{"id":10509,"date":"2007-03-28T15:50:00","date_gmt":"2007-03-28T13:50:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/verraten-und-verlassen\/"},"modified":"2021-08-30T15:39:55","modified_gmt":"2021-08-30T13:39:55","slug":"verraten-und-verlassen","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2007\/publikation\/verraten-und-verlassen\/","title":{"rendered":"Verraten und verlassen"},"content":{"rendered":"<p>Hamburger Schulsenatorin instrumentalisiert Kindeswohl gegen Kinder und missachtet V&ouml;lkerrecht<\/p>\n<p>Grundrechte-Report 2007, Seiten 166 &#8211; 170<\/p>\n<p>Am Anfang stand der &raquo;Fall Jessica&laquo;. Eine Siebenj&auml;hrige war im Fr&uuml;hjahr 2005 in Hamburg, unbemerkt und unbeachtet von Schule, Jugendamt, Polizei und Nachbarn, von den eigenen Eltern vernachl&auml;ssigt und misshandelt worden, bis sie schlie&szlig;lich hinter den verdunkelten Fenstern ihres Kinderzimmers verhungerte. Die &ouml;ffentliche Reue war tief: Nie wieder, so gelobten die Stadtoberen, solle das Leiden eines Kindes in der Hansestadt &uuml;bersehen werden. Fortan werde der Staat ein wachsames Auge auf das Kindeswohl haben.<\/p>\n<p>In aller Stille wurde ein Plan ausgearbeitet, der dann im September 2006 vorgestellt wurde. Dessen Kernst&uuml;ck bildete das &raquo;Zentrale Sch&uuml;lerregister&laquo; (ZSR). Hier sollen k&uuml;nftig alle Schulkinder erfasst werden, um dann durch Datenabgleich mit den Einwohnermelde&auml;mtern festzustellen, ob der Schulpflicht nachgekommen wird.<\/p>\n<p>Allerdings soll der Datenaustausch auch in umgekehrter Richtung funktionieren. Zudem d&uuml;rfen auch Polizei und Ausl&auml;nderbeh&ouml;rden auf das Register zugreifen. Beobachter rieben sich verwundert die Augen, denn in den Fokus r&uuml;ckte mit dieser Ausgestaltung des ZSR eine Gruppe, die in der &Ouml;ffentlichkeit bislang kaum Beachtung gefunden hatte: die Kinder von Migrantinnen und Migranten ohne Papiere. Diese k&ouml;nnen anhand ihres fehlenden Eintrags im Melderegister identifiziert werden &#8211; mit der Folge, dass die Ordnungsbeh&ouml;rden &uuml;ber die Kinder Zugriff auf ganze Familien sogenannter &raquo;Illegaler&laquo; h&auml;tten. Von der Schulbank direkt in die Abschiebehaft?<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"gezielt-geschuerte-unsicherheit\">Gezielt gesch&uuml;rte Unsicher&shy;heit<\/span><\/h2>\n<p>Vertreterinnen und Vertreter von Politik, Kirchen und Fl&uuml;chtlingsorganisationen sowie Lehrerinnen, Lehrer und Eltern forderten daraufhin in einem gemeinsamen Appell die Schulen sowie B&uuml;rgerschaft und Senat auf, das Recht der betroffenen Kinder auf Bildung &uuml;ber die Meldepflicht zu stellen. Doch Schulsenatorin Alexandra Dinges-Dierig (CDU) legte noch einmal nach: In einem Brief vom Oktober an s&auml;mtliche Schulen wurde, im Ton h&ouml;flich, in der Sache unerbittlich, diesen nahegelegt, unterbliebene Meldungen umgehend nachzuholen. Geschickt changiert das Schreiben zwischen der an sich sanktionslosen Meldem&ouml;glichkeit nach den ZSR-Vorschriften und der Meldepflicht der &raquo;Denunziationsklausel&laquo; in &sect; 87 Absatz 2 Aufenthaltsgesetz (AufenthG). Dass letzterer als bundesrechtliche Vorschrift mit dem nach Landesrecht eingerichteten Sch&uuml;lerregister nichts zu tun hat, dass die Meldepflicht zudem erst bei positiver Kenntnis von einem illegalen Aufenthalt greift und nur direkt gegen&uuml;ber der Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde, nicht aber gegen&uuml;ber der Schulbeh&ouml;rde besteht&nbsp;&#8211; von all dem kein Wort.<\/p>\n<p>Besorgte Schulleiterinnen und -leiter klingelten bei der kirchlichen Beratungsstelle &raquo;fluchtpunkt&laquo; daraufhin ebenso Sturm wie in der Hansestadt ohne legalen Status lebende Eltern. W&auml;hrend die einen f&uuml;rchteten, sich aufgrund ihrer bis dahin liberalen Haltung oder schon durch schlichte Unwissenheit strafbar zu machen, fragten sich die anderen, ob sie nun nicht besser ihre Kinder von der Schule nehmen sollten.<\/p>\n<p>Dabei ist die rechtliche Lage vergleichsweise klar: Das Recht auf Bildung ist bereits in Artikel 26 der Allgemeinen Erkl&auml;rung der Menschenrechte von 1948 niedergelegt und in den Menschenrechtskonventionen der UNO, insbesondere in Artikel 28 der Kinderrechtskonvention und in Artikel 13 des Pakts &uuml;ber wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (WSK-Pakt), konkretisiert. Auch Artikel 2 des 1. Zusatzprotokolls zur Europ&auml;ischen Menschenrechtskonvention stellt klar fest: &raquo;Niemandem darf das Recht auf Bildung verwehrt werden.&laquo;<\/p>\n<p>Zwar ist umstritten, wie weit dieses Recht individuell eingefordert werden kann. Insbesondere gegen die Kinderrechtskonvention hat die Bundesregierung bei der Ratifizierung in Deutschland einen Vorbehalt eingelegt, der auf den faktischen Ausschluss ausl&auml;ndischer Kinder von den in der Konvention genannten Rechten zielt. Dieser Vorbehalt ist indessen in der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung wiederholt Gegen-stand kontr&auml;rer Entscheidungen gewesen, die sowohl seine grunds&auml;tzliche Zul&auml;ssigkeit als auch seine Reichweite betrafen.<\/p>\n<p>Kein Zweifel besteht demgegen&uuml;ber an der grunds&auml;tzlichen Pflicht des deutschen Staates, die Verpflichtungen, die die Bundesrepublik durch Beitritt zu den zuvor genannten v&ouml;lkerrechtlichen Abkommen eingegangen ist, in der innerstaatlichen Rechtspraxis auch tats&auml;chlich zu gew&auml;hrleisten. Diese Pflicht gilt auf allen Ebenen des Staates &#8211; d. h. f&uuml;r den Bund ebenso wie f&uuml;r die L&auml;nder und Kommunen (vgl. insoweit Artikel 28 WSK-Pakt)&nbsp;&#8211; und trifft alle staatlichen Teilgewalten, also neben den Parlamenten und Regierungen auch Gerichte und Beh&ouml;rden. Umgesetzt wird die aus dem V&ouml;lkerrecht resultierende Verpflichtung, indem die erw&auml;hnten staatlichen Akteure in ihrer t&auml;glichen Praxis das in Deutschland geltende und an-zuwendende Recht im Lichte des V&ouml;lkerrechts auslegen (so das Bundesverfassungsgericht in st&auml;ndiger Rechtsprechung).<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"menschenrecht-auf-bildung-geht-vor\">Menschen&shy;recht auf Bildung geht vor<\/span><\/h2>\n<p>Mit anderen Worten: Schulleiterinnen und -leiter, die Kinder irregul&auml;rer Migrantinnen und Migranten an ein zentrales Register melden und die Eltern damit dazu veranlassen, diese Kinder aus Angst vor Entdeckung von der Schule zu nehmen, verletzen das V&ouml;lkerrecht. Ebenso wie ihre Vorgesetzten, die sie zu solchem Tun anweisen. Entsprechend sieht z. B. ein aktueller Gesetzentwurf von B&uuml;ndnis 90\/Gr&uuml;ne vor, die Schulen explizit aus dem Kreis der Meldepflichtigen des &sect; 87 Absatz 2 AufenthG herauszunehmen (BT-Drs. 16\/445). In einer Anh&ouml;rung vor dem Bundestag im Juni 2006 vertrat der Bundesverfassungsrichter a.D. Bertold Sommer dazu die Auffassung: &raquo;Die Wahrnehmung der existenziellen Rechte, die auch Menschen ohne Aufenthaltsrecht zustehen, darf nicht mehr oder weniger zwangsl&auml;ufig die Beendigung des Aufenthalts nach sich ziehen &#8211; mit der Folge, dass die Rechte gar nicht erst in Anspruch genommen werden. In einem solchen Konflikt zwischen der Durchsetzung der rechtsstaatlich begr&uuml;ndeten Ausreiseforderungen und der Wahrung grundlegender pers&ouml;nlicher Schutzanspr&uuml;che muss das Prinzip der Menschenw&uuml;rde und der Achtung der Menschenrechte letztlich den Vorrang behalten.&laquo;<\/p>\n<p>Dem ist nichts hinzuzuf&uuml;gen, zumal Kinder ohne regul&auml;ren Aufenthaltsstatus in aller Regel dieses Schicksal nicht selbst gew&auml;hlt haben, sondern insoweit die Konsequenzen der Entscheidungen ihrer Eltern tragen. Diesen Kindern faktisch den Schulbesuch zu verweigern, w&uuml;rde auf die Etablierung des Rechtsgrundsatzes &raquo;Kinder haften f&uuml;r ihre Eltern&laquo; hinauslaufen; dies ist vom rechtspolitischen Standpunkt her abzulehnen.<\/p>\n<p>Die Senatorin zerdr&uuml;ckte unbeeindruckt einige &ouml;ffentliche Krokodilstr&auml;nen: Man wolle doch gerade den Kindern papierloser Migranten helfen &#8211; sei doch die psychische Belastung durch das Leben in der Illegalit&auml;t die schlimmste Kindeswohlverletzung. Es folgte die Ank&uuml;ndigung von Abgeordneten der allein regierenden CDU, eine Legalisierung betroffener Familien bis zum Schulabschluss der Kinder solle gepr&uuml;ft werden. Doch wer garantiert den Betroffenen, dass dies auch noch erfolgt, wenn das mediale Interesse nachl&auml;sst? Demgegen&uuml;ber wird schon mit der geschaffenen Unsicherheit h&ouml;chst effizient Druck auf Schulen und Eltern ausge&uuml;bt. Zumindest die Beh&ouml;rde hat so ihr Klassenziel erreicht.<\/p>\n<p>Wie viele Eltern letztlich infolge der von Beh&ouml;rdenseite verbreiteten Unsicherheit ihre Kinder von der Schule abgemeldet haben, wird sich wohl nie rekonstruieren lassen. Daf&uuml;r aber macht das Hamburger Beispiel bereits Schule: Ebenfalls im Herbst 2006 verbreitete die Kultusministerkonferenz den Plan zur Einrichtung eines nationalen Bildungsregisters, in dem jedes Kind &uuml;ber seine gesamte Schullaufbahn hinweg erfasst werden soll. Gespeichert werden sollen u.a. Daten zur sozialen Herkunft. &Uuml;ber Abgleichsm&ouml;glichkeiten mit den Innenbeh&ouml;rden wurde noch nichts bekannt. Vorl&auml;ufig.<\/p>\n<h2 class=\"auto-created\"><span id=\"literatur\">Literatur<\/span><\/h2>\n<p>J&ouml;rg Alt, Schulbildung versus Aufenthaltskontrolle, in: Grundrechte-Report 2006, S. 54 ff.<\/p>\n<p>Hendrik Cremer, Das &Uuml;bereinkommen &uuml;ber die Rechte des Kindes, in: Deutsches Institut f&uuml;r Menschenrechte (Hg.), Die &raquo;General Comments&laquo; zu den VN-Menschenrechtsvertr&auml;gen, Baden-Baden 2005, S. 525 ff.<\/p>\n<p>Chronik zum Hamburger Sch&uuml;lerregister unter <a href=\"http:\/\/www.kinderfluchtpunkt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.kinderfluchtpunkt.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[2555,822],"autoren":[1711],"publikationen":[1032],"class_list":["post-10509","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-gg-artikel-25","tag-grr-artikel","autoren-heiko-habbe","publikationen-1032"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Verraten und verlassen - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2007\/publikation\/verraten-und-verlassen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Verraten und verlassen - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Hamburger Schulsenatorin instrumentalisiert Kindeswohl gegen Kinder und missachtet V&ouml;lkerrecht Grundrechte-Report 2007, Seiten 166 &#8211; 170 Am Anfang stand der &raquo;Fall Jessica&laquo;. Eine Siebenj&auml;hrige war im Fr&uuml;hjahr 2005 in Hamburg, unbemerkt und unbeachtet von Schule, Jugendamt, Polizei und Nachbarn, von den eigenen Eltern vernachl&auml;ssigt und misshandelt worden, bis sie schlie&szlig;lich hinter den verdunkelten Fenstern ihres Kinderzimmers [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2007\/publikation\/verraten-und-verlassen\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-08-30T13:39:55+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/grundrechte-report\\\/2007\\\/publikation\\\/verraten-und-verlassen\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/grundrechte-report\\\/2007\\\/publikation\\\/verraten-und-verlassen\\\/\",\"name\":\"Verraten und verlassen - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2007-03-28T13:50:00+00:00\",\"dateModified\":\"2021-08-30T13:39:55+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/grundrechte-report\\\/2007\\\/publikation\\\/verraten-und-verlassen\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/grundrechte-report\\\/2007\\\/publikation\\\/verraten-und-verlassen\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/grundrechte-report\\\/2007\\\/publikation\\\/verraten-und-verlassen\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Grundrechte-Report\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/grundrechte-report\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Grundrechte-Report 2007\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/grundrechte-report\\\/2007\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Verraten und verlassen\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Verraten und verlassen - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2007\/publikation\/verraten-und-verlassen\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Verraten und verlassen - Humanistische Union","og_description":"Hamburger Schulsenatorin instrumentalisiert Kindeswohl gegen Kinder und missachtet V&ouml;lkerrecht Grundrechte-Report 2007, Seiten 166 &#8211; 170 Am Anfang stand der &raquo;Fall Jessica&laquo;. Eine Siebenj&auml;hrige war im Fr&uuml;hjahr 2005 in Hamburg, unbemerkt und unbeachtet von Schule, Jugendamt, Polizei und Nachbarn, von den eigenen Eltern vernachl&auml;ssigt und misshandelt worden, bis sie schlie&szlig;lich hinter den verdunkelten Fenstern ihres Kinderzimmers [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2007\/publikation\/verraten-und-verlassen\/","og_site_name":"Humanistische Union","article_modified_time":"2021-08-30T13:39:55+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2007\/publikation\/verraten-und-verlassen\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2007\/publikation\/verraten-und-verlassen\/","name":"Verraten und verlassen - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2007-03-28T13:50:00+00:00","dateModified":"2021-08-30T13:39:55+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2007\/publikation\/verraten-und-verlassen\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2007\/publikation\/verraten-und-verlassen\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2007\/publikation\/verraten-und-verlassen\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Grundrechte-Report","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Grundrechte-Report 2007","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/grundrechte-report\/2007\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Verraten und verlassen"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikation\/10509","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/media?parent=10509"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/categories?post=10509"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/tags?post=10509"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/autoren?post=10509"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikationen?post=10509"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}