{"id":11964,"date":"2005-06-01T15:00:00","date_gmt":"2005-06-01T13:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/claudia-foehlich-umkraempfte-vergangenheit\/"},"modified":"2005-06-01T12:00:00","modified_gmt":"2005-06-01T10:00:00","slug":"claudia-foehlich-umkraempfte-vergangenheit","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/publikation\/claudia-foehlich-umkraempfte-vergangenheit\/","title":{"rendered":"Umk\u00e4mpfte Vergangenheit"},"content":{"rendered":"<p>Joachim Perels Aufs\u00e4tze zum westdeutschen Umgang mit dem NS-Unrechtsstaat. Aus: vorg\u00e4nge Nr. 170 (2\/2005), S. 141-143<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens seit dem 50. Geburtstag der Bundesrepublik 1999 gilt die historische Entwicklung Westdeutschlands als eine Erfolgsgeschichte. Welche Bedeutung die bis in die 1990er Jahre weit verbreitete Abwehr einer kritischen Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit im Kontext dieser Geschichte zukommt, haben in den vergangenen Jahren unz\u00e4hlige Forschungsarbeiten, so von Norbert Frei, Gesine Schwan, Helmut K\u00f6nig, Kerstin Freudiger, Ulrich Herbert, Marc von Miquel oder Michael Greve, zum juristischen, politischen und \u00f6ffentlichen Umgang mit dem NS-Unrechtsregime in Westdeutschland seit 1945 gezeigt. Der Hannoveraner Politikwissenschaftler Joachim Perels hat nun einen systematisch orientierten Zugang zu diesem Aspekt westdeutscher Demokratiegeschichte er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p><i>Joachim Perels<\/i>: Entsorgung der NS-Herrschaft?<\/p>\n<p>Konfliktlinien im Umgang mit dem Hitler-Regime,<\/p>\n<p>Offizin: Hannover 2004, 384 S., ISBN 3-930345-42-0; 22,90 Euro<\/p>\n<p>In dem Band publiziert Perels 25 ausgew\u00e4hlte Texte seiner eigenen &#8211; immer auf den historischen Einzelfall gerichteten &#8211; Forschungsarbeit zum Umgang mit der NS-Herrschaft. Er expliziert auf Grundlage dieser Texte und einer Analyse u.a. der erw\u00e4hnten Forschungsarbeiten die These, dass zwar die historische Entwicklung der verfassungsrechtlichen Institutionen als eine westdeutsche Erfolgsgeschichte betrachtet werden kann. &#132;Zwischen der wesentlich auf den Grundrechten beruhenden politischen Ordnung und den herrschen-den Bewusstseinsformen bildete sich (aber) ein jahrzehntelang wirksamer Widerspruch heraus, der die Geltung der rechtsstaatlichen Freiheitsprinzipien blockierte.&#8220; (9) W\u00e4hrend die Institutionalisierung von Rechtsstaatlichkeit und Freiheitsrechten nach 1945 einen Bruch zum NS-Unrechtsstaat markierte, wurde ihre praktische Realisierung im Umgang mit der NS-Vergangenheit vielfach negiert. In der f\u00fcr das Buch neu verfassten, umfassenden Einleitung zeigt Perels, dass in der Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit die &#132;Tendenz&#8220; erkennbar wird, &#132;die rechtliche Bewertung der NS-Herrschaft nicht uneingeschr\u00e4nkt an den Kriterien des Grundgesetzes, der unverbr\u00fcchlichen Geltung der Grundrechte zu orientieren, sondern die juristische Doktrin des Hitler-Regimes vielfach zu \u00fcbernehmen.&#8220; (13)<\/p>\n<p>Eine fr\u00fche Wirksamkeit &#132;anti-rechtsstaatlichen Denkens&#8220; (18) erkennt Perels im Zusammenhang mit den 1949 und 1954 vom Bundestag beschlossenen Amnestien. Hier gewann etwa die von dem ehemaligen Justitiar der SS, Werner Best, formulierte Argumentationsfigur Bedeutung, wonach sich nationalsozialistische Verbrechen wegen eines fehlenden Eigeninteresses der T\u00e4ter einerseits und als politische Straftaten andererseits von gew\u00f6hnlicher Kriminalit\u00e4t unterscheiden. So blieb etwa von unteren SS- und Gestapo-Chargen in der letzten Phase der NS-Herrschaft begangener Totschlag, der mit Gef\u00e4ngnis bis zu drei Jahren sanktioniert werden konnte, nach der Amnestie von 1954 straffrei. Die Kontinuit\u00e4t nationalsozialistischer Normen analysiert Perels dabei in der Fortschreibung des mit dem NS-Systems etablierten &#132;Ma\u00dfnahmenstaates&#8220; (Ernst Fraenkel).<\/p>\n<p>Eine &#132;implizite Fortschreibung von Strukturelementen der juristischen Doktrin des Dritten Reiches&#8220; (18) gab es auch auf der Ebene exekutiver Entscheidungen. So erkannte die Bundesregierung weder den von den Alliierten zur Verfolgung von NS-Verbrechen institutionalisierten Tatbestand des Verbrechens gegen die Menschlichkeit noch Artikel 7 Abs. 2 der Europ\u00e4ischen Menschenrechtskonvention an, mit dem &#132;Kerngedanken der rechtsstaatlichen Entlegitimierung der NS-Diktatur&#8220; festgeschrieben wurden.<\/p>\n<p>Weitreichende und in einer Kontinuit\u00e4t nationalsozialistischen Denkens verankerte Tendenzen der Exkulpation von NS-T\u00e4tern und einer Legalisierung von nationalsozialistischen Gewaltnormen analysiert Perels daneben bei der durch westdeutsche Gerichte vollzogenen Bewertung des unter der NS-Herrschaft durch-gesetzten Rassismus, der &#132;Bek\u00e4mpfung der politischen Opposition&#8220;, dem &#132;Besatzungsterror der Wehrmacht&#8220; und der Beteiligung der Justiz bei der Durchsetzung von NS-Unrecht. So kam etwa ein von dem hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer geplantes Verfahren gegen die ehemaligen Generalstaatsanw\u00e4lte und Oberlandesgerichtspr\u00e4sidenten wegen ihrer Beteiligung an der Realisierung der Ermordung psychisch kranker und behinderter Menschen in der Bundesrepublik nie zustande.<\/p>\n<p>Als eine Ursache f\u00fcr die Wirksamkeit &#132;anti-rechtsstaatlichen Denkens&#8220; beschreibt Perels zwar die Inkorporation der ehemaligen Funktionseliten des NS-Unrechtsstaates in die Institutionen der Bundesrepublik, die zum &#132;R\u00fcckgrat der Bundesrepublik&#8220; (S. 23) wurden. Dar\u00fcber hinaus argumentierten aber auch von biografischen Bez\u00fcgen nicht betroffene Vertreter der demokratischen Parteien in gedanklicher Kontinuit\u00e4t zum NS-Herrschaftssystem. W\u00e4hrend Perels in der Einleitung die gedanklichen Motive und Argumentationsstrukturen aufzeigt, die das Handeln von politischen Akteuren von Exekutive, Legislative und Judikative im Anschluss an nationalsozialistisches antirechtsstaatliches Denken bestimmten, bieten die in dem Band publizierten und in die drei Abteilungen &#132;Struktur der NS-Despotie&#8220;, &#132;Das Hitler-Regime vor dem Forum des Rechts&#8220; und &#132;Gesellschaftliche Auseinandersetzung um die Wahrnehmung des Nationalsozialismus&#8220; gegliederten Texte, Einzelstudien zu diesen Problemfeldern.<\/p>\n<p>Die &#132;Ahndung der Staatsverbrechen (durch) die vielfache Sistierung rechtsstaatlicher Ma\u00dfst\u00e4be (blieb so) ein Torso&#8220; (25) und nur &#132;eine Minderheit von Politikern, Justizjuristen und Strafrechtlern&#8220; sowie &#132;der oberste Gerichtshof der britischen Zone und sp\u00e4ter das Bundesverfassungsgericht&#8220; entwickelte eine Position, die &#132;den Gehalt der juristischen Herrschaftstechnik des Hitler-Regimes durch den Rekurs auf rechtsstaatliche Kriterien seiner Verpflichtungskraft vollst\u00e4ndig entkleideten.&#8220; (21)<\/p>\n<p>Die in der vierten Abteilung des Bandes &#132;Zeugen der Erinnerung&#8220; publizierten Portr\u00e4ts stellen Kritiker der Vergangenheitspolitik vor, etwa Fritz Bauer, Martin Niem\u00f6ller, Eugen Kogon, Hans Joachim Iwand, G\u00fcnter Spendel, Heinrich Hannover und Wolfgang Abendroth. Ohne lebensgeschichtliche Br\u00fcche oder wie etwa bei Iwand auch &#132;lange und widerspruchsreiche Wandlungsprozesse&#8220; (329) in den Biografien zu gl\u00e4tten, rekonstruiert Perels Motive und Kontexte ihrer Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit, die eine Aneignung eigener Schuld, ein Ringen um angemessene Erinnerung oder eine gegenwartsbezogene Analyse des NS-Herrschaftssystems bedeuten konnte, die etwa bei Kogon auf eine &#132;gesellschaftliche Neuordnung&#8220; (327) zielte.<\/p>\n<p>Die in den 1950er und 1960er Jahren von Au\u00dfenseitern intendierte Aufarbeitung des NS-Unrechtssystems r\u00fcckte wie die gegenw\u00e4rtig von anerkannten Institutionen betriebene Forschung die Realit\u00e4t des NS-Unrechtsstaat in den Blick und hat dazu beigetragen, dass sich das &#132;Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis zwischen denen, die der Aufarbeitung der NS-Herrschaft verpflichtet sind und jenen, die deren &#8211; ideologisch oft aufwendige &#8211; Verdr\u00e4ngung betreiben [&#8230;] stark ver\u00e4ndert hat.&#8220; (35) Dennoch warnt Perels davor, diese &#132;neue Kr\u00e4ftekonstellation zu \u00fcbersch\u00e4tzen oder f\u00fcr stabil zu halten&#8220; (36), zumal er in der gegenw\u00e4rtigen Thematisierung der NS-Vergangenheit &#132;Abwehrmechanismen&#8220; erkennt, die &#132;der inzwischen erreichten Aufarbeitung des Nationalsozialismus auf unterschiedliche Weise ihr Gewicht [..:] nehmen&#8220; (29). Hier beschreibt Perels die unter der Regierung Helmut Kohl oder von Martin Walser durch eine Abstraktion von den realen und konkreten historischen Zusammenh\u00e4ngen vollzogene &#132;Entkonkretisierung&#8220; (30) sowie die Tendenz eines Verlustes &#132;von moralischen Kategorien&#8220; in der Analyse des Umgangs mit dem NS-Unrechtsregime. Als &#132;weitere Methode der Wahrnehmungsabwehr&#8220; nennt Perels die &#132;Umkehrung der Kausalit\u00e4t f\u00fcr die nationalsozialistischen Verbrechen&#8220; (33) und eine &#132;Blockierung der Erinnerung&#8220; (34).<\/p>\n<p>Dem in Hannover ans\u00e4ssigen Offizin-Verlag ist mit der Publikation des Bandes von Joachim Perels eine bemerkenswerte Profilierung auf dem Feld der Forschung zur westdeutschen Demokratiegeschichte gelungen. Denn Verlag und Autor haben sich nicht f\u00fcr einen blo\u00dfen Neuabdruck bereits publizierter Texte entschieden, sondern Perels hat Texte aus einem umfangreichen Forschungswerk ausgew\u00e4hlt, und bezogen auf die Frage nach der Bedeutung von Abwehr und Auseinandersetzung mit dem NS-System in der Einleitung zusammenfassend analysiert.<\/p>\n<p>Der Band ist dem Andenken von Fritz Bauer gewidmet. Der hessische Generalstaatsanwalt war nicht nur Initiator des von 1963 bis 1965 gef\u00fchrten Frankfurter Auschwitz-Prozesses. Er unterst\u00fctzte als Mitbegr\u00fcnder der Zeitschrift <i>Kritische Justiz <\/i>Ende der 1960er Jahre junge Juristen bei der Etablierung einer kritischen Rechtswissenschaft. Damit lenkt Perels den Blick auf noch unerforschte Felder. Seine Publikation kann als Postulat verstanden werden, in den gegenw\u00e4rtig so zahlreich gef\u00fchrten Debatten \u00fcber das NS-System jene Reflexionen \u00fcber die Fundamente westdeutscher demokratischer Ordnung und normativen Kategorien in der Bewertung von Diktaturen und Demokratien nicht aus dem Blick zu verlieren, die in der unmittelbaren Nachkriegszeit von gesellschaftlichen Au\u00dfenseitern erarbeitet wurden.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[667],"autoren":[2280],"publikationen":[1446],"class_list":["post-11964","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-vorgaenge-artikel","autoren-claudia-froehlich","publikationen-170-vorgaenge"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Umk\u00e4mpfte Vergangenheit - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/publikation\/claudia-foehlich-umkraempfte-vergangenheit\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Umk\u00e4mpfte Vergangenheit - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Joachim Perels Aufs\u00e4tze zum westdeutschen Umgang mit dem NS-Unrechtsstaat. Aus: vorg\u00e4nge Nr. 170 (2\/2005), S. 141-143 Sp\u00e4testens seit dem 50. Geburtstag der Bundesrepublik 1999 gilt die historische Entwicklung Westdeutschlands als eine Erfolgsgeschichte. Welche Bedeutung die bis in die 1990er Jahre weit verbreitete Abwehr einer kritischen Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit im Kontext dieser Geschichte zukommt, haben [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/publikation\/claudia-foehlich-umkraempfte-vergangenheit\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/170-vorgaenge\\\/publikation\\\/claudia-foehlich-umkraempfte-vergangenheit\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/170-vorgaenge\\\/publikation\\\/claudia-foehlich-umkraempfte-vergangenheit\\\/\",\"name\":\"Umk\u00e4mpfte Vergangenheit - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2005-06-01T13:00:00+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/170-vorgaenge\\\/publikation\\\/claudia-foehlich-umkraempfte-vergangenheit\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/170-vorgaenge\\\/publikation\\\/claudia-foehlich-umkraempfte-vergangenheit\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/170-vorgaenge\\\/publikation\\\/claudia-foehlich-umkraempfte-vergangenheit\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"vorg\u00e4nge\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"vorg\u00e4nge Nr. 170: R\u00fcckkehr der B\u00fcrgerlichkeit\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/170-vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Umk\u00e4mpfte Vergangenheit\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Umk\u00e4mpfte Vergangenheit - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/publikation\/claudia-foehlich-umkraempfte-vergangenheit\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Umk\u00e4mpfte Vergangenheit - Humanistische Union","og_description":"Joachim Perels Aufs\u00e4tze zum westdeutschen Umgang mit dem NS-Unrechtsstaat. Aus: vorg\u00e4nge Nr. 170 (2\/2005), S. 141-143 Sp\u00e4testens seit dem 50. Geburtstag der Bundesrepublik 1999 gilt die historische Entwicklung Westdeutschlands als eine Erfolgsgeschichte. Welche Bedeutung die bis in die 1990er Jahre weit verbreitete Abwehr einer kritischen Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit im Kontext dieser Geschichte zukommt, haben [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/publikation\/claudia-foehlich-umkraempfte-vergangenheit\/","og_site_name":"Humanistische Union","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/publikation\/claudia-foehlich-umkraempfte-vergangenheit\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/publikation\/claudia-foehlich-umkraempfte-vergangenheit\/","name":"Umk\u00e4mpfte Vergangenheit - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2005-06-01T13:00:00+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/publikation\/claudia-foehlich-umkraempfte-vergangenheit\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/publikation\/claudia-foehlich-umkraempfte-vergangenheit\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/publikation\/claudia-foehlich-umkraempfte-vergangenheit\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"vorg\u00e4nge","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"vorg\u00e4nge Nr. 170: R\u00fcckkehr der B\u00fcrgerlichkeit","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/170-vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Umk\u00e4mpfte Vergangenheit"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikation\/11964","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/media?parent=11964"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/categories?post=11964"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/tags?post=11964"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/autoren?post=11964"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/custom-json\/wp\/v2\/publikationen?post=11964"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}