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	<title>Tagungsankündigung Archive - Humanistische Union</title>
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	<item>
		<title>Säkularer Staat und religiöse Werte</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/202/publikation/saekularer-staat-und-religioese-werte-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[humanistischeunion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 16:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Samstag, 29. November 2008 in München. Aus: Mitteilungen Nr. 202 S. 15 In verschiedenen Zusammenhängen werden von wertkonservativen Kreisen, vor allem von den Kirchen, Thesen verfochten, die einer Zementierung historisch bedingter Privilegien der beiden christlichen Kirchen und dem Monopolanspruch auf gesellschaftliche Werte gleichkommen würden. Solche Thesen lauten beispielsweise: Die abendländische Gesellschaft fußt allein auf christlichen [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/202/publikation/saekularer-staat-und-religioese-werte-1/">Säkularer Staat und religiöse Werte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Samstag, 29. November 2008 in München. Aus: Mitteilungen Nr. 202 S. 15</p>
<p>In verschiedenen Zusammenhängen werden von wertkonservativen Kreisen, vor allem von den Kirchen, Thesen verfochten, die einer Zementierung historisch bedingter Privilegien der beiden christlichen Kirchen und dem Monopolanspruch auf gesellschaftliche Werte gleichkommen würden. Solche Thesen lauten beispielsweise:</p>
<ul>
<li>Die abendländische Gesellschaft fußt allein auf christlichen Grundwerten</li>
<li>Ohne Religion kann es keinen Wertekonsens geben</li>
<li>Ein weltanschaulich neutraler Staat darf selbst keinen Werteunterricht erteilen.</li>
</ul>
<p>Eine andere These hat ähnlich große Verbreitung gefunden: „Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann.” Diese Behauptung, die auch als „Böckenförde-Diktum“ bekannt ist, dient heute zur Begründung von Partnerschaften zwischen Staat und Kirchen, sei es bei der Erziehung, bei der Gesetzgebung und nicht zuletzt bei der Alimentierung der Religionsgesellschaften. Während der Tagung sollen diese Thesen aus humanistischer und verfassungsrechtlicher Sicht kritisch überprüft werden. Und es soll gezeigt werden, wie anhand von religionsneutralen und universellen Prinzipien ein Wertekonsens, also eine Ethik für alle, erreicht und vermittelt werden kann. Dies ist dringend nötig, weil die deutsche Gesellschaft heute durch einen weltanschaulichen und religiösen Pluralismus gekennzeichnet ist, der sich in einer Vielfalt individueller Lebensformen mit persönlichen Sinnentwürfen spiegelt.<br />
Die Tagung ist eine Kooperation der Humanistischen Union Südbayern und der Petra-Kelly-Stiftung.</p>
<p><b>Programm</b></p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td>
<p class="bodytext">10.00h</p>
</td>
<td>
<p class="bodytext">Begrüßung: Heide Hering (Petra-Kelly-Stiftung) &amp; Dr. W. Tim Hering (Humanistische Union)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p class="bodytext">10.15h</p>
</td>
<td>
<p class="bodytext">Leitkultur Humanismus und Aufklärung – Wie christlich sind unsere Werte? Dr. Michael Schmidt-Salomon, (Giordano-Bruno-Stiftung, Mastershausen)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p class="bodytext">10.55h</p>
</td>
<td>
<p class="bodytext">Diskussion</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p class="bodytext">11.35h</p>
</td>
<td>
<p class="bodytext">Werte, Religion und Toleranz im säkularen Staat. Mit kritischen Anmerkungen zum „Böckenförde-Diktum&#8220;, Prof. Dr. Hartmut Kreß (Ev.-theol. Fakultät, Universität Bonn)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p class="bodytext">12.15h</p>
</td>
<td>
<p class="bodytext">Diskussion</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p class="bodytext">12.55h</p>
</td>
<td>
<p class="bodytext">Mittagspause</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p class="bodytext">14.30h</p>
</td>
<td>
<p class="bodytext">Bekenntnisneutrale Wertevermittlung an Schulen,  Werner Fuß (Fachverband Ethik, München)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p class="bodytext">15.00h</p>
</td>
<td>
<p class="bodytext">Diskussion</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p class="bodytext">15.50h</p>
</td>
<td>
<p class="bodytext">Kaffeepause</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p class="bodytext">16.05h</p>
</td>
<td>
<p class="bodytext">Podiumsdiskussion: Säkularer Staat, Religionsfreiheit, Toleranz und ihre Grenzen mit Dr. Michael Schmidt-Salomon, Prof. Dr. Hartmut Kreß, Werner Fuß, moderiert von Jadwiga Adamiak (Journalistin)</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><b>Tagungsort &amp; Anmeldung<br />
</b>Die Tagung findet am 29. November 2008 von 10-17 Uhr im Raum EG 0.131 des Münchner Gasteigs (Rosenheimer Straße 5, 81667 München) statt. Es wird um eine vorherige Anmeldung bei der Humanistischen Union München gebeten, per Fax 089 / 859 30 44 oder E-Mail <a href="mailto:humanistische-union%40link-m.de">humanistische-union@link-m.de</a>.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Online-Durchsuchungen. Konsequenzen des Karlsruher Richterspruchs</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/200/publikation/online-durchsuchungen-konsequenzen-des-karlsruher-richterspruchs-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 15:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Fachtagung am 28. April 2008 in Berlin. Mitteilungen Nr. 200, Seite 3 Mit seiner Entscheidung zur Online-Durchsuchung hat das Bundesverfassungsgericht festgestellt, dass die Nutzung von Personalcomputern, Mobiltelefonen und anderen IT-Systemen keinen Verzicht auf die Preisgabe der Privatsph&#228;re bedeutet. F&#252;r die Daten auf solchen Systemen gilt ab sofort ein dem Wohnungsgrundrecht vergleichbarer Schutz. Mit dem &#8222;Recht [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/200/publikation/online-durchsuchungen-konsequenzen-des-karlsruher-richterspruchs-1/">Online-Durchsuchungen. Konsequenzen des Karlsruher Richterspruchs</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fachtagung am 28. April 2008 in Berlin.</p>
<p>Mitteilungen Nr. 200, Seite 3</p>
<p>Mit seiner Entscheidung zur Online-Durchsuchung hat das Bundesverfassungsgericht festgestellt, dass die Nutzung von Personalcomputern, Mobiltelefonen und anderen IT-Systemen keinen Verzicht auf die Preisgabe der Privatsph&auml;re bedeutet. F&uuml;r die Daten auf solchen Systemen gilt ab sofort ein dem Wohnungsgrundrecht vergleichbarer Schutz. Mit dem &bdquo;Recht auf Gew&auml;hrleistung der Vertraulichkeit und Integrit&auml;t informationstechnischer Systeme&#8220; haben die Richterinnen und Richter ein neues &bdquo;IT-Grundrecht&#8220; festgeschrieben und das allgemeine Pers&ouml;nlichkeitsrecht auf die digitale Privatsph&auml;re &uuml;bertragen.</p>
<p>Die Auswirkungen dieser Entscheidung werden &uuml;ber den Gegenstand der urspr&uuml;nglichen Beschwerde, die Online-Durchsuchung privater Computer durch den Verfassungsschutz in NRW, hinausgehen und viele andere Rechtsfragen betreffen. Deshalb wollen die Humanistische Union und die Friedrich-Naumann-Stiftung f&uuml;r die Freiheit auf einer Fachtagung die Konsequenzen dieses richtungsweisenden Urteils diskutieren. Wir laden alle Interessierten herzlich zu der Veranstaltung ein.</p>
<h5>Tagungsort</h5>
<p>Die Tagung findet im Festssaal des Berliner Roten Rathauses statt:</p>
<blockquote>
<p class="bodytext">Berliner Rathaus<br />Rathausstra&szlig;e 15<br />10178 Berlin<br />U/S-Bahn Alexanderplatz</p>
</blockquote>
<h5>Teilnahme und Anmeldung</h5>
<p>Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nach vorheriger Anmeldung kostenfrei. Geben Sie bei Ihrer Anmeldung bitte Ihren Namen sowie die Anzahl der Personen an, die Sie begleiten. Sie k&ouml;nnen sich auf der Homepage der Friedrich-Naumann-Stiftung anmelden oder alternativ per Mail, Fax oder Post an:</p>
<blockquote>
<p class="bodytext">Friedrich-Naumann-Stiftung f&uuml;r die Freiheit<br />Regionalb&uuml;ro Berlin-Brandenburg / Hauptstadtb&uuml;ro<br />Reinhardtstra&szlig;e 12<br />10117 Berlin<br />Tel.: 030 / 288 778 40<br />Fax: 030 / 288 778 49<br /><a href="mailto:wolfgang.schweiger%40fnst-freiheit.org">wolfgang.schweiger@fnst-freiheit.org</a><br />Internet: <a href="http://www.fnst-freiheit.org/" target="_blank" rel="noopener">http://www.fnst-freiheit.org</a></p>
</blockquote>
<p>Die Beitr&auml;ge der Tagung werden in einem Sammelband publiziert, der im Berliner Wissenschafts-Verlag erscheint.</p>
<h5>Programm</h5>
<p>9.30 Uhr Begr&uuml;&szlig;ung und Einf&uuml;hrung</p>
<p><i>Prof. Dr. Rosemarie Will</i>, Humboldt-Universit&auml;t zu Berlin und Bundesvorsitzende der Humanistischen Union (HU)</p>
<p><i>Dr. Dr. h.c. Burkhard Hirsch</i>, Rechtsanwalt und Bundestagsvizepr&auml;sident a.D.: In dubio pro libertate</p>
<p>10.30 Uhr <b>Verfassungsrecht</b></p>
<p><i>Prof. Dr. Oliver Lepsius</i>, Universit&auml;t Bayreuth: Das Computer-Grundrecht. Herleitung, Funktion, &Uuml;berzeugungskraft</p>
<p><i>Dr. Maximilian Warntjen</i>, Rechtsanwalt, Berlin: Kernbereichsschutz</p>
<p>12.00 Uhr <b>Datenschutzrecht</b></p>
<p><i>Dr. Alexander Dix</i>, Datenschutzbeauftragter Berlin: Neue Perspektiven f&uuml;r den Schutz personenbezogener Daten?</p>
<p>12.45 Uhr Mittagspause</p>
<p>13.30 Uhr <b>Konsequenzen f&uuml;r das Recht der Inneren Sicherheit</b></p>
<p><i>Prof. Dr. Hans-Heiner K&uuml;hne</i>, Universit&auml;t Trier: Strafprozessuale Konsequenzen</p>
<p><i>Dr. Fredrik Roggan</i>, Rechtsanwalt und stellvertretender Bundesvorsitzender HU: Folgerungen f&uuml;r das Geheimdienst- und Polizeirecht</p>
<p>15.00 Uhr Kaffeepause</p>
<p>15.30 Uhr <b>Technik der Online-Durchsuchung</b></p>
<p><i>Prof. Dr. Andreas Pfitzmann</i>, Technische Universit&auml;t Dresden: Die Perspektive des Informatikers auf das Urteil</p>
<p>16.30 Uhr <b>B&uuml;rgerechte</b></p>
<p><i>Prof. Dr. Martin Kutscha</i>, FHVR Berlin: Neue Chancen f&uuml;r die digitale Privatsph&auml;re</p>
<p>17.30 Uhr <b>Rechtspolitik</b></p>
<p>Gerhart Rudolf Baum, Rechtsanwalt und Bundesminister a.D.: Zum Umgang des Gesetzgebers mit der Rechtsprechung des BVerfG</p>
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