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	<title>Petra Hanf Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Zur Vorbereitung der Weltkonferenz gegen Rassismus</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Sep 2001 11:19:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Pressemitteilung des Forum Menschenrechte vom 31. Juli 2001 zur Vorbereitung der Weltkonferenz gegen Rassismus Mitteilungen Nr. 175, S. 72 Genf / Berlin, den 31. Juli 2001: Forum Menschen&#173;rechte kritisiert das Verhalten der Mitglieds&#173;s&#173;taaten der EU und fordert eine konstruk&#173;tive Verhand&#173;lungs&#173;po&#173;si&#173;tion zur &#220;berwindung der gegen&#173;s&#228;tz&#173;li&#173;chen Stand&#173;punkte. Das Forum Menschenrechte, ein Zusammenschluss von mehrals 40 deutschen Nichtregierungsorganisationen, [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemitteilung des Forum Menschenrechte vom 31. Juli 2001 zur Vorbereitung der Weltkonferenz gegen Rassismus</p>
<p>Mitteilungen Nr. 175, S. 72</p>
<p>Genf / Berlin, den 31. Juli 2001:</p>
<h5>Forum Menschen&shy;rechte kritisiert das Verhalten der Mitglieds&shy;s&shy;taaten der EU und fordert eine konstruk&shy;tive Verhand&shy;lungs&shy;po&shy;si&shy;tion zur &Uuml;berwindung der gegen&shy;s&auml;tz&shy;li&shy;chen Stand&shy;punkte.</h5>
<p>Das Forum Menschenrechte, ein Zusammenschluss von mehr<br />als 40 deutschen Nichtregierungsorganisationen, kritisiert das<br />Verhalten der Mitgliedsstaaten der EU bei der Vorbereitung der<br />Weltkonferenz gegen Rassismus, rassistische Diskriminierung,<br />Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz.<br />In Genf treffen sich vom 30. Juli bis 10. August 2001 alle<br />Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen und mehr als 300<br />Nichtregierungsorganisation aus allen Teilen der Welt, um die<br />vom 31. August bis 07. September 2001 im s&uuml;dafrikanischen<br />Durban stattfindende Weltkonferenz mit der Erarbeitung eines<br />Entwurfes f&uuml;r eine Abschlusserkl&auml;rung und eines &bdquo;Aktionsplanes&ldquo;<br />vorzubereiten. Schon am ersten Tag f&uuml;hrten Vorschl&auml;ge<br />von Kanada, die von den Mitgliedsstaaten der Europ&auml;ischen<br />Union unterst&uuml;tzt wurden, dazu, dass Sklaverei, Sklavenhandel<br />und Kolonialismus als Ursachen rassistischer Gewalt in Frage<br />gestellt und die heute noch bestehenden Folgen f&uuml;r die betroffenen<br />L&auml;nder verneint wurden.<br />&bdquo;Die belgische Delegation vertritt im Namen aller EU-Mitgliedstaaten<br />in den umstrittenen Fragen der Weltkonferenz,<br />wie beispielsweise Folgen der Sklaverei und des Kolonialismus,<br />eine Position, wie sie zuvor nur von den USA vertreten<br />wurde. Hier wird polarisiert und die Weltkonferenz als<br />Ganzes in Frage gestellt&ldquo;, so Nils Rosemann, Vertreter des<br />Forum Menschenrechte bei der Weltkonferenz und den<br />Vorbereitungsverhandlungen.<br />W&auml;hrend unter der Ratspr&auml;sidentschaft Schwedens noch<br />R&uuml;cksichtnahme bei derart heiklen, die eigene Geschichte<br />betreffenden Fragen erkennbar war, hat sich die Position der<br />Mitgliedsstaaten der EU unter der Ratspr&auml;sidentschaft Belgiens<br />merklich der Haltung der USA und Kanadas angen&auml;hert.<br />Diese Position der Mitgliedsstaaten der EU, die immer auch die<br />Position aller Assoziierungskandidaten ist, steht im Gegensatz<br />zum Gru&szlig;wort der Hochkommissarin f&uuml;r Menschenrechte der<br />Vereinten Nationen,Mary Robinson, die gleichzeitig Generalsekret&auml;rin<br />der Weltkonferenz ist.Vor Beginn der erneuten Verhandlungen<br />hatte sie die Staatendelegationen aufgefordert,<br />ihre Argumente und Forderungen dahingehend zu &uuml;berpr&uuml;fen,<br />ob diese zum Gelingen der Weltkonferenz beitr&uuml;gen. Dazu<br />geh&ouml;re auch, dass sich die Staaten zu begangenem Unrecht<br />und dessen heutigen Folgen bekennen.<br />Das Forum Menschenrechte fordert die Mitgliedsstaaten der<br />EU &ndash; vor allem aber die deutsche Delegation zur Weltkonferenz<br />&ndash; auf, eine aktive Verhandlungsposition einzunehmen,<br />um die gegens&auml;tzlichen Standpunkte zu &uuml;berwinden, sonst<br />droht ein Scheitern der Konferenz. Die politischen, sozialen,<br />kulturellen und wirtschaftlichen Konsequenzen des Sklavenhandels<br />und des Kolonialismus m&uuml;ssen ebenso anerkannt<br />werden wie die heute bestehenden Formen von Rassismus<br />und rassistischer Diskriminierung in den eigenen L&auml;ndern.<br />Denn f&uuml;r die Opfer rassistischer Gewalt und Diskriminierung<br />von heute, auch der Nachfahren der Sklaven,muss das<br />Ergebnis der Konferenz in Durban ein Aktionsplan sein, der<br />die heutigen Formen des Rassismus in Industriestaaten benennt<br />und zu konkreten Empfehlungen f&uuml;r Regierungen<br />f&uuml;hrt, um wirksam dagegen vorzugehen.<br />Diese Presseerkl&auml;rung wird von den Mitgliedsorganisationen<br />des Forum Menschenrechte entsprechend ihrem jeweiligen<br />Aufgabengebiet und ihrer Zielsetzung getragen.<br />Sekretariat: Petra Hanf<br />Haus der Demokratie und Menschenrechte<br />Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin<br />Tel. 030-42 02 17 71<br />e-mail: <a href="mailto:forum.menschenrechte%40debitel.net">forum.menschenrechte@debitel.net</a></p>
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