{"id":11963,"date":"2005-06-01T16:00:00","date_gmt":"2005-06-01T14:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/das-durchherrschte-individuum\/"},"modified":"2005-06-01T12:00:00","modified_gmt":"2005-06-01T10:00:00","slug":"das-durchherrschte-individuum","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/publikation\/das-durchherrschte-individuum\/","title":{"rendered":"Das durchherrschte Individuum"},"content":{"rendered":"<p>Michael Foucaults Geschichte der Gouvernementalit\u00e4t<\/p>\n<p>aus: Vorg\u00e4nge Nr.170 ( Heft 2\/2005 ), S.138-140<\/p>\n<p><i>Kulturanalyse lebt von Gro\u00dfbegriffen, die mancher das Gl\u00fcck hat zu pr\u00e4gen. Sie sind die Epizentren historischer, diskursiver und symbolischer Perspektivierungen darauf, was sich innerhalb der kulturellen und gesellschaftlichen Gemengelage an Ph\u00e4nomenen formiert, das Leben der Menschen beeinflusst, sich langfristig tradiert oder nur kurz aufblitzt. Die kardinalen Begriffe, an denen sich die Praxis der Theoriebildung ebenso orientiert wie eine eher gegenstandsorientierte Forschung, sind rar und kostbar. In der Regel sind sie au\u00dferdem hei\u00df umk\u00e4mpft, da sie sich immer in einem Feld der Konkurrenz um Deutungsmacht bewegen. (Dennoch ist es auch m\u00f6glich, sie umstandslos zu synthetisieren, wie diese S\u00e4tze zeigen.) Die sogenannten &#132;Klassiker zu Lebzeiten&#148; in den Humanwissenschaften zehren allzu oft davon, dass sie derartige Begriffe gepr\u00e4gt und ganzen Generationen von Wissenschaftlern und Interessierten an die Hand gegeben haben. Michel Foucault, der 1984 fr\u00fch verstarb und um sich erfolgreich ein R\u00e4tsel installiert hatte, wie er zu nennen sei: Philosoph oder Historiker, geh\u00f6rt in die Reihe dieser Gro\u00dfintellektuellen. Nicht nur, dass er eine ganze Reihe von Begrifflichkeiten erfand, die verschiedenste Disziplinen von der Literatur-bis zur Geschichtswissenschaft anhaltend Kritik pr\u00e4gten; er hat auch bedeutende Untersuchungen vorgelegt, die von bleibender Originalit\u00e4t sind. Das ist nicht selbstverst\u00e4ndlich: Den Terminus der &#132;Risikogesellschaft&#148; zum Beispiel wird es auch dann noch geben, wenn das Buch, worin er erfunden wurde, vollends vergessen ist.<\/i><\/p>\n<p>Nun legt der Suhrkamp Verlag seit einiger Zeit die nachgelassenen Schriften und Vorlesungen Foucaults vor. Darunter findet sich auch ein im vergangenen Herbst erschienener zweiteiliger Vorlesungszyklus, gehalten <i>1977\/78 am College de France<\/i>. In ihm werden gleich zwei der Gro\u00dfbegriffe aufgerufen, die Foucaults Deutungsimperium markieren: &#132;Gouvernementalit\u00e4t&#148; und &#132;Biopolitik&#148;.<\/p>\n<p>Michel Foucault: Geschichte der Gouvernementalit\u00e4t I: Sicherheit, Territorium, Bev\u00f6lkerung, 600 S.; Geschichte der Gouvernementalit\u00e4t II: Die Geburt der Biopolitik, 518 S., Frankfurt\/Main 2004, geb., ISBN 3-518-58392-1(1), 3-518-58393-X (II); 69,80 Euro<\/p>\n<p>Foucaults Methode gem\u00e4\u00df versprechen diese B\u00e4nde ein weit ausholendes, detailliertes Panorama zu den beiden ansonsten wenig expliziten, aber dennoch bemerkenswert einflussreichen Begrifflichkeiten. So kannte man in Deutschland das Konzept der &#132;Gouvernementalit\u00e4t&#148; nur aus einem Aufsatz, nachgedruckt in einem Sammelband, der u.a. von Thomas Lemke herausgegeben wurde, welcher den Terminus wiederum Mitte der 1990er Jahre mit einer Monographie zum Thema bekannt gemacht hatte (Br\u00f6ckling et al. 2000; Lemke 1997). Anders verh\u00e4lt es sich mit der &#132;Biopolitik&#148;, die bereits in Sexualit\u00e4t und Wahrheit 1 als Exkurs am Ende auftaucht, einen Forschungshorizont umrei\u00dft, dort aber gleichwohl nebul\u00f6s bleibt. Schon bald darauf kursierte in verschiedenen Publikationen diejenige Vorlesung, worin der Begriff in einen gr\u00f6\u00dferen historischen, methodischen Kontext eingebettet wird; seit einigen Jahren liegt die gesamte Vorlesungsreihe vor, deren Abschluss sie bildet (Foucault 1999).<\/p>\n<p>Die Gouvernementalit\u00e4t stellt ein Konzept dar, das es erlaubt, verschiedene Techniken zur Regierung von Individuen zusammenzufassen und zu untersuchen. Bekanntlich vermerkt Foucault etwa f\u00fcr das 17. Jahrhundert das Ende des klassischen Souver\u00e4nit\u00e4tsprinzips, das sich ihm zufolge durch die Konzentration der T\u00f6tungsmacht in der Figur des Souver\u00e4ns auszeichnet. Wurde bis dahin also vor allem \u00fcber die Drohung geherrscht, der Souver\u00e4n k\u00f6nne dem Einzelnen das Leben nehmen, so werden mit zunehmender gesellschaftlicher Ausdifferenzierung, Individualisierung und der Etablierung des Nationalstaats neue Techniken der Herrschaftsaus\u00fcbung erforderlich. Die Gouvernementalit\u00e4t bezeichnet entsprechend das Ensemble dieser neuen, &#132;weichen&#148; Technologien der Herrschaft. Biopolitik wiederum meint eine besondere Spielart dieser Technologien, die sich grunds\u00e4tzlich auf die Regierung ganzer Bev\u00f6lkerungsgruppen konzentriert, sich der K\u00f6rper der Individuen bem\u00e4chtigt und Praktiken von der Hygienepolitik bis hin zur Exklusion spezifischer Bev\u00f6lkerungssegmente einschlie\u00dfen kann.<\/p>\n<p>Erwartungsgem\u00e4\u00df f\u00fchrt der erste Band der 1977\/78 gehaltenen Vorlesungen Foucaults in die verschiedenen Felder der Gouvemementa-lit\u00e4t ein, die laut Foucault in etwa seit dem 16. Jahrhundert Gestalt und konzeptionelle Kontur annimmt; sie kann also als die politische Praxis der klassischen Moderne bezeichnet wer-den. Keineswegs banal ist es, wenn Foucault schreibt: &#132;Das, was man regiert, sind die Menschen.&#148; (183) Hier ist zum einen der Bezug auf einsetzende Individualisierungstendenzen zu verzeichnen, zum anderen die Idee einer christlich gepr\u00e4gten Tradition des &#132;Pastorats&#148;, worin externe Autorit\u00e4t und internalisierte Moral zusammenflie\u00dfen. Damit schlie\u00dft sich Foucault in einem an Max Weber erinnernden Sinne der Ansicht an, &#132;da\u00df es in den modernen westlichen Gesellschaften eine Beziehung zwischen Religion und Politik gibt&#148; (278), die sich nicht in einem blo\u00df pseudoreligi\u00f6sen Verst\u00e4ndnis von Politik ersch\u00f6pft, sondern auf strukturelle \u00dcberschneidungen beider Bereiche verweist. Jedoch spart Foucault die \u00d6konomie an dieser Stelle keineswegs aus, sondern betont sie vielmehr als dritte Dom\u00e4ne moderner Herrschaft. Im Typus des Pastorats als &#132;spezifischem Machttypus&#148; (282) vereinen sich schlie\u00dflich alle drei Attribute; das Pastorat liefert somit den institutionellen Rahmen einer politischen Praxis der Gouvernementalit\u00e4t.<\/p>\n<p>Unter dieser konzeptionellen Pr\u00e4misse zeichnet Foucault schlie\u00dflich die wesentlichen gouvernementalen Techniken nach. Zun\u00e4chst sch\u00e4lt sich im 17. Jahrhundert ein neuartiger Typus der Staatsraison als einer &#132;Beziehung des Staates zu sich selbst&#148; heraus (401). In diesem Zusammenhang erscheint es f\u00fcr den Staat erforderlich, sowohl \u00fcber ein spezifisches Wissen \u00fcber seine Bev\u00f6lkerung zu verf\u00fcgen, als sich auch deren Gehorsams auf eine Weise zu versichern, der sich nicht in herk\u00f6mmlichen Gesten der Unterwerfung er-sch\u00f6pft, sondern auf Identifikation und Offenbarung abzielt. Damit etabliert sich ein Verst\u00e4ndnis politischer Wahrheitspraktiken, das zwar unmittelbar ankn\u00fcpft an religi\u00f6se Praktiken des Pastorats, wie etwa die Beichte, das aber im politischen und bald nationalen Kontext seinen spezifisch modernen Anstrich erh\u00e4lt. Was Foucault gemeinhin als &#132;Wahrheitsproduktion&#148; bezeichnet, meint genau diese Verbindung zwischen einem Bed\u00fcrfnis des Staates nach Sicherheit und einer politischen Praxis, die die einzelnen Subjekte in den Blick nimmt. Ihrer Verantwortung obliegt die Pflicht zum eigenen Gehorsam, die schlie\u00dflich zur Gewissensfrage wird. Wenn daher von Bev\u00f6lkerung zwar die Rede ist und sich auch eine ganze Reihe von Politiken heraussch\u00e4len, die auf die Bev\u00f6lkerung als ganzer zielen, so fokussieren diese Politikpraxen tats\u00e4chlich doch immer das einzelne Individuum, und hier vor allem seinen K\u00f6rper. Das neue, moderne Instrument zur Durchsetzung einer derartigen pastoralen Herrschaft bildet die Polizei, die im 17. und 18. Jahrhundert eine neue Konzeption und Aufgabenstellung erf\u00e4hrt und mit \u00fcberaus subtilen Aufgaben betraut wird.<\/p>\n<p>So bietet dieser erste Band der Vorlesungen zur Gouvernementalit\u00e4t eine Art Generaleinf\u00fchrung, einen fundamentalen \u00dcberblick \u00fcber Foucaults Konzept der Gouvernementalit\u00e4t, deren Entstehung und Anatomie. Anders der zweite Band, der &#151; sogar f\u00fcr Foucault selbst, wie sich am Ende zeigt &#8211; mit einer \u00dcberraschung aufwartet. Denn anstatt, wie man er-warten d\u00fcrfte, die Geburt der Biopolitik an-hand des am Ende der vorangehenden Vorlesung bereitgelegten Themas der Bev\u00f6lkerungspolitik auszuf\u00fchren, ihrer Genese im 19. Jahrhundert und ihrer Bez\u00fcge zu den beiden zeitgleich sich etablierenden Disziplinen der Biologie und Soziologie, vollzieht Foucault eine \u00fcberraschende Wendung und liefert eine Hinf\u00fchrung zu \u00f6konomischen Prozessen und Programmatiken des 20. Jahrhunderts ab. Noch \u00fcberraschender aber ist, dass es sich in der Hauptsache sogar um eine Geschichte der Anf\u00e4nge des bundesdeutschen Wirtschaftssystems zwischen 1948 und 1962 handelt, \u00fcberdie sich Foucault erstaunlich gut informiert zeigt. Daneben geht er ausf\u00fchrlich auch auf die amerikanische Chicago-Schule ein. Foucault f\u00fchrt hier insbesondere in die Geschichte und das Selbstverst\u00e4ndnis des modernen Liberalismus ein, der, kaum dass jene Gouvernementalit\u00e4tspraktiken umfassend installiert gewesen w\u00e4ren, als deren radikale Kritik und Korrektiv auftritt. Das Credo des Liberalismus lautet zwar, es werde stets zuviel regiert; dennoch gelingt es ihm, den Staat f\u00fcr sich zu vereinnahmen und sich zu einer &#132;liberalen Regierungstechnologie&#148; (440) zu transformieren. Fast nebenbei sind hier zudem interessante Einsichten zu finden, die von der Gesamtanlage deutlich abweichen, durch die Analyse \u00f6konomischer Prozesse den Band jedoch \u00fcber weite Strecken dominieren. So trifft Foucault &#151; etwa 25 Jahre vor der gegenw\u00e4rtigen Diskussion um Flexibilit\u00e4t und &#132;Selbstverantwortung&#148; in den Arbeitsverh\u00e4ltnissen &#8211; Aussagen zum &#132;Homo oeconomicus&#148; als dem &#132;Unternehmer seiner selbst&#148; (314), die die Untersuchungen Richard Sennets zum<i> Flexiblen Menschen <\/i>als blo\u00dfe Illustration erscheinen lassen. Gerade der zweite Band seiner Vorlesungen erweist sich damit als unerwartet aktuell &#8211; was eine sch\u00f6ne \u00dcberraschung ist, nachdem sich zun\u00e4chst Entt\u00e4uschung dar\u00fcber breitgemacht hatte, der Autor habe sein Vorlesungsthema verfehlt.<\/p>\n<p><b>Literatur<\/b><\/p>\n<p>Br\u00f6ckling, Ulrich u.a. (Hg.), 2000: Gouvernementalit\u00e4t der Gegenwart. Studien zur \u00d6konominierung des Sozialen, Frankfurt\/Main<br \/>Foucault, Michel 1999: In Verteidigung der Gesellschaft, Frankfurt\/Main<br \/>Lemke, Thomas 1997: Eine Kritik der politischen Vernunft: Foucaults Analyse der modernen Gouvernementalit\u00e4t<\/p>\n<p>, Hamburg<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[2279],"publikationen":[1446],"class_list":["post-11963","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-joern-ahrens","publikationen-170-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Das durchherrschte Individuum - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/publikation\/das-durchherrschte-individuum\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Das durchherrschte Individuum - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Michael Foucaults Geschichte der Gouvernementalit\u00e4t aus: Vorg\u00e4nge Nr.170 ( Heft 2\/2005 ), S.138-140 Kulturanalyse lebt von Gro\u00dfbegriffen, die mancher das Gl\u00fcck hat zu pr\u00e4gen. Sie sind die Epizentren historischer, diskursiver und symbolischer Perspektivierungen darauf, was sich innerhalb der kulturellen und gesellschaftlichen Gemengelage an Ph\u00e4nomenen formiert, das Leben der Menschen beeinflusst, sich langfristig tradiert oder nur [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/publikation\/das-durchherrschte-individuum\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/170-vorgaenge\\\/publikation\\\/das-durchherrschte-individuum\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/170-vorgaenge\\\/publikation\\\/das-durchherrschte-individuum\\\/\",\"name\":\"Das durchherrschte Individuum - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2005-06-01T14:00:00+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/170-vorgaenge\\\/publikation\\\/das-durchherrschte-individuum\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/170-vorgaenge\\\/publikation\\\/das-durchherrschte-individuum\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/170-vorgaenge\\\/publikation\\\/das-durchherrschte-individuum\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"vorg\u00e4nge\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"vorg\u00e4nge Nr. 170: R\u00fcckkehr der B\u00fcrgerlichkeit\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/170-vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Das durchherrschte Individuum\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Das durchherrschte Individuum - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/publikation\/das-durchherrschte-individuum\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Das durchherrschte Individuum - Humanistische Union","og_description":"Michael Foucaults Geschichte der Gouvernementalit\u00e4t aus: Vorg\u00e4nge Nr.170 ( Heft 2\/2005 ), S.138-140 Kulturanalyse lebt von Gro\u00dfbegriffen, die mancher das Gl\u00fcck hat zu pr\u00e4gen. Sie sind die Epizentren historischer, diskursiver und symbolischer Perspektivierungen darauf, was sich innerhalb der kulturellen und gesellschaftlichen Gemengelage an Ph\u00e4nomenen formiert, das Leben der Menschen beeinflusst, sich langfristig tradiert oder nur [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/publikation\/das-durchherrschte-individuum\/","og_site_name":"Humanistische Union","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"7\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/publikation\/das-durchherrschte-individuum\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/publikation\/das-durchherrschte-individuum\/","name":"Das durchherrschte Individuum - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2005-06-01T14:00:00+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/publikation\/das-durchherrschte-individuum\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/publikation\/das-durchherrschte-individuum\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/publikation\/das-durchherrschte-individuum\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"vorg\u00e4nge","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"vorg\u00e4nge Nr. 170: R\u00fcckkehr der B\u00fcrgerlichkeit","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Das durchherrschte Individuum"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikation\/11963","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/media?parent=11963"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/categories?post=11963"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/tags?post=11963"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/autoren?post=11963"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikationen?post=11963"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}