{"id":11592,"date":"2015-02-01T22:50:00","date_gmt":"2015-02-01T21:50:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\/"},"modified":"2021-08-30T15:41:53","modified_gmt":"2021-08-30T13:41:53","slug":"wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/206-207\/publikation\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\/","title":{"rendered":"Wie es zum Auschwitz-Prozess kam"},"content":{"rendered":"<p>Ein Gespr&auml;ch mit Giulio Ricciarelli. Aus: vorg&auml;nge Nr. 206\/207 (Heft 2-3\/2014), S. 107-112<\/p>\n<div><span class=\"migrated-image\"><a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/labyrinth_sw_01.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5175 size-medium\" src=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/labyrinth_sw_01-600x400.jpg\" alt=\"Wie es zum Auschwitz-Prozess kam\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/labyrinth_sw_01-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/labyrinth_sw_01-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/labyrinth_sw_01-1000x667.jpg 1000w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/labyrinth_sw_01-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/labyrinth_sw_01-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/labyrinth_sw_01-450x300.jpg 450w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/labyrinth_sw_01.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"news-single-imgcaption\">\n<\/div>\n<p><i>Giulio Ricciarelli wurde 1965 in Mailand geboren, machte eine Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule als Theaterschauspieler, war an verschiedenen Schauspielh&auml;usern, trat in zahlreichen TV-Filmen auf und gr&uuml;ndete 2000 naked eye filmproduction. Er inszenierte mehrere Kurzfilme und gab jetzt mit &#8222;Im Labyrinth des Schweigens&#8220; sein Spielfilmdeb&uuml;t. Das Drehbuch schrieb er mit Elisabeth Bartel, die bereits 2009 mit den Recherchen und der Stoffentwicklung begann. Vor dem Filmstart traf ich Giulio Ricciarelli im Soho-Haus in Berlin, um mit ihm &uuml;ber seinen Film und die historischen Hintergr&uuml;nde zu sprechen. <\/i><\/p>\n<p><i>Welche Rolle spielt Fritz Bauer f&uuml;r den Film und f&uuml;r Sie?<\/i><\/p>\n<p>Das gro&szlig;e, gro&szlig;e Verdienst von Fritz Bauer war ja, den Prozess anzusetzen, die verschiedenen Taten zu b&uuml;ndeln und die Idee, daraus einen gro&szlig;en Prozess zu machen und dann seinen Staatsanw&auml;lten den R&uuml;cken freizuhalten. Den eigentlichen Prozess, die m&uuml;hsame Kleinarbeit, die haben ja tats&auml;chlich die Staatsanw&auml;lte gemacht. Im Film haben wir sehr darauf geachtet zu zeigen, dass die Idee, die Initialz&uuml;ndung, von Fritz Bauer kommt. Der Prozess, der Gedanke, die Leute vor Gericht zu stellen, das ist Fritz Bauers gro&szlig;es Verdienst.<\/p>\n<p>Man ist dann aber nat&uuml;rlich in der Position, wo man sich fragt, wie man das filmisch umsetzen kann. Es gibt ja Dokumentarfilme, es gibt sehr viele B&uuml;cher. Dem Mann ist praktisch auf ganz vielen Ebenen ein Denkmal gesetzt worden, vollkommen zu Recht. F&uuml;r mich ist der Fritz Bauer ein ganz gro&szlig;er Humanist gewesen, der es geschafft hat, trotz der ganzen Verletzung und dem ganzen Schmerz f&uuml;r dieses junge Deutschland eine Vision der Aufkl&auml;rung gehabt zu haben. Er wollte keinen Rachefeldzug, sondern &#8211; und ich glaube, dass wir das auch erz&auml;hlen &#8211; er wollte erziehen. Der Prozess, das war ein ganz p&auml;dagogischer Ansatz. Deshalb hat er auch vom Kommandanten bis zum Aufseher einen Querschnitt gemacht. Es ist dann auch sehr traurig, wie wenige letztendlich verurteilt wurden. Es gab mehrere Prozesse: diesen, in N&uuml;rnberg und in Polen. Und wenn man die alle zusammenz&auml;hlt, dann sind wir, glaube ich, bei drei Prozent der T&auml;ter.<\/p>\n<p><i>Damals war es schwierig, die Taten gerichtsfest zu beweisen.<\/i><\/p>\n<p>Was aber heute anders ist. Fritz Bauer hatte ja urspr&uuml;nglich vor, Auschwitz als einen gro&szlig;en Mordakt zu betrachten. Sein Ausdruck war die &#8218;Mordmaschinerie&#8216;, die wir auch im Dialog erw&auml;hnt haben. Er sagt: &#8218;Es war eine Mordmaschinerie und jeder, der daran mitgewirkt hat, hat sich per se schuldig gemacht.&#8216; Also einfach dort gewesen zu sein und mitgemacht zu haben. Das ist eine Rechtsmeinung, mit der er damals nicht durchgekommen ist. Interessanterweise hat die Bundesrepublik mit Bedacht die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die sie eigentlich in das Strafgesetzbuch h&auml;tte &uuml;bernehmen k&ouml;nnen, nicht &uuml;bernommen. Es war zu dem Zeitpunkt juristisch gesehen nur als Mord, nicht mehr als Totschlag zu ahnden. Totschlag war verj&auml;hrt, Mord musste jetzt spezifisch in Einzeltaten nachgewiesen werden. Heute hat sich die Rechtsmeinung ge&auml;ndert. Inzwischen ist man soweit, dass man sagt: &#8218;Wer dort war, hat sich schuldig gemacht&#8216;. In der Tat versucht man jetzt ja noch diese ganzen neunzigj&auml;hrigen M&auml;nner vor Gericht zu stellen,&nbsp; was nat&uuml;rlich eine ungeheuer schwierige Situation ist. Die sind Neunzig. Die sind nicht mehr verhandlungsf&auml;hig. Die sind nicht mehr haftf&auml;hig. Die haben ihr ganzes Leben unbehelligt unter uns gelebt.<\/p>\n<p><i>Was wollen Sie mit Ihrem Film erreichen?<\/i><\/p>\n<p>Wir wollten einen emotionalen Kinofilm machen. F&uuml;r mich ist Kino das Erleben von Welten und Zust&auml;nden; ganz klassisch, wie jemand am Lagerfeuer erz&auml;hlt, was er erlebt hat und die ganze Gruppe h&ouml;rt zu. So ist Kino f&uuml;r mich. Es muss zum Erleben kommen. Wenn wir uns auf Fritz Bauer konzentriert h&auml;tten, h&auml;tte man die Geschichte verf&auml;lschen m&uuml;ssen. Fritz Bauer war ja ganz klar in seiner Haltung. Er hatte ein dramatisches Leben. Er war immer ein Humanist. Er wusste, was richtig ist und hat da auch nicht gez&ouml;gert. Und was h&auml;tte man dann f&uuml;r einen Film machen k&ouml;nnen? Man h&auml;tte spekulieren m&uuml;ssen, denn vieles ist ja nicht belegt. Oder man h&auml;tte Sachen erfinden m&uuml;ssen.<\/p>\n<p>Unser Konzept ist eigentlich, dass wir historisch wirklich genau sind. Wir haben sehr eng mit Werner Renz vom Fritz-Bauer-Institut zusammengearbeitet. Zum Beispiel die amtliche Liste mit den Namen der SS-M&auml;nner, die in Auschwitz Dienst hatten und die gefunden wurde. &Uuml;ber diese Liste kam der Auschwitz-Prozess in Gang. Das haben wir gezeigt. Wenn unser Hauptdarsteller die Zeugenaussage vorliest, dann benutzt er die Original-Zeugenaussage zur Ermordung des Jungen, der sich &uuml;ber einen Apfel freute. Wenn der Anwalt sagt: &#8218;An der Rampe zu selektieren, ist ein Akt der Menschlichkeit&#8216; &#8211; das war die Verteidigungsstrategie eines Anwalts im Prozess. Wir haben also &uuml;berhaupt kein spekulatives Element. Aber wir haben ganz klar gesagt: Beim Staatsanwalt, da nehmen wir uns die Freiheit; das m&uuml;ssen wir dramatisieren, um in der Geschichte genau zu sein.<\/p>\n<p><i>Warum ist f&uuml;r Sie die pers&ouml;nliche, emotionale Seite der Geschichte so wichtig?<\/i><\/p>\n<p>Ein Kinofilm ist zwei Stunden Lebenszeit. Wenn jemand einen gut recherchierten Artikel &uuml;ber Fritz Bauer liest, wei&szlig; er nach zwanzig Minuten wahrscheinlich genauso viel wie bei uns. Was also k&ouml;nnen wir im Kino machen? Wir k&ouml;nnen den Zuschauer auf eine emotionale Reise mitnehmen und wir k&ouml;nnen ihm klar machen, wie die Atmosph&auml;re damals war. Wie es sich anf&uuml;hlen muss mit dieser Verdr&auml;ngung. Wie es sich anf&uuml;hlen muss, wenn ein Opfer einem T&auml;ter begegnet. Wie es sich anf&uuml;hlen muss, wenn ein Junge herausfindet, dass sein Vater vielleicht doch keine reine Weste hatte. Wir haben zum Beispiel einen Oberstaatsanwalt &#8211; eine Figur, die ich sehr mag. Der war gar nicht in der Partei. Der ist aber, so wie Adenauer, der Meinung, es muss ein Schlussstrich gezogen werden. Diese Sachen wollten wir erlebbar machen und deshalb haben wir uns bei diesen emotionalen Kern die Freiheit genommen.<\/p>\n<p>Es war damals tats&auml;chlich so, dass die Staatsanw&auml;lte das Gef&uuml;hl hatten, sie kommen ja gar nicht vor. Die tats&auml;chliche Arbeit vor dem Prozess, das haben die Staatsanw&auml;lte gemacht. Bauer war der Generalstaatsanwalt und er hat den Auftrag gegeben. Die Initiative und die sch&uuml;tzende Hand, das war Fritz Bauer. Und ich glaube, dass wir damit dem Geist von Fritz Bauer gerecht werden. Wenn ich ihn heute fragen k&ouml;nnte, w&uuml;rde er wahrscheinlich sagen: &#8218;Machen wir einen Film, der m&ouml;glichst viele Leute erreicht, der spannend ist und diese Geschichte in die Welt bringt.&#8216; Genau das hat er ja mit dem Prozess gewollt.<\/p>\n<p><i>Ich finde, sie haben die damalige Zeit, die gesellschaftlichen Strukturen und Hierarchien genau getroffen. So nennt der junge Staatsanwalt Radmann die Sekret&auml;rin, die seine Mutter sein k&ouml;nnte, immer Schmittchen. <\/i><\/p>\n<p>Das kann man sich heute nicht mehr vorstellen. Wir hatten am Anfang eine Radioansage: &#8218;Frauen d&uuml;rfen weiterhin ihren Beruf nur mit Zustimmung des Ehemannes aus&uuml;ben.&#8216; Das war ganz interessant. Eigentlich wollten wir folgenden Text einspielen: &#8218;Ab sofort k&ouml;nnen Frauen auch ohne Zustimmung ihres Mannes arbeiten&#8216;. Aber das stimmt so nicht. Es gab das Gleichstellungsgesetz. Da stand: &#8218;Frauen d&uuml;rfen einen Beruf aus&uuml;ben, wenn sie ihre h&auml;uslichen Pflichten nicht vernachl&auml;ssigen&#8216;. Das hei&szlig;t, es war immer noch die Zustimmung des Ehemannes notwendig.<\/p>\n<p>Wir erz&auml;hlen ja auch die Hierarchien, wie das damals war. Das waren einfach vollkommen andere Zeiten. Die Menschen waren viel hierarchischer. Damals hat ja fast jeder in irgendeiner Form den Krieg mitgemacht. Da waren viel st&auml;rkere Gef&uuml;hlspanzer da, man hat sich einfach nicht so emotional gegeben.<\/p>\n<p><i>Wie schwer war f&uuml;r Sie der Zugang in diese Welt, die sie auch nicht erlebt haben?<\/i><\/p>\n<p>Es war wahnsinnig spannend und auch sch&ouml;n. Ich wurde dann etwas geschichtsbesessen. Man f&auml;ngt an nachzudenken, nicht nur &uuml;ber diese Zeit. Man besch&auml;ftigt sich mit dem Zweiten Weltkrieg, mit dem ersten Weltkrieg. Was mir nie so klar war, wie d&uuml;nn eigentlich die Schicht der Demokratie ist, wie prek&auml;r. Und was Deutschland durchgemacht hat und andere L&auml;nder hat durchmachen lassen, bis es das Land wurde, das es heute ist.<\/p>\n<p>Ich bin dabei auch sehr dem&uuml;tig geworden. Die westlichen L&auml;nder schauen ja gerne auf andere herab und sagen &#8218;Ihr m&uuml;sst das so und so machen.&#8216; Und dann schaut man in die eigene Vergangenheit und sagt:&nbsp; &#8218;Leute, passt mal auf, was wir alles f&uuml;r ein Chaos angerichtet haben, bevor wir dahin gekommen sind.&#8216; Man hat einen ungeheuren Respekt vor dem Thema. Am Anfang, wenn man das Drehbuch beginnt, ist der nicht so da. Aber als das Projekt real wurde, sagt man sich irgendwann: &#8218;Um Gottes willen. Wir machen jetzt einen Film zum Thema Auschwitz.&#8216; Unser Thema sind die F&uuml;nfziger Jahre. Aber man nimmt dann nat&uuml;rlich in irgendeiner Form Stellung. Wir hatten da sehr gro&szlig;en Respekt davor. Wir hatten ja einen Verbrechenskomplex, der bestens dokumentiert ist und der Bilder hervorruft. Jeder hat die Bilder und Filme gesehen, heute kennt jeder die Schrecken. Und eigentlich erz&auml;hlen wir von einer Zeit, in der man das nicht wusste. Deshalb haben wir eine sehr klassische Exposition, weil wir den Zuschauer mitnehmen mussten. Wir mussten ihn mit Hilfe der Hauptfigur in diesen Zustand der Unwissenheit bringen. So dass man sagt: &#8218;Ja, es war ein Schutzhaftlager gewesen.&#8216; Das ist historisch belegt, das war damals die Stimmung. Aber man kann es heute tats&auml;chlich nicht glauben. Das Interessante ist eigentlich, das ist ein Gedanke von Alexander Fehling, dass Fritz Bauer und die Auschwitz-Prozesse heute genauso vergessen sind bei der normalen Bev&ouml;lkerung, wie damals versucht wurde, die Verbrechen zu vergessen.<\/p>\n<p><i>Wobei die Botschaft der Prozesse bekannt ist.<\/i><\/p>\n<p>Ja. Aber bevor ich mich mit dem Prozess besch&auml;ftigt habe, wusste ich vieles nicht. Die Mitt&auml;terschaft ist ja ein ungeheuer gro&szlig;er und komplexer Vorgang gewesen in Deutschland: vom tats&auml;chlichen Mitmachen, vom Wegsehen, vom Profitieren. Es gibt unglaublich viele Schattierungen. Aber es war in jedem Fall ein ganzes Volk, das sich verirrt hat. Es gab Widerstand. Es gab auch stillen Widerstand. Aber es gab unheimlich viele, die meisten, die einfach mitgemacht haben, die &uuml;berzeugt waren. Das erz&auml;hlt der Film.<\/p>\n<p>Aber wenn man heute Filme &uuml;ber diese Zeit sieht, hat man unheimlich oft das Gef&uuml;hl, dass es nur eine kleine Clique gab, die alle verf&uuml;hrt und unterdr&uuml;ckt hat. Und als die weg waren, dann haben wir sofort alles aufgearbeitet. Das heutige Bewusstsein, dass die Amerikaner und die Russen uns befreit haben, das war damals nicht vorhanden. Damals glaubte man, wir Deutschen haben den Krieg verloren. Es ist alles zerst&ouml;rt, lasst uns nach vorne blicken und das Land wieder aufbauen. Aber die Russen wurden nicht als Befreier empfunden. Nat&uuml;rlich, die Leute, die von den Nazis unterdr&uuml;ckt waren, die haben das anders gesehen. Aber das Volk hat einfach, im Gef&uuml;hl, den Krieg verloren. Und da erz&auml;hlen wir uns, glaube ich, kulturell immer noch eine Geschichte, die nicht stimmt, weil die leichter zu ertragen ist: &#8218;Ja, es war schlimm, aber als es dann vorbei war, haben wir sofort anerkannt, was da war.&#8216; Aber so war es nicht. Und genau das ist eigentlich ein Beitrag, den der Film leisten will.<\/p>\n<p>Gleichzeitig wollten wir auch einen Film machen, der funktioniert, wenn jemand gar nichts wei&szlig;. Also einfach die Geschichte eines jungen Mannes erz&auml;hlen, der sich der Vergangenheit, der Schuld seines Vaters und der Gesellschaft stellt.<\/p>\n<p><i>Der Film ist wie ein klassischer Polit-Thriller aufgebaut, in dem der Held ein Komplott aufdeckt.<\/i><\/p>\n<p>Eigentlich ist der seelische Bogen des Helden der Kern unserer Dramaturgie. Was macht es mit ihm? Diese Ungl&auml;ubigkeit, die Verzweiflung, dann auch der Hass, die Verurteilung. Uns war dieses humanistische Element ganz wichtig. Er hat ja seinen Vater im Krieg verloren. Er hat aber auch als Charakterschw&auml;che diese Rechthaberei, dieses Wissen, was Gut und was Falsch ist. In einer der Schl&uuml;sselszenen, wenn er am Zaun von Auschwitz steht, sagt er: &#8218;Ich wei&szlig; nicht, was ich selber getan h&auml;tte, wenn ich dort gewesen w&auml;re.&#8216; Und ich finde ehrlich gesagt diese Demut eine tolle Entwicklung des Charakters. Ein Psychoanalytiker hat einmal gesagt: der beste Schutz vor dem Faschismus ist die Erkenntnis, wie sehr er in einem selber steckt. Diese Mechanismen, wenn es auf die Schwachen geht oder jemand ausgegrenzt wird, gibt es &uuml;berall. Ich mag diese Demut sehr und die Entwicklung der Figur, die dann sagt: &#8218;F&uuml;r mich ist es das richtige, diesen Prozess zu machen.&#8216;<\/p>\n<p><i>Sie haben sich w&auml;hrend der Arbeit an dem Film sicher auch mit der Frage besch&auml;ftigt, wie ein Staat mit Schuld umgehen kann? <\/i><\/p>\n<p>Man muss sich das ansehen, was man als Volk getan hat. So wie ein Mensch, der pers&ouml;nlich Schuld hat und der er sich stellen muss, muss sich auch ein Volk dieser Schuld stellen. Ich mache keine Vergleiche. Dieser Holocaust ist einzigartig und wir haben dar&uuml;ber einen Film gemacht. Ich glaube, dass es ein unglaublich schmerzhafter Prozess ist und ich glaube, dass er vollf&uuml;hrt werden muss. Mir f&auml;llt aber auch auf, dass er normalerweise nicht sofort passiert. Auch in Deutschland ist er ja nicht sofort passiert. Es hat achtzehn Jahre gedauert.<\/p>\n<p>Sie kennen sicher &#8222;Dantons Tod&#8220; von Georg B&uuml;chner. Da geht es darum, dass die, die die Revolution machen, irgendwann gek&ouml;pft werden, weil die, die vorher verwaltet haben, nachher wieder das Ganze &uuml;bernehmen. Die Revolution frisst ihre Kinder. Ich glaube, das ist ein universelles Thema. Ich habe keine L&ouml;sung daf&uuml;r, aber ich bin ganz klar der Meinung, dass, wenn Deutschland sich nicht dieser Schuld gestellt h&auml;tte, es verloren gewesen w&auml;re. Ich halte das f&uuml;r ungeheuer wichtig. Im Auschwitz-Prozess ist das das erste Mal passiert. Es gab nat&uuml;rlich immer Kriegsprozesse. Heute sind solche Prozesse ein Teil unserer Kultur geworden. Das ist ein ungeheurer Verdienst, und der liegt eindeutig bei Fritz Bauer und diesen Staatsanw&auml;lten.<\/p>\n<p><i>Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch. <br \/>Das Gespr&auml;ch f&uuml;hrte Axel Bu&szlig;mer.<\/i><\/p>\n","protected":false},"featured_media":5175,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[174],"publikationen":[1443],"class_list":["post-11592","publikation","type-publikation","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-axel-bussmer","publikationen-206-207"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Wie es zum Auschwitz-Prozess kam - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/206-207\/publikation\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Wie es zum Auschwitz-Prozess kam - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Ein Gespr&auml;ch mit Giulio Ricciarelli. Aus: vorg&auml;nge Nr. 206\/207 (Heft 2-3\/2014), S. 107-112 Giulio Ricciarelli wurde 1965 in Mailand geboren, machte eine Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule als Theaterschauspieler, war an verschiedenen Schauspielh&auml;usern, trat in zahlreichen TV-Filmen auf und gr&uuml;ndete 2000 naked eye filmproduction. Er inszenierte mehrere Kurzfilme und gab jetzt mit &#8222;Im Labyrinth des Schweigens&#8220; [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/206-207\/publikation\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-08-30T13:41:53+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/labyrinth_sw_01.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2000\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1333\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"13\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/206-207\\\/publikation\\\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/206-207\\\/publikation\\\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\\\/\",\"name\":\"Wie es zum Auschwitz-Prozess kam - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/206-207\\\/publikation\\\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/206-207\\\/publikation\\\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/08\\\/labyrinth_sw_01.jpg\",\"datePublished\":\"2015-02-01T21:50:00+00:00\",\"dateModified\":\"2021-08-30T13:41:53+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/206-207\\\/publikation\\\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/206-207\\\/publikation\\\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/206-207\\\/publikation\\\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/08\\\/labyrinth_sw_01.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/08\\\/labyrinth_sw_01.jpg\",\"width\":2000,\"height\":1333},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/206-207\\\/publikation\\\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"vorg\u00e4nge\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"vorg\u00e4nge Nr. 206\\\/207: Geheimdienstliche Kommunikations\u00fcberwachung au\u00dfer Kontrolle?\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/206-207\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Wie es zum Auschwitz-Prozess kam\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Wie es zum Auschwitz-Prozess kam - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/206-207\/publikation\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Wie es zum Auschwitz-Prozess kam - Humanistische Union","og_description":"Ein Gespr&auml;ch mit Giulio Ricciarelli. Aus: vorg&auml;nge Nr. 206\/207 (Heft 2-3\/2014), S. 107-112 Giulio Ricciarelli wurde 1965 in Mailand geboren, machte eine Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule als Theaterschauspieler, war an verschiedenen Schauspielh&auml;usern, trat in zahlreichen TV-Filmen auf und gr&uuml;ndete 2000 naked eye filmproduction. Er inszenierte mehrere Kurzfilme und gab jetzt mit &#8222;Im Labyrinth des Schweigens&#8220; [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/206-207\/publikation\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\/","og_site_name":"Humanistische Union","article_modified_time":"2021-08-30T13:41:53+00:00","og_image":[{"width":2000,"height":1333,"url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/labyrinth_sw_01.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"13\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/206-207\/publikation\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/206-207\/publikation\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\/","name":"Wie es zum Auschwitz-Prozess kam - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/206-207\/publikation\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/206-207\/publikation\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/labyrinth_sw_01.jpg","datePublished":"2015-02-01T21:50:00+00:00","dateModified":"2021-08-30T13:41:53+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/206-207\/publikation\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/206-207\/publikation\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/206-207\/publikation\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/labyrinth_sw_01.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/labyrinth_sw_01.jpg","width":2000,"height":1333},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/206-207\/publikation\/wie-es-zum-auschwitz-prozess-kam\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"vorg\u00e4nge","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"vorg\u00e4nge Nr. 206\/207: Geheimdienstliche Kommunikations\u00fcberwachung au\u00dfer Kontrolle?","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/206-207\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Wie es zum Auschwitz-Prozess kam"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikation\/11592","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/media\/5175"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/media?parent=11592"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/categories?post=11592"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/tags?post=11592"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/autoren?post=11592"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikationen?post=11592"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}