einer Partnerschaft sind &uuml;ber die u.a. Internetseiten zu finden.</p>
<p>Das Festival startet am 4. November 2010 in Berlin und geht bis Ende n&auml;chsten Jahres. Das Programm wird jeweils ca. vier Monate vor Beginn des Starts in den jeweiligen St&auml;dten festgelegt.</p>
<p><i>Martina Kant<br />Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin</i></p>
<p><i>Weitere Informationen zum Filmfestival und Quellenangaben unter:<br /></i><a href="http://www.uebermut.de/" target="_blank" rel="noopener"><i>www.uebermut.de</i></a><i> sowie </i><a href="http://diegesellschafter.de/" target="_blank" rel="noopener"><i>http://diegesellschafter.de</i></a></p>
<p><i>Einen Erfahrungsbericht zum vorhergehenden Festival &#8222;&Uuml;ber Macht&#8220;, an dem sich die Humanistische Union ebenfalls beteiligt hat, ver&ouml;ffentlichte Axel Bu&szlig;mer in den HU-Mitteilungen Nr. 204 (1/2009), S. 23 f.</i></p>
<p><i>Ein Teil des Textes ist dem Programmflyer ueber Mut der Aktion Mensch entnommen.</i></p>
<p><b>Bisher geplante Auff&uuml;hrungen von &#8222;Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten&#8220;</b></p>
<p>D 2010, Regie: Ilona Ziok, 97 Min., Dok., Audiodeskription/UT f&uuml;r Geh&ouml;rlose</p>
<p>BERLIN: Zeughauskino, Deutsches Historisches Museum (Zeughausgeb&auml;ude Eingang Spreeseite), Unter den Linden 2, 10117 Berlin<br />Do, 4.11.2010, 20.00 Uhr<br />Sa, 6.11.2010, 18.30 Uhr</p>
<p>POTSDAM: Filmmuseum Potsdam, Marstall am Lustgarten, Breite Stra&szlig;e 1A, 14467 Potsdam<br />So, 7.11.2010, 19.00 Uhr</p>
<p>BIESENTHAL: Kulturbahnhof Biesenthal, Bahnhofsplatz 1, 16359 Biesenthal<br />Mo, 8.11.2010, 19.00 Uhr</p>
<p>NEUSTRELITZ: fabrik.kino, Im Kultur- und Tourismuszentrum Alte Kachelofenfabrik, Sandberg 3a, 17235 Neustrelitz<br />Fr, 5.11.2010, 19.30 Uhr<br />Mo, 8.11.2010, 10.00 Uhr (Schulvorstellung)</p>
<p>HAMBURG: Kommunales Kino METROPOLIS, Steindamm 52-54, 20099 Hamburg<br />Di, 30.11.2010, 21.15 Uhr<br />Mi, 1.12.2010, 19.00 Uhr</p>
<p>KIEL: Kommunales Kino in der Pumpe, Im Kulturzentrum &#8222;Die Pumpe e.V.&#8220;, Ha&szlig;str. 22, 24103 Kiel<br />Di, 30.11.2010, 18.30 Uhr<br />Fr, 10.12.2010, 18.30 Uhr</p>
<p>L&Uuml;NEBURG: Scala Programmkino, Apothekenstr. 17, 21335 L&uuml;neburg<br />So, 28.11.2010, 20.00 Uhr</p>
<p>L&Uuml;BECK: Kommunales Kino L&uuml;beck, Mengstr. 35, 23552 L&uuml;beck<br />Sa, 4.12.2010, 18.00 Uhr</p>
<p>BOIZENBURG: Kino-Boizenburg, Reichenstr. 19, 19258 Boizenburg/Elbe<br />Sa, 11.12.2010, 19.30 Uhr</p>
<p>Das aktuelle Programm ist auf der Internetseite des Festivals abrufbar.</p>
<p><b>Stationen des Filmfestivals:</b></p>
<p>| A |&nbsp; Aachen, Aalen, Aschaffenburg, Augsburg&nbsp; | B |&nbsp; Bad Endorf, Bad Hersfeld, Bamberg, Bayreuth, Bergisch Gladbach, Berlin, Biberach, Bielefeld, Biesenthal, Bochum, Boizenburg, Bonn, Bottrop, Braunschweig, Bremen, Bremerhaven&nbsp; | C |&nbsp; Celle, Chemnitz, Coburg, Cottbus&nbsp; | D |&nbsp; Darmstadt, Dortmund, Dresden, D&uuml;sseldorf&nbsp; | E |&nbsp; Eggesin, Eisenach, Emden, Erfurt, Erlangen, Erlenbach, Essen&nbsp; | F |&nbsp; Frankfurt/Main, Freiberg, Freiburg, Fulda, F&uuml;rth&nbsp; | G |&nbsp; Gera, Gie&szlig;en/Wetzlar, G&ouml;ttingen, Greifswald, G&uuml;tersloh&nbsp; | H |&nbsp; Halle, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Herford, Hof an der Saale&nbsp; | I |&nbsp; Immenstadt, Ingolstadt&nbsp; | J |&nbsp; Jena / Jena &#8211; Lobeda&nbsp; | K |&nbsp; Kaiserslautern, Karlsruhe, Kassel, Kiel, Koblenz, K&ouml;ln, Konstanz&nbsp; | L |&nbsp; Landshut, Leipzig, Leverkusen, L&uuml;beck, L&uuml;neburg&nbsp; | M |&nbsp; Mainz, Mannheim, Marburg, M&uuml;nchen, M&uuml;nster&nbsp; | N |&nbsp; Neustrelitz, N&uuml;rnberg&nbsp; | O |&nbsp; Oldenburg, Osnabr&uuml;ck&nbsp; | P | Paderborn, Passau, Pforzheim, Plauen, Potsdam&nbsp; | R |&nbsp; Regensburg, Rosenheim, Rostock&nbsp; | S |&nbsp; Saarbr&uuml;cken, Schorndorf, Schw&auml;bisch Gm&uuml;nd, Schwerin, Sindelfingen, St. Ingbert, Stuttgart&nbsp; | T |&nbsp; Trier, T&uuml;bingen&nbsp; | U |&nbsp; Ulm&nbsp; | W |&nbsp; Weiden, Weimar, Wiesbaden, Witzenhausen, Wolfsburg, Wuppertal, W&uuml;rzburg&nbsp; | Z |&nbsp; Zeil am Main, Zwickau</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/210/publikation/ueber-mut-engagiert-couragiert-kontrovers/">ueber Mut &#8211; Engagiert. Couragiert. Kontrovers</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<media:content url="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Festivaltitel_rot_Kopie.jpg" medium="image"></media:content>
            	</item>
	</channel>
</rss>
