{"id":14747,"date":"2001-09-01T12:00:00","date_gmt":"2001-09-01T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/aus-den-anfaengen-der-hu-persoenliche-erfahrungen\/"},"modified":"2021-08-30T15:37:37","modified_gmt":"2021-08-30T13:37:37","slug":"aus-den-anfaengen-der-hu-persoenliche-erfahrungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/ueber-uns\/verein\/geschichte\/aus-den-anfaengen-der-hu-persoenliche-erfahrungen\/","title":{"rendered":"Aus den Anf\u00e4ngen der HU. Pers\u00f6nliche Erfahrungen"},"content":{"rendered":"<p>Es ist heute kaum mehr vorstellbar, dass im Sommer 1961 eine &#8222;Figaro&#8220;-Inszenierung wegen eines angeblich &#8222;unsittlichen&#8220; B&uuml;hnenbildes verboten wurde. Zu sehen waren verschn&ouml;rkelt auf einen Plafond gemalte Putten, eher skizzenhaft, es bedurfte der Phantasie, sie zu deuten.<\/p>\n<p>Der b&auml;rtige Apostel und Kultusminister von Bayern, Aloys Hundhammer, schritt regierungsamtlich ein. Zu Zeiten des Adenauerstaates galt es, die Werte des &#8222;christlichen Abendlandes&#8220; zu verteidigen und das, was man amtlicherseits darunter verstand. Die Erhaltung des Einflusses der Kirchen geh&ouml;rte unbedingt dazu.<\/p>\n<p>Dies ist der Gr&uuml;ndungsmythos der Humanistischen Union, die kurz darauf von dem damaligen Abteilungsleiter beim bayrischen Rundfunk, Gerhard Szczesny, gegr&uuml;ndet wurde, &#8211; ein Zeichen nicht nur des Protestes, sondern der Versuch, Gegenpositionen zu sammeln und ihnen Einfluss zu verschaffen. Der Gr&uuml;ndungsaufruf der Humanistischen Union (HU) ist gepr&auml;gt vom Pathos der Aufkl&auml;rungstradition, formuliert aber ebenso deutlich politische Forderungen. &#8222;Die Erl&ouml;sung des Denkens aus der Vormundschaft der Theologie, die Befreiung des Menschen aus den Fesseln obrigkeitsstaatlicher und klerikaler Bindungen, die Verk&uuml;ndung der Menschenrechte und Menschenpflichten, der Ausbau von Erziehungs-, Bildungs- und F&uuml;rsorgeeinrichtungen, die allen B&uuml;rgern offenstehen, die Entfaltung einer freien Wissenschaft, Presse, Literatur und Kunst &#8211; dies alles sind nicht Entartungen, sondern Grundbedingungen des Lebens in einer zivilisierten Gesellschaft.&#8220; Als zentrale Forderung zeichnete sich eine rigorose Trennung von Staat und Kirche ab. &#8222;Die im Grundgesetz der Deutschen Bundesrepublik verankerten Rechte der freien Pers&ouml;nlichkeitsentfaltung, der Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit, der freien Meinungs&auml;u&szlig;erung, Information und Forschung sind l&auml;ngst durch eine christlich-konfessionalistische Regierungspraxis ausgeh&ouml;hlt, wenn nicht au&szlig;er Kraft gesetzt.&#8220; Dies war keineswegs als Kampfansage gegen die beherrschenden christlichen Kirchen gedacht, sondern aus der &#8222;&Uuml;berzeugung, da&szlig; nur die Freiheit, zwischen sehr verschiedenen Weltdeutungen und Existenzweisen w&auml;hlen zu k&ouml;nnen, ein menschenw&uuml;rdiges Dasein m&ouml;glich macht.&#8220;<\/p>\n<p>Die Gr&uuml;nder der Humanistischen Union waren vor allem Professoren der geistes- und sozialwissenschaftlichen F&auml;cher, einige Juristen, Gewerkschaftler, auch Theologen (woran Szczesny viel lag) und Publizisten, bald auch prominente Abgeordnete der SPD und der FDP. Eine nicht unerhebliche Gruppe waren Psychoanalytiker, unter ihnen auch Alexander Mitscherlich. Eine &#8222;kulturpolitische Korrespondenz&#8220;, die unter dem Namen &#8222;vorg&auml;nge&#8220; monatlich erschien (Vorg&auml;nger der noch heute erscheinenden Zeitschrift gleichen Namens), diente vor allem der Dokumentation einschl&auml;giger politischer Vorkommnisse und ihrer Kommentierung und war zugleich Sprachrohr einer &#8222;Gegen&ouml;ffentlichkeit&#8220;, ein damals h&auml;ufig gebrauchter Ausdruck.<\/p>\n<p>Man sollte aus heutiger Sicht nicht untersch&auml;tzen, dass in den f&uuml;nfziger und fr&uuml;hen sechziger Jahren die Schicht der liberalen oder linken Intelligenz klein und ohne gro&szlig;en Einfluss war, dass es in allen kulturellen Bereichen noch ein ausgepr&auml;gtes Duckm&auml;usertum gab, und die &ouml;ffentliche (oder ver&ouml;ffentlichte) Meinung von zwei zentralen verinnerlichten Instanzen gepr&auml;gt war: einem weitreichend zugestandenen Einfluss der Kirchen und einem aggressiven und unreflektierten Antikommunismus. Einen Autor wie Brecht in der Schule zu lesen, war undenkbar in einer Zeit, als der Au&szlig;enminister Brentano sogar im Bundestag gegen eben diesen Brecht auf der B&uuml;hne wettern konnte. Und in den Schulen war es g&auml;ngige Praxis, den Unterricht in der &#8222;christlichen Konfessionsschule&#8220; mit einem Schulgebet zu beginnen. Dass man mit mangelhaften Leistungen im Hauptfach (!) Religion sogar &#8222;sitzenbleiben&#8220; konnte, habe ich selbst erfahren m&uuml;ssen.<\/p>\n<p>Eine Organisation zu gr&uuml;nden, die nicht nur im kulturellen Bereich, sondern vor allem in den Bildungseinrichtungen eine klare Front bezog und nicht nur durch Veranstaltungen mit prominenten Rednern einen Gegenkurs propagierte, sondern auch zur Gegenwehr ermunterte und &ouml;ffentliche Unterst&uuml;tzung versprach, die dar&uuml;ber hinaus mit (zun&auml;chst aussichtslosen) Musterprozessen die Diskussion anheizte, indem sie die inneren Widerspr&uuml;che dieses Staatswesens aufdeckte, eine Organisation zu gr&uuml;nden, die versteckten Einzelk&auml;mpfern ein &ouml;ffentliches Forum bot und eine Phalanx von nicht einfach zur Seite zu dr&auml;ngenden einflussreichen Pers&ouml;nlichkeiten wirkungsvoll versammelte, &#8211; eine solche Organisation zu gr&uuml;nden, war in diesen durchaus noch finsteren Zeiten ein ermutigendes Zeichen der Auflehnung und so ist es kein Wunder, dass in k&uuml;rzester Zeit in zahlreichen St&auml;dten Ortsverb&auml;nde gegr&uuml;ndet wurden, Sammelbecken verstreuter Gleichgesinnter, die endlich die Chance sahen, eine lokale &Ouml;ffentlichkeit zu konstituieren und zugleich ihre regionalen Konflikte wirksam bearbeiten zu k&ouml;nnen. Auch an den Universit&auml;ten g&auml;rte es bereits, wenn auch &auml;u&szlig;erlich alles noch &#8222;in Schlips und Kragen&#8220; ablief und von inneruniversit&auml;ren Konflikten noch wenig zu sp&uuml;ren war. So wurde bereits 1962 die Humanistische Studentenunion gegr&uuml;ndet, die bald an allen wichtigen Universit&auml;ten vertreten war.<\/p>\n<h5>Vom Honora&shy;ti&shy;o&shy;ren&shy;club zur B&uuml;rger&shy;rechts&shy;be&shy;we&shy;gung<\/h5>\n<p>Es soll hier nicht die Geschichte der HU ausgebreitet werden, ich m&ouml;chte nur auf ein paar Aspekte aufmerksam machen, wie aus dieser kulturpolitischen Vereinigung, die ihren etwas unklar hochtrabenden Namen durchaus programmatisch trug, eine B&uuml;rgerrechtsbewegung werden konnte, denn das war sie damals &#8211; zumindestens gemessen an dem, was wir heute unter B&uuml;rgerrechten verstehen &#8211; durchaus noch nicht. Es ist nicht so, dass die HU einen vollst&auml;ndigen Wechsel ihrer Themen vollzogen h&auml;tte, ganz im Gegenteil: erstaunlich viele Themen sind bis heute aktuell geblieben, obwohl die Akzentuierung sich doch etwas verschoben hat. Heute geht die HU nicht mehr von dem alten Aufkl&auml;rungspathos aus, sondern von einer konsequenten Position der Verteidigung von B&uuml;rgerrechten als einem fundamental wichtigen und unantastbaren Kernbereich in einer eher diffus pluralistischen und zunehmend global bestimmten Gesellschaft. Hoffentlich.<\/p>\n<p>Manches an ihrem Erscheinungsbild hat die HU seit ihrer Gr&uuml;ndungsphase beibehalten. Zum Beispiel das Layout, so wie es noch heute ihren Briefkopf ziert. Das ist nicht nur Tradition, sondern symbolisiert auch politische Entscheidungen, eine bestimmte Strategie. Im Briefkopf wird nicht nur eine breite Spalte in Rotdruck gef&uuml;hrt, die die Vorstandsmitglieder auflistet, sondern sie enth&auml;lt auch die Namen eines Beirates, in den immer wieder neue Mitglieder mit ihrem wichtigsten Titel aufgenommen werden. Dieser Beirat hat keine nennenswerte Funktion au&szlig;er der &#8222;prominent&#8220; zu sein, &#8211; ohne dieses gewiss fragw&uuml;rdige Kriterium kommt keiner hinein. Die HU glaubt bis heute, dieser &#8222;F&uuml;rsprecher mit klingendem Namen&#8220; zu bed&uuml;rfen, sie vertraut also nicht allein auf die Kraft ihrer Argumente. In der Gr&uuml;ndungsphase freilich waren die gro&szlig;en Namen noch Ausweis einer intellektuellen Kraft und der Zusammengeh&ouml;rigkeit: ein Schutzschild nach au&szlig;en und zugleich ein Bekenntnis, das einschloss, jederzeit f&uuml;r die gemeinsamen Ziele einzustehen. Die auf dem Briefkopf standen, waren auch die, die jederzeit f&uuml;r die HU &ouml;ffentlich eintraten, mit Vortr&auml;gen, Gutachten und Stellungnahmen zur Verf&uuml;gung standen.<\/p>\n<p>Bei allem politischen Engagement &#8211; und dazu geh&ouml;rte auch eine Flexibilit&auml;t und Schnelligkeit bei der Antwort auf die Tagesereignisse und Zeitungsmeldungen, wie sie heute kaum noch anzutreffen ist, &#8211; im Grunde war die HU in ihren Anf&auml;ngen vor allem ein Honoratiorenverein. Ein sehr gut vernetzter obendrein, denn fast alle kannten sich pers&ouml;nlich, viele verbanden lange pers&ouml;nliche Bekanntschaften und Freundschaften. Und die &#8222;vorg&auml;nge&#8220; waren bewusst als &#8222;kulturpolitische Korrespondenz&#8220; gestaltet, waren also auch f&uuml;r die Mitglieder ein sehr aktuelles Informationsmedium.<\/p>\n<p>Aber der Erfolg wurde auch sehr bald zum Problem. Denn die vielen Ortsverb&auml;nde, die &uuml;berall entstanden, dazu die &#8222;Humanistische Studenten-Union&#8220; (HSU), die ebenso starken Zulauf fand, entwickelten rasch ein Eigenleben mit eigenen Vorst&auml;nden, eigenen Schwerpunkten der Arbeit, eigenen Vorstellungen &uuml;ber wichtige Themen usf. Honoratioren interessieren sich h&auml;ufig nicht so sehr f&uuml;r Organisationsfragen, sondern pflegen eher ihre informellen Kontakte, in deren Rahmen sich Sachfragen ja auch sehr effizient abstimmen lassen. Aber die neu entstehenden Strukturen der Ortsverb&auml;nde waren damit nur schwer vereinbar. Gewiss, in M&uuml;nchen gab es einen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der HU, der die gesamte Arbeit koordinieren sollte. Aber er agierte nicht sehr gl&uuml;cklich. (Und &uuml;berdies gab es die Eigent&uuml;mlichkeit, dass in M&uuml;nchen therapeutische Verflechtungen zwischen Psychoanalytikern, die im Vorstand sa&szlig;en, und anderen HU-Verantwortlichen, die ihre Klienten waren, f&uuml;r einen unguten Dauerstreit sorgten, von dem selbst der Vorsitzende der HU, Gerhard Szczesny, nicht verschont blieb. In anderen Ortsverb&auml;nden war man h&ouml;chst befremdet &uuml;ber das, was davon bekannt wurde.) So war es nicht verwunderlich, dass unter den Mitgliedern der HU der Wunsch nach klareren Strukturen laut wurde, nach festgelegten Verantwortlichkeiten und Verbindlichkeiten f&uuml;r den Verband. In einer Mitgliederversammlung in Kassel sollte dar&uuml;ber beraten werden.<\/p>\n<h5>Showdown in Kassel<\/h5>\n<p>Wer im November 1967 in Kassel dabei war, wird sich nur mit einem gewissen Schaudern erinnern, denn es kam zu einer Kraftprobe unterschiedlicher politischer &#8222;Kulturen&#8220;: Um Szczesny gruppierten sich jene, die die HU als einen gro&szlig;en Freundeskreis verstanden, der in dieser Weise auch seine politischen Anliegen vertreten sollte &#8211; eher informell, bestenfalls mit Mitgliederversammlungen. Auf der anderen Seite waren diejenigen, die eine straff organisierte HU bevorzugten und &#8211; entsprechend den demokratischen Zielsetzungen der HU &#8211; auch die innerverbandliche Demokratie forderten, also auch ein Delegiertenwesen. Da es sich in Kassel um eine Mitgliederversammlung handelte, versuchte jede Seite m&ouml;glichst viele Unterst&uuml;tzer mitzubringen. Nat&uuml;rlich musste erst einmal gepr&uuml;ft werden, ob sie &uuml;berhaupt Mitglieder waren. Szczesnys Freunde waren klar in der Minderheit, von seinen Honoratioren waren die meisten erst gar nicht erschienen. Die anderen, vor allem der Berliner Ortsverband, wurden angeleitet von einem Organisationssoziologen, Walter Girschner, der das ganze taktische Arsenal von Gro&szlig;verb&auml;nden, wie etwa der SPD, studiert hatte und auch &uuml;ber s&auml;mtliche Gesch&auml;ftsordnungstricks verf&uuml;gte, wie man sie im Zusammenhang mit Parteitagen kennen lernen kann. Mit allen Finessen wurde nun f&uuml;r die HU eine neue Satzung verabschiedet, die mit unwesentlichen Modifikationen bis heute gilt. F&uuml;r Szczesny war das gewiss nicht mehr die HU, wie er sie sich vorgestellt hatte, jedoch muss man zu seiner Ehre sagen, dass er sich bereit erkl&auml;rte, als Bundesvorsitzender weiterzuarbeiten, denn noch war die HU in der &Ouml;ffentlichkeit vor allem auch mit seinem Namen identifiziert. Doch sein R&uuml;ckzug wurde in Kassel eingeleitet, und es war der gro&szlig;en Integrationskraft Walter Fabians zu verdanken, der ab 1969 f&uuml;r vier Jahre Bundesvorsitzender wurde, dass der weitere R&uuml;ckzug Gerhard Szczesnys aus der HU so ger&auml;uschlos und f&uuml;r den Verband unsch&auml;dlich verlief.<\/p>\n<p>Szczesnys St&auml;rke bestand vor allem darin, Verbindungen zwischen heterogenen Pers&ouml;nlichkeiten herzustellen und sie zum Gespr&auml;ch &uuml;ber gro&szlig;e Themen zusammenzubringen. Dar&uuml;ber hinaus f&uuml;hrte er seinem Freundeskreis auch verm&ouml;gende Pers&ouml;nlichkeiten zu, die bereit waren, seine publizistischen und verlegerischen Unternehmungen zu finanzieren. Auch die HU profitierte in ihren Anf&auml;ngen von diesem auf die Person Szczesnys fixierten Unterst&uuml;tzungssystem.<\/p>\n<p>Wenn man sich die Vielzahl von Themen ansieht, mit denen sich die HU seit ihrer Gr&uuml;ndung besch&auml;ftigt hat &#8211; sie aufzuz&auml;hlen und auch nur ihre Zielsetzungen anzugeben, w&uuml;rde allein einen umfangreichen chronikalen Beitrag ausmachen &#8211; zeigt sich sowohl Konstanz wie auch Ver&auml;nderung. Beides h&auml;ngt wesentlich mit der Gesellschaftsgeschichte der Bundesrepublik zusammen und, in der Rhythmik, mit der Themen in den Vordergrund dr&auml;ngen oder eine Zeit lang wieder in den Hintergrund treten, spiegelt sich auch etwas von der Erfolgsgeschichte der HU.<\/p>\n<p>Das Verh&auml;ltnis von Kirche und Staat spielte in den ersten Jahren eine beherrschende Rolle in vielen Bereichen der Bildungs-, Justiz- und Innenpolitik. In Erwin Fischer, der mit seinem Buch &#8222;Die Trennung von Staat und Kirche&#8220; b&uuml;ndig die zentralen Forderungen formuliert hatte, gewann die HU aber auch einen z&auml;hen und ausdauernden Juristen, der &uuml;ber Jahrzehnte und auch mit Erfolg versuchte, dieses Thema vor dem Bundesverfassungsgericht durchzufechten. In der &Ouml;ffentlichkeit verlor dies Thema zwischendurch an Bedeutung, als Streit um Grundrechte ist es bis heute nicht g&auml;nzlich ausgestanden. &Uuml;berhaupt geh&ouml;rt es zu den Ver&auml;nderungen im Erscheinungsbild der HU, dass anf&auml;nglich das &ouml;ffentliche Wortgefecht, die publizistische Auseinandersetzung einen gr&ouml;&szlig;eren Stellenwert hatte und die HU dadurch auch st&auml;rker und wortm&auml;chtiger wahrgenommen wurde. Doch sehr bald gab es eine Verlagerung in Bereiche, die vielleicht zwar erfolgreicher bearbeitet werden konnten, sich aber der Wahrnehmung durch Presse und Medien mehr entzogen. Vor allem der Einfluss auf die Gesetzgebung durch Stellungnahmen, Alternativentw&uuml;rfe, Formulierungshilfen und Gutachten. Hier ist vor allem die Reform des Strafgesetzbuches zu nennen, die Ende der sechziger Jahre begonnen wurde. Nur ein kleiner Teil davon &#8211; etwa die Abschaffung des &sect; 175 StGB (Homosexualit&auml;t) &#8211; fand auch ein gr&ouml;&szlig;eres Echo in der &Ouml;ffentlichkeit. Die Verlagerung eines Gro&szlig;teils der Arbeit der HU in den justizpolitischen Sektor hat bis heute angehalten: ihr f&uuml;r die &ouml;ffentliche Wahrnehmung eher schwieriger Charakter ist bis heute f&uuml;r die HU ein Problem.<\/p>\n<p>In den siebziger Jahren begann in der Bundesrepublik mit dem &uuml;berraschenden Ph&auml;nomen des Terrorismus eine verdeckte Staatskrise, die in der grotesk anmutenden Hilflosigkeit begr&uuml;ndet lag, selbstbewusst mit den vorhandenen legitimierten Mitteln zu reagieren. Stattdessen wurde mit einer Vielzahl von &#8222;Terroristen-Gesetzen&#8220; (neue Straftatbest&auml;nde, Kontaktsperre, Verteidigereinschr&auml;nkungen etc.) versucht, einen Erfolg herbeizuzwingen, was im Hinblick auf die Bew&auml;ltigung des Terrorismus zum Scheitern verurteilt war, sich in den Auswirkungen auf das rechtsstaatliche System jedoch katastrophal auswirkte. (Dass einschr&auml;nkende Gesetze, einmal eingef&uuml;hrt, dann vor allem f&uuml;r ganz andere Zwecke missbraucht werden, ist eine in Deutschland seit der Weimarer Zeit hinreichend bekannte Erfahrung.) Hinzu kam eine Praxis staatlichen Handelns, die ebenso hilflos wie martialisch war, ineffizient aber einsch&uuml;chternd. Dass in dieser Ausnahmesituation ein internationales Russel-Tribunal zur Situation der Menschenrechte in der BRD gegr&uuml;ndet wurde, war nur eine der Folgen. Es war gewiss eine Bew&auml;hrungsprobe f&uuml;r die HU, sich an der Arbeit dieses Tribunals allen Einw&auml;nden zum Trotz, es handle sich dabei um ein unterwandertes Propagandaman&ouml;ver, zu beteiligen mit der unbefangenen Selbstgewissheit, sich von niemandem beeinflussen zu lassen und nur nach Ma&szlig;gabe eigener Erkenntnisse zu urteilen. Durch diese ebenso engagierte wie neutrale Arbeit hat die HU in einer aufgeheizten Situation dar&uuml;ber hinaus sehr zur Versachlichung und Entsch&auml;rfung der Konfliktlinien beigetragen.<\/p>\n<p>Vermutlich resultiert aus dieser Zeit, den sp&auml;ten siebziger Jahren, auch innerhalb der HU ein deutlicheres Bewusstsein daf&uuml;r, dass der Schwerpunkt ihrer T&auml;tigkeit, &#8211; von der Forderung nach Trennung von Kirche und Staat, &uuml;ber die Auseinandersetzung &uuml;ber die Notstandsgesetze, Fragen des Post- und Fernmeldegeheimnisses, des Datenschutzes, des Verfassungsschutzes und der Geheimdienste, des Radikalenerlasses, der Formulierung eines Kernbereichs der Demokratie, bis hin zu Einzelfragen des Strafrechts wie etwa der Abschaffung des &sect; 218 StGB, &#8211; in erster Linie eine Verteidigung der B&uuml;rgerrechte ist. Denn erst seit dieser Zeit tauchte der Begriff der B&uuml;rgerrechte in HU-Publikationen h&auml;ufiger auf und f&uuml;hrte schlie&szlig;lich zu der auch in ihrem Werbematerial h&auml;ufig benutzten Formulierung, dass die HU &#8222;die &auml;lteste deutsche B&uuml;rgerrechtsorganisation&#8220; sei.<\/p>\n<p><i>Volkmar Braunbehrens, Jahrgang 1941, ist Schriftsteller und lebt in Freiburg<\/i><\/p>\n<p>Dieser Beitrag erschien in: <i><a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/\">vorg&auml;nge<\/a><\/i> 155 (3\/2001), S. 62-67<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist heute kaum mehr vorstellbar, dass im Sommer 1961 eine &#8222;Figaro&#8220;-Inszenierung wegen eines angeblich &#8222;unsittlichen&#8220; B&uuml;hnenbildes verboten wurde. Zu sehen waren verschn&ouml;rkelt auf einen Plafond gemalte Putten, eher skizzenhaft, es bedurfte der Phantasie, sie zu deuten. Der b&auml;rtige Apostel und Kultusminister von Bayern, Aloys Hundhammer, schritt regierungsamtlich ein. Zu Zeiten des Adenauerstaates galt es, [weiterlesen]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":14648,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"tags":[2525,853],"autoren":[2345],"class_list":["post-14747","page","type-page","status-publish","hentry","tag-verband-hu-geschichte","tag-wir-ueber-uns","autoren-volkmar-braunbehrens"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Aus den Anf\u00e4ngen der HU. Pers\u00f6nliche Erfahrungen - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/ueber-uns\/verein\/geschichte\/aus-den-anfaengen-der-hu-persoenliche-erfahrungen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Aus den Anf\u00e4ngen der HU. Pers\u00f6nliche Erfahrungen - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Es ist heute kaum mehr vorstellbar, dass im Sommer 1961 eine &#8222;Figaro&#8220;-Inszenierung wegen eines angeblich &#8222;unsittlichen&#8220; B&uuml;hnenbildes verboten wurde. Zu sehen waren verschn&ouml;rkelt auf einen Plafond gemalte Putten, eher skizzenhaft, es bedurfte der Phantasie, sie zu deuten. Der b&auml;rtige Apostel und Kultusminister von Bayern, Aloys Hundhammer, schritt regierungsamtlich ein. Zu Zeiten des Adenauerstaates galt es, [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/ueber-uns\/verein\/geschichte\/aus-den-anfaengen-der-hu-persoenliche-erfahrungen\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-08-30T13:37:37+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"13\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/ueber-uns\\\/verein\\\/geschichte\\\/aus-den-anfaengen-der-hu-persoenliche-erfahrungen\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/ueber-uns\\\/verein\\\/geschichte\\\/aus-den-anfaengen-der-hu-persoenliche-erfahrungen\\\/\",\"name\":\"Aus den Anf\u00e4ngen der HU. Pers\u00f6nliche Erfahrungen - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2001-09-01T10:00:00+00:00\",\"dateModified\":\"2021-08-30T13:37:37+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/ueber-uns\\\/verein\\\/geschichte\\\/aus-den-anfaengen-der-hu-persoenliche-erfahrungen\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/ueber-uns\\\/verein\\\/geschichte\\\/aus-den-anfaengen-der-hu-persoenliche-erfahrungen\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/ueber-uns\\\/verein\\\/geschichte\\\/aus-den-anfaengen-der-hu-persoenliche-erfahrungen\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"\u00dcber uns\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/ueber-uns\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Verein\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/ueber-uns\\\/verein\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Beitr\u00e4ge zur Geschichte der HU\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/ueber-uns\\\/verein\\\/geschichte\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Aus den Anf\u00e4ngen der HU. Pers\u00f6nliche Erfahrungen\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Aus den Anf\u00e4ngen der HU. Pers\u00f6nliche Erfahrungen - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/ueber-uns\/verein\/geschichte\/aus-den-anfaengen-der-hu-persoenliche-erfahrungen\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Aus den Anf\u00e4ngen der HU. Pers\u00f6nliche Erfahrungen - Humanistische Union","og_description":"Es ist heute kaum mehr vorstellbar, dass im Sommer 1961 eine &#8222;Figaro&#8220;-Inszenierung wegen eines angeblich &#8222;unsittlichen&#8220; B&uuml;hnenbildes verboten wurde. Zu sehen waren verschn&ouml;rkelt auf einen Plafond gemalte Putten, eher skizzenhaft, es bedurfte der Phantasie, sie zu deuten. Der b&auml;rtige Apostel und Kultusminister von Bayern, Aloys Hundhammer, schritt regierungsamtlich ein. Zu Zeiten des Adenauerstaates galt es, [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/ueber-uns\/verein\/geschichte\/aus-den-anfaengen-der-hu-persoenliche-erfahrungen\/","og_site_name":"Humanistische Union","article_modified_time":"2021-08-30T13:37:37+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"13\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/ueber-uns\/verein\/geschichte\/aus-den-anfaengen-der-hu-persoenliche-erfahrungen\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/ueber-uns\/verein\/geschichte\/aus-den-anfaengen-der-hu-persoenliche-erfahrungen\/","name":"Aus den Anf\u00e4ngen der HU. Pers\u00f6nliche Erfahrungen - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2001-09-01T10:00:00+00:00","dateModified":"2021-08-30T13:37:37+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/ueber-uns\/verein\/geschichte\/aus-den-anfaengen-der-hu-persoenliche-erfahrungen\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/ueber-uns\/verein\/geschichte\/aus-den-anfaengen-der-hu-persoenliche-erfahrungen\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/ueber-uns\/verein\/geschichte\/aus-den-anfaengen-der-hu-persoenliche-erfahrungen\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"\u00dcber uns","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/ueber-uns\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Verein","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/ueber-uns\/verein\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Beitr\u00e4ge zur Geschichte der HU","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/ueber-uns\/verein\/geschichte\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Aus den Anf\u00e4ngen der HU. Pers\u00f6nliche Erfahrungen"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/pages\/14747","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/comments?post=14747"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/pages\/14747\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15178,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/pages\/14747\/revisions\/15178"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/pages\/14648"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/media?parent=14747"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/tags?post=14747"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/autoren?post=14747"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}