{"id":11703,"date":"2012-12-05T17:30:00","date_gmt":"2012-12-05T16:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/vom-marktversagen-zu-peer-to-peer\/"},"modified":"2021-08-30T15:41:32","modified_gmt":"2021-08-30T13:41:32","slug":"vom-marktversagen-zu-peer-to-peer","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/200-vorgaenge\/publikation\/vom-marktversagen-zu-peer-to-peer\/","title":{"rendered":"Vom Marktversagen zu Peer-to-Peer"},"content":{"rendered":"<p>Neue Bezahlmodelle im Internet und die Freiheit der Kunst<\/p>\n<p>aus: Vorg&auml;nge 200 ( Heft 4\/2012), S.83-89<\/p>\n<p>Neue Bezahimodelle im Internet und die Freiheit der Kunst<br \/>Kulturellen Ausdruck wird es immer geben. Auch an der Bereitschaft, K&uuml;nstlerinnen ihr Schaffen zu erm&ouml;glichen und sie daf&uuml;r zu belohnen, fehlt es nicht, ob in Form von M&auml;zenen oder Markt, Klingelbeuteln oder Rundfunkgeb&uuml;hren, Steuergeldern oder Selbstausbeutung. Eine weitere Konstante scheint die extreme Ungleichverteilung von Auf merksamkeit und Verg&uuml;tung zu sein, vom armen Poeten, der nicht wei&szlig;, wie er den n&auml;chsten Tag &uuml;berlebt, bis zum Superstar, der nicht wei&szlig;, ob er als n&auml;chstes eine Yacht oder einen Jet kaufen soll.<\/p>\n<p>In diesem Feld setzt Kulturpolitik Grundwerte: die Grundversorgung mit Meinungsvielfalt, die Sicherung kultureller Vielfalt, die Gew&auml;hrleistung von kultureller Bildung und rezeptiver und produktiver kultureller Teilhabe, die angemessene Verg&uuml;tung der Urheber f&uuml;r die Nutzung ihrer Werke.<\/p>\n<p>Die digitale Revolution und die anhaltende neoliberale Entsolidarisierung stellen ihre Ausgestaltung, wenn nicht gar die Grundwerte selbst in Frage. Lassen sich &ouml;ffentlichrechtlicher Rundfunk, Stadt- und Staatstheater oder Filmf&ouml;rderung noch rechtfertigen? Oder umgekehrt: Wenn Qualit&auml;tsjournalismus im Netz keine Gesch&auml;ftsmodelle findet, muss die &ouml;ffentlich Hand ihn retten? Wenn digitale Rechtekontrolltechnologie jede einzelne Nutzung eines Urheberwerkes lizenzierbar macht, wozu braucht es dann noch Verwertungsgesellschaften? Was ist noch kulturelle Autonomie einer Gemeinschaft und was schon Wettbewerbsverzerrung?<\/p>\n<p>Wir befinden uns mitten in einem gesellschaftsweiten Gro&szlig;experiment. &Uuml;berlieferte Regelungen und medientechnologische und -praktische Wirklichkeit klaffen immer weiter auseinander. Die einen versuchen, die Kluft mit aller gesetzlichen und technischen Gewalt zu schlie&szlig;en. Andere sehen sie als N&auml;hrboden f&uuml;r neue Ans&auml;tze. Kreative und Publikum, soviel ist deutlich, m&uuml;ssen ihren Gesellschaftsvertrag &uuml;ber Kultur neu aushandeln und mit Leben erf&uuml;llen.<\/p>\n<h5><span id=\"urheberrecht\">Urheberrecht<\/span><\/h5>\n<p>Ver&ouml;ffentlichte Werke sind ihrer Natur nach &ouml;ffentliche G&uuml;ter. ,$its kann man genauso wenig unkopierbar machen, wie man Wasser dazu bringen kann, nicht nass zu sein.&#8220; (Bruce Schneier) Zwischen diesen beiden Beobachtungen spannt sich das Dilemma der Kulturfinanzierung auf.<\/p>\n<p>Der historisch gewachsene Gesellschaftsvertrag antwortet mit verschiedenen Strategien darauf. Die &ouml;ffentliche Hand stellt kulturelle &ouml;ffentliche G&uuml;ter bereit, z. B. durch den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk, oder bezahlt private Akteure f&uuml;r ihre Herstellung, z. B. durch &ouml;ffentliche Kulturf&ouml;rderung. Au&szlig;erdem spricht die Gesellschaft Urhebern ein zeitlich beschr&auml;nktes Ausschlussrecht an ihren &ouml;ffentlichen Werken zu, um sie auf einem Markt handelbar zu machen. &#8222;Das Urheberrecht .., dient &#8230; der Sicherung einer angemessenen Verg&uuml;tung f&uuml;r die Nutzung des Werkes.&#8221; (&sect; 11 UrhG) Nach 300 Jahren Urheberrecht wissen wir, dass es einen lukrativen Markt hervorgebracht hat. Wir wissen aber auch, dass dieses Modell bei seinem erkl&auml;rten Ziel, Urhebern eine angemessene Verg&uuml;tung zu sichern, versagt. In der ersten umfassenden Studie zu Autoreneinnahmen in England und Deutschland von 2007 zeigten Kretschmer und Hardwick, dass weniger als die H&auml;lfte der 25.000 untersuchten professionellen Autoren ihren Lebensunterhalt durch Schreiben bestreiten k&ouml;nnen. Die typischen Autoreneinnahmen in Deutschland betragen weniger als die H&auml;lfte des durchschnittlichen Lohnniveaus aller Berufe. Autorinnen verdienen in der Regel noch einmal deutlich weniger als ihre m&auml;nnlichen Kollegen. Seit 2000 hat sich die Situation weiter verschlechtert.<\/p>\n<p>In der gleichen Zeit eskalieren Verwerter die Ma&szlig;nahmen zur Durchsetzung von Urheberrechten. Sie reichen vom t&auml;glichen Abmahnwahn &uuml;ber ein Hausverbot im Internet f&uuml;r Verletzer bis zur Filterung des Internet mit Hilfe von Deep Packet Inspection. Diese mit einem hohen gesellschaftlichen Preis eingetriebenen Einnahmen erreichen die Autoren nicht.<\/p>\n<p>In der Praxis zeigt sich ferner, dass auch an der Behauptung, nur ein wirksamer Urheberrechtsschutz erm&ouml;gliche kulturelle Vielfalt, etwas nicht stimmen kann. Zum einen h&auml;ufen sich Untersuchungen zu kreativen M&auml;rkten, die ganz ohne Urheberschutz funktionieren: Dazu geh&ouml;ren Haute Cuisine (Fauchart\/von Hippel 2006), Mode (Blakley 2010), Zauberkunst (Loshin 2007), ausl&auml;ndische B&uuml;cher in den USA bevor sie 1891 ins Urheberrecht aufgenommen wurden (Khan 2007) und Fernsehformate (Kretschmer! Singh\/Wardle 2007). Zum anderen machen seit der Jahrtausendwende Millionen t&auml;glich getauschter Werke klar, dass ein Ausschlussrecht nur noch in der Theorie existiert. Dennoch ist die Zahl der j&auml;hrlich erscheinenden B&uuml;cher, Musikalben, Kinofilme im selben Zeitraum eindrucksvoll gewachsen (Oberholzer-Gee\/Stumpf 20101). Offenkundig sind freier Zugang und kulturelle Vielfalt sehr wohl vereinbar.<\/p>\n<p>Damit soll wohlgemerkt den Urhebern nicht der Anspruch auf eine angemessene Verg&uuml;tung abgesprochen werden, wohl aber relativiert es die Annahme vom Markt als wichtigstem Vehikel &ouml;ffentlicher Kulturpolitik. Tats&auml;chlich hat der Markt beim wichtigsten &ouml;ffentlichen Ziel, der angemessenen Verg&uuml;tung der Urheber, versagt.<\/p>\n<h5><span id=\"urheberrecht-kollektiv\">Urheber&shy;recht kollektiv<\/span><\/h5>\n<p>Urheberrecht gibt es nicht nur in Form eines individuellen Verbotsrechts, sondern auch als kollektiv wahrgenommenen Verg&uuml;tungsanspruch. Angefangen hat alles mit der Erfahrung, dass sich &ouml;ffentlich aufgef&uuml;hrte Werke nicht gegen die Wiederauff&uuml;hrung durch Dritte sch&uuml;tzen lassen. Bei einer Vielzahl von Spielst&auml;tten l&auml;sst sich das Auff&uuml;hrungsrecht nicht individuell durchsetzen. 1777 schlossen sich deshalb in Frankreich Text- und Musikurheber f&uuml;r das Theater zur ersten Verwertungsgesellschaft zusammen, der heutigen SACD. Weitere L&auml;nder, Werkarten und neue medientechnologisch erm&ouml;glichte Nutzungsformen sind hinzugekommen, darunter die mechanische Vervielf&auml;ltigung; &ouml;ffentliche Wiedergabe, Sendung, Filmvorf&uuml;hrung, die gesetzliche Verg&uuml;tung f&uuml;r Privatkopien, das Klingeltonrecht und inzwischen auch die Werknutzung im Internet als Stream und Download. Und auch bei vielen aktuell anstehenden Herausforderungen, wie vergriffenen und verwaisten Werken und der in der WIPO verhandelten Blindenschranke , ist klar, dass die L&ouml;sung nur eine kollektive sein kann. Wie Reto Hilty betont und Kretschmer\/Hardwick empirisch festgestellt haben, ist kollektive Rechtewahrnehmung oft die einzige Quelle, aus der Kreative Einnahmen erzielen.<\/p>\n<p>Einen Krieg gegen das private Kopieren hat es, zumindest in Kontinentaleuropa, nie gegeben. Gleich am Anfang des medientechnologischen Umbruchs wurde es f&uuml;r zul&auml;ssig erkl&auml;rt und mit einer pauschalen Verg&uuml;tung belegt.<\/p>\n<p>Seit Napster Filesharing zu einem Massenph&auml;nomen gemacht hat, schlagen Juristen und Musiker, Internet-Aktivisten, Verbrauchersch&uuml;tzer und Verwertungsgesellschaftsvertreter die gleiche L&ouml;sung vor: Die Legalisierung von privatem, nicht-kommerziellem Filesharing und Remixen im Austausch f&uuml;r eine pauschale Verg&uuml;tung auf Breitband-Internet-Zug&auml;nge, die im Verh&auml;ltnis zur empirisch erhobenen Popularit&auml;t ihrer Werke an die Urheber ausgesch&uuml;ttet wird.<\/p>\n<p>In mehr als zehn Jahren Diskussion &uuml;ber eine solche Tauschlizenz ist eine F&uuml;lle von Literatur entstanden, darunter Gesetzesinitiativen (in Frankreich, Italien und Belgien) und Versuche, Pilotprojekte auf den Weg zu bringen (auf der Isle of Man, von Fischers Noank in China und Hongkong, an der Berkeley Universit&auml;t).<\/p>\n<h5><span id=\"peer-to-peer-finanzierung\">Peer-to-Peer-Finanzierung<\/span><\/h5>\n<p>Neben den klassischen Strategien zur Finanzierung von &ouml;ffentlichen G&uuml;tern entstehen neue. Die &Ouml;ffentlichkeit zahlt immer noch f&uuml;r die &ouml;ffentlichen G&uuml;ter, aber nicht mehr vermittelt durch den Staat, sondern von Peer zu Peer. Nicht Kulturadministratoren, Redaktionen oder andere Gremien entscheiden, sondern Nutzer. Nutzer zahlen letztlich eh in jedem Fall, ob durch direkte Bezahlung, Steuern, Rundfunkgeb&uuml;hren oder Werbung. Nur dass es sich hier um eine bewusste Entscheidung eines jeden Peers handelt. Auf den ersten Blick &auml;hnelt es einer Markttransaktion, nur dass hier keine rationalen &ouml;konomischen Akteure handeln, als die die Wirtschaftswissenschaften uns ausmalen. Rationalit&auml;t in dieser Logik w&uuml;rde sie danach streben lassen, das gew&uuml;nschte Werk so billig wie m&ouml;glich zu bekommen, idealerweise umsonst. Und wenn sie etwas umsonst bekommen k&ouml;nnen, warum sollten sie daf&uuml;r bezahlen, auch noch freiwillig? Und doch tun Menschen genau das in zunehmendem Ma&szlig;e.<\/p>\n<p>Peer-to-Peer-Strukturen geh&ouml;ren zu den grundlegendsten und weitreichendsten Innovationen, die bislang aus der digitalen Revolution hervorgegangen sind: P2P-Produktion (freie Software, Wikipedia), P2P-Distribution (BitTorrent, Rapidshare) und neuerdings P2P-Finanzierung.<\/p>\n<p>Inzwischen liegt die erste umfassende empirische Untersuchung freiwilliger Bezahlmodelle vor. Leah Belsky, Byron Kahr, Max Berkelhammer und Yochai Benkler (2010) haben &uuml;ber mehrere Jahre und Hunderttausende Transaktionen drei Musik-SitesZ beobachtet, die alle mit Hilfe von Creative-Commons-Lizenzen das nicht-kommerzielle Tauschen ausdr&uuml;cklich erlauben und die Fans einladen zu zahlen, was sie m&ouml;chten. Ihr Fazit: Gemittelt &uuml;ber die Nichtzahler, die Zahler eines gef&uuml;hlten Standardpreises und hyper-gro&szlig;z&uuml;gige Zahler erhalten die K&uuml;nstler hier mehr als bei der verpflichtenden Zahlung eines festgelegten Preises wie auf iTunes.<\/p>\n<p>Was die Forscher an den drei Musik-Sites analysieren, hat sich mittlerweile zu einer eindrucksvollen weltweiten Bewegung entwickelt. P2P-Finanzierung gibt es in zwei distinkten Formen: Vorab als Beitr&auml;ge zur Produktion neuer Werke und im Nachhinein als Belohnung f&uuml;r frei zug&auml;nglich ver&ouml;ffentlichte Werke.<\/p>\n<p>Das Street-Performer-Protocol, 1998 von den Kryptologen Bruce Schneier und John Kelsey vorgeschlagen, geht davon aus, dass sich ein einmal ver&ouml;ffentlichtes Werk nicht kontrollieren l&auml;sst, und folglich die Produktionskosten vor der Erstver&ouml;ffentlichung vollst&auml;ndig bezahlt sein m&uuml;ssen. Eine Band oder eine Filmemacherin bewerben ihr neues Werk, legen den gew&uuml;nschten Zielbetrag fest, lassen ihre Fans Ausschnitte daraus wahrnehmen und werben Zahlungszusagen ein. Unterst&uuml;tzer k&ouml;nnen ihren Beitrag frei w&auml;hlen. Werk und Zahlungen liegen bei einem Treuh&auml;nder. Wird der festgelegte Gesamtbetrag erreicht, wird das Werk gemeinfrei ver&ouml;ffentlicht und die Urheberin erh&auml;lt ihr Geld. Bei Nichterreichen erhalten die Zahlenden ihr Geld zur&uuml;ck.<\/p>\n<p>Dieses Modell eines kollektiven Freikaufens hat in der Zeit von 2000 bis 2004 eine erste Welle von P2P-Finanzierungsplattformen inspiriert, darunter CopyCan.org, Freinutz.de, A-Fair.org, Fairtunes.com, alle seither aus dem Netz verschwunden. Nur The Digital Art Auction und Quidmusic sind noch online, mit langen Spinnenweben. Ein Nachz&uuml;gler war Sellyourrights.com ,das nach den Blogp&ouml;sts von Ende 2008 ein Jahr lang lebte und dem letzten Post zufolge daran scheiterte, dass Musikautoren sich hierzulande zwischen GEMA und CC entscheiden m&uuml;ssen.<\/p>\n<p>Heute erleben wir eine zweite Welle solcher P2P-Finanzierungsmodelle. Vorreiter ist Kickstarter, das in den ersten 16 Monaten seiner Existenz 15 Millionen US-Dollar umverteilt hat, wie ein Mitarbeiter auf dem Free Culture Forum im Oktober 2010 in Barcelona berichtete. Anders als das urspr&uuml;ngliche Street Perfomer Protocol schreibt es keine Freilizenzierung der kollektiv finanzierten Werke vor. Das Modell hat eine beachtliche Zahl von Nachfolgern in Deutschland gefunden wie Mysherpas, Pling, Yooproduce, Inkubato und Visionbakery. Startnext wurde im September 2010 gegr&uuml;ndet. Im ersten Jahr sind von 205 vorgestellten Projekten 61 erfolgreich finanziert worden. 2726 Unterst&uuml;tzer haben 206.594 Euro gespendet. Ein Crowdfunding-Monitor sagt f&uuml;r 2011 auf den vier gr&ouml;&szlig;ten deutschen Plattformen einen Gesamtumsatz von 550.000 Eu-ro voraus. Besonders hei&szlig; scheint derzeit die Diskussion um Crowdfunding im Film zu sein.<\/p>\n<p>Ein Einwand, der regelm&auml;&szlig;ig kommt, so z. B. von Oliver Castendyk auf netzmacht-kultur, lautet, so lie&szlig;e sich ein Film wie &#8222;Avatar&#8221; nicht finanzieren. Antwort: Warum eigentlich nicht? Die Produktion von &#8222;Avatar&#8221; hat offiziell 237 Millionen US$ gekostet. Bezahlt, und zwar bereits in den ersten f&uuml;nf Tagen nach Kinostart weltweit; haben den Film die Zuschauer. Die gleiche Erwartungsbegeisterung, die Millionen von Menschen in die Kinos getrieben hat, k&ouml;nnte auch dazu genutzt werden, bei Beginn der Produktion 23 Millionen von ihnen dazu zu bringen, 5 US$ f&uuml;r ein Kinoticket vorzustrecken. Derzeit realistischer wird in der jungen P2P-Finanzierungs-Szene eine Mischfinanzierung diskutiert: Hat ein Projekt Vorleistungen von z. B. 50.000 Euro angezogen, ist das ein Signal f&uuml;r kulturelle Risikokapitalanleger, Stiftungen, die &ouml;ffentliche Kulturf&ouml;rderung, den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk usw., dass hier ein erfolgversprechendes Werk eptsteht, und in die Produktionsfinanzierung einzusteigen. Der entscheidende Punkt: Castendyks Argument darf nat&uuml;rlich nicht daf&uuml;r herhalten, um eine Orwellsche Online-Umwelt zu errichten. Wenn der Preis f&uuml;r Avatar digitaler Stacheldraht und Gesetze &uuml;ber die digitale Todesstrafen sind, dann verzichte ich gern darauf.<\/p>\n<p>Der zweite Ansatz scheint dem ersten zu widersprechen: Ein Werk kann sehr wohl erst ver&ouml;ffentlicht werden und nachtr&auml;glich freiwillige Zahlungen erhalten. Nicht, weil, Menschen denken, sie m&uuml;ssen bezahlen, damit das Werk geschaffen wird, sondern weil sie etwas belohnen m&ouml;chten, das ihnen gef&auml;llt. Zu den Plattformen, die solche nachtr&auml;glichen Belohnungen erm&ouml;glichen, geh&ouml;ren Flattr, Patronism und Ioumusic. Nach einem Jahr transferiert Flattr bereits 100.000 Euro im Monat, wie Gr&uuml;nder Peter Sunde auf derRe:publica im April 2011 berichtete. Freiwillige Bezahlmodelle gehen aber auch ohne intermedi&auml;re Plattformen, direkt zwischen Fans und K&uuml;nstlern, wie Belsky et al, in ihrer Studie &uuml;berzeugend aufgezeigt haben.<\/p>\n<p>P2P-Finanzierung erm&ouml;glicht einen direkten Austausch zwischen Urhebern und Publikum. Sie ist charakterisiert durch Kommunikation und Interaktion, Empathie und Solidarit&auml;t, Gemeinschaft und Kooperation, die weit &uuml;ber eine schlichte Werk-gegen-Zahlung-Transaktion hinausgeht, Gro&szlig;z&uuml;gigkeit und Fairness sowohl f&uuml;r K&uuml;nstler wie f&uuml;r Fans, Vertrauen und Authentizit&auml;t, Transparenz und Reputation, kurz: ein umfassendes Tauschen zwischen K&uuml;nstlern und Publikum.<br \/>P2P-Modelle haben ein gro&szlig;es Potential f&uuml;r die Finanzierung von Kultur jenseits der Tauschlizenz. Die bleibt aber unerl&auml;sslich, um den Krieg gegen das Tauschen zu beenden, und sei es nur als &Uuml;bergangsl&ouml;sung, bis P2P-Modelle ausgereift sind.<\/p>\n<h5><span id=\"verteilungsgerechtigkeit\">Verteilungsgerechtigkeit<\/span><\/h5>\n<p>In jedem Fall sind es wir alle als Intemet-Nutzer, Konsumenten und B&uuml;rger, die f&uuml;r &ouml;ffentliche kulturelle G&uuml;ter bezahlen. Mit direkten Kaufentscheidungen, indirekt durch die Rundfunksendungen, die wir einschalten, die Diskos, die wir frequentieren, die Werke, die wir privatkopieren, die jeweils Verg&uuml;tungen an die Urheber ausl&ouml;sen, &uuml;ber Steuern und Rundfunkgeb&uuml;hren, durch freiwillige Beitr&auml;ge zur Produktion und nachtr&auml;gliche Belohnungen und durch den Kauf des Waschmittels, dessen Werbung den Film im so genannten Free-TV finanziert.<\/p>\n<p>Oft wird vorgeschlagen, das andere die Rechnung begleichen sollen: Werbetreiben-de, Internetprovider, Google, Apple, der Staat. Dadurch wird die Kulturnutzung &#8222;gef&uuml;hlt kostenlos&#8221;, aber nur weil unsichtbar wird, dass letztlich wir zahlen. Effekt dieser Ausblendung: Sowohl Urheber wie Publikum bleiben au&szlig;en vor, wenn z. B. Musiklabels und Internetprovider oder Mobiltelefonhersteller hinter verschlossenen T&uuml;ren ihre Deals &uuml;ber die Verwertung von Gesamtkatalogen machen.<\/p>\n<p>Nur wenn wir uns bewusst sind, dass wir es sind, die zahlen, k&ouml;nnen wir in einen Dialog treten mit den Urhebern dar&uuml;ber, was wir daf&uuml;r haben m&ouml;chten, in einen kreativen Austausch (Philippe Aigrain). Auf der Einzahlungsseite mag es keine gro&szlig;e Rolle spielen, wie wir Kreative bezahlen. Bei der Verwendung dieser Gelder macht es jedoch gewaltige Unterschiede.<\/p>\n<p>F&uuml;r die Vorfinanzierung einer Produktion macht uns z. B. ein Kulturunternehmen zum Gegenstand von Marktforschung, um unseren &#8222;Bedarf&#8221; zu erheben. Die Redaktionen des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks entscheiden, wie der informationelle Grundversorgungsauftrag im Einzelnen erf&uuml;llt wird. Bei der Kulturstiftung des Bunds, den Landesmedienanstalten und Filmf&ouml;rdereinrichtungen sind es Kuratorien, Jurys, Expertengremien, die &uuml;ber Initiativprogramme und Antr&auml;ge entscheiden. &Auml;hnlich gehen private Stiftungen und die Kultur- und F&ouml;rdereinrichtungen der Verwertungsgesellschaften vor. Bei Kickstarter &amp; Co, umwerben Kreative jeden einzelnen von uns und versuchen, uns von ihrem jeweiligen Projekt zu &uuml;berzeugen.<\/p>\n<p>F&uuml;r die Belohnung ver&ouml;ffentlichter Werke ziehen z. B. Verwertungsgesellschaften Abspiellisten und Reichweiten von Radiostationen und Clubs heran. Wie bei der Tauschlizenz auch ist die tats&auml;chliche Nutzungsintensit&auml;t der Werke Grundlage f&uuml;r die angemessene Verg&uuml;tung der Urheber. Der Chaos Computer Club hat mit seiner Kulturwertmark vorgeschlagen, Nutzung und Belohnung zu entkoppeln und den Internet-Nutzem ihre Urhebergeb&uuml;hr zur willk&uuml;rlichen Zuweisung in die Hand zu geben. Sie verbindet also eine gesetzliche Verg&uuml;tungspflicht mit einer beliebigen Verteilung des Geldes &auml; la Flattr. Flattr und Co. dagegen sind auch auf der Einzahlungsseite freiwillig.Jedes dieser Verfahren setzt andere Zeichen bei der F&ouml;rderung und Belohnung von Kultur. Was ist eine gesellschaftlich sinnvolle Kulturentwicklung? Welche Formen von Kunst und Kultur leisten wir uns als Gesellschaft, auch wenn sie keine Quote bringen? Wie k&ouml;nnen wir die Werte von informationeller Grundversorgung und kultureller Vielfalt unter Bedingungen von digitaler Revolution und P2P-Strukturen neu organisieren? Wie erzielen wir eine optimale kulturelle Verteilungsgerechtigkeit? Das sind zentrale Fragen, um die es bei der Aushandlung des neuen Gesellschaftsvertrags &uuml;ber Kultur heute geht. Der aktuelle Umbruch ist eine Chance, den Anspruch einer jeden Kultumation, ihren Urhebern eine angemessene Verg&uuml;tung zu sichern, endlich zu verwirklichen.<\/p>\n<p>[1] Felix Oberholzer-Gee und Koleman Strumpf, File Sharing and Copyright, 2010, S. 2.<br \/>[2] Magnatune.com, JonathanCoulton.com und Sheeba.ca,<\/p>\n<p><b>Literatur<\/b><\/p>\n<p>Aigrain, Philippe 2008: Internet et Creation, Cergy-Pontoise: In Libro Veritas, www,ilv-bibliotheca .net\/librairie\/internetetcreation.html<br \/>Belsky, Leah\/Kahr, Byron\/Berkelhammer, Max\/Benkler, Yochai 2010: Everything in Its Right Place: Social Cooperation and Artist Compensation, Michigan Telecommunications and Technology Law Review Vol. 17, Vol, 1, Fall 2010, <a href=\"http:\/\/www.mttlr.org\/volseventeen\/belsky_kahr_berkelhammer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.mttlr.org\/volseventeen\/belsky_kahr_berkelhammer<\/a>_ benkler. pdf<br \/>Blakely, Johanna 2010: Lessons from fashion&#8217;s free culture, TED Talk, April 2010, <a href=\"http:\/\/www.ted.com\/talks\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.ted.com\/talks<\/a> \/lang\/eng\/johanna_blakley_lessons_from fashion s free culture.html; s. a. ihre Blog-Eintr&auml;ge Thema: johannablakley,wordpress,comlcategory\/fashion\/<br \/>Chaos Computer Club 2011: Ein Vorschlag zur G&uuml;te &#8211; die Kulturwertmark, 26. April 2011, ccc.de\/system\/uploads\/65\/original\/kulturwertmark-neu.pdf<br \/>Fauchart, Emmanuelle\/von Hippel, Eric A. 2006: Norms-Based Intellectual Property Systems: The Case of French Chefs (1 January 2006). MIT Sloan Research Paper No. 4576&#8211;06, ssrn.com\/abstract=881781<br \/>Grassmuck, Volker 2011: Sharing Licence Library, 3. Juli 2011, <a href=\"http:\/\/www.vgrass.de\/?p=1048\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.vgrass.de\/?p=1048<\/a><br \/>Hilty, Reto (2010): Zusammenfassung seiner Beitr&auml;ge auf dem Podium Urheberrecht auf dem Netzpolitischen Kongress, Liveblog, 12. November 2010, <a href=\"http:\/\/www.gruenes-blog.de\/netzpolitik\/704\/liveblogpodium-urheberrecht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.gruenes-blog.de\/netzpolitik\/704\/liveblogpodium-urheberrecht<\/a><br \/>Khan, B. Zorina 2007: Does Copyright Piracy Pay? The Effects of U.S. International Copyright Laws on the Market for Books, 1790&#8211;1920, Bowdoin College and National Bureau of Economic Research 2007, https:\/Iwww.law.ucla.edu\/docs\/khan_copyrightpiracy_jle_2007.pdf<br \/>Kretschmer, Martin\/Hardwick\/, Philip 2007: Authorswww.cippm.org.ukldownloads\/ACLS%2OFull%20report.pdf<br \/>Kretschmer, Martin\/Singh, Sukhpreet\/Wardle, Jonathan 2009: The Exploitation of Television Formats: Intellectual property and non-law based strategies, ESRC Digital Resource, Bournemouth University, tvformats.bournemouth.ac.uk\/overview.html<br \/>Loshin, Jacob 2007: Secrets Revealed: How Magicians Protect Intellectual Property without Law, Yale Law School Working Paper, 25 July 2007), ssrn.com\/abstract=1005564<br \/>Oberholzer-Gee, FelixJStrumpf, Koleman 2010: File-Sharing and Copyright, vorgetragen auf der NBER 2009 Innovation Policy and the Economy Conference in Washington, D.C., 12 January 2010, musicbusinessresearch.files,wordpress.com12010\/06\/paper-felix-oberholzer-gee.pdf<br \/>Schneier, Bruce\/Kelsey, John 1998: The Street Performer Protocol, The Third USENIX Workshop on Electronic Commerce Proceedings, USENIX Press, November 1998, <a href=\"http:\/\/www.schneier.com\/paperstreet-performer.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.schneier.com\/paperstreet-performer.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[2114],"publikationen":[2830],"class_list":["post-11703","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-volker-grassmuck","publikationen-200-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Vom Marktversagen zu Peer-to-Peer - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/200-vorgaenge\/publikation\/vom-marktversagen-zu-peer-to-peer\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Vom Marktversagen zu Peer-to-Peer - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Neue Bezahlmodelle im Internet und die Freiheit der Kunst aus: Vorg&auml;nge 200 ( Heft 4\/2012), S.83-89 Neue Bezahimodelle im Internet und die Freiheit der KunstKulturellen Ausdruck wird es immer geben. Auch an der Bereitschaft, K&uuml;nstlerinnen ihr Schaffen zu erm&ouml;glichen und sie daf&uuml;r zu belohnen, fehlt es nicht, ob in Form von M&auml;zenen oder Markt, Klingelbeuteln [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/200-vorgaenge\/publikation\/vom-marktversagen-zu-peer-to-peer\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-08-30T13:41:32+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"15\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/200-vorgaenge\\\/publikation\\\/vom-marktversagen-zu-peer-to-peer\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/200-vorgaenge\\\/publikation\\\/vom-marktversagen-zu-peer-to-peer\\\/\",\"name\":\"Vom Marktversagen zu Peer-to-Peer - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2012-12-05T16:30:00+00:00\",\"dateModified\":\"2021-08-30T13:41:32+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/200-vorgaenge\\\/publikation\\\/vom-marktversagen-zu-peer-to-peer\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/200-vorgaenge\\\/publikation\\\/vom-marktversagen-zu-peer-to-peer\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/200-vorgaenge\\\/publikation\\\/vom-marktversagen-zu-peer-to-peer\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"vorg\u00e4nge\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"vorg\u00e4nge Nr. 200: Digitale Demokratie\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/200-vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Vom Marktversagen zu Peer-to-Peer\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Vom Marktversagen zu Peer-to-Peer - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/200-vorgaenge\/publikation\/vom-marktversagen-zu-peer-to-peer\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Vom Marktversagen zu Peer-to-Peer - Humanistische Union","og_description":"Neue Bezahlmodelle im Internet und die Freiheit der Kunst aus: Vorg&auml;nge 200 ( Heft 4\/2012), S.83-89 Neue Bezahimodelle im Internet und die Freiheit der KunstKulturellen Ausdruck wird es immer geben. Auch an der Bereitschaft, K&uuml;nstlerinnen ihr Schaffen zu erm&ouml;glichen und sie daf&uuml;r zu belohnen, fehlt es nicht, ob in Form von M&auml;zenen oder Markt, Klingelbeuteln [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/200-vorgaenge\/publikation\/vom-marktversagen-zu-peer-to-peer\/","og_site_name":"Humanistische Union","article_modified_time":"2021-08-30T13:41:32+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"15\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/200-vorgaenge\/publikation\/vom-marktversagen-zu-peer-to-peer\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/200-vorgaenge\/publikation\/vom-marktversagen-zu-peer-to-peer\/","name":"Vom Marktversagen zu Peer-to-Peer - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2012-12-05T16:30:00+00:00","dateModified":"2021-08-30T13:41:32+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/200-vorgaenge\/publikation\/vom-marktversagen-zu-peer-to-peer\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/200-vorgaenge\/publikation\/vom-marktversagen-zu-peer-to-peer\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/200-vorgaenge\/publikation\/vom-marktversagen-zu-peer-to-peer\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"vorg\u00e4nge","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"vorg\u00e4nge Nr. 200: Digitale Demokratie","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/200-vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Vom Marktversagen zu Peer-to-Peer"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikation\/11703","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/media?parent=11703"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/categories?post=11703"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/tags?post=11703"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/autoren?post=11703"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikationen?post=11703"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}