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	<title>Norbert Sanden Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>OV Frankfurt: Staatliche Ineffizienz für mehr Bürgerrechte. Veranstaltung zur Steuer-ID</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/205-206/publikation/ov-frankfurt-staatliche-ineffizienz-fuer-mehr-buergerrechte-veranstaltung-zur-steuer-id/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 08:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steuer-ID]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus: Mitteilungen Nr. 205/206 (2+3/2009), S. 48 Die HU Frankfurt veranstaltete am 6. Mai im Frankfurter Club Voltaire eine Diskussionsrunde &#8222;Die Steuer-ID: Personenkennzeichen bis zum J&#252;ngsten Gericht?&#8220;. Als Referenten waren eingeladen: der Fachanwalt f&#252;r Arbeits- und Steuerrecht und ehemalige Bundesvorsitzende der Humanistischen Union, Till M&#252;ller-Heidelberg, sowie der Informatiker Thorsten Wirth, Aktivist im AK Vorratsdatenspeicherung und [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Aus: Mitteilungen Nr. 205/206 (2+3/2009), S. 48</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/steuerid.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-4189 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/steuerid.jpg" alt="OV Frankfurt: Staatliche Ineffizienz f&uuml;r mehr B&uuml;rgerrechte. Veranstaltung zur Steuer-ID" width="600" height="400" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/steuerid.jpg 600w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/steuerid-450x300.jpg 450w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></span></p>
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<p>Die HU Frankfurt veranstaltete am 6. Mai im Frankfurter Club Voltaire eine Diskussionsrunde &#8222;Die Steuer-ID: Personenkennzeichen bis zum J&uuml;ngsten Gericht?&#8220;. Als Referenten waren eingeladen: der Fachanwalt f&uuml;r Arbeits- und Steuerrecht und ehemalige Bundesvorsitzende der Humanistischen Union, Till M&uuml;ller-Heidelberg, sowie der Informatiker Thorsten Wirth, Aktivist im AK Vorratsdatenspeicherung und Europakandidat der Piratenpartei. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Peter Menne.</p>
<p>Zwar hat das Verfassungsgericht ein Personenkennzeichen, das &#8222;eine umfassende Registrierung und Katalogisierung der Pers&ouml;nlichkeit durch die Zusammenf&uuml;hrung einzelner Lebens- und Personaldaten zur Erstellung von Pers&ouml;nlichkeitsprofilen der B&uuml;rger&#8220; erm&ouml;glicht, als verfassungswidrig untersagt. Dennoch ist diese Verfassungswidrigkeit unter dem Namen &#8222;Steuer-ID&#8220; Wirklichkeit geworden: Das Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern verschickte im vergangenen Jahr die Briefe mit der sogenannten &#8222;Steuer-Identifikationsnummer&#8220; (Steuer-ID) &#8211; wie das Personenkennzeichen in Verschleierung der eigentlichen Zielsetzung hei&szlig;t &#8211; an alle B&uuml;rger. Die Nummer gilt lebensl&auml;nglich und dar&uuml;ber hinaus, n&auml;mlich bis zu 20 Jahre nach dem Tod ihres Tr&auml;gers.</p>
<p>Ein Personenkennzeichen mag zwar die Effizienz staatlichen Handelns bef&ouml;rdern &#8211; das war f&uuml;r Till M&uuml;ller-Heidelberg aber gerade ein zentrales b&uuml;rgerrechtliches Argument gegen ein solches Kennzeichen. Der Staat d&uuml;rfe eben nicht &#8222;zu effizient&#8220; sein, wenn die informationelle Selbstbestimmung seiner B&uuml;rger gewahrt bleiben soll. Beide Referenten sprachen sich deshalb vehement gegen die Steuer-ID aus &#8211; erfreulicherweise in allgemein verst&auml;ndlichen Worten. Till M&uuml;ller-Heidelberg erl&auml;uterte die Funktion der Steuer-ID, ihre rechtlichen Rahmenbedingungen und informierte &uuml;ber die von der HU unterst&uuml;tzten Musterklagen. Thorsten Wirth konzentrierte sich auf die technische Dimension der &Uuml;berwachung und verwies eindr&uuml;cklich auf die schon derzeit bestehenden Identifikationsm&ouml;glichkeiten, von denen sich die meisten Computernutzer kein Bild machen.</p>
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		<title>Frankfurt/Main: Der Kapitalismus am Ende. Wirklich?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 10:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt: Veranstaltungsberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus: Mitteilungen Nr. 204 (1/2009), S. 30 Mit der aktuellen Wirtschaftskrise scheinen zwar neoliberale Konzepte widerlegt zu sein. Doch welche Wege f&#252;hren aus der Krise? Walter Oswalt und Robert Kurz diskutierten dar&#252;ber am 26. M&#228;rz kontrovers auf dem Podium von Humanistischer Union und attac im &#252;berf&#252;llten Club Voltaire in Frankfurt am Main. Walter Oswalt leitet [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/204/publikation/frankfurtmain-der-kapitalismus-am-ende-wirklich/">Frankfurt/Main: Der Kapitalismus am Ende. Wirklich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Aus: Mitteilungen Nr. 204 (1/2009), S. 30</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/kapitalismuspodium.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4211 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/kapitalismuspodium.jpg" alt="Frankfurt/Main: Der Kapitalismus am Ende. Wirklich?" width="600" height="400" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/kapitalismuspodium.jpg 600w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/kapitalismuspodium-450x300.jpg 450w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></span></p>
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</div>
<p>Mit der aktuellen Wirtschaftskrise scheinen zwar neoliberale Konzepte widerlegt zu sein. Doch welche Wege f&uuml;hren aus der Krise? Walter Oswalt und Robert Kurz diskutierten dar&uuml;ber am 26. M&auml;rz kontrovers auf dem Podium von Humanistischer Union und attac im &uuml;berf&uuml;llten Club Voltaire in Frankfurt am Main. Walter Oswalt leitet das Walter Eucken Archiv in Frankfurt (<a href="http://www.eucken.org/" target="_blank" rel="noopener">http://www.eucken.org</a>) und arbeitet im wissenschaftlichen Beirat von attac mit. Aus ordoliberaler Position heraus kritisiert er sowohl den neoliberalen Kapitalismus, als auch alle Formen des Sozialismus. Seine aktuelle Ver&ouml;ffentlichung tr&auml;gt den Titel &#8222;Good bye Coca Cola. Wege zu einer konzernfreien Marktwirtschaft.&#8220; Robert Kurz ist kapitalismus- und marxismuskritischer Publizist. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift &#8222;Exit&#8220; (<a href="http://www.exit-online.de/" target="_blank" rel="noopener">www.exit-online.de</a>). Bekannt wurde er insbesondere durch sein &#8222;Schwarzbuch Kapitalismus&#8220;, das derzeit in einer &uuml;berarbeiteten Neuauflage erscheint.</p>
<p>Der Neoliberalismus wurde vor &uuml;ber 100 Zuh&ouml;rern und Mitdiskutierenden von zwei Seiten angegriffen: Walter Oswalt forderte, die Konzerne abzuschaffen und den oli-gopolistischen Kapitalismus durch eine egalit&auml;re und mikro-kapitalistische Marktwirtschaft zu &uuml;berwinden. Robert Kurz konnte diesem Konzept nichts abgewinnen. Er sah s&auml;mtliche Formen kapitalistischer Vergesellschaftung kollabieren und fordert den Aufbau einer ausschlie&szlig;lich an den Bed&uuml;rfnissen, statt am Profit orientierten sozialen Ordnung. W&auml;hrend Oswalt f&uuml;r die Vergabe von Mikrokrediten und viele selbstst&auml;ndige Anbieter von Arbeitsleistungen warb, trat Kurz f&uuml;r die Abschaffung des Geldes und das Ende der Lohnarbeit ein. Die Veranstaltung bot eine sehr gute M&ouml;glichkeit, sich mit Interpretationen der Krise auseinander zu setzen, die im Mainstream der &ouml;ffentlichen Er&ouml;rterungen h&auml;ufig unber&uuml;cksichtigt bleiben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/204/publikation/frankfurtmain-der-kapitalismus-am-ende-wirklich/">Frankfurt/Main: Der Kapitalismus am Ende. Wirklich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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