{"id":10920,"date":"2016-10-09T13:00:00","date_gmt":"2016-10-09T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/geheimdienste-und-sicherheitsbehoerden-1\/"},"modified":"2021-08-30T15:42:17","modified_gmt":"2021-08-30T13:42:17","slug":"geheimdienste-und-sicherheitsbehoerden-1","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/215\/publikation\/geheimdienste-und-sicherheitsbehoerden-1\/","title":{"rendered":"Geheimdienste und Sicherheitsbeh\u00f6rden"},"content":{"rendered":"<p>Eine notwendige Begriffskl&auml;rung<\/p>\n<p>In: vorg&auml;nge Nr. 215 (Heft 3\/2016), S. 73-77<\/p>\n<p><i>Gerade im Bereich der Sicherheitsgesetzgebung und der Anwendung der Vorschriften kommt es auf Sorgfalt und Genauigkeit an. Ob die Verfassungsschutzbeh&ouml;rden Sicherheitsbeh&ouml;rden sind, ist umstritten. Die Auslegung der Vorschriften zur &Uuml;bermittlung von Daten der Verfassungsschutzbeh&ouml;rden an die Polizei- und Strafverfolgungsbeh&ouml;rden ergibt indes, dass das Recht der Verfassungsschutzbeh&ouml;rden allenfalls in zweiter Linie die &ouml;ffentliche Sicherheit im Blick hat, in erster Linie aber die verfassungsschutzrechtliche Aufgabenwahrnehmung. Sie sind damit keine Sicherheitsbeh&ouml;rden.<\/i><\/p>\n<p>Stets wiederkehrend nach terroristischen Anschl&auml;gen oder auch Amokl&auml;ufen kreist der sicherheitspolitische Diskurs wahlweise um Fragen der Vers&auml;umnisse von Sicherheitsbeh&ouml;rden oder auch sicherheitsgesetzliche L&uuml;cken, die es zu schlie&szlig;en gilt. Was die Akteure angeht, so sind die nationalen wie internationalen Geheimdienste &#8211; letztere mitunter mit erheblich anderem Aufgabenzuschnitt[1] &#8211; integraler Bestandteil solcher Erw&auml;gungen. Die Rede in diesem Zusammenhang ist dann von den Sicherheitsbeh&ouml;rden, die nicht ausreichend kooperiert h&auml;tten, die erforderlichen Befugnisse nicht bes&auml;&szlig;en oder anderweitig besser ausgestattet werden m&uuml;ssten. Dabei existiert eine feststehende, gesetzliche Definition f&uuml;r diese Institutionen bislang nicht. In der wissenschaftlichen Literatur wird der Begriff der Sicherheitsbeh&ouml;rde als Oberbegriff f&uuml;r eine &ouml;ffentliche Stelle verwandt, die Aufgaben der &ouml;ffentlichen Sicherheit wahrnimmt.[2]<\/p>\n<p>Es bedarf keiner n&auml;heren Erl&auml;uterung, dass es sich bei den Polizeien von Bund und L&auml;ndern um solche staatlichen Institutionen handelt, von denen die Aufrechterhaltung oder &#8211; im &#8222;St&ouml;rungsfall&#8220; &#8211; die Wiederherstellung von &ouml;ffentlicher Sicherheit erwartet wird und werden kann. Unproblematisch sind sie als Sicherheitsbeh&ouml;rden und die Polizeigesetze als Sicherheitsgesetze ebenso wenig begr&uuml;ndungsbed&uuml;rftig zu betrachten. Auch von den Strafverfolgungsorganen kann angenommen werden, dass sie im Wege der Durchf&uuml;hrung justizf&ouml;rmiger Verfahren nach der Strafprozessordnung um pr&auml;ventive Wirkungen bem&uuml;ht sind: Immerhin sind als Strafzwecke &#8211; bei allen Zweifeln hinsichtlich ihrer Nachweisbarkeit &#8211;namentlich die Spezial- wie auch die Generalpr&auml;vention anerkannt (vgl. dazu auch &sect; 46 Strafgesetzbuch), mithin im weiteren Sinn gefahrenabwehrende Ziele.[3] Der Strafvollzug seinerseits tritt demzufolge auch mit dem Anspruch an, einen Straft&auml;ter zu bef&auml;higen, k&uuml;nftig in sozialer Verantwortung ein Leben ohne Straftaten zu f&uuml;hren. Gleichzeitig dient der Vollzug von Freiheitsstrafe dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten (vgl. &sect; 2 Strafvollzugsgesetz des Bundes). Vor diesem Hintergrund handelt es sich also auch bei Justizvollzugsanstalten um Sicherheitsbeh&ouml;rden. Die Liste lie&szlig;e sich bis hin zu Gemeinden und Kreisen (Kontrolle des Waffenrechts) fortsetzen.[4]<\/p>\n<p>Die Zuschreibung als Sicherheitsbeh&ouml;rde erfolgt dabei jeweils durch Rekurrieren auf ein Gesetz oder jedenfalls durch eine Ableitung aus einem solchen. Es ist im Ansatz deshalb&nbsp; nicht abwegig, auch die Geheimdienste &#8211; semantisch verkl&auml;rend h&auml;ufig &#8222;Nachrichtendienste&#8220; genannt[5] &#8211; als Sicherheitsbeh&ouml;rden anzusehen. Immerhin ist in der Aufgabenbeschreibung der Verfassungsschutzbeh&ouml;rden&nbsp; die Rede von dem &#8222;Bestand oder (der) Sicherheit des Bundes oder eines Landes&#8220; oder auch von &#8222;Bestrebungen (&#8230;), die durch Anwendung von Gewalt (&#8230;) ausw&auml;rtige Belange der Bundesrepublik Deutschland gef&auml;hrden&#8220; (vgl. &sect; 3 Bundesverfassungsschutzgesetz). Daraus wird der Schluss gezogen, dass die innere wie auch die &auml;u&szlig;ere Sicherheit als geheimdienstliche &#8222;Schutzg&uuml;ter&#8220; anzusehen seien.[6] Mitunter wird von politischer Seite gar von einem &#8222;Wirkungsverbund mit Polizei und Staatsanwaltschaften&#8220; bei der &#8222;Verhinderung und Aufkl&auml;rung von Straftaten&#8220; gesprochen.[7] Sind die Geheimdienste aber auch zur Abwehr von Gefahren berufen, die diesen Schutzg&uuml;tern drohen oder zur Verfolgung von begangenen Straftaten? Dann m&uuml;ssten sie hierzu gesetzlich beauftragt und mit entsprechenden Befugnissen ausgestattet sein und lie&szlig;en sich in diesem Sinne dann als Sicherheitsbeh&ouml;rden begreifen.<\/p>\n<p>Erste Zweifel m&uuml;ssen sich freilich nach einer vollst&auml;ndigen Lekt&uuml;re der genannten Norm des Bundesverfassungsschutzgesetzes ergeben, denn dort ist lediglich von der &#8222;Sammlung und Auswertung von Informationen&#8220;[8] &uuml;ber bestimmte Bestrebungen die Rede, nicht aber &#8211; anders als in den Polizeigesetzen &#8211; von einem gefahrenabwehrenden Auftrag. Das geheimdienstgesetzliche Modell stellt sich in pr&auml;ventiver Hinsicht also&nbsp; als kupiertes dar.<\/p>\n<p>Begriffliche Klarheit schaffte das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Anti-Terror-Datei vom 24. April 2013. Hiernach ist strikt zwischen den Aufgaben- und Befugnisprofilen der Geheimdienste und denjenigen der Polizei- und (anderen) Sicherheitsbeh&ouml;rden zu unterscheiden: Nur letzteren obliegt die Verh&uuml;tung, Verhinderung und Verfolgung von Straftaten sowie die Abwehr von sonstigen Gefahren f&uuml;r die &ouml;ffentliche Sicherheit und Ordnung.[9] Erstere haben dagegen die Aufgabe, Informationen f&uuml;r die politische F&uuml;hrung anhand von Lagebildern oder -einsch&auml;tzungen zu generieren, mithin nicht die Zielsetzung, ihre Informationsbest&auml;nde in Gefahrenabwehr&#8211; oder Strafverfolgungsma&szlig;nahmen umzusetzen.[10] Ihre Aufgabe ist also auf die Informationsbeschaffung f&uuml;r die jeweilige Landes- oder Bundesregierung bzw. deren Beratung[11] im Sinne der politischen Vorfeldaufkl&auml;rung beschr&auml;nkt.[12] Deshalb sind an die Kenntnisse eines Geheimdienstes auch geringere Zuverl&auml;ssigkeitsanforderungen zu stellen, als das insbesondere im Bereich der Strafverfolgung der Fall ist.[13] <br \/>Damit l&auml;sst sich als erstes Zwischenergebnis festhalten, dass jedenfalls auf dem Boden der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts die deutschen Geheimdienste nicht als Sicherheitsbeh&ouml;rden anzusehen sind. Dies d&uuml;rfte mit dem dortigen Selbstverst&auml;ndnis einschlie&szlig;lich der eigenen Unverzichtbarkeit[14] nur schwer in Einklang zu bringen sein, bindet indessen all diejenigen, denen an begrifflicher Genauigkeit gelegen ist. Mehr noch: Wie steht es vor diesem Hintergrund mit der im politischen Diskurs h&auml;ufig ge&auml;u&szlig;erten Erwartung, dass die Geheimdienste an der Verh&uuml;tung und Verfolgung von Kriminalit&auml;t mitzuwirken h&auml;tten, ihnen also beispielsweise der Schutz der Bev&ouml;lkerung vor terroristischen Bedrohungen &#8211; und zwar verpflichtend &#8211; (mit) obliege (&#8222;Wirkungsverbund&#8220;, s.o.)? Immerhin besitzen die Dienste ja auch umfangreiche Befugnisse zur Informationsbeschaffung, die in j&uuml;ngerer Zeit durch die explizite Legalisierung des Einsatzes von verdeckten Mitarbeitern (also staatlich Bediensteten [!], vgl. &sect; 9a Bundesverfassungsschutzgesetz) einschlie&szlig;lich der Beteiligung an &#8222;strafbare(n) Vereinigungen&#8220; angereichert wurden.[15] An mangelnden Kenntnissen aus dem Innenleben von kriminellen oder sogar terroristischen Vereinigungen m&uuml;ssen gefahrenabwehrende oder strafverfolgende Ma&szlig;nahmen also im Einzelfall keineswegs scheitern.<\/p>\n<p>Die Antwort diesbez&uuml;glich ist in den Vorschriften zur &Uuml;bermittlung von Daten der Verfassungsschutzbeh&ouml;rden an die Polizei- und Strafverfolgungsbeh&ouml;rden[16] zu suchen und dort auch zu finden. Diese sehen n&auml;mlich eine bedingungslose Pflicht zur &Uuml;bermittlung von s&auml;mtlichen[17] Informationen, die von Sicherheitsbeh&ouml;rden f&uuml;r die dortigen Belange dienstbar gemacht werden k&ouml;nnten, nicht vor. Eine &Uuml;bermittlung unterbleibt namentlich dann, wenn &#8222;&uuml;berwiegende Sicherheitsinteressen&#8220; eines Geheimdienstes dies erfordern (vgl. &sect; 23 Nr. 2 Bundesverfassungsschutzgesetz). Diese Sicherheitsinteressen zielen insbesondere darauf, die verdeckte Arbeit und ihre Methoden vor Entdeckung zu sch&uuml;tzen.[18] Dabei soll der Schutz verdeckter Mitarbeiter vor einer Enttarnung &#8222;absolute Priorit&auml;t&#8220; genie&szlig;en.[19] Es ist also keineswegs ausgeschlossen, dass der Schutz einer besonders wertvollen Quelle Vorrang genie&szlig;t vor der Information der Polizei &uuml;ber den Aufenthaltsort von per Haftbefehl gesuchten Personen.[20] Es k&ouml;nnte demzufolge&nbsp; beispielsweise sein, dass eine Verfassungsschutzbeh&ouml;rde vom Wohnort des untergetauchten &#8222;NSU-Trios&#8220; in Zwickau wusste[21] und die &Ouml;ffentlichkeit zu gegebener Zeit zur Kenntnis zu nehmen hat, dass die Nicht-Weitergabe dieser Information mit dem geltenden Recht vereinbar war.<br \/>Erst das Strafrecht kann &#8211; dazu aber im Folgenden &#8211; der dienstlichen Geheimniskr&auml;merei im Einzelfall Grenzen setzen: Die Strafbarkeit wegen der Nichtanzeige geplanter (einzeln bestimmter) Straftaten (vgl. &sect; 138 Strafgesetzbuch) macht auch vor Geheimdienstmitarbeitern nicht Halt. Das ist im hier interessierenden Zusammenhang&nbsp; vor allem deshalb bemerkenswert, weil es sich insoweit nicht &#8211; was wohl gelegentlich suggeriert werden soll[22] &#8211; um eine geheimdienstrechtliche Regelung handelt, sondern um eine solche, die &#8222;von au&szlig;en&#8220; auf die Arbeit der Verfassungssch&uuml;tzer einwirkt und eben nicht eine Verpflichtung f&uuml;r eine Beh&ouml;rde begr&uuml;ndet,[23] sondern einen Normappell an ein wissendes Individuum richtet. Die zwingende Verhinderung von schweren Straftaten ist in diesem Sinne nicht geheimdienstrecht-genuin, sondern strafrechtlich aufoktroyiert.&nbsp; Was die Wirkm&auml;chtigkeit der Strafdrohung des &sect; 138 Strafgesetzbuch anbelangt,&nbsp; ist schlie&szlig;lich in Rechnung zu stellen, dass er die Nachweisbarkeit der Kenntnis eines Menschen von einer bevorstehenden Tat voraussetzt.[24] In Anbetracht des geheimdienstlichen Abschottungssystems d&uuml;rften strafrechtliche Ermittlungen regelm&auml;&szlig;ig schnell an Grenzen sto&szlig;en. <br \/>Damit wird zusammenfassend offenbar, dass das Geheimdienstrecht allenfalls in zweiter Linie die &ouml;ffentliche Sicherheit im Blick hat &#8211; in erster Linie aber die geheimdienstliche Aufgabenwahrnehmung in oben genanntem Sinne &#8211; und nicht einmal die Sabotage ganzer Strafverfahren wegen Mordes ausschlie&szlig;t.[25] Es sollte daher auch nicht verkl&auml;rend als &#8222;Sicherheitsrecht&#8220; verstanden werden. Deswegen ist es&nbsp; sachgerecht, die aufgeworfene Frage zur Erwartbarkeit einer Mitwirkung von Geheimdiensten an der &#8222;Produktion von Sicherheit&#8220; abschl&auml;gig zu bescheiden.[26] Die (deutschen) Geheimdienste sind eben keine Sicherheitsbeh&ouml;rden.<\/p>\n<p><b>PROF. DR. FREDRIK ROGGAN<\/b>&nbsp;&nbsp; <i>ist Professor f&uuml;r Strafrecht an der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg und stellvertretender Bundesvorsitzender der Humanistischen Union.<\/i><\/p>\n<h5>Anmerkungen:<\/h5>\n<p>1 Zu diesem Problemkreis unter dem Gesichtspunkt der dateim&auml;&szlig;igen Zusammenarbeit vgl. Roggan\/Hammer, Das Gesetz zum besseren Informationsaustausch bei der Bek&auml;mpfung des internationalen Terrorismus, in: Neue Juristische Wochenschrift 2016 (im Erscheinen).<\/p>\n<p>2 Rachor, in: Lisken\/Denninger, Handbuch des Polizeirechts, 5. Aufl., M&uuml;nchen 2012, Kap. C Rdnr. 19.<\/p>\n<p>3 Vgl. Fischer, StGB, 63. Aufl., M&uuml;nchen 2016, &sect; 46 Rdnr. 2 f.<\/p>\n<p>4 Rachor (o. Fu&szlig;n. 2), Kap. C Rdnr. 20.<\/p>\n<p>5 Zum Begriff n&auml;her Roggan, Die unmittelbare Nutzung geheimdienstlicher Informationen im Strafverfahren nach dem Antiterrordateigesetz &#8211; &Uuml;ber die Gefahr der Kontamination der Wahrheitssuche mit Unverwertbarem, in: Herzog\/Schlothauer\/Wohlers\/Wolter (Hrsg.), Rechtsstaatlicher Strafprozess und B&uuml;rgerrechte &#8211; Ged&auml;chtnisschrift f&uuml;r Edda We&szlig;lau, Berlin 2016, S. 269 ff. (S. 271 f.); a. A. Gazeas, &Uuml;bermittlung nachrichtendienstlicher Erkenntnisse an Strafverfolgungsbeh&ouml;rden, Berlin 2014, S. 54 ff.; Hempel, Der Bundestag und die Nachrichtendienste &#8211; eine Neubestimmung durch Art. 45d GG?, Berlin 2014, S. 19.<\/p>\n<p>6 So zu verstehen ist wohl Roth, in: Schenke\/Graulich\/Ruthig (Hrsg.), Sicherheitsrecht des Bundes, M&uuml;nchen 2014, &sect; 3 BVerfSchG Rdnr. 58 ff.; s. hierzu auch den Beitrag von Kutscha in diesem Heft.<\/p>\n<p>7 So etwa in der Einladung zum &#8222;1. Symposium zum Recht der Nachrichtendienste&#8220; am 3. und 4. November 2016 in Berlin, abrufbar unter <a href=\"http:\/\/www.bmi.bund.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.bmi.bund.de<\/a>.<\/p>\n<p>8 N&auml;her dazu Bergemann, in: Lisken\/Denninger, Handbuch des Polizeirechts (Anm. 2), Kap. H Rdnr. 14 f.<\/p>\n<p>9 BVerfGE 133, 277 (327).<\/p>\n<p>10 Vgl. etwa Pieroth\/Schlink\/Kniesel, Polizei- und Ordnungsrecht, 8. Aufl., M&uuml;nchen 2014, S. 27.<\/p>\n<p>11 Poscher\/Rusteberg, Die Aufgabe des Verfassungsschutzes &#8211; Zur funktionalen Trennung von Polizei und Nachrichtendiensten, in: Kritische Justiz 2014, S. 57 (S. 62 ff.); M&uuml;ller-Heidelberg, Sch&uuml;tzt der &#8222;Verfassungsschutz&#8220; die Verfassung?, in: Roggan\/Busch (Hrsg.) Das Recht in guter Verfassung? &#8211; Festschrift f&uuml;r Martin Kutscha, Baden-Baden 2013, S. 212; wohl auch Gusy, Polizei- und Ordnungsrecht, 9. Aufl., T&uuml;bingen 2014, S. 20; a. A. M&ouml;llers, in: ders. (Hrsg.), W&ouml;rterbuch der Polizei, 2. Aufl., M&uuml;nchen 2010, S. 1754; Schenke, Polizei- und Ordnungsrecht, 9. Aufl., Heidelberg 2016, S. 271 (&#8222;BfV [&#8230;] mit materiell polizeilichen Aufgaben betraut &#8230;&#8220;); Weisser, Das gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) &#8211; Rechtsprobleme, Rechtsform und Rechtsgrundlage, in: Neue Zeitschrift f&uuml;r Verwaltungsrecht 2011, S. 142 (&#8222;Aktivit&auml;ten der Nachrichtendienste auf dem Gebiet der pr&auml;ventiven Verhinderung von Straftaten &#8230;&#8220;, S. 144).<\/p>\n<p>12 BVerfGE 133, 277 (326).<\/p>\n<p>13 BVerfGE 120, 274 (321).<\/p>\n<p>14 Krit. dazu M&uuml;ller-Heidelberg (Anm. 11), S. 209 f.<\/p>\n<p>15 Krit. dazu Scharmer, Die Neuregelungen des Bundesverfassungsschutzgesetzes und ihre Auswirkungen auf den Strafprozess &#8211; Eine kritische &Uuml;bersicht, in: Strafverteidiger 2016, S. 323 ff.; Roggan, Straf- und strafprozessrechtliche Aspekte des Einsatzes von Verdeckten Mitarbeitern und V-Leuten nach dem neuen Bundesverfassungsschutzgesetz &#8211; &Uuml;ber die Privilegierung geheimdienstlicher T&auml;tigkeit gegen&uuml;ber strafverfolgender Aufgabenerf&uuml;llung, in: Goltdammer&#8217;s Archiv f&uuml;r Strafrecht 2016, S. 393 ff.; a. A. Bader, Zum Einsatz von Verdeckten Mitarbeitern und von Vertrauensleuten auf Grundlage der neu erschaffenen &sect;&sect; 9a und 9b BVerfSchG, in: Onlinezeitschrift f&uuml;r H&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung zum Strafrecht 2016, S. 293 ff.<\/p>\n<p>16 Gegen diese war zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Hefts eine Verfassungsbeschwerde unter dem Az. 1 BvR 2354\/13 beim Bundesverfassungsgericht anh&auml;ngig.<\/p>\n<p>17 N&auml;her zum Umfang der zu &uuml;bermittelnden Daten Bergemann (Anm. 8), Kap. H Rdnr. 112.<\/p>\n<p>18 Vgl. etwa Bock, in: Schenke\/Graulich\/Ruthig (Anm. 6), &sect; 23 BVerfSchG Rdnr. 6.<\/p>\n<p>19 Droste, Handbuch des Verfassungsschutzrechts, Stuttgart 2007, S. 554.<\/p>\n<p>20 Krit. dazu etwa Kutscha, Die Antinomie des Verfassungsschutzes, in: Neue Zeitschrift f&uuml;r Verwaltungsrecht 2013, S. 324 (S. 327).<\/p>\n<p>21 Vgl. <a href=\"https:\/\/www.nsu-watch.info\/2016\/07\/alles-richtig-gemacht-die-ermittlungen-am-4-11-2011-bericht-aus-dem-bundestags-ua\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.nsu-watch.info\/2016\/07\/alles-richtig-gemacht-die-ermittlungen-am-4-11-2011-bericht-aus-dem-bundestags-ua\/<\/a> .<\/p>\n<p>22 Bock, in: Schenke\/Graulich\/Ruthig (Anm. 6), &sect; 20 BVerfSchG Rdnr. 1; vgl. auch Droste (Anm. 19), S. 543.<\/p>\n<p>23 So aber Droste (Anm. 19), S. 544.<\/p>\n<p>24 N&auml;her dazu etwa Fischer (Anm. 3), &sect; 138 Rdnr. 9.<\/p>\n<p>25 LG Berlin, Juristenzeitung 1992, 159 = Strafverteidiger 1991, 371; dazu Rem&eacute;, Schm&uuml;cker-Verfahren endg&uuml;ltig eingestellt, in: B&uuml;rgerrechte &amp; Polizei\/CILIP 39 (2\/1991), S. 72 ff.<\/p>\n<p>26 Poscher\/Rusteberg, in: Kritische Justiz 2014 (Anm. 11), S. 57 (S. 64).<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[207],"publikationen":[1206],"class_list":["post-10920","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-fredrik-roggan","publikationen-1206"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Geheimdienste und Sicherheitsbeh\u00f6rden - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/215\/publikation\/geheimdienste-und-sicherheitsbehoerden-1\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Geheimdienste und Sicherheitsbeh\u00f6rden - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Eine notwendige Begriffskl&auml;rung In: vorg&auml;nge Nr. 215 (Heft 3\/2016), S. 73-77 Gerade im Bereich der Sicherheitsgesetzgebung und der Anwendung der Vorschriften kommt es auf Sorgfalt und Genauigkeit an. 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