{"id":12736,"date":"2020-12-12T14:37:00","date_gmt":"2020-12-12T13:37:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/presse\/grundrechte-in-der-pandemie-verteidigen-positionspapier-der-hu-berlin-brandenburg\/"},"modified":"2021-08-30T15:44:44","modified_gmt":"2021-08-30T13:44:44","slug":"grundrechte-in-der-pandemie-verteidigen-positionspapier-der-hu-berlin-brandenburg","status":"publish","type":"presse","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/pressemeldungen\/grundrechte-in-der-pandemie-verteidigen-positionspapier-der-hu-berlin-brandenburg\/","title":{"rendered":"Grundrechte in der Pandemie verteidigen &#8211; Positionspapier der HU Berlin-Brandenburg"},"content":{"rendered":"<p>Es gilt, die Gesundheitsgefahren durch das Corona-Virus abzuwehren und dabei negative Folgen der Ma&szlig;nahmen f&uuml;r Grundrechte, Gesundheit und Wohlergehen zu ber&uuml;cksichtigen.<\/p>\n<p>Die Humanistische Union (HU) hat mit ihrem Positionspapier &#8222;Grund- und Menschenrechte gerade in der Krise bewahren&#8220; ( <a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/presse\/grundrechte-gehoeren-nicht-in-quarantaene\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.humanistische-union.de\/nc\/aktuelles\/aktuelles_detail\/back\/aktuelles\/article\/grundrechte-gehoeren-nicht-in-quarantaene\/<\/a> ) am 20. April 2020 ihre gro&szlig;e Sorge ausgedr&uuml;ckt, dass in der aktuellen Krise Grundrechte eingeschr&auml;nkt und in Frage gestellt werden. Wir haben damals Kriterien formuliert, welche die Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung der Infektion erf&uuml;llen sollten. Im Folgenden bewerten wir die neuesten Corona-Eind&auml;mmungsma&szlig;nahmen, die seit dem 2. November 2020 gelten und durch Beschluss vom 25. November 2020 verl&auml;ngert wurden.<\/p>\n<p>Die in Anf&uuml;hrungsstriche gesetzten &Uuml;berschriften sind Zitate aus dem genannten Positionspapier der Humanistischen Union.<\/p>\n<p>&#8222;Transparente und demokratische politische Entscheidungen, die die Grund- und Freiheitsrechte bewahren, k&ouml;nnen f&uuml;r die Akzeptanz und Wirksamkeit notwendiger Ma&szlig;nahmen sorgen.&#8220;<\/p>\n<p>Die Grundrechte sollen einen zu respektierenden Rahmen f&uuml;r politisches Handeln darstellen, der selbst nicht zur Disposition von Politiker:innen steht. Der Politik sollen mit den Grundrechten Grenzen gesetzt werden.<\/p>\n<p>Zugleich k&ouml;nnen zwischen oder innerhalb von Grundrechten Abw&auml;gungsnotwendigkeiten entstehen. Beispielsweise kann der Schutz vor der Infektion Ma&szlig;nahmen erfordern, die die Gesundheit auf andere Weise beeintr&auml;chtigen. Dann muss zwischen verschiedenen Gesundheitsgefahren abgewogen werden, um das Recht auf k&ouml;rperliche Unversehrtheit zu gew&auml;hrleisten. Auch k&ouml;nnten Ma&szlig;nahmen zum Schutz des Rechts auf k&ouml;rperliche Unversehrtheit in Konflikt mit anderen Grundrechten, z.B. der freien Entfaltung, der Freiz&uuml;gigkeit oder der Berufswahlfreiheit stehen. Auch kann es Unsicherheiten geben, insbesondere wenn Entscheidungen unter Zeitdruck getroffen werden m&uuml;ssen. Jedenfalls sind die Grundrechte als Gesamtheit der Rahmen, innerhalb dessen Politik agieren kann.<\/p>\n<p>Einschr&auml;nkungen bestimmter Grundrechte zugunsten anderer Grundrechte k&ouml;nnen aufgrund einer bestimmten Situation notwendig sein. Sie m&uuml;ssen sich aber aus einer Abw&auml;gung der Grundrechte ergeben, d&uuml;rfen nur tempor&auml;r sein, m&uuml;ssen gut begr&uuml;ndet  und im Parlament beraten werden.<\/p>\n<p>Richtlinie dabei soll der Schutz der Schw&auml;chsten sein. Es soll m&ouml;glichst wenig Einschr&auml;nkungen geben und, wenn Einschr&auml;nkungen n&ouml;tig sind, muss es f&uuml;r Betroffene eine Kompensation geben.<\/p>\n<p>Im Moment bestimmen vor allem die Regierungschef:innen der Bundesl&auml;nder und die Bundeskanzlerin hinter verschlossenen T&uuml;ren &uuml;ber Geltung, Abw&auml;gungen und Gewichtung der Grundrechte. Es kann nicht sein, dass ein Koordinationsgremium hiermit Aufgaben eines Verfassungsorgans &uuml;bernimmt.<\/p>\n<p>Die von dieser Zusammenkunft getroffenen und auf Pressekonferenzen ver&ouml;ffentlichten &#8222;Beschl&uuml;sse&#8220; werden anschlie&szlig;end von den Landesregierungen mit Verordnungen in Ver- und Gebote umgesetzt. Eine parlamentarische Beteiligung fehlt. Diese Umkehrung des Verh&auml;ltnisses zwischen handelnder Politik auf der einen und Grundrechten auf der anderen Seite wird in der &Ouml;ffentlichkeit noch dadurch versch&auml;rft, dass einzelne Politiker:innen mit Versch&auml;rfungen der Ma&szlig;nahmen drohen und so ihre Souver&auml;nit&auml;t im Umgang mit den Grundrechten demonstrieren.<\/p>\n<p>Diese Verh&auml;ltnisse, in denen Grundrechte nicht mehr die Politik binden, sondern zu ihrer Verf&uuml;gungsmasse geworden sind, entsprechen nicht dem Geist eines auf Menschenrechten aufgebauten Rechtsstaats und eines an Solidarit&auml;t und Partizipation orientierten Gemeinwesens. Immerhin nehmen Gerichte ihre Kontrollfunktion wahr und k&ouml;nnen Vorschriften aus den Verordnungen aufheben, wie es inzwischen einige Male geschehen ist.<\/p>\n<p>Die Humanistische Union Berlin-Brandenburg fordert:<\/p>\n<p>&#8211; Die Bindung der Politik an die Grundrechte in ihrer Gesamtheit wiederherzustellen und den umfassenden Schutz der Grundrechte an die erste Stelle zu setzen.<\/p>\n<p>&#8211; dass die Abw&auml;gungen zwischen verschiedenen Gesundheitsgefahren und  Grundrechten in einem &ouml;ffentlichen transparenten Verfahren erfolgt, das in den Parlamenten stattfindet, wie es von unterschiedlichen politischen Kr&auml;ften landes- und bundesweit inzwischen gefordert wird. Gegebenenfalls notwendige Eingriffe in Grundrechte m&uuml;ssen durch Gesetz erfolgen.<\/p>\n<p>Die HU Berlin-Brandenburg begr&uuml;&szlig;t es, wenn B&uuml;rger:innen Einschr&auml;nkungen durch die Corona-Ma&szlig;nahmen durch Gerichte &uuml;berpr&uuml;fen lassen.<\/p>\n<p>&#8222;Die Grundrechte m&uuml;ssen immer der Ma&szlig;stab sein, an dem sich Ma&szlig;nahmen auch in Krisensituationen orientieren. Jede Ma&szlig;nahme, die Grundrechte einschr&auml;nkt, muss unverz&uuml;glich einer &Uuml;berpr&uuml;fung unterzogen werden, ob sie zur Erreichung des Ziels geeignet, das mildeste Mittel und angemessen ist, und wann sie wieder zur&uuml;ckgenommen werden kann.&#8220;<\/p>\n<p>Die Anti-Corona-Ma&szlig;nahmen f&uuml;hren erkennbar zu Einschr&auml;nkungen anderer Grundrechte. Sie bringen andere gesundheitliche Risiken mit sich, sodass sie in ihrer Gesamtheit dem Recht auf k&ouml;rperliche Unversehrtheit nur teilweise dienen (z.B. dem Infektionsschutz dienen, aber gleichzeitig depressiv machen k&ouml;nnen). Beides ist zu ber&uuml;cksichtigen und bei Entscheidungen abzuw&auml;gen.<\/p>\n<p>Die HU Berlin-Brandenburg begr&uuml;&szlig;t, dass einige Einschr&auml;nkungen, die im Lockdown im M&auml;rz\/April 2020 galten, nun nicht wieder angewendet werden:<\/p>\n<p>&#8211; Es  sind diesmal keine Ausgangsbeschr&auml;nkungen beschlossen worden.<\/p>\n<p>Die damals ausgegebene Empfehlung, zu Hause zu bleiben, und, in einigen Bundesl&auml;ndern, das Verbot, ohne triftigen Grund die Wohnung zu verlassen, waren zur Bek&auml;mpfung der Pandemie ungeeignet, damit auch nicht notwendig und als riesige Einschr&auml;nkung menschlicher Freiheit evident unangemessen.<\/p>\n<p>&#8211; Es gibt aktuell keine umfassende Aufhebung der Versammlungsfreiheit. Im Fr&uuml;hjahr war z.B. im Land Berlin wochenlang das Grundrecht der Versammlungsfreiheit komplett aufgehoben, und auch aktuell wird seine Einschr&auml;nkung immer wieder diskutiert. Wir rufen die Politik auf, dieses wichtige Grundrecht zu respektieren. Die HU Berlin-Brandenburg hat dazu ihre Erkl&auml;rung &#8222;Das Versammlungsrecht nicht gegen den Infektionsschutz ausspielen!&#8220; beschlossen und am 21. Oktober 2020 ver&ouml;ffentlicht.<\/p>\n<p>&#8211; F&uuml;r Gottesdienste gibt es keine neuen Einschr&auml;nkungen. Allerdings gibt es eine Ungleichbehandlung bei Trauerfeiern. Je nachdem, ob ein:e Priester:in oder ein:e weltliche:r Trauerredner:in spricht, k&ouml;nnen unterschiedlich viele Menschen daran teilnehmen. Diese Ungleichbehandlung sollte sofort beendet werden. Das Land Brandenburg hat das vorbildlich geregelt.<\/p>\n<p>&#8211; Die meisten Gesch&auml;fte bleiben offen. Das ist angemessen, da sie inzwischen Hygienekonzepte erarbeitet haben.<\/p>\n<p>Mit dem aktuellen Beschluss werden Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen geschlossen. Auch sie haben viel Zeit und Geld in Hygienekonzepte investiert. Das darin liegende Werturteil, wonach Arbeiten und Einkaufen grunds&auml;tzlich wichtiger sind als Sport, Kultur- und Freizeitaktivit&auml;ten, sollte gesellschaftlich diskutiert werden.<\/p>\n<p>Da eine Corona-Infektion besonders f&uuml;r bestimmte Risikogruppen (&auml;ltere Menschen und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen) gef&auml;hrlich ist, sollten Ma&szlig;nahmen zu ihrem Schutz ergriffen werden.<\/p>\n<p>Die HU Berlin-Brandenburg begr&uuml;&szlig;t es, die neuen Corona-Schnelltests bevorzugt in der Pflege zu nutzen, um hier gef&auml;hrdete Menschen zu sch&uuml;tzen und zugleich die Einrichtungen f&uuml;r Besuche zu &ouml;ffnen. Die HU fordert, mehr zu tun, um Menschen in Pflegeeinrichtungen besser zu sch&uuml;tzen und zugleich zwischenmenschliche Kontakte zu erhalten. Dazu geh&ouml;rt die kostenlose Bereitstellung von FFP-2-Masken. Bei Corona-F&auml;llen in Werkst&auml;tten f&uuml;r Menschen mit Behinderungen sollte das gesamte Haus geschlossen werden.<\/p>\n<p>&#8222;Bei Entscheidungen\/Ma&szlig;nahmen m&uuml;ssen auch die damit verbundenen anderen Risiken ber&uuml;cksichtigt werden.&#8220;<\/p>\n<p>Die Politik ist derzeit auf die Eind&auml;mmung der Corona-Pandemie fokussiert. Dies wird auch daran erkennbar, dass detaillierte Daten &uuml;ber Infektionen, die Belegung der Intensivstationen und Todesf&auml;lle durch Covid-19 t&auml;glich im Auftrag der Regierung bereitgestellt und ver&ouml;ffentlicht werden. An diesen Daten wird aktuell der Erfolg oder Misserfolg der Regierungspolitik in Bund und L&auml;ndern gemessen.<\/p>\n<p>Die Politik macht es in diesem Zusammenhang weiterhin zu ihrer Aufgabe schnell zu handeln, um zu verhindern, dass Menschen schwer erkranken oder gar an dem Virus sterben. Die HU Berlin-Brandenburg begr&uuml;&szlig;t es, dass die Eind&auml;mmung der Pandemie einen hohen politischen Stellenwert hat. Notwendig ist aber die umfassende Betrachtung und Einbeziehung aller Folgen.<\/p>\n<p>Die Anti-Corona-Ma&szlig;nahmen des Staates haben auch negative Folgen f&uuml;r das Wohlergehen und die Gesundheit von Menschen. Der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht Kontakte f&uuml;r sein Wohlbefinden. Menschen mit gelungenen Sozialkontakten leben in vielerlei Hinsicht ges&uuml;nder. Begegnungsorte wie Gastst&auml;tten, Clubs, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Feiern und Geselligkeit k&ouml;nnen deshalb nicht als unn&ouml;tiger Luxus abgetan werden. Gerade auch f&uuml;r kranke Menschen und Bewohner:innen von Pflegeeinrichtungen sind zwischenmenschliche Kontakte f&uuml;r ihr Wohlergehen extrem wichtig.<\/p>\n<p>Die Kontaktbeschr&auml;nkungen kollidieren mit menschlichen Grundbed&uuml;rfnissen. Beispielsweise gilt in Berlin seit Monaten eine Vorschrift, wonach Menschen ihre physisch sozialen Kontakte m&ouml;glichst gering halten m&uuml;ssen. Unbeachtet dessen fordert der Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschef:innen der Bundesl&auml;nder vom 28. Oktober und vom 25. November 2020, die Menschen m&uuml;ssten ihre Kontakte noch weiter verringern. Welche Folgen dies f&uuml;r die seelische und k&ouml;rperliche Gesundheit hat, muss dringend untersucht und zu dem angenommenen Mehrwert der Kontaktbeschr&auml;nkungen ins Verh&auml;ltnis gesetzt werden. M&ouml;gliche negative Folgen der Ma&szlig;nahmen wie zunehmende Einsamkeit, Depression, Sucht, Suizid, h&auml;usliche Gewalt, zwischenmenschliche Distanz, Bewegungsmangel oder ein Mangel an Licht und frischer Luft werden von den Regierenden viel zu wenig beachtet. Sie m&uuml;ssen gesehen und bei den Entscheidungen &uuml;ber Anti-Corona-Ma&szlig;nahmen ber&uuml;cksichtigt werden.<\/p>\n<p>Die HU Berlin-Brandenburg fordert, dass m&ouml;gliche negative Folgen der Ma&szlig;nahmen gr&uuml;ndlich erforscht, zeitnah erfasst, &ouml;ffentlich diskutiert und in die Entscheidungen einbezogen werden. Sind Ma&szlig;nahmen trotz negativer Nebenwirkungen notwendig, muss der Staat entsprechende Hilfsangebote unterst&uuml;tzen.<\/p>\n<p>Die verh&auml;ngten Kontaktbeschr&auml;nkungen sind entsprechend sowohl in ihrer epidemiologischen Wirksamkeit, die alles andere als unumstritten ist, als auch im gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang zu &uuml;berpr&uuml;fen. Die HU Berlin-Brandenburg fordert, dass dabei die Interessen von kranken Menschen, den von Covid-19 genesenen Menschen und den Hinterbliebenen von an Covid-19 verstorbenen Menschen, Bewohner:innen von Einrichtungen, Menschen mit Behinderungen, Menschen in beengten Wohnverh&auml;ltnissen und Menschen ohne Wohnung besonders ber&uuml;cksichtigt werden.<\/p>\n<p>&#8222;Alle Einschr&auml;nkungen von Grundrechten m&uuml;ssen unverz&uuml;glich nach Ende der aktuellen Krisensituation &uuml;berpr&uuml;ft und ggf. zur&uuml;ckgenommen werden.&#8220;<\/p>\n<p>Die HU Berlin-Brandenburg begr&uuml;&szlig;t, dass die beschlossenen Ma&szlig;nahmen befristet sind und auch zuk&uuml;nftig befristet werden. Wir bekr&auml;ftigen, dass Grundrechtseinschr&auml;nkungen laufend juristisch &uuml;berpr&uuml;ft sowie parlamentarisch und &ouml;ffentlich diskutiert werden m&uuml;ssen. Grundrechtseinschr&auml;nkungen m&uuml;ssen sofort zur&uuml;ckgenommen werden, sobald ihr Grund nicht mehr besteht.<\/p>\n<p>(besprochen und beschlossen auf den Aktiventreffen der HU Berlin-Brandenburg im November\/Anfang Dezember 2020)<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[664,754],"autoren":[],"class_list":["post-12736","presse","type-presse","status-publish","hentry","tag-berlin-aufmacher","tag-berlin-presse"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Grundrechte in der Pandemie verteidigen - Positionspapier der HU Berlin-Brandenburg - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/pressemeldungen\/grundrechte-in-der-pandemie-verteidigen-positionspapier-der-hu-berlin-brandenburg\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Grundrechte in der Pandemie verteidigen - Positionspapier der HU Berlin-Brandenburg - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Es gilt, die Gesundheitsgefahren durch das Corona-Virus abzuwehren und dabei negative Folgen der Ma&szlig;nahmen f&uuml;r Grundrechte, Gesundheit und Wohlergehen zu ber&uuml;cksichtigen. 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