{"id":11537,"date":"2015-08-11T10:45:00","date_gmt":"2015-08-11T08:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/hacktivism-vollstaendig\/"},"modified":"2021-08-30T15:42:02","modified_gmt":"2021-08-30T13:42:02","slug":"hacktivism-vollstaendig","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/209\/publikation\/hacktivism-vollstaendig\/","title":{"rendered":"Hacktivism (vollst\u00e4ndig)"},"content":{"rendered":"<p>Macht gegen digitale Kontrolle aus Perspektive der B&uuml;rgerrechte? Aus: vorg&auml;nge Nr. 209 (Heft 1\/2015), S. 66-71<\/p>\n<p><i>(Red.) Das Hacken informationstechnischer Systeme wird schnell in die N&auml;he von Terrorismus ger&uuml;ckt. Hinter dem Hack an sich und dem, was mittlerweile als Hacktivismus verstanden wird, stehen hingegen h&auml;ufig Versuche, bestehende Technik (und Technologien) so zu ver&auml;ndern, dass sie in einem positiven Sinne mehr Menschen zur Verf&uuml;gung stehen. <\/i><\/p>\n<p>Hack bezeichnet den spielerischen kreativen Umgang mit Technik jeglicher, also nicht notwendigerweise nur computer- oder programmierungstechnischer Art. Martin Luther hat durch seine &Uuml;bersetzung aus dem Lateinischen die Bibel gehackt. Johann Gutenberg versetzte dem Printmonopol der Kl&ouml;ster den Todessto&szlig;. Eine analoge Uhr, umgebaut zu einem Zeitz&uuml;nder, w&auml;re also ein Hack, ganz ohne dass dabei Computer oder Programmierarbeit eine Rolle spielten. Die ber&uuml;hmteste Lizenz f&uuml;r Freie Software, die GPL-Lizenz, benutzt das Urheberrecht und die zust&auml;ndigen Gerichte, um die Privatisierung von Programmcode zu verhindern: Mit den Mitteln des Eigentumsrechts gegen das Geistige Eigentum, ein Hack der b&uuml;rgerlichen Eigentumsordnung. Tr&auml;gt die Arbeit an einem derartigen Hack zur Verbesserung menschlicher Arbeits- und Lebensbedingungen bei, zu mehr Freiheit und mehr Gerechtigkeit, dann l&auml;sst sich meines Erachtens von Hacktivismus sprechen.<\/p>\n<p>So verstanden w&auml;re Wikipedia der erfolgreiche, massenwirksame Hack des Prinzips Enzyklop&auml;die. Diese fasst den Begriff des Hacktivismus eng entlang von Protestformen: &#8222;Hacktivismus (Kofferwort aus Hack und Aktivismus, engl. Hacktivism), ist die Verwendung von Computern und Computernetzwerken als Protestmittel, um politische Ziele zu erreichen. Die erste Verwendung erfuhr der Begriff im Juli 2004 von Mitgliedern eines Hacker-Kollektivs namens Omega.&#8220;<\/p>\n<p>Hacktivismus beansprucht und praktiziert m. E. vier Freiheiten:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Freiheit, ein Werk f&uuml;r jeden Zweck einsetzen zu d&uuml;rfen (prim&auml;re Freiheit).<\/li>\n<li>Die Freiheit, untersuchen zu d&uuml;rfen, wie ein Werk funktioniert, und es den eigenen Bed&uuml;rfnissen anzupassen (wissenschaftliche Freiheit).<\/li>\n<li>Die Freiheit, das Werk an andere weiterzugeben und Kopien f&uuml;r andere machen zu d&uuml;rfen (soziale Freiheit).<\/li>\n<li>Die Freiheit, das Werk verbessern und diese Verbesserungen zum allgemeinen Wohl zug&auml;nglich machen zu d&uuml;rfen (konstruktive Freiheit).<\/li>\n<li><\/ul>\n<p>Mittels einer weiteren begrifflichen Vorkl&auml;rung sei eine leichtere Verst&auml;ndigung zum Thema Technik und Technologie erm&ouml;glicht. Diese Begriffe werden zwar in den Debatten h&auml;ufig synonym gebraucht, bezeichnen allerdings wesentlich unterschiedliche Gegenst&auml;nde. So beschreibt aktuell das Unsichtbare Komitee(1) den Unterschied:<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"bodytext\"><i>&#8222;Offenbar lasse sich die menschliche Existenz einteilen in Technisches und Nichttechnisches. Falsch: Man muss sich nur vor Augen halten, in welchem unfertigen Zustand der menschliche Spr&ouml;ssling zur Welt kommt und wie lange es braucht, bis er sich in der Welt bewegen, bis er sprechen kann, um festzustellen, dass sein Verh&auml;ltnis zur Welt nichts Gegebenes ist, sondern vielmehr Ergebnis eines Erarbeitungsprozesses. Das Verh&auml;ltnis des Menschen zur Welt ist, da es keiner nat&uuml;rlichen Angemessenheit untersteht, grundlegend k&uuml;nstlich, technisch, um mit den Griechen zu sprechen. (&#8230;) Man &#8222;errichtet&#8220; also nicht eine Lebensform; man eignet sich nur Techniken an, zum Beispiel durch &Uuml;bung oder Ausbildung. (&#8230;) Jedes Werkzeug konfiguriert und verk&ouml;rpert ein bestimmtes Verh&auml;ltnis zur Welt und wirkt sich auf denjenigen aus, der es verwendet. Die derart gepr&auml;gten Welten sind nicht gleichwertig, ebenso wenig wie die Menschen, die darin leben. Genauso wenig, wie diese Welten gleichwertig sind, sind sie auch hierarchisierbar. Es gibt nichts, was erlauben w&uuml;rde, einige gegen&uuml;ber anderen als &#8222;fortschrittlicher&#8220; anzusehen. Sie sind nur unterschiedlich, jede mit ihrer eigenen zuk&uuml;nftigen Entwicklung, ihrer eigenen Geschichte. Um die Welten hierarchisch einzuteilen, muss man ein Kriterium einf&uuml;hren, ein implizites Kriterium, das erlaubt, die verschiedenen Techniken zu klassifizieren. Dieses Kriterium ist im Fall des Fortschritts schlicht die in Zahlen messbare Produktivit&auml;t der Techniken, unabh&auml;ngig davon, was ethisch in jeder Technik steckt oder was sie an wahrnehmbarer Welt hervorbringt. (&#8230;) Zu erg&auml;nzen ist, dass der Albtraum dieser Zeit nicht daher r&uuml;hrt, dass sie &#8222;die &Auml;ra der Technik&#8220;, sondern daher, dass sie eine &Auml;ra der Technologie ist. Technologie ist nicht die Vollendung der Techniken, sondern im Gegenteil die Enteignung der Menschen von ihren verschiedenen grundlegenden Techniken. Technologie ist die Systematisierung der effizientesten Techniken und folglich die Einebnung der Welten und der Verh&auml;ltnisse zur Welt, die sich jeweils in ihr zeigen. (&#8230;) Der Kapitalismus ist in diesem Sinn wesensm&auml;&szlig;ig technologisch; er ist die rentable Organisierung der produktivsten Techniken in einem System.&#8220; (Unsichtbares Komitee, An unsere Freunde, Hamburg 2015, 94ff)(2)<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Oft richten sich hacktivistische Aktionen gegen die Technologie von Konzernen (z.B. zuletzt eine Kampagne gegen Google Glasses) oder Kampagnen der Privatwirtschaft (z.B. Initiativen gegen die Einf&uuml;hrung von Digital Rights Management, DRM), die gegen diese Freiheiten anarbeiten, indem sie ihre politischen Ziele in ihre Technologie einarbeiten (wie besonders offensichtlich im Falle von DRM), um auf der Grundlage von Geheimwissen und Nutzungsverboten ihre Macht und ihre Kapitalbasis zu erweitern. Indem Hacktivismus sich derart nicht auf Appelle beschr&auml;nkt und auf die regulierende Intervention etwa einer staatlichen Instanz wartet, um diese Freiheiten zu sch&uuml;tzen oder &uuml;berhaupt erst herzustellen, ger&auml;t er auch in ein Spannungsverh&auml;ltnis zu staatlicher Ordnungspolitik, bisweilen gar in den Fokus von Kriminalisierung und sogar Terrorismusverdacht.<\/p>\n<p>Letzteres mag daran liegen, dass eine radikale Fraktion tats&auml;chlich so weit geht, grunds&auml;tzlich &uuml;ber die Dialektik von Produktivkraftentwicklung und Entwicklung der Produktionsweise nachzudenken: Wie hackt man eine Gesellschaftsformation, z.B. b&uuml;rgerliche Herrschaft und Kapitalismus? Die Produktivkraftentwicklung wird dabei verstanden als die Dialektik von Produktionsmittel- und Arbeitskraftentwicklung, also die Entwicklung von Energiemaschinen (Dampfmaschine etc.), Prozessmaschinen (Flie&szlig;band etc.), Algorithmusmaschinen (PC etc.) einerseits und von menschlicher Kreativit&auml;t andererseits. Strategisch gehen sie dabei ganz &auml;hnlich vor wie die Menschenrechtsbewegung oder die Arbeiterbewegung: Rechte werden formuliert, deren Allgemeing&uuml;ltigkeit derselben behauptet und schlie&szlig;lich f&uuml;r die Durchsetzung dieser Behauptung gek&auml;mpft. In diesem Zusammenhang sind die folgenden Mittel zu sehen, die wir meist gar nicht oder nur als zuf&auml;lligerweise Betroffene miterleben oder vereinzelt und ohne Kontext &uuml;ber die Massenmedien berichtet bekommen.<\/p>\n<p>Taktisch &#8211; auf der Ebene der Wahl der Mittel &#8211; bedeutet Hacktivismus den Kampf gegen die propriet&auml;ren Technologien und Infrastrukturen von Konzernen, die ihre Benutzer_innen auf unm&uuml;ndige Kund_innen reduzieren und neben Geld auch noch alle Daten sammeln, derer sie habhaft werden k&ouml;nnen. Die so gewonnenen Kund_innenprofile werden nicht nur weiterverkauft, sondern akkumuliert und automatisiert ausgewertet. Mittelfristig l&auml;uft das nicht auf individualisierte Werbung und pr&auml;ventive Polizeiarbeit hinaus, sondern auf die kybernetische Gesellschaftssteuerung im Ganzen. Dieser offensichtlich unfreien Perspektive begegnet Hacktivismus mit dem Aufbau und der Verbreitung quelloffener und freier (im obigen vierfachen Sinne) Infrastrukturen, Architekturen, Schnittstellen, Programme und Algorithmen. Kurz: Mit der Arbeit an befreiter Technik.<\/p>\n<p>Ganz konkret bedeutet dies: der Ausbau freier ITK-Infrastruktur schon auf dem Hardware Layer (Leitungen, Netze, Funkstrecken, Server) statt Telekom-Konzernnetze. Diesen Ansatz verfolgen Freifunk und die vielen kleinen Community-Provider wie etwa in-berlin.de. Server und Endger&auml;te werden auf der Basis von freier Hardware und freier Software betrieben. Die Zukunft der Hardware ist derzeit besonders wichtig, denn bei freier Software ist schon sehr viel m&ouml;glich. Beispiele gibt es im Bereich der Internet-Router f&uuml;r das private Zuhause: Da lassen sich Embedded Devices auf Open Hardware-Basis (RaspberryPi) schon heute mit freier Software (openwrt) betreiben.<\/p>\n<p>Als Konstruktionsprinzipien gelten neben o.g. Freiheit, wie sie die General Public License (GPL) versteht, also &#8222;infekti&ouml;s&#8220; und eben nicht beschr&auml;nkt und kolonisierbar durch die Kapitalverwertung, wie im Fall einiger Creative Commons- und Open Source-Lizenzen, dann noch Modularit&auml;t und offene Dokumentation aller Schnittstellen, damit alles mit allem f&uuml;r alle kombinierbar bleibt und keine Idee &#8222;nicht umsetzbar&#8220; ist. Ein wichtiger Zwischenschritt w&auml;re die Chipfabrik, die auf der Basis von freier Hard- und Software die Grundkomponenten freier Hardware herstellbar macht.<\/p>\n<p>Dies kann man sich sicherlich so &auml;hnlich vorstellen wie die vielen Fablabs, in denen schon heute 3D-Drucker und CNC-Fr&auml;sen Bestandteile von Maschinen herstellen und auch einfache Schaltkreise &auml;tzen k&ouml;nnen. Obwohl viele dieser Anlagen nicht im anti-kapitalistischen Sinne betrieben werden, treiben sie zur Zeit die Produktionsmittelentwicklung voran, die immerhin von ihren impliziten M&ouml;glichkeiten her (vgl. Dath\/Kirchner: Der Implex) &uuml;ber die kapitalistische Produktionsweise hinausweist. Kurz: Auch Maschinen, und sogar &#8222;Maschinen, die Maschinen machen&#8220;, lassen sich herstellen, ohne auf kapitalistische Produktionsst&auml;tten zur&uuml;ckgreifen zu m&uuml;ssen. Auch aus in der kapitalistischen Produktion aus Effizienzgr&uuml;nden ausgesonderten Komponenten lassen sich befreite Maschinen zusammenbauen, Stichwort: Hardware Hacking.<\/p>\n<p>Das ist das &uuml;bergreifende hacktivistische Programm, das derzeit l&auml;uft &#8211; und in dessen Zusammenhang wir z.B. Urheberrechtsnovellen oder Vertr&auml;ge wie TTIP oder die monopolistische Investitionspolitik der gro&szlig;en kalifornischen Technologie- und Internetkonzerne verstehen m&uuml;ssen.<\/p>\n<p>Zu den sozialen Bedingungen dieser technophilen Utopie: Menschen m&uuml;ssen in der Lage sein, Lebenszeit f&uuml;r die Entwicklung solcher Technik aufwenden zu k&ouml;nnen. Das w&auml;re m&ouml;glich, wenn die hohe Besteuerung kapitalistischer Unternehmen (statt deren Subventionierung) zu einer Einnahmenbasis f&uuml;r eine kostenlose &ouml;ffentliche Daseinsvorsorge und die Finanzierung eines ausreichenden Grundeinkommens f&uuml;hren w&uuml;rde. Ein positiver Nebeneffekt best&uuml;nde darin, dass diese Art der Umverteilung die kapitalistische Dynamik tendenziell abbremsen w&uuml;rde.<\/p>\n<p>Emanzipatorischer Hacktivismus flie&szlig;t in drei Kampagnen,die als solche nat&uuml;rlich nirgends von einem Zentralkomitee formuliert und vorangetrieben werden, sondern sich eher hinter dem R&uuml;cken der Subjekte in der Wechselwirkung ihrer Aktivit&auml;ten entfalten: 1. Entwicklung und Aufbau freier Technik, 2. Gesellschaftspolitik zur Unternehmensbesteuerung und f&uuml;r die F&ouml;rderung &ouml;ffentlicher G&uuml;ter und eines Grundeinkommens und 3. die Sabotage der technologischen Entsprechungen der Technik, die als freie umgesetzt ist, wenn das notwendig scheint, um die gesellschaftliche Dominanz der kapitalistischen Bereitstellung des jeweiligen Gebrauchswerts zu brechen. <br \/>Die Verteidiger_innen der bestehenden, menschen- und naturvernichtenden Produktionsweise reduzieren diese Bewegung bei jeder Gelegenheit auf den letztgenannten Aspekt. Der sogenannte Maschinenst&uuml;rmer- oder Luddismusvorwurf entbehrt dabei nicht einer gewissen Ironie, wenn er sich ausgerechnet gegen die technikaffinen Teile sozialer Bewegungen richtet. Denn die Rebellion gegen aufgeherrschte Technologien und die mit ihnen daherkommenden Ideologien findet auf der Basis selbst angeeigneter technischer F&auml;higkeiten und real existierender, selbstorganisierter Alternativen statt &#8211; und wird vor diesem Hintergrund &uuml;berhaupt erst relevant und damit gef&auml;hrlich. Aber:<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"bodytext\"><i>&#8222;Wo der Ingenieur alles, was funktioniert, in Beschlag nimmt, damit alles besser funktioniert und er es in den Dienst des Systems stellen kann, fragt sich der Hacker, &#8222;wie funktioniert das?&#8220;, um die Schwachstellen aufzudecken, aber auch, um sich andere Nutzungen auszudenken, um zu experimentieren. Experimentieren hei&szlig;t dabei: zu erleben, was diese oder jene Technik in ethischer Hinsicht bedeutet. Der Hacker entrei&szlig;t die Techniken dem technologischen System, um sie daraus zu befreien. Wenn wir Sklaven der Technologie sind, dann genau deshalb, weil es eine Reihe von Artefakten unserer t&auml;glichen Existenz gibt, die wir f&uuml;r besonders &#8222;technisch&#8220; halten und sie auf immer als einfache Blackboxes betrachten, deren unschuldige Nutzer wir w&auml;ren. &#8230; Zu verstehen, wie jedes beliebige der Ger&auml;te funktioniert, die uns umgeben, verschafft uns ein Mehr an unmittelbarer Macht und gibt uns Zugriff auf das, was uns nun nicht mehr als Umgebung erscheint, sondern als eine Welt, die in einer bestimmten Weise aufgebaut ist und in die wir eingreifen k&ouml;nnen. Das ist die Sicht des Hackers auf die Welt.&#8220; (Unsichtbares Komitee, ebd.)<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Gute Literatur &#8211; ob fantastisch oder popul&auml;rwissenschaftlich &#8211; ist in der Lage, unser Vorstellungsverm&ouml;gen zu hacken: Empfehlenswert ist hier von Dietmar Dath sein Buch &#8222;Maschinenwinter&#8220;, in dem er f&uuml;r die &#8222;Befreiung der Maschinen vom Verwertungszweck als notwendiger Bedingung f&uuml;r die Befreiung des Menschen&#8220; pl&auml;diert. Sein zusammen mit Barbara Kirchner verfasstes Buch &#8222;Der Implex&#8220; bildet mit Wikipedia an der Seite einen wahren Steinbruch f&uuml;r emanzipatorische Fortschrittsarbeit, geordnet nach Wissenschafts- und Politikfeldern, den ideengeschichtlichen Zeitraum der letzten 350 Jahre &uuml;berblickend. Dath verarbeitet seine Themen immer wieder auch in Romanform: Hier sei &#8222;Deutsche demokratische Rechnung&#8220; empfohlen. Der Roman verhandelt implizit die M&ouml;glichkeit der kybernetischen sozialistischen &#8211; und eben nicht markt- d.h.: fonds-gesteuerten &#8211; Gesamtplanung.<\/p>\n<p>MARKUS&nbsp;EUSKIRCHEN&nbsp;&nbsp; <i>ist Online-Redakteur (u.a.www.wem-gehoert-die- welt.org und <\/i><a href=\"http:\/\/www.prokla.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><i>www.prokla.de<\/i><\/a><i>) und Techno-Politik-Referent am Institut f&uuml;r Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin.<\/i><\/p>\n<h5>Anmerkungen:<\/h5>\n<p>(1)&nbsp; Nach der Sabotage an einer Eisenbahnstrecke, auf der im November 2008 ein Castortransport mit radioaktivem Material geplant war, wurde die erste Publikation des Unsichtbaren Komitees, Der kommende Aufstand, von der franz&ouml;sischen Regierung als ein &raquo;Handbuch des Terrorismus&laquo; beschlagnahmt und war Vorwand f&uuml;r die skandal&ouml;se, z.T. monatelange Inhaftierung von neun Menschen aus dem Dorf Tarnac. Die Polizei in Frankreich hat im Zuge der &raquo;Terrorismusbek&auml;mpfung&laquo; viele Spekulationen angestellt, wer dazugeh&ouml;ren mag, aber die Identit&auml;t der Autoren wurde nie bekannt<\/p>\n<p>(2)&nbsp; Online unter&nbsp; <a href=\"https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/system\/files\/data\/2015\/01\/1713951010.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/system\/files\/data\/2015\/01\/1713951010.pdf<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[2073],"publikationen":[1442],"class_list":["post-11537","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-markus-euskirchen","publikationen-1442"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Hacktivism (vollst\u00e4ndig) - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/209\/publikation\/hacktivism-vollstaendig\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Hacktivism (vollst\u00e4ndig) - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Macht gegen digitale Kontrolle aus Perspektive der B&uuml;rgerrechte? 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