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	<title>Rudolf Ladwig Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Erwin-Fischer-Preis für Taslima Nasrin</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/179/publikation/erwin-fischer-preis-fuer-taslima-nasrin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2002 13:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Intern.Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Pluralismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 179, S.65 Die bengalische &#196;rztin und Schriftstellerin Taslima Nasrin erhielt Ende September auf einer Festveranstaltung im Rahmen einer internationalen Konferenz vom Interessenbund der Konfesssionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) den Erwin-Fischer-Preis.Damit w&#252;rdigte der IBKA e.V. ihr Engagement f&#252;r Weltanschauungs-freiheit und die Rechte der Frauen. Bevor sie Bangladesh verlassen musste, wies Nasrin in ihren Zeitungskolumnen [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/179/publikation/erwin-fischer-preis-fuer-taslima-nasrin/">Erwin-Fischer-Preis für Taslima Nasrin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 179, S.65</p>
<p>Die bengalische &Auml;rztin und Schriftstellerin Taslima Nasrin erhielt Ende September auf einer Festveranstaltung im Rahmen einer internationalen Konferenz vom Interessenbund der Konfesssionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) den Erwin-Fischer-Preis.<br />Damit w&uuml;rdigte der IBKA e.V. ihr Engagement f&uuml;r Weltanschauungs-freiheit und die Rechte der Frauen. Bevor sie Bangladesh verlassen musste, wies Nasrin in ihren Zeitungskolumnen haupts&auml;chlich auf die Unterdr&uuml;ckung der Frauen in religi&ouml;s gepr&auml;gten Gesellschaften hin. Sie kritisierte, dass die M&auml;nner ihre patriarchische Macht auch heute noch mit der Religion begr&uuml;nden. Das lenkte den Zorn der Fundamentalisten auf die Autorin. 1993 spitzte sich die Lage zu, als sie in ihrem Roman &bdquo;Lajja &ndash; Scham&ldquo; anhand einer fiktiven Familie<br />die reale Diskriminierung der hinduistischen Minderheit in Bangladesh, wo der Islam Staatsreligion ist, thematisierte. Im<br />September 1993 wurde die Fatwa &uuml;ber sie verh&auml;ngt. Nasrin lebt seitdem im Exil und hat etliche Auszeichnungen bekommen, neben Literaturpreisen unter anderem den Menschenrechtspreis der franz&ouml;sischen Regierung und den Sacharow-Preis des europ&auml;ischen Parlaments.<br />Der Erwin-Fischer-Preis &ndash; benannt nach dem 1996 verstorbenen<br />gleichnamigen Rechtsanwalt und B&uuml;rgerrechtler &ndash; wurde zum dritten Mal verliehen. Die fr&uuml;heren Preistr&auml;ger sind Ursula und Johannes Neumann sowie Karlheinz Deschner. Die Laudatio auf Taslima Nasrin wird Christa Stolle halten, die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin von Terre des Femmes.</p>
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<p>ausf&uuml;hrlichere Informationen finden Sie auf den Netzseiten<br /><a href="http://www.ibka.org/" target="_blank" rel="noopener">http://www.ibka.org</a> sowie <a href="http://taslimanasrin.com/" target="_blank" rel="noopener">http://taslimanasrin.com</a><br /><a href="http://www.deschner.info/" target="_blank" rel="noopener">http://www.deschner.info</a> und<br /><a href="http://www.terre-des-femmes.de/" target="_blank" rel="noopener">http://www.terre-des-femmes.de</a><br />F&uuml;r weitere Ausk&uuml;nfte steht Ihnen Rudolf Ladwig,<br />Spielbrinkstr. 26, 58135 Hagen,Tel./Fax: 02331-401037,<br />e-Mail: <a href="mailto:info%40ibka.org">info@ibka.org</a> zur Verf&uuml;gung.</p>
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		<title>Kopftuchentscheidung</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/163/publikation/kopftuchentscheidung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 1998 15:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Religion: Symbole]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 163, S. 79 Gleich mehrere Stellungnahmen von HU-Mitgliedern besch&#228;ftigen sich mit der nebenstehend abgedruckten Pressemitteilung zur Kopftuchentscheidung und werden im folgenden wiedergegeben. Leserbrief, Sonntag, 9. 8. 1998, 10:13 Uhr Zur HU-Pressemitteilung von J&#252;rgen Roth vom 5. August 1998 zur Koftuchentscheidung von Ministerin Schavan Selbstverst&#228;ndlich tritt die Humanistische Union f&#252;r die Trennung von Staat [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/163/publikation/kopftuchentscheidung/">Kopftuchentscheidung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 163, S. 79</p>
<p><i>Gleich mehrere Stellungnahmen von HU-Mitgliedern besch&auml;ftigen sich mit der nebenstehend abgedruckten Pressemitteilung zur Kopftuchentscheidung und werden im folgenden wiedergegeben.</i></p>
<p>Leserbrief, Sonntag, 9. 8. 1998, 10:13 Uhr</p>
<p>Zur HU-Pressemitteilung von J&uuml;rgen Roth vom 5. August 1998 zur Koftuchentscheidung von Ministerin Schavan</p>
<p>Selbstverst&auml;ndlich tritt die Humanistische Union f&uuml;r die Trennung von Staat und Kirche ein. Es ist aber zwischen pers&ouml;nlichen Bekleidungsst&uuml;cken, also individueller Weltanschauungsfreiheit in der &Ouml;ffentlichkeit und dem offiziellen Wandkruzifix, also &bdquo;&ouml;ffentlicher Weltanschauungsbekundung&ldquo; der Schule (des Staates) selbst, zu differenzieren. Vielleicht ist es auch gar kein Konsens in der HU, da&szlig; wir &ndash; in der Abw&auml;gung zwischen der Bekenntnisfreiheit der Lehrerin und den Rechten der Sch&uuml;lerinnen &ndash; bezogen auf &ouml;ffentliche Schulen zu der &Uuml;berzeugung kommen, da&szlig; schon das Zeigen von weltanschaulichen Symbolen aller Art auch den Lehrkr&auml;ften untersagt sein sollte. Au&szlig;erdem findet diese Debatte in einem Bundestagswahlkampf statt, in dem sich Populisten und Stammtischredner aller Seiten an Hetze gegen Minderheiten und insbesondere gegen MigrantInnen zu &uuml;berbieten suchen. Frau Ministerin Schavan hat hier auch entsprechendem Druck nachgegeben. In diesem Kontext erscheint die Pressemitteilung der HU vom 05. August 1998 merkw&uuml;rdig bla&szlig;, geradezu &bdquo;geschichtslos&ldquo; und ohne Grundrechtsabw&auml;gung im Gleichbehandlungssinne. Die Folge der Entscheidung der Ministerin, die zugleich Vizepr&auml;sidentin im ZK der Katholiken ist, bedeutet mitnichten den Einstieg in die laizistische Schule, sondern durch das Verbot des Kopftuches explizit die ausschlie&szlig;liche Privilegierung christlicher und j&uuml;discher religi&ouml;ser Symbole. Das Ergebnis der Entscheidung der Ministerin ist demnach ebenso unplausibel wie ihre Begr&uuml;ndung. Letzteres war ja durchaus schon erkannt worden. Die richtige Forderung w&auml;re es nun aber gewesen, von der Ministerin deutlich Konsequenz einzufordern, statt ihr f&auml;lschlich eine gute Entscheidung zu attestieren. Solange jedoch Kipa und Halskreuz ausdr&uuml;cklich nicht verboten werden, mu&szlig; auch Muslimen das Kopftuch gestattet werden. Eine &bdquo;Kleiderordnung&ldquo; kann nur f&uuml;r alle Lehrkr&auml;fte gleicherma&szlig;en gelten. Der jetzige Zustand ist demnach nur eine einseitige Diskriminierung derjenigen muslimischer Lehrkr&auml;fte, die das traditionelle Kopftuch gerne tragen w&uuml;rden.</p>
<p>Rudolf Ladwig, (E-Mail: <a href="mailto:Rladwig761%40aol.com">Rladwig761@aol.com</a> oder <a href="mailto:rl%40koma.free.de">rl@koma.free.de</a>)</p>
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